The Awakened Fate Ultimatum: Europa-Termin, Special-Editions, Trailer & Bilder

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Für Fans japanischer Spielkultur kommt im nächsten Jahr so einiges:

Neben dem Kleinod Steins;Gate (siehe hier) und Tokyo Twilight Ghost Hunters (hier zu finden) wurde nun auch The Awakened Fate Ultimatum angekündigt – Letzteres allerdings in einem anderen Genre, denn dabei handelt’s sich um den Nachfolger des Dungeon-Crawler-Rollenspiels The Guided Fate Paradox. In Europa soll es laut AllGamesBeta am 20. März 2015 erscheinen, exklusiv für die PS3.

Publisher NIS America bringt dazu gleich drei Sonderausgaben heraus: Wer sich nicht zwischen Hölle (Devilish Limited Edition, 54,99 Dollar) und Himmel (Angelic Limited Edition, gleicher Preis) entscheiden kann, greift zur Ultimate Fate Edition (59,99 Dollar), bereits vorbestellbar im Online-Shop – in den USA erscheint’s am 17. März. Standardmäßig liegt der Preis bei 39,99 Dollar für das bloße Spiel.

Mehr zu The Awakened Fate Ultimatum erfahrt Ihr auf der eigens eingerichteten Webseite.

Life is Strange – große Info-Ladung: Trailer, Termine und Preise

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Das stilvolle Adventure Life is Strange der Remember Me-Macher Dontnod hat nun nicht nur einen ersten Trailer spendiert bekommen, es gibt sogar schon einen (relativ baldigen) Termin sowie die Preisgestaltung dazu.

Beides wurde offensichtlich von Telltale inspiriert, denn Life is Strange erscheint in insgesamt fünf Episoden – die erste davon gibt es am 30. Januar 2015, in welchem Rhythmus die anderen folgen werden, ist dagegen noch unklar (hoffentlich lässt man sich nicht allzu lange Zeit damit).

Episode 1 kostet dabei 4,99 Euro, der Season für die restlichen Teile ist mit 16,99 Euro veranschlagt. Wer sich gleich für das Gesamtpaket entscheidet, wird auf PS3, PS4 und Xbox One mit 19,99 Euro zur Kasse gebeten – für die Xbox-360-Fassung gibt es letztere Option dagegen nicht.

Namenswechsel: Aus “Bandai Namco Games” wird “Bandai Namco Entertainment”

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Die Muttergesellschaft Bandai Namco Holdings Inc. gab bekannt (siehe PDF), dass man im nächsten Jahr insgesamt 20 Tochtergesellschaften – darunter auch die für Konsolenspiele zuständige “Bandai Namco Games Inc.” – in “Bandai Namco Entertainment Inc.” umbenannt werden. Grund: Man hat die Angebote im Unterhaltungssektor über Spiele hinaus erweitert, was auch im Namen zum Ausdruck kommen soll.

Die Namensänderung wird am 1. April 2015 in Kraft treten.

Disgaea 5: Alliance of Vengeance wird auch im Westen erscheinen

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Dem amerikanischen PS Blog ist zu entnehmen, dass Disgaea 5: Alliance of Vengeance auch in den USA für PS4 veröffentlicht wird. Als Erscheinungstermin ist der Herbst 2015 angedacht, was auch für Europa gilt.

In Japan wird der Titel bereits im März unter das Videospielvolk gebracht.

Shovel Knight – im Test (Wii U/3DS)

