Ittle Dew 2 – im Test (PS4)

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Teil 1 (für Wii U) erschien bei uns nicht, weil sich die Macher die USK-Kosten sparen wollten. Der Nachfolger hat dieses Problem nicht mehr und schlägt spielerisch in die gleiche Kerbe. Ittle und ihre sarkastische Fuchs-Begleiterin Tippsie sind gestrandet und müssen in acht Dungeons Holz für ein Floß finden. Ittle verhaut Gegner, löst typische Zelda-Rätsel und findet nützliche neue Ausrüstung. Figuren und Welt werden aus der Vogelperspektive gezeigt, diesmal ist die Grafik polygonaler Natur. Ob das eine gute Idee war, ist allerdings Ansichtssache, kam der 2D-Erstling doch vor allem bei den Figuren ein Stück klarer und charmanter daher. Nichts zu klagen gibt es dafür beim Umfang.

Humorige “Zelda”-Veräppelung, die mit kniffligen Rätseln und viel Umfang überzeugt.

Singleplayer79
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Small Radios Big Televisions – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: Dieses Spiel hat mich gar nicht abgeholt. Das Räume-Absuchen langweilt rasch: Immer wieder öffne ich Tür um Tür um Tür – um zu schauen, ob ich nicht doch etwas übersehen habe. Die optisch schrägen Ausflüge in die 3D-Gebiete wiederum sind viel zu kurz und haben keinerlei spielerischen Gehalt. Dazu kommt Story-Geschwafel, das (vielleicht) erst beim dritten Hinhören Sinn ergibt. Unterm Strich wiegt die Faszination des Ungewöhnlichen die langweilige Spielmechanik niemals auf.

Stilsicheres, aber auch nüchternes Denkspiel-Experiment, dessen Spielprinzip leider wenig Spaß bringt.

Singleplayer47
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Amnesia: Collection – im Test (PS4)

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Wertung

+ sehr gute englische Sprachausgabe
+ interessante, spannende Story
+ stimmige Beleuchtung, flimmerfrei und stabile 60 Bilder pro Sekunde…

– …außer in “A Machine for Pigs”
– lädt relativ häufig (5 bis 15 Sek.)
– laute Töne in “The Dark Descent” etwas verzerrt

“The Dark Descent” und “Justine” überzeugen mit dichter Horror-Atmosphäre, toller Geschichte und spannendem Spielgeschehen; “A Machine for Pigs” enttäuscht.

Singleplayer79
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Xenoraid – im Test (PS4)

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Eine Alienflotte nähert sich der Erde – schnell rüstet die Menschheit Space Shuttles auf, um den Angreifern nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Mission für Mission wehrt Ihr mit einer kleinen Flotte die Außerirdischen ab. Mit den Schultertasten setzt Ihr verschiedene Geschütze ein, auf Knopfdruck wechselt Ihr die Schiffe durch, um dem Feind stets mit der richtigen Waffe zu begegnen. Gegner greifen in Wellen an, das erinnert ein wenig an Galaga. Ressourcenmanagement ist wichtig: Mit verdienten Credits werden zwischen Einsätzen Schiffe repariert oder aufgewertet. Und seid vorsichtig: Wird ein Pilot abgeschossen, ist er verloren und Ihr müsst einen frischen Nachfolger rekrutieren.

Schnell verstandenes Shoot’em-Up mit interessantem Konzept und gewöhnungsbedürftiger, eigenwilliger Physik.

Singleplayer72
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Ronin – im Test (PS4)

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Mit Samuraischwert und Motorradhelm geht Ihr auf Schnetzeltour: In jeder Mission gilt es, Euer Ziel zu finden und mit diesem kurzen Prozess zu machen. Wie in einem normalen Plattformer lauft Ihr durch die Gegend, Sprünge führt Ihr über den rechten Stick aus – die Zeit hält an, damit Ihr Winkel und Ziel exakt bestimmen könnt. Kommt es zum Kampf, beginnt ein rundenbasierter Modus ohne normale Bewegungen: Mit gezielten Sprüngen und Schwerthieben schaltet Ihr Feind um Feind aus, selbst haltet Ihr ebenfalls nur einen Treffer aus. Wenn Ihr Levels abschließt, ohne Alarm auszulösen, Zivilisten verschont und alle Feinde tötet, dürft Ihr ein neues Talent freischalten.

Spannende Action-Strategie-­Kombination, aber nicht ganz frei von Frust und etwas abwechslungsarm.

Singleplayer70
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The Brookhaven Experiment – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: Gute Waffensounds, platzende Zombieleiber, angenehmes Zielen via Move-Controller – ein Lightgun-Shooter-Fan wie ich ist leicht glücklich zu machen. The Brookhaven Experiment wird übrigens schon bald richtig herausfordernd, mit wildem Ballern allein seht Ihr die späteren Schauplätze nicht! Weil Eure Figur stets an einer Stelle verharrt, können Spieldynamik und Action-Faktor aber nicht mit dem direkten Konkurrenten Until Dawn: Rush of Blood mithalten, auch das Freischalt-System der stärkeren Waffen finde ich etwas unpraktisch. Dafür überzeugt die Soundkulisse: Spielt den Titel unbedingt mit Kopfhörer, damit Ihr orten könnt, ob von hinten Feinde nahen! Unterm Strich wird außer launigem Splatter-Geballer aber wenig geboten – ein wenig mehr Story, Dialoge oder aufwendigere Schauplätze hätten nicht geschadet.

