Xbox Game Store – neu am 17. Dezember 2014

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Xbox One:

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Dragon Age: Inquisition – im Test (PS4/XOne)

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Es gibt viel zu tun. Gut zehn Jahre sind vergangen, seit die Verderbnis Ferelden bedrohte und Ihr sie als grauer Wächter in Dragon Age: Origins bekämpfen musstet (mehr zur Geschichte der Vorgänger auf der nächsten Doppelseite). In Inquisition ist die Welt noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Der im Finale von Dragon Age II beginnende Aufstand der Magier zwang die Kirche einzuschreiten, die Göttliche Justinia V. berief ein Konklave ein, bei dem die wichtigsten Vertreter der Geistlichkeit und Magier eingeladen wurden, um diesen Konflikt zu lösen. Doch dazu kommt es nicht…

Während des Konklaves wird der Schleier, der das Nichts (das Reich der Geister und Dämonen) von der Welt der Lebenden trennt, zerrissen – die Teilnehmer der Versammlung sterben. Nur eine Person verlässt den Ort lebend: Ihr.

Das wirft natürlich die Frage auf, was Ihr mit dem Unglück zu tun habt. Doch viel Zeit zum Überlegen bleibt nicht: Dämonen strömen durch die Bresche im Himmel und während Ihr sie bekämpft, wird rasch klar, dass Ihr nicht nur überlebt habt, sondern auch die Lösung des Problems darstellt. Ein seltsames Mal an Eurer Hand erlaubt es Euch, die durch die Bresche entstandenen Risse im Schleier zu verschließen. Da Euch diese Gabe zu einer sehr gefragten Persönlichkeit macht, kommt Ihr zur Inquisition, einer Organisation, die nach dem Fall der Kirche für die Wiederherstellung der Ordnung sorgen will.

Ein hehres Ziel, doch braucht Ihr Verbündete – und müsst für deren Unterstützung natürlich erst mal Überzeugungsarbeit leisten. Und es gibt wirklich viel zu tun!

Um Macht und Einfluss der Inquisition zu vergrößern, erwarten Euch zahllose Nebenaufgaben, sodass Ihr zu Beginn schon mal überfordert seid. Die Missionen umfassen dabei viele unspektakuläre Sammelaufträge, jedoch auch zahlreiche interessante oder lustige Quests: von Bauern, deren Vieh Ihr wieder eintreiben müsst, über eine Stadt, die Ihr von ihren auferstandenen Toten befreit bis hin zu einem Eurer Gefährten, dem Ihr helft, seine beste Freundin zu retten (die übrigens ein Geist ist).

Das Absolvieren dieser Aufgaben bringt Euch Machtpunkte, die Ihr benötigt, um neue Gebiete und Missionen freizuschalten, sowie Einfluss, durch den Ihr Boni auswählen könnt – wie beispielsweise ein Erfahrungspunkte-Plus oder neue Dialogoptionen.

Die erkundbaren Areale von Inquisition sind deutlich größer als die der Vorgänger und frei begehbar. Es gibt keine schlauchartigen Levels oder festgelegten Wege, denen Ihr folgen müsst – und Ihr dürft hüpfen. So erklimmt Ihr zwar keinen Berg, aber kleine Felsen können bezwungen werden. Das wird teilweise etwas nervig, wenn Ihr einen Questgegenstand auf der Karte eingezeichnet seht, dieser jedoch auf einer Klippe liegt und Ihr von fünf verschiedenen Punkten versuchen müsst, dorthin zu kommen…

Die Landschaften beinhalten alles, was das Herz begehrt: einsame Sumpfgebiete, verschneite Einöden, eine Oase in der Wüste. Daneben kehrt Ihr an Orte zurück, die Ihr in den Vorgängern besucht habt – wie das verschlafene Nest Redcliff. Zudem verstecken sich überall zahlreiche kleine Geheimnisse, so könnt Ihr sogenannte ”Astrarien“ entdecken, die Euch den Weg zu Schätzen weisen oder mysteriöse Scherben sammeln, die Türen in einem geheimen Tempel öffnen. Auch warten mehrere Drachen darauf, dass die Welt von ihnen erlöst wird.

Zum ersten Mal in der Dragon Age-Reihe könnt Ihr die Gebiete auch auf dem Rücken eines edlen Rosses erkunden. Etwas seltsam ist: Wie reiten vier Leute auf einem Pferd, obwohl man nur einen sehen kann? Soll heißen: Eure Party ”verschwindet” während des Ritts. Dafür ist es sehr hübsch, mit Eurem Pferdchen durch die schmucke, bunte Welt zu reiten und wolligen Widdern oder huschenden Füchsen nachzuhaschen. Sind die Wege gar zu weit, könnt Ihr eine Schnellreisefunktion zu bestimmten Punkten nutzen.