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Indie-Spiele im 8-Bit-Stil sind mittlerweile ein großes Klischee: Seit Capcom 2008 mit dem Vorreiter Mega Man 9 zeigte, dass nicht jedes Spiel die moderne Technik voll ausreizen muss, um zu unterhalten, sind unzählige kleine Studios auf den NES-Zug aufgesprungen. Den meisten davon fehlte freilich jegliches Verständnis dafür, dass ein gutes 8-Bit-Spiel mehr beinhalten sollte als nur pixelige Grafik und Chiptunes. Aber zum Glück gehört Entwickler Yacht Club Games nicht zu dieser Gruppe: Das von ehemaligen Mitgliedern von WayForward gegründete Studio beschert uns mit Shovel Knight das wohl beste Pseudo-NES-Spiel der letzten Jahre. Der Kniff: Anstatt einfach nur die oberflächlichen Werte der 8-Bit-Klassiker zu kopieren, erschuf man mit mehr als 300.000 Kickstarter-US-Dollar ein Abenteuer, das ziemlich genau unseren verklärten Erinnerungen an die goldenen NES-Jahre entspricht und nicht so sehr der damaligen (technischen) Realität. Shovel Knight ist besser animiert, bietet mehr flackerfreie Objekte und coolere Parallax-Effekte als jedes NES-Spiel der 1980er und 1990er sowie 16:9-Format. Und auch spielerisch fühlt sich das Action-Abenteuer erstklassig an.

Nachdem Shovel Knight durch tragische Umstände seine Kampfgefährtin Shield Knight verloren hat, hängt er die Schaufel an den Nagel. Doch eine böse Zauberin und ihre acht fiesen Ritter haben das Land unter ihre Kontrolle gebracht, so zieht der Schippenritter mit dem gehörnten Helm wieder ins Abenteuer. Der Pixelstar läuft, hüpft und schlägt mit seiner Schaufel zu. Besonders effektiv ist die Nach-unten-Attacke aus dem Sprung, im Verlauf des Abenteuers findet er so mancherlei nützliche Extrawaffe. Eine Weltkarte verbindet umfangreiche Levels mit kleinen Herausforderungen, kurzen Kämpfen und Dörfern voller seltsamer Passanten. Überall sammelt Ihr wertvolle Klunker, für die Ihr im Dorf neue Ausrüstung, mehr Lebensenergie oder höhere Energievorräte für die Extrawaffen kauft. Der leichte RPG-Einschlag sorgt für ein Extra-Quäntchen Motivation und mit der richtigen Extrawaffe wird mancher Bosskampf gleich bedeutend einfacher. Mit Altlasten wie begrenzten Leben schlagt Ihr Euch dafür nicht herum: Wollt Ihr doch mehr Herausforderung, zerstört Ihr einfach die Rücksetzpunkte – die Belohnung ist groß, das damit einhergehende Risiko allerdings auch…

Thomas Nickel meint: Shovel Knight macht alles richtig: Die Steuerung ist präzise, die Schwierigkeit steigt im richtigen Maß an, die Upgrades und Extrawaffen halten die Motivation hoch und jeder Level bietet eigene Ideen und Herausforderungen. Obwohl viele Elemente bekannter NES-Klassiker aufgegriffen werden, fühlt es sich nie wie ein Zitate-Konglomerat an, sondern bleibt stets ein eigenständiges Werk. Shovel Knight schreckt im Gegensatz zu manchen Pixel-Krachern nicht mit unmenschlicher Härte ab und holt zudem aus dem selbst gewählten Stil grafisch und akustisch das Maximum heraus. Egal, ob 8-Bit-Veteran oder 3D-verwöhnter Jungspund – hier kommt jeder auf seine Kosten: Shovel Knight punktet nicht durch Nostalgie, sondern mit destilliertem Spielspaß.

Tolles Plattform-Abenteuer mit 8-Bit-Stil und modernen Stärken.

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JoJo’s Bizarre Adventure: Eyes of Heaven für PS3 und PS4 in Entwicklung

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Siliconera berichtet, dass sich JoJo’s Bizarre Adventure: Eyes of Heaven für PS3 und PS4 in Entwicklung befindet und bereits auf dem Jump Festa 2015 an diesem Wochenende spielbar sein wird. Ein konkreter Erscheinungstermin wird hingegen leider nicht genannt.

Inhaltlich ist bisher nur vage von Tag Battles, großen Kämpfen und dreidimensionalen Stages die Rede. Außerdem sollen Diego Brando und Rudol von Stroheim zur Kämpferriege gehören.