Spaßige VR-Schießbude für Gore- und Horror-Fans: Die Move-Steuerung funktioniert gut, der Umfang ist mager.

Singleplayer64
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Space Rift: Episode 1 – im Test (PS4)

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Die Grundidee klingt verlockend, ist aber lieblos umgesetzt: Mit Eurem Raumschiff bestreitet Ihr Weltraumeinsätze mit PS-VR-Rundumsicht. In fünf Kapiteln erwarten Euch aber keine offene Spielwelt, sondern Gesteinsbrocken und gegnerische Schiffe vor statischen Hintergründen. Trotz aufrüstbarem Schiff sind die Raumduelle spielerisch platt – kein Vergleich zu EVE: Valkyrie! Letzteres ist trotz hektischerem Spielverlauf in VR auch angenehmer spielbar. Halbwegs interessant ist der Abbau von Ressourcen: Ihr schickt Drohnen zu Asteroiden, die Ihr per Minispiel umkreist und anbohrt. Meist seid Ihr aber mit ellenlangen Reisewegen zu vorgegebenen Zielen beschäftigt.

Zu kurz geratene PlayStation-VR-Weltall-Action mit mäßiger Technik und lahmen Einsätzen.

Singleplayer56
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Danganronpa V3: Killing Harmony – zweiter Introduction-Trailer

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Spike Chunsoft hat jetzt einen zweiten Introduction-Trailer zu Danganronpa V3: Killing Harmony veröffentlicht. Der Mix aus Adventure und Visual Novel erscheint am 12. Januar 2017 in Japan für PS4 und Vita und schlägt dann im Jahresverlauf seine Zelte auch bei uns auf.

Crystal Rift – im Test (PS4)

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Dieses Rollenspiel wirkt wie aus der Zeit gefallen: Wäre die Auflösung der Texturen nicht so hoch, könnten Grafik und auch Spielprinzip fast aus frühen Heimcomputer-Tagen stammen. Ganz nach Art von Wizardry und Dungeon Master stapft Ihr feldweise in der Ego-Perspektive durch 25 Etagen eines grau gemauerten Dungeons, haut vereinzelt auftauchende Feinde mit dem Schwert um, weicht ein paar Fallen aus und legt Schalter um. Crystal Rift ist so gnadenlos altmodisch, dass moderne Zocker die Flucht ergreifen, ältere Semester dem Charme aber verfallen könnten – zumal das Abenteuer alternativ in VR spielbar ist und sich dort intensiver anfühlt.

Konsequent altbackenes Dungeon-RPG aus der Ego-Ansicht – extrem Old School und irgendwie faszinierend.

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HoloBall – im Test (PS4)

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VR-Squash mit semi-stylisher Neon-Drahtgitter-Optik – HoloBall ist nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Und weil echtes Squash und echtes Tennis nun mal eine Menge Laune machen, hat auch eine VR-Interpretation dieser Sportarten großes Spaßpotenzial.

Ähnlich wie in der Disziplin “Danger Ball” des PS-VR-Launchtitels VR Worlds steht Euer körperloser Sportler in einer Art Korridor und trägt Ballwechsel gegen einen vom Computer gesteuerten Schläger aus. Bei HoloBall kommt allerdings der Move-Controller zum Einsatz, der im Spiel einen virtuellen Schläger-Aufsatz erhält.

Der Aufschlag-Vorteil liegt stets bei Euch, zudem könnt Ihr einen schwachen Ball stets per Tracking-Strahl wieder zu Euch heranziehen – um dann vielleicht einen besseren Schlag zu landen.

Der Umfang ist mager: Es gibt keine Online-Matches, keine Offline-Duelle, sondern lediglich einen Endlos-Modus, eine Trainings-Arena sowie eine Arcade-Variante mit immer stärker werdendem CPU-Widersacher.

Ihr könnt mit zwei Move-Controllern und damit zwei Schlägern sporteln, allerdings empfinden wir das Spielgefühl mit einem VR-Racket als realistischer und besser. Von wenigen Erkennungs- oder Schläger-Verdreh-Problemen abgesehen, funktioniert die Abfrage super, mit Übung spielt Ihr den Ball mühelos in die gewünschte Richtung, wechselt zwischen Vor- und Rückhand oder verleiht Euren Bällen Schnitt.

Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: So simpel und doch so spaßig! HoloBall schwächelt bei Präsentation und Umfang, doch der Kern der Balldrescherei ist richtig stark. Selten fühlte sich Tennis-Sport auf einer Konsole so gut an – ich gehe mit PS VR auf dem Kopf vor dem TV in die Hocke, hole für Vorhand-Peitschen oder die beidhändige Rückhand weit aus und freue mich diebisch über gelungene Ballwechsel. Über das Kabel des Headsets bin ich nie gestolpert – allerdings braucht Ihr wirklich viel Freiraum vor der Glotze. Dank des fieser werdenden KI-Gegners seid Ihr eine Weile motiviert – die höheren Schwierigkeitsstufen erfordern rasches Parieren und genaue Schläge an die Ränder, wo die CPU nicht herankommt. Als jemand, der schon zur Zeit von Agassi und Becker echte Filzbälle verprügelt hat, kann ich sagen: Nie fühlte sich ein virtuelles Tennisspiel so sportlich an.

Kaufempfehlung für PS-VR-Besitzer: Trotz kargen Umfangs macht dieses Cyber-Tennis müde VR-Spieler munter!

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