Neben den Quests, die Ihr mit Euren Gefährten bewältigen müsst, schickt Ihr Eure drei Berater auf Einsätze. Dies erinnert an die Assassinen-Missionen aus Assassin’s Creed: Brotherhood: Auf einem Kartentisch in Eurer Basis sind verschiedene Einsatzpunkte markiert, zu denen Ihr einen Berater aussenden könnt, der dann eine bestimmte Zeit (z.B. drei echte Stunden) dafür benötigt auch wählt Ihr auf dem Kartentisch die Missionen aus, die Ihr spielen wollt. Daneben bietet Eure Festung die Möglichkeit, Rüstungen und Waffen herzustellen bzw. zu verbessern, Tränke zu brauen oder Kleinigkeiten zu erforschen, die für die Inquisition nützlich sind. Zu diesem Zweck warten in der Welt Dutzende Kräuter, Mineralien oder andere Reagenzien darauf, von Euch ausgebeutet zu werden.

Folgt Ihr der Hauptstory, erwarten Euch einige Missionen, bei denen Ihr Ränke schmieden oder Partei ergreifen müsst. Bei Ersteren wünscht man sich gelegentlich, einfach mal das Schwert sprechen lassen zu können bei Letzteren frustriert es, wenn es keinen Konsens gibt, um allen zu helfen. Insgesamt wirkt das Spiel ernster als Dragon Age II – auch, weil Euer Held kein Scherzkeks wie Hawke ist. Sehr angenehm.

Nachdem Ihr Teil 2 nur mit einem menschlichen Helden bestreiten konntet, stehen in Inquisition wieder die drei Rassen aus Origins zur Wahl: Mensch, Zwerg und Elf. Neu ist die Option, als Qunari zu spielen. Das klingt zunächst spannend, wenn man dabei an den schweigsamen, mürrischen Arishok aus dem Vorgänger denkt. Leider stellt sich der Qunari in Inquisition nur als Mensch mit Hörnern heraus, erwartet also keine kryptischen Worte in Euren Sätzen oder Gedanken darüber, alle ”Basra“ zu töten. Die Klassen sind altbewährt: Schurke, Kämpfer oder Magier. Die Wahl von Klasse und Rasse wirkt sich dabei teilweise auf die Dialogoptionen aus.

Im Gegensatz zu Dragon Age II könnt Ihr nun auch wieder Eure Partymitglieder voll ausrüsten. Es warten neun Gefährten, bis auf Varric und Cassandra aus Teil 2 allesamt neue Gesichter. Doch trefft Ihr in der Welt auch auf viele alte Bekannte – natürlich abhängig davon, welche Entscheidungen Ihr in den Vorgängern getroffen habt (mehr zum Import Eurer Spielwelt, wenn Ihr zurückblättert).

Dabei zieht sich BioWare erfreulich wenig aus der Affäre, nach dem Motto ”viele unterschiedliche Entscheidungen führen auf Umwegen doch zum gleichen Ergebnis“. So könnt Ihr zum Beispiel Morrigan samt ihrem Erzdämonenkind treffen.

Das Dialograd aus Teil 2 ist geblieben und zum Glück nicht ganz so idiotensicher, dass Ihr das ganze Spiel als strahlender Held absolviert, wenn Ihr nur immer brav die Option rechts oben auswählt.

Dafür haben in der Spielwelt nur wenige Leute etwas zu sagen. Kurzweiligen Wetter-Smalltalk mit dem Dorftrottel oder mehr Informationen als gewünscht über die Saufgelage eines Trunkenbolds gibt es im Gegensatz zum PC-Klassiker Baldur’s Gate nicht.

Das Kampfsystem ähnelt dem aus Dragon Age II: draufhauen mit wenig Taktik. Ihr wechselt per Steuerkreuz zwischen den Charakteren, auch das Kreismenü kommt wieder zum Einsatz – leider kann man dort nicht mehr die Spezialattacken auswählen, was deren Einsatz auf die zugewiesenen Tasten beschränkt und das Ganze umständlicher gestaltet.

Neu ist eine taktische Ansicht (PC-Spieler kennen eine ähnliche Kamera von Origins), bei der Ihr pausieren und die Kampfsituation von oben betrachten könnt. Ihr weist den Figuren Aktionen zu und lasst dann das Geschehen weiterlaufen. Leider ist das nicht sehr übersichtlich, auch weil nicht weit herausgezoomt werden kann.