Die neue M! Games 256

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“So schön kann dreckig sein” – auf welches Spiel trifft das wohl zu? Wir verraten es Euch: The Order: 1886. Sonys Deckungs-Shooter hat uns beim Probespiel in London mit umwerfender Inszenierung gefesselt und dazu animiert, ihn als Top-Thema auf 6 Seiten zu würdigen. Freut Euch auf düster-viktorianische Schauplätze mit einem Schuss Mystik-Horror und filmreifer Präsentation!

Im Preview-Teil blicken wir auf das Jahr 2015: Was hat es in Sachen Spielspaß-Kracher zu bieten? Wir haben ein XXL-Paket mit 33 Games zum Vormerken geschnürt – darin enthalten sind u.a. so wohlklingende Namen wie Uncharted 4: A Thief’s End, Street Fighter V, The Legend of Zelda, Just Cause 3, Metal Gear Solid V: The Phantom Pain und Assassin’s Creed: Victory. Die nächsten zwölf Monate werden der Knaller!

In der Test-Sektion ist ebenfalls noch der ein oder andere Knaller zu finden. Wie wär’s mit einem motivierenden Open-World-Rennspiel? Ubisofts The Crew ist hier Eure Wahl! Ihr habt Lust auf spaßige Koop-Nächte mit Loot-Einschlag? Dann holt Euch Lara Croft und der Tempel des Osiris ins Haus! Oder wollt Ihr Eure Spiele gleich selbst bauen? LittleBigPlanet 3 löst Euer Problem! Ihr legt Euch nur das bestbewertete Game des Jahres unter die Weihnachtstanne? Dann checkt unseren Test zu Grand Theft Auto V für PS4 und Xbox One! Und das ist nur ein Vorgeschmack…

Last but not least – der Extended-Teil. In der “HD Remastered Definitive Complete Edition Plus”-Ausgabe des Jahresrückblicks lassen wir 2014 aus spielerischer Sicht noch einmal Revue passieren. Was waren die Aufreger, was die großen Jubiläen, welche Entwickler-Studios gibt es nicht mehr, welche Games sind endlich runter vom Index etc.? Dazu küren wir die Spiele des Jahres (Retail und Download) und die M!-Redakteure verraten ihre persönlichen Highlights. In der Abteilung Retro haben wir für Euch Teil 1 unseres Laserdisc-Specials – eine Technik, die in der Spielhalle eine Revolution auslöste. Zudem gibt es eine Liebeserklärung an Gran Turismo, der besten Rennspiel-Serie im Konsolen-Universum sowie die neuesten Special Editions.

All das und noch vieles mehr erwartet Euch in der M! Games 256, ab Freitag, den 19. Dezember, im Handel.

Überzeugt? Dann geht’s hier zum Abo und hier zur digitalen Ausgabe für iOS.

 

Leseproben:

Xbox Game Store – neu am 17. Dezember 2014

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Xbox One:

  • Kalimba – 9,99 Euro
  • Risiko – 14,99 Euro
  • Tetris Ultimate – 9,99 Euro
  • Trivial Pursuit Live – 14,99 Euro

Dragon Age: Inquisition – im Test (PS4/XOne)

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Es gibt viel zu tun. Gut zehn Jahre sind vergangen, seit die Verderbnis Ferelden bedrohte und Ihr sie als grauer Wächter in Dragon Age: Origins bekämpfen musstet (mehr zur Geschichte der Vorgänger auf der nächsten Doppelseite). In Inquisition ist die Welt noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Der im Finale von Dragon Age II beginnende Aufstand der Magier zwang die Kirche einzuschreiten, die Göttliche Justinia V. berief ein Konklave ein, bei dem die wichtigsten Vertreter der Geistlichkeit und Magier eingeladen wurden, um diesen Konflikt zu lösen. Doch dazu kommt es nicht…

Während des Konklaves wird der Schleier, der das Nichts (das Reich der Geister und Dämonen) von der Welt der Lebenden trennt, zerrissen – die Teilnehmer der Versammlung sterben. Nur eine Person verlässt den Ort lebend: Ihr.

