Vessel – im Test (PS3)

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Mit Zahnrad-Steampunk-Setting und einer vermeintlich klassischen Plattformer-Spielmechanik hält sich Vessel auf den ersten Blick an die gängigen Indie-Klischees. Hier dreht sich alles um die Fluros – Wasserwesen, die in der Welt von Vessel die Rolle von Maschinen einnehmen und auf einmal anfangen, ihren eigenen Kopf zu entwickeln. Erfinder Arkwright will dem auf den Grund gehen und läuft, hüpft und rätselt sich mit einem Schlauch in der Hand durch ansprechend inszenierte 2D-Szenarien.

Er kann Fluros mit unterschiedlichen Eigenschaften erschaffen, damit sie ihm bei der Lösung der oft physikbasierten Rätsel helfen. Genauso bekommt der Schlauch im Verlauf des Spiels mehr und mehr Mündungen. Auch mit verschiedenen Arten von Flüssigkeiten wird interagiert, neben Wasser habt Ihr es etwa mit Lava und verschiedenfarbigem Schleim und Glibber zu tun. All das ist in meist sehr durchdachten Rätseln auf clevere Art und Weise verbunden, sodass die zehn Stunden Spielzeit gut gefüllt sind.

Thomas Nickel meint: Bei Rätseleien mit Physik-Basis und künstlicher Intelligenz bin ich erst einmal skeptisch, ersetzen solche Hilfsmittel doch oft durchdachtes Spieldesign. In Vessel ist das aber nicht der Fall – hier werden die technischen Kabinettstückchen spielerisch sinnvoll eingesetzt und überraschen den Spieler immer wieder mit neuen Rätseln und Herausforderungen. Nur selten gibt es Probleme, etwa wenn KI-Fluros oder eine Flüssigkeit sich nicht so verhalten, wie sie eigentlich sollten – zum Glück sind solche Fälle die Ausnahme. Grafisch und akustisch macht Vessel einen feinen Eindruck, und habt Ihr Euch an die Sprungphysik gewöhnt, steht einem fordernd-unterhaltsamen Rätsel-Abenteuer nichts mehr im Wege.

Durchdachter und schicker Hüpfer mit Element-Knobeleinlagen.

Singleplayer8
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Grafik
Sound

US-Termine für Fairy Fencer F, Disgaea 4 und Danganronpa 2

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Gematsu vermeldet, dass Atlus die Erscheinungstermine für Fairy Fencer F, Disgaea 4: A Promise Revisited und Danganronpa 2: Goodbye Despair bekanntgegeben hat. Diese beziehen sich momentan leider nur auf die USA, aber eine Europaveröffentlichung dürfte durchaus realistisch sein.

Demnach wird Fairy Fencer F am 23. September veröffentlicht, Disgaea 4: A Promise Revisited erscheint am 12. August und Danganronpa 2: Goodbye Despair schlägt am 2. September seine Zelte auf. Jeder Titel wird 39,99 Dollar kosten und englische sowie japanische Sprachausgabe bieten.

Rune Factory 4 – im Test (3DS)

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Die schlechte Nachricht gleich vorweg, denn bei Rune Factory 4 geht Europa einmal mehr leer aus: Bereits im Januar erteilte Marvelous AQL der eigentlich fürs Frühjahr geplanten EU-Fassung eine endgültige Absage, ”dank” Nintendos Regionalsperre kommt ein US-Import nur für Besitzer amerikanischer Hardware in Frage. Ein genauer Grund wurde nicht genannt, die bedauernswerte Pleite des Entwicklerstudios Neverland könnte allerdings eine Rolle gespielt haben. So oder so schade, ist das ungemein charmante Fantasy-Abenteuer doch der klar beste Teil der Serie!