Großes Manko: Ihr verfügt nur über eine begrenzte Anzahl Heiltränke, die Ihr lediglich in Lagern aufstocken könnt, und Eure Magier haben die Fähigkeit zum Heilen verloren. Da heißt es oft: zurück gehen und neue Vorräte beschaffen! Habt Ihr genug getötet, erledigt oder erforscht, steigt Ihr eine Stufe auf. In Inquisition ist dieses eigentlich erfreuliche Ereignis maximal unspektakulär gestaltet: Ihr erhaltet die Nachricht ”Stufe aufgestiegen“ und wählt eine neue Spezialfähigkeit.

Tobias Kujawa meint: Gigantomanisch – der Neologismus aus der aktuellen iPhone-Werbung passt auf Dragon Age: Inquisition wie die Hörner auf meinen Qunari-Krieger. Kaum hat man die Inquisition ins Leben gerufen und sich auf den Weg in das erste Questgebiet gemacht, wird man mit Dutzenden Aufgaben überhäuft. Das schreckt mich einerseits ab, andererseits sind selbst die Standard-Sammelquests in charmante Geschichten verpackt. Dazu lassen sich meine Gefährten ausrüsten, ich darf Waffen schmieden, Baupläne finden, die Inquisition managen, Geheimnisse aufdecken, Politik machen, Tränke brauen und Beziehungen pflegen. BioWare hat sich vom simplifizierten Dragon Age II abgewandt und liefert wieder komplexe Rollenspielkost. Für Unmut sorgen das langsame Menü und das umständliche Inventarmanagement. Beim Kampfsystem beschränke ich mich auf die Echtzeit-Option, obwohl ich Origins am PC mit taktischer Kamera genossen habe. Auf Konsole ist mir deren Steuerung zu umständlich, da haue ich lieber gleich drauf.

Kerstin Mayer meint: Als ich das erste Gebiet erkundet hatte und mich einer riesigen Menge an Sammelaufträgen gegenübersah, war ich etwas enttäuscht. ”Masse statt Klasse” befürchtete ich. Zum Glück ändert sich das im Spielverlauf, die Quests werden persönlicher und interessanter. Toll sind auch die weitläufigen Gebiete, die sehr lebendig wirken und in denen es viel zu entdecken gibt. Etwas enttäuscht bin ich von den Partymitgliedern, da ich mich bei BioWare-Spielen immer auf interessante Charaktere mit viel Hintergrundstory freue. Doch Vivienne ist eine blöde Kuh, Sera nervtötend und nach den coolen Qunaris aus Teil 2 finde ich den eisernen Bullen wenig überzeugend. Vielleicht wären mehr bekannte Figuren besser gewesen, um Eurer Gruppe Charakter zu verschaffen. Den Vergleich mit Dragon Age II gewinnt Inquisition bei mir trotzdem, da es diesen starren Rahmen der Haupthandlung nicht gibt. Hawke hatte durch die persönliche Story vielleicht etwas mehr Tiefgang als der Inquisitor, dafür ist die neue Geschichte nicht so stark vorgegeben.

  • frei erkundbare, riesige Spielwelt
  • 4 Rassen, 3 Klassen wählbar
  • 9 Begleiter, maximal 3 gleichzeitig dabei
  • Kämpfe jederzeit pausierbar
  • sehr viele Nebenaufträge
  • Kinect-Sprachkommandos auf Xbox One

BioWares gigantisches Fantasy-RPG bietet Quantität und Qualität – mit schöner Spielwelt, (nur) guter Geschichte und einer Unmenge an Aufgaben.

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Assassin’s Creed: Unity – Xbox-One-Patch installiert Spiel komplett neu

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Einige Besitzer der Xbox One-Version von Assassin’s Creed: Unity mussten jetzt feststellen, dass es der aktuelle Patch für das Action-Adventure offenbar etwas zu gut meint, denn statt der angepeilten 6,7 GB installiert er gleich das ganze Spiel (rund 40 GB) neu. Doch keine Bange, Ubisoft und Microsoft arbeiten bereits gemeinsam an einer Lösung.

Auf der offiziellen Website von Assassin’s Creed: Unity schreibt Ubisoft dazu, dass man sich des Problems aktuell annehme. Besitzern der physischen Version empfiehlt man eine Neuinstallation der Daten, was den überflüssigen Daten-Download wohl dann verhindert. Käufer digitalen Fassung wiederum sollten bis auf weiteres nicht den neuen Patch installieren.