Das wirft natürlich die Frage auf, was Ihr mit dem Unglück zu tun habt. Doch viel Zeit zum Überlegen bleibt nicht: Dämonen strömen durch die Bresche im Himmel und während Ihr sie bekämpft, wird rasch klar, dass Ihr nicht nur überlebt habt, sondern auch die Lösung des Problems darstellt. Ein seltsames Mal an Eurer Hand erlaubt es Euch, die durch die Bresche entstandenen Risse im Schleier zu verschließen. Da Euch diese Gabe zu einer sehr gefragten Persönlichkeit macht, kommt Ihr zur Inquisition, einer Organisation, die nach dem Fall der Kirche für die Wiederherstellung der Ordnung sorgen will.

Ein hehres Ziel, doch braucht Ihr Verbündete – und müsst für deren Unterstützung natürlich erst mal Überzeugungsarbeit leisten. Und es gibt wirklich viel zu tun!

Um Macht und Einfluss der Inquisition zu vergrößern, erwarten Euch zahllose Nebenaufgaben, sodass Ihr zu Beginn schon mal überfordert seid. Die Missionen umfassen dabei viele unspektakuläre Sammelaufträge, jedoch auch zahlreiche interessante oder lustige Quests: von Bauern, deren Vieh Ihr wieder eintreiben müsst, über eine Stadt, die Ihr von ihren auferstandenen Toten befreit bis hin zu einem Eurer Gefährten, dem Ihr helft, seine beste Freundin zu retten (die übrigens ein Geist ist).

Das Absolvieren dieser Aufgaben bringt Euch Machtpunkte, die Ihr benötigt, um neue Gebiete und Missionen freizuschalten, sowie Einfluss, durch den Ihr Boni auswählen könnt – wie beispielsweise ein Erfahrungspunkte-Plus oder neue Dialogoptionen.

Die erkundbaren Areale von Inquisition sind deutlich größer als die der Vorgänger und frei begehbar. Es gibt keine schlauchartigen Levels oder festgelegten Wege, denen Ihr folgen müsst – und Ihr dürft hüpfen. So erklimmt Ihr zwar keinen Berg, aber kleine Felsen können bezwungen werden. Das wird teilweise etwas nervig, wenn Ihr einen Questgegenstand auf der Karte eingezeichnet seht, dieser jedoch auf einer Klippe liegt und Ihr von fünf verschiedenen Punkten versuchen müsst, dorthin zu kommen…

Die Landschaften beinhalten alles, was das Herz begehrt: einsame Sumpfgebiete, verschneite Einöden, eine Oase in der Wüste. Daneben kehrt Ihr an Orte zurück, die Ihr in den Vorgängern besucht habt – wie das verschlafene Nest Redcliff. Zudem verstecken sich überall zahlreiche kleine Geheimnisse, so könnt Ihr sogenannte ”Astrarien“ entdecken, die Euch den Weg zu Schätzen weisen oder mysteriöse Scherben sammeln, die Türen in einem geheimen Tempel öffnen. Auch warten mehrere Drachen darauf, dass die Welt von ihnen erlöst wird.

Zum ersten Mal in der Dragon Age-Reihe könnt Ihr die Gebiete auch auf dem Rücken eines edlen Rosses erkunden. Etwas seltsam ist: Wie reiten vier Leute auf einem Pferd, obwohl man nur einen sehen kann? Soll heißen: Eure Party ”verschwindet” während des Ritts. Dafür ist es sehr hübsch, mit Eurem Pferdchen durch die schmucke, bunte Welt zu reiten und wolligen Widdern oder huschenden Füchsen nachzuhaschen. Sind die Wege gar zu weit, könnt Ihr eine Schnellreisefunktion zu bestimmten Punkten nutzen.

Neben den Quests, die Ihr mit Euren Gefährten bewältigen müsst, schickt Ihr Eure drei Berater auf Einsätze. Dies erinnert an die Assassinen-Missionen aus Assassin’s Creed: Brotherhood: Auf einem Kartentisch in Eurer Basis sind verschiedene Einsatzpunkte markiert, zu denen Ihr einen Berater aussenden könnt, der dann eine bestimmte Zeit (z.B. drei echte Stunden) dafür benötigt auch wählt Ihr auf dem Kartentisch die Missionen aus, die Ihr spielen wollt. Daneben bietet Eure Festung die Möglichkeit, Rüstungen und Waffen herzustellen bzw. zu verbessern, Tränke zu brauen oder Kleinigkeiten zu erforschen, die für die Inquisition nützlich sind. Zu diesem Zweck warten in der Welt Dutzende Kräuter, Mineralien oder andere Reagenzien darauf, von Euch ausgebeutet zu werden.