Bedingt durch einen mäßig kompetent ausgeführten Überfall fallt Ihr von Eurem Luftschiff und kracht durch die Decke des Palasts von Drachendame Ventuswill – das Gedächtnis verliert Ihr dabei auch noch. Kein Problem, denn Venti, wie Ihr sie bald nennt, nimmt die Sache pragmatisch und folgert messerscharf, dass Ihr der just heute erwartete Prinz sein müsst, und überträgt Euch schnell eine Menge Verantwortung. Euer Job ist es, Felder hinter dem Palast zu bestellen sowie den Tourismus in der hübschen, aber etwas verschlafenen Stadt Selphia anzukurbeln. Und warum seht Ihr Euch nicht einmal mit dem Schwert in der Hand in den Dungeons der näheren Umgebung um? Und wieso lernt Ihr nicht die Bewohner von Selphia etwas besser kennen? Da sollte sich doch gutes Heiratsmaterial finden lassen!

Schnell erkennt Ihr, dass die auf den ersten Blick so gegensätzlichen Spielelemente harmonisch ineinandergreifen: Jedes für sich ist unterhaltsam, gemeinsam vermögen sie längerfristig zu fesseln. Rune Factory 4 spart weder an Inhalt noch Charme, das ganze Abenteuer ist durchgehend unheimlich nett. Selbst Monster werden nicht geschnetzelt, sondern mit magischen Waffen in ihre eigene Parallelwelt zurückgeprügelt, und manch besiegter Bossgegner entpuppt sich beim näheren Kennenlernen als gar nicht so übel! Dabei spart Rune Factory 4 nicht mit gängigen Anime-Klischees, vermeidet es dank der richtigen Dosis Humor aber fast immer erfolgreich, in die zuckrig-süßlichen Untiefen einschlägiger Veröffentlichungen aus dem Hause Idea Factory zu versinken. Vor allem aber werdet Ihr vom Spiel stets in irgendeiner Form belohnt: Jede Aktion steigert Euer Talent im entsprechenden Gebiet ein wenig und so schaut Ihr in bester Animal Crossing-Manier immer wieder mal für eine Weile im idyllischen Selphia vorbei.

Meinung

Thomas Nickel meint: Rune Factory 4 vermischt nicht nur gekonnt unterschiedlichste Spielmechaniken, es verpackt diese gelungene Mixtur auch in ein so einladendes Gesamtpaket, dass sich nur die härtesten Baller-Burschen mit zuckendem Abzugsfinger in Selphia nicht sofort willkommen fühlen. In der hübschen Bitmap-Umgebung gibt es immer etwas zu tun: Das Feld will bestellt werden, ein Fest steht ins Haus, die Bevölkerung trägt neue Wünsche an Euch heran oder ein kleiner Dungeon wartet darauf, erforscht zu werden. Vor allem das gelungene Belohnungsprinzip hält langfristig bei der Stange – die leuchtende Anzeige bei der Steigerung eines Talents bringt Euch auch nach vielen Stunden noch zum Lächeln. Schade, dass dieses fröhlich-leichtfüßige Knuddel-Abenteuer nicht den Weg nach Europa geschafft hat!

  • detailreiche 2D-Grafik
  • viel spielerische Abwechslung
  • ordentlich Langzeit-Motivation

Meinung Wertung

Sympathischer Mix aus Simula­tion und Action-Adventure, der mit vielen Aktivitäten, sympathischen Figuren und stimmiger Präsentation überzeugt.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

GRID: Autosport für PS3 und Xbox 360 angekündigt

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Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern und jetzt hat Codemasters GRID: Autosport auch offiziell für PS3 und Xbox 360 angekündigt. Erscheinen wird das Rennspiel laut dem hauseigenen Blog am 27. Juni. Codemasters verspricht über 100 Strecken in 22 Locations sowie einen Karrieremodus und Leaderboards. Generell soll der bisher umfangreichste Serienteil geboten werden – und eine Cockpitperspektive gibt’s diesmal auch wieder. Die ersten Screenshots machen jedenfalls Lust auf mehr:

UK-Charts vom 14. bis 20. April 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Titanfall (360)
  2. 2014 FIFA World Cup Brazil (360) – NEU
  3. Titanfall (Xbox One)
  4. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  5. 2014 FIFA World Cub Brazil (PS3) – NEU
  6. Lego The Hobbit (360)
  7. Call of Duty: Ghosts (360)
  8. South Park: The Stick of Truth (360)
  9. Plants vs. Zombies: Garden Warfare (360)
  10. Trials Fusion (PS4) – NEU
  11. inFamous: Second Son (PS4)
  12. Trials Fusion (Xbox One) – NEU
  13. FIFA 14 (PS4)
  14. South Park: The Stick of Truth (PS3)
  15. The Lego Movie Videogame (360)
  16. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  17. FIFA 14 (360)
  18. Kinect Sports Rivals (Xbox One)
  19. Lego The Hobbit (PS3)
  20. Grand Theft Auto V (360)
  21. Final Fantasy XIV: A Realm Reborn (PS4) – NEU
  22. FIFA 14 (PS3)
  23. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  24. FIFA 14 (Xbox One)
  25. Lego The Hobbit (PS4)