Tokyo Twilight Ghost Hunters schafft’s in den Westen (plus US-Termin)

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Publisher Aksys Games kündigte an, das bisher nur in Japan erschienene Tokyo Twilight Ghost Hunters auch in westlichen Gefilden herauszubringen – zwar nur in den USA, aber zumindest in englischer Sprache. Für Europe is NIS America zuständig, die noch keine detaillierteren Infos rausgerückt haben.

Ganz grob gefasst ist der Mix aus Visual Novel, Adventure und Rollenspiel Japans Antwort auf Akte X und Ghostbusters, wobei sich Letztere im Spiel “Gate Keepers, Inc.” nennen, zu denen Ihr (in Gestalt einer Austauschschülerin) stoßt. Erwähnenswert wäre auch, dass die Musik zum Spiel ein gewisser Final Fantasy-Komponist namens Nobuo Uematsu beisteuerte…

Tokyo Twilight Ghost Hunters von Toybox und Arc System Works soll am 10. März 2015 für PS3 und PS Vita erscheinenmehr dazu erfahrt Ihr hier.

Steins;Gate erscheint nächstes Jahr in Europa

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Kaum zu glauben, aber offenbar wahr:

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung für die 360 (!) in Japan (später auch für PSP, PC und Android)) soll Steins; Gate im nächsten Jahr in den USA und Europa erscheinen – möglich macht’s Publisher PQube, wie RiceDigital ankündigte.

Der Mix aus Visual Novel und Adventure der Entwickler 5pb. und Nitroplus kam in Japan bei Publikum wie auch Kritikern gleichermaßen gut an und wurde als Manga, Anime-Serie und gar fürs Kino adaptiert. Der Titel spielt in Akihabara und dreht sich inhaltlich um einen Wissenschaftler, der Textnachrichten in die Vergangenheit schreiben kann.

Steins; Gate soll 2015 für PS3 und PS Vita erscheinen.

Race the Sun – im Test (PS3/PS4/PSV)

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Hier ist der Name Programm: Ihr fliegt mit einem Solargleiter durch abstrakte Landschaften in Richtung Sonne, ohne deren Strahlen Euch die Energie ausgeht – sofern Ihr nicht schon vorher gegen ein Hindernis knallt. Das ist ziemlich genau das Basiskonzept jedes Endless Runners, nur in eine 3D-Landschaft übertragen – und das funktioniert prima. Die Lenkung Eures Gleiters ist präzise, durch das Erfüllen wechselnder Miniaufgaben levelt Ihr auf und schaltet nutzbare Extras wie Sprünge und ein paar alternative Spielmodi frei. Die karge Umgebung flutscht butterweich über den Bildschirm und überrascht durch tägliche Neugenerierung regelmäßig mit frischen Szenarien. Lediglich der entspannte Soundtrack fällt zu knapp aus: Mehr als ein Lied wäre sinnvoll gewesen.

Ulrich Steppberger meint: ”Weniger ist mehr” kann hier als klares Lob angesehen werden: Die mit einfachen Objekten befüllten Landschaften entfalten ihren ganz eigenen Reiz und das Endless-Runner-Prinzip funktioniert in diesem Rahmen wunderbar. Schade finde ich, dass nach Erreichen des Maximallevels keine Herausforderungen jenseits der Rekordjagd warten, aber die gibt es ja dafür täglich – und für ein paar Minuten fliege ich immer wieder gerne zur Sonne.

Stilsicherer und motivierender “Endlosflieger“ mit Zufallswelten.

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The Witcher III: Wild Hunt – Ciri als spielbarer Charakter bestätigt

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“Sie ist eine lebende Waffe…und jeder will sie kontrollieren”, so bringt’s Enwickler CD Projekt Red auf den Punkt:

Jene bestätigten nun (via IGN), dass Hexerei-Azubi Ciri in Witcher III: Wild Hunt auch spielbar sein wird – allerdings nur an bestimmten (jedoch durchaus signifikanten) Punkten. Dies führte man aus erzählerischen Gründen ein, um die Handlung auch aus einer anderen Perspektive zu erleben. Den Wechsel von Geralt auf seine aschhaarige Gespielin wird man zwar nicht beeinflussen können, allerdings sind die Ausflüge mit ihr auch nur von kurzer Dauer – der gute Geralt ist nach wie vor die Hauptgestalt.