Folgt Ihr der Hauptstory, erwarten Euch einige Missionen, bei denen Ihr Ränke schmieden oder Partei ergreifen müsst. Bei Ersteren wünscht man sich gelegentlich, einfach mal das Schwert sprechen lassen zu können bei Letzteren frustriert es, wenn es keinen Konsens gibt, um allen zu helfen. Insgesamt wirkt das Spiel ernster als Dragon Age II – auch, weil Euer Held kein Scherzkeks wie Hawke ist. Sehr angenehm.

Nachdem Ihr Teil 2 nur mit einem menschlichen Helden bestreiten konntet, stehen in Inquisition wieder die drei Rassen aus Origins zur Wahl: Mensch, Zwerg und Elf. Neu ist die Option, als Qunari zu spielen. Das klingt zunächst spannend, wenn man dabei an den schweigsamen, mürrischen Arishok aus dem Vorgänger denkt. Leider stellt sich der Qunari in Inquisition nur als Mensch mit Hörnern heraus, erwartet also keine kryptischen Worte in Euren Sätzen oder Gedanken darüber, alle ”Basra“ zu töten. Die Klassen sind altbewährt: Schurke, Kämpfer oder Magier. Die Wahl von Klasse und Rasse wirkt sich dabei teilweise auf die Dialogoptionen aus.

Im Gegensatz zu Dragon Age II könnt Ihr nun auch wieder Eure Partymitglieder voll ausrüsten. Es warten neun Gefährten, bis auf Varric und Cassandra aus Teil 2 allesamt neue Gesichter. Doch trefft Ihr in der Welt auch auf viele alte Bekannte – natürlich abhängig davon, welche Entscheidungen Ihr in den Vorgängern getroffen habt (mehr zum Import Eurer Spielwelt, wenn Ihr zurückblättert).

Dabei zieht sich BioWare erfreulich wenig aus der Affäre, nach dem Motto ”viele unterschiedliche Entscheidungen führen auf Umwegen doch zum gleichen Ergebnis“. So könnt Ihr zum Beispiel Morrigan samt ihrem Erzdämonenkind treffen.

Das Dialograd aus Teil 2 ist geblieben und zum Glück nicht ganz so idiotensicher, dass Ihr das ganze Spiel als strahlender Held absolviert, wenn Ihr nur immer brav die Option rechts oben auswählt.

Dafür haben in der Spielwelt nur wenige Leute etwas zu sagen. Kurzweiligen Wetter-Smalltalk mit dem Dorftrottel oder mehr Informationen als gewünscht über die Saufgelage eines Trunkenbolds gibt es im Gegensatz zum PC-Klassiker Baldur’s Gate nicht.

Das Kampfsystem ähnelt dem aus Dragon Age II: draufhauen mit wenig Taktik. Ihr wechselt per Steuerkreuz zwischen den Charakteren, auch das Kreismenü kommt wieder zum Einsatz – leider kann man dort nicht mehr die Spezialattacken auswählen, was deren Einsatz auf die zugewiesenen Tasten beschränkt und das Ganze umständlicher gestaltet.

Neu ist eine taktische Ansicht (PC-Spieler kennen eine ähnliche Kamera von Origins), bei der Ihr pausieren und die Kampfsituation von oben betrachten könnt. Ihr weist den Figuren Aktionen zu und lasst dann das Geschehen weiterlaufen. Leider ist das nicht sehr übersichtlich, auch weil nicht weit herausgezoomt werden kann.

Großes Manko: Ihr verfügt nur über eine begrenzte Anzahl Heiltränke, die Ihr lediglich in Lagern aufstocken könnt, und Eure Magier haben die Fähigkeit zum Heilen verloren. Da heißt es oft: zurück gehen und neue Vorräte beschaffen! Habt Ihr genug getötet, erledigt oder erforscht, steigt Ihr eine Stufe auf. In Inquisition ist dieses eigentlich erfreuliche Ereignis maximal unspektakulär gestaltet: Ihr erhaltet die Nachricht ”Stufe aufgestiegen“ und wählt eine neue Spezialfähigkeit.