Tales of Symphonia Chronicles – im Test (PS3)

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Für die meisten Spieler hierzulande war Symphonia auf GameCube die erste Begegnung mit der Tales-Serie – und sie hinterließ einen famosen Eindruck. Inhaltlich mag das kunterbunte Anime-Abenteuer gewisse Parallelen zum einflussreichen Final Fantasy X aufweisen, spielerisch stellt es aber mit weitläufiger Weltkarte und komplexen Dungeons einen deutlichen Gegenpol zu Yunas linearer Pilgerreise durch Spira dar.

Der erste Teil von 2004 dreht sich um den jungen, nicht allzu cleveren Helden Lloyd, der seine Freundin Colette auf einer Reise durch Sylvarant begleitet. Als Auserwählte ist sie die letzte Hoffnung, die sterbende Welt zu retten, doch der Preis dafür ist hoch. Die Wii-Fortsetzung Dawn of the New World spielt zwei Jahre später und dreht sich darum, was seitdem aus der Welt geworden ist. Zwar geben sich viele vertraute Figuren wieder die Ehre, die Hauptcharaktere Emil und Marta sind aber neu. Teil 2 bietet weniger große Szenarien, auf eine offene Weltkarte wird verzichtet. Dafür sind die Figuren detaillierter gestaltet und realistischer proportioniert.

Die HD-Überarbeitung fällt eher zweckmäßig aus. Auch der Erstling erstrahlt jetzt auf HD-Fernsehern im breiten 16:9-Format, die Auflösung der Grafik wurde auf 720p erhöht – dafür läuft das Spiel aber nur noch mit 30 Bildern pro Sekunde. An Geometrie und Texturen wurde nichts verändert: An den Hintergründen, die schon im Original an handgemalte Szenarien erinnern, fällt das nicht so auf, bei Nahaufnahmen von Figuren sticht aber manch ein XXL-Pixel deutlich ins Auge. Einen gewaltigen Fortschritt macht der Sound: Das dröge Tommy-Tallarico-Gedudel der Intros wurde entfernt und durch die Original-Titelsongs ersetzt. Die gelungenen Soundtracks von Traditionskomponist Motoi Sakuraba bleiben in beiden Teilen ebenso erhalten wie die englische Sprachausgabe, Puristen wählen die japanischen Originalsprecher. Letzteres ist freilich eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber wer die typischen US-Rollenspiel-Synchros der letzten Dekade nicht mehr hören kann, der atmet hier erleichtert auf.

Ansonsten ist in der Tales-Welt alles wie gehabt. In actionreichen Kämpfen steuert Ihr eine Figur direkt, die anderen übernimmt die CPU. Mit gefundenen Lebensmitteln bereitet Ihr Speisen zu, die Energie regenerieren und andere Boni mit sich bringen. Und in ”Skits”, zahlreichen kurzen und optionalen Dialogen, werden die Persönlichkeiten Eurer Truppe auf oft amüsante Weise vermittelt.

Thomas Nickel meint: Im Gegensatz zu Final Fantasy verzichtet die Tales-Serie seit jeher auf große Verwerfungen im Spieldesign, das merkt man Tales of Symphonia an. Abgesehen von Grafik und ein paar spielerischen Feinheiten unterscheidet sich das zehn Jahre alte Abenteuer nur wenig von der aktuellen Episode Tales of Xillia. Kampfsystem und Charakterdesign sind in ihren Grundzügen vertraut, an der Koch-Mechanik hat sich ebenfalls nicht viel geändert – die inhaltliche und spielerische Kontinuität ist eine der großen Stärken der Tales-Reihe und einer der Gründe, warum moderne Spieler auch ohne Nostalgie mit den Symphonia-Chroniken ihren Spaß haben. Da ist es auch nicht so schlimm, dass der zweite Teil im Vergleich zum Erstling ein Stück abfällt. 60 Bilder pro Sekunde hätten es aber sein dürfen, auf GameCube hat’s damals ja auch geklappt.