Das sind die erfolgreichsten Spiele-Publisher Deutschlands in diesem Jahr

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Neben den Hardware-Verkaufszahlen (siehe hier) hat Börse Online noch ein paar andere interessante Statistiken für das bisherige Kalenderjahr verraten – so etwa, wer bei den Spieleveräufen in Sachen Marktanteil vorne liegt:

  1. Electronic Arts: 20,5%
  2. Activision: 13,9%
  3. Ubisoft: 11,8%

Nicht ganz unerwartet, überraschender ist dabei aber, dass alle drei ihre Position gegenüber dem Vorjahr noch ausbauen konnten und zwischen 1 und 3% zugelegt haben.

Tropico 5 – im Test (360)

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Als Diktator einer Bananenrepublik hat man es nicht leicht. Denn abseits des protzigen Präsidentenpalasts siecht die Wirtschaft dahin und Kolonialherren stellen haarsträubende Forderungen. Schluss damit! In Tropico 5 übernehmt Ihr die Kontrolle über Euren eigenen florierenden Karibikstaat, der nach Unabhängigkeit strebt. Zunächst bringt Ihr die Landwirtschaft mit Plantagen und Farmen in Schwung. Außerdem baut Ihr Bergwerke, um Erze zu schürfen. Güter wie Rinder, Schafe, Mais, Eisen oder Kakao exportiert Ihr über den Hafen in alle Welt.

Manche Waren verarbeitet Ihr weiter zu Rum, Zigarren oder Schokolade – teure Fabriken vorausgesetzt. Das spült Geld in die Kassen und stellt Euren Kolonialkönig zufrieden: Der Plagegeist stellt Euch immer neue Aufgaben, bewahrt Euch aber dank Mandatsverlängerung vor dem drohenden ”Game Over”. Mit genug Einfluss ruft Ihr schließlich den eigenen Staat aus und erklärt eine neue Verfassung. Doch dann geht die Politik erst richtig los, denn trotz Diktatur stehen regelmäßig Wahlen an, die Ihr gewinnen müsst. Deshalb deckt Ihr die Bedürfnisse der Bürger und errichtet Restaurants oder Luxusvillen und senkt zeitweise die Steuern. Wie gut, dass Ihr notfalls die Abstimmung ein wenig zu Euren Gunsten hinbiegen könnt. In den vier Epochen ”Kolonialzeit”, ”Weltkriege”, ”Kalter Krieg” und ”Moderne” behauptet Ihr Euch als Staatsoberhaupt. Ihr erforscht nebenher Technologien, um Gebäude, Militär oder Gesetzgebung freizuschalten. Außerdem schmiedet Ihr je nach Epoche Bündnisse mit Alliierten, Achsenmächten oder Sowjets. Nicht zuletzt lockt Ihr finanzstarke Touristen mit schicken Hotels und Freizeitmöglichkeiten ins Land. Die motivierende Kampagne mit 15 Aufbauszenarien gibt feste Ziele vor und stellt zahlreiche kleine Aufgaben. Alternativ werkelt Ihr im Sandkasten-Modus auf vorgegebener oder zufallsgenerierter Karte nach eigenen Spielregeln herum. Die Pad-Steuerung wurde für ein Strategiespiel gut angepasst: Allerdings verwirren verschachtelte Menüs, allein das Bauen unterteilt sich in zwölf Kategorien.

Thomas Stuchlik meint: Mit Tropico 5 erhält das chronisch unterversorgte Genre einen würdigen Vertreter. Die offene Aufbaumechanik lehnt sich an Sim City und Anno an, wobei hier durchdachte Rohstoffketten fehlen. Die gutmütige Spielmechanik verzeiht auch größere Fehler – Einsteiger werden’s begrüßen. Nur bei Wahlen solltet Ihr alles richtig machen. Oft schiebt Ihr eine ruhige Kugel, denn Exporte bringen von selbst neues Geld ein. Dennoch seid Ihr immer gewillt, Euer Reich zu vergrößern und Produktionen zu optimieren. Der augenzwinkernde Humor sorgt regelmäßig für Lacher, wenn Ihr z.B. für die Verfettung der Feinde sorgt oder Piraten mit Schwertduell-Sprüchen aus Monkey Island beeindruckt. Technisch ist die Umsetzung vom PC miserabel: Beim Herauszoomen verkommt die bereits unscharfe Grafik zu Pixelmatsch.

  • missionbasierte Kampagne und Endlos-Modus
  • Versus- und Koop-Modi für maximal 4 Diktatoren
  • PS4-Version kommt im Januar 2015

Das entspannte Aufbauvergnügen gefällt mit einsteigerfreundlichem Wirtschaftssystem und schwarzem Humor. Technisch aber mau umgesetzt.

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Multiplayer
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