Tobias Kujawa meint: Gigantomanisch – der Neologismus aus der aktuellen iPhone-Werbung passt auf Dragon Age: Inquisition wie die Hörner auf meinen Qunari-Krieger. Kaum hat man die Inquisition ins Leben gerufen und sich auf den Weg in das erste Questgebiet gemacht, wird man mit Dutzenden Aufgaben überhäuft. Das schreckt mich einerseits ab, andererseits sind selbst die Standard-Sammelquests in charmante Geschichten verpackt. Dazu lassen sich meine Gefährten ausrüsten, ich darf Waffen schmieden, Baupläne finden, die Inquisition managen, Geheimnisse aufdecken, Politik machen, Tränke brauen und Beziehungen pflegen. BioWare hat sich vom simplifizierten Dragon Age II abgewandt und liefert wieder komplexe Rollenspielkost. Für Unmut sorgen das langsame Menü und das umständliche Inventarmanagement. Beim Kampfsystem beschränke ich mich auf die Echtzeit-Option, obwohl ich Origins am PC mit taktischer Kamera genossen habe. Auf Konsole ist mir deren Steuerung zu umständlich, da haue ich lieber gleich drauf.

Kerstin Mayer meint: Als ich das erste Gebiet erkundet hatte und mich einer riesigen Menge an Sammelaufträgen gegenübersah, war ich etwas enttäuscht. ”Masse statt Klasse” befürchtete ich. Zum Glück ändert sich das im Spielverlauf, die Quests werden persönlicher und interessanter. Toll sind auch die weitläufigen Gebiete, die sehr lebendig wirken und in denen es viel zu entdecken gibt. Etwas enttäuscht bin ich von den Partymitgliedern, da ich mich bei BioWare-Spielen immer auf interessante Charaktere mit viel Hintergrundstory freue. Doch Vivienne ist eine blöde Kuh, Sera nervtötend und nach den coolen Qunaris aus Teil 2 finde ich den eisernen Bullen wenig überzeugend. Vielleicht wären mehr bekannte Figuren besser gewesen, um Eurer Gruppe Charakter zu verschaffen. Den Vergleich mit Dragon Age II gewinnt Inquisition bei mir trotzdem, da es diesen starren Rahmen der Haupthandlung nicht gibt. Hawke hatte durch die persönliche Story vielleicht etwas mehr Tiefgang als der Inquisitor, dafür ist die neue Geschichte nicht so stark vorgegeben.

  • frei erkundbare, riesige Spielwelt
  • 4 Rassen, 3 Klassen wählbar
  • 9 Begleiter, maximal 3 gleichzeitig dabei
  • Kämpfe jederzeit pausierbar
  • sehr viele Nebenaufträge
  • Kinect-Sprachkommandos auf Xbox One

BioWares gigantisches Fantasy-RPG bietet Quantität und Qualität – mit schöner Spielwelt, (nur) guter Geschichte und einer Unmenge an Aufgaben.

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Assassin’s Creed: Unity – Xbox-One-Patch installiert Spiel komplett neu

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Einige Besitzer der Xbox One-Version von Assassin’s Creed: Unity mussten jetzt feststellen, dass es der aktuelle Patch für das Action-Adventure offenbar etwas zu gut meint, denn statt der angepeilten 6,7 GB installiert er gleich das ganze Spiel (rund 40 GB) neu. Doch keine Bange, Ubisoft und Microsoft arbeiten bereits gemeinsam an einer Lösung.

Auf der offiziellen Website von Assassin’s Creed: Unity schreibt Ubisoft dazu, dass man sich des Problems aktuell annehme. Besitzern der physischen Version empfiehlt man eine Neuinstallation der Daten, was den überflüssigen Daten-Download wohl dann verhindert. Käufer digitalen Fassung wiederum sollten bis auf weiteres nicht den neuen Patch installieren.

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