Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 12 – Pipistrello and the Cursed Yoyo
Steffen Heller meint: Für mich die Überraschung des Jahres! Mit Game-Boy-Advance-Charme und wunderbar steigendem Schwierigkeitsgrad holt die Zwergfledermaus Pippit alles aus der Jo-Jo-Idee heraus. Spieler werden gelungen an die schwerer werdenden Geschicklichkeitseinlagen herangeführt und die Welt bietet viele Freiheiten und Geheimnisse. Fans von The Legend of Zelda und Metroidvanias erleben hier eines der besten 2D-Abenteuer von 2025, das sich bei der Story an aktuelle Themen wagt.
Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 07/25 und hier.
Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 13 – Hollow Knight: Silksong
Steffen Heller meint: Wie bei Grand Theft Auto VI warteten Indie-Fans jahrelang bei jeder Trailer-Show auf ein Zeichen, dass Silksong erscheint. Das fertige Spiel ist kein Feuerwerk der Überraschungen und baut konsequent auf den Erfahrungen aus dem Vorgänger auf. Soulsvania-Liebhaber werden erneut mit einem knallharten, aber sehr fairen Spielerlebnis belohnt, das Euch nur wenig an die Hand nimmt und Euch die faszinierende Käferwelt auf eigene Faust erkunden lässt. Werft also nicht zu schnell die Flinte ins Korn!
Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 10/25 und hier.
Alien Breed: Evolution – im Klassik-Test (360)
| Spiel: | Alien Breed: Evolution - Episode 1 |
| Publisher: | Team17 |
| Developer: | Team17 |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 2 / 2010 |
Das erste Alien Breed kreuzte 1991 gelungen das Spielprinzip von Gauntlet mit dem SciFi-Look von Alien und war der Startschuss zur bis heute anhaltenden Existenz des unabhängigen britischen Entwicklers Team17. Die sind seit Langem vor allem für ihre zahlreichen Worms-Episoden bekannt, wollen das aber wieder ändern – deshalb erscheint nun die erste Episode der Evolution-Trilogie, die ihr Frühwerk für die Gegenwart fit machen soll.
Offenbar hat das zuständige Team zur Inspiration fleißig Dead Space gespielt, denn das technisch sehenswert umgesetzte Charakter- und Umgebungsdesign erinnert teils frappierend an den EA-Schocker. Gespielt wird nicht wie damals aus der Vogelperspektive, stattdessen kommt eine quasi-isometrische Kamera zum Einsatz, die sich in 45°-Schritten drehen lässt. Dieser Blickwinkel sorgt für Atmosphäre, immer wieder wird Euer Held aber von Wänden verdeckt – umso ärgerlicher, wenn gerade eine Schar kleiner Aliens auftaucht und Euch Energie kostet. Eine weitere Schwachstelle ist das einfallslose Missionsdesign des etwa vier Stunden langen Einsatzes: Meist macht Ihr einfach nur Fußmärsche, um bestimmte Schalter umzulegen oder Objekte zu suchen. Auf dem Weg dahin überraschen Euch gelegentlich größere Gegnerhorden aus dem Nichts, was gerne mal das unerwartete Ableben zur Folge hat und angesichts seltener manueller Speicherpunkte nervt.
Nichts auszusetzen gibt es an der Doppelstick-Steuerung sowie dem Einfall, durchsuchbare Objekte per Labels zu markieren und dem Spieler etwas Zeit abzuverlangen, bevor sie ihre Inhalte preisgeben. Das Fundament von Alien Breed: Evolution ist vielversprechend, die erste Episode macht aber letztlich zu wenig daraus – bleibt zu wünschen, dass die Fortsetzungen dies ändern.
Ansprechender Mix aus SciFi-”Gauntlet” und ”Dead Space”, allerdings etwas monoton.
| Singleplayer | ![]() | 60 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 14 – Monster Train 2
Steffen Heller meint: Das Sequel zum Roguelite-Deckbuilder, der strategische Rundenkämpfe mit einer himmlischen Zugfahrt kombiniert, überzeugt erneut, lässt aber den Überraschungseffekt des Erstlings vermissen. Abgesehen von frischen Kartentypen wie Raumkarten und Ausrüstungsgegenständen halten sich die Neuerungen in Grenzen. Dank stetigen, kostenlosen Updates mit neuen Inhalten werden jedoch reichlich Modifizierungen und Events nachgereicht, sodass Fans auf ihre Kosten kommen.
Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 07/25 und hier.
Winter Sports 2010: The Great Tournament – im Klassik-Test (Wii)
Wertung
- 8 Disziplinen, darunter viele neue
- erstmals mit Online-Modus
- Steuerung deutlich vereinfacht
- lange Karriere und Herausforderungen
- stilvolle Präsentation
Die neue Ausrichtung hat ihre Tücken: Das Sportfest ist jetzt schicker, aber weniger umfangreich und simpel zu steuern.
| Singleplayer | ![]() | 63 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 15 – Wuchang: Fallen Feathers
Oliver Schultes meint: Dieses Action-RPG vermischt Dark Souls (genial verzweigtes Leveldesign samt Abkürzungen) und die Nioh-Serie (genereller Look, flotter Spielablauf mit mehr Action) und reichert das Ganze mit einem flexiblen Skilltree-System an, das Eure Experimentierfreude weckt. Auch wenn die Unreal-5-Grafik mitunter ruckelt und manch Weltendesignkniff oder Boss frappierend an den FromSoftware-Katalog erinnert, steht unterm Strich ein herausragendes Soulslike mit fantastischem Kampf-Erkundungs-Flow.
Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 09/25 und hier.
King of Meat – im Test (PS5)
Meinung & Wertung
Steffen Heller meint: King of Meat gefällt mir eigentlich in vielen Punkten. Die TV-Show-Präsentation ist mir sympathisch. Die Individualisierungsmöglichkeiten meiner Figur sind vielfältig. Der Level-Editor wird gut erklärt und ist auch per Controller simpel zu bedienen. Abseits der mauen Kämpfe glänzen viele Dungeons mit tollen Hindernisparcours, versteckten Kisten und kleinen Rätseleinlagen. Ich wünschte mir jedoch, dass sich meine Spielfigur präziser und geschmeidiger bewegen würde. Die Kämpfe haben zwar komplexe Ansätze wie Schildmechaniken und Lock-on-Funktion, laufen aber im Koop-Modus auf stumpfes Massengeprügel hinaus.
Trotz schwammiger Steuerung und stumpfer Kämpfe ein launiges Dungeon-Fest in Häppchen-Portionen.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 16 – Ghost of Yotei
Oliver Schultes meint: Die grafisch opulent inszenierte Rachestory ist ein Zeitfresser par excellence. Hier ein feindliches Lager in Stealth-Manier ausgeräumt, da eine Nebenquest erledigt und in der Ferne eine Landmarke erkundet – die Stunden verfliegen nur so bei dem fernöstlichen Open-World-Abenteuer. Die übergreifende Jagd auf die Yotei-Sechs motiviert bis zum Ende und die Kämpfe fordern ab der Stufe ”schwer” genau im richtigen Maß. Lediglich manche Gesichtsanimationen wirken aus der Zeit gefallen.
Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 11/25 und hier.

























