Microsoft hatte jetzt gute und schlechte Nachrichten aus dem Xbox-Lager, als man die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2016 und das gesamte abgelaufene Fiskaljahr präsentierte (nachzulesen bei VG247). Demnach gaben die Hardwareverkäufe zwar nach, konnten aber mit starken Xbox-Live-Zahlen teilweise abgefedert werden.
Hauptsächlich aufgrund schwächerer Xbox-Verkäufe gab das Gaming Revenue nämlich um 152 Millionen Dollar (bzw. neun Prozent) nach. Die Einnahmen mit Xbox-Hardware per se mussten sogar ein Minus von 33 Prozent verzeichnen, was mit einer Kombination aus weniger verkauften Konsolen und niedrigerem Hardwarepreis begründet wurde.
Xbox Live erlebte dagegen einen Zuwachs von vier Prozent, was mit einer höheren Menge an Transaktionen und einem größeren Gewinn daraus zusammenhing. Die Zahl der monatlich aktiven User stieg im Jahresvergleich um 33 Prozent auf insgesamt 49 Millionen.
Die Abteilung “More Personal Computing”, der auch Xbox-Produkte angehören, erlebte im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von vier Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar, im Gesamtjahr war es ein Minus von vier Prozent bzw. 346 Millionen Dollar. Microsoft selbst hatte im vierten Quartal Einnahmen von 20,6 Milliarden Dollar (ein Minus von sieben Prozent im Jahresvergleich) bei Nettoeinnahmen von 3,1 Milliarden Dollar. Im gesamten Jahr lag man bei 85,3 Milliarden Dollar (Einnahmen) und 16,8 Milliarden Dollar (Nettoeinnahmen).