  • zwei umfangreiche RPGs
  • erstmals mit japanischer Sprachausgabe
  • zweckmäßige HD-Überarbeitung
  • auch als Special Edition erhältlich

Gelungene HD-Neuauflage eines bunten Rollenspiel-Duos. Grafisch wäre mehr drin gewesen, dafür stimmt aber nach wie vor der Spielspaß.

Singleplayer85
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Fatal Frame – Nachfolger für Wii U angekündigt

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Gematsu berichtet mit Berufung auf die aktuelle Ausgabe der Famitsu, dass Nintendo und Tecmo-Koei aktuell an einer Fortsetzung von Fatal Frame für Wii U arbeiten. Bei uns ist der Titel als Project Zero bekannt. Weitere inhaltliche Details wurden nicht genannt, man kann sich jedoch jetzt schon mit Leichtigkeit vorstellen, dass das Wii-U-GamePad für die Kamerafunktion des Titels wie geschaffen ist.

Tecmo Koei hatte erst kürzlich eine Erweiterung der Serie angekündigt. So erscheint etwa im Herbst in japanischen Kinos ein Live-Action-Film, welcher gerade bei der Kadokawa Corporation entsteht. Buch und Comic sind ebenfalls geplant.

NES Remix kommt nicht für Nintendo 3DS

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Koichi Hayashida, Director von NES Remix, hat gegenüber IGN erklärt, warum der Titel nicht den Sprung von Wii U auf 3DS schaffen würde. Zusammengefasst habe die Hardware von Nintendos aktuellem Handheld einfach zu wenig Power dafür.

Hayashida erklärt in diesem Zusammenhang, dass er schon an Super Mario 3D World für Wii U gearbeitet hätte und deshalb mit der Hardware bestens vertraut sei. Wenn man sich dann näher mt der Technik des 3DS beschäftige, werde schnell klar, dass dieser zu schwachbrüstig für beide Episoden von NES Remix sei.

NES Remix 2 ist übrigens in drei Tagen, also am 25. April, im eShop für Wii U erhältlich.

Beyond: Two Souls – Director’s Cut für PS4 geplant?

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The Last of Us hat es vorgemacht, Beyond: Two Souls könnte vielleicht nachziehen – so ist bei NeoGAF zu lesen, dass eine aufpolierte Version des inoffiziellen Nachfolgers von Heavy Rain auch für die PS4 erscheinen könnte. Berufen wird sich in besagtem Forum auf den inzwischen leider wieder entfernten Lebenslauf eines Programmierers.

Seit der Vorstellung der Konsole ist bekannt, dass Quantic Dream, also die Macher von Beyond: Two Souls, auch für die PS4 entwickeln. Folglich wäre eine erneute Veröffentlichung des Titels für die aktuellste Sony-Konsole keine großartige Überraschung.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Game Boy!

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Bereits gestern feierte der Game Boy seinen 25. Geburtstag. Von seiner Geburt bis zu seinem Verkaufsstop im Jahr 2003 wurden 118 Millionen Einheiten des Geräts verkauft, was nur sein indirekter Nachfolger, also der DS, im Laufe seines Lebens in den Schatten stellte.

Dem guten alten Game Boy verdanken wir Spieleperlen wie Tetris, Super Mario Land oder The Legend of Zelda: Link’s Awakening und auch die Geburt der Pokémon geht auf sein Konto. Er machte das Videospielen im Hosentaschenformat populär und stach dabei auch technisch potentere Konkurrenten wie Segas Game Gear mit einem müden Lächeln aus.

Und auch wenn im Laufe der Jahre etwas Altersrost ansetzte oder manche Erweiterung, wie etwa der Drucker oder die Kamera, nicht der ultimate Knaller war, verneigen wir uns heute in tiefer Ehrfurcht vor diesem Stück Hardwaregeschichte.

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