Wir lieben Wing Commander – die M! Liebeserklärung online im XL-Format

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Pixel-Weltraum-Oper

So begann der große Krieg gegen das Katzen-Imperium. Bedenkt man, dass Wing Commander 1990 erschien, waren Sound und Grafik geradezu cineastisch, und das lange vor den Werken eines David Cage. Seht und hört selbst.

Auf Super Nintendo klang das dort separat erhätliche Add-on The Secret Missions schon erheblich runder und gesünder für die Ohren.

Grafisch viel besser, aber auch sehr skurril: Super Wing Commander für 3DO mit vollkommen überarbeiteter Grafik und Sound.

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PlayStation 4 – Überraschende Inspirationsquelle für System Features

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Im PlayStation Blogcast 099 (später transkribiert von Polygon) hat Shuhei Yoshida, Boss der Sony Worldwide Studios, eine überraschende Inspirationsquelle für die System Features der PS4 genannt. Dabei handelt es sich nämlich um Demon’s Souls and Dark Souls. Ersteres wurde ja seinerzeit von Sony in Japan vertrieben.

Yoshida erklärt, dass ihn vor allem die Möglichkeit für andere Spieler Nachrichten zu hinterlassen in beiden Titeln fasziniert habe, was letztlich auch zu den Social Features der PS4 führte. Auch habe er sich Dark Souls oft in YouTube-Videos angesehen, was ihm ebenfalls sehr gefiel und es sei interessant gewesen zu beobachten, wie dieselbe Situation häufig mit einer komplett anderen Strategie zu meistern war.

Japan-Charts vom 11. bis 17. November 2013

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [[PSV] God Eater 2 (Namco Bandai, 11/14/13) – 266,326 (NEU)
  2. [PS3] Call of Duty: Ghosts (Square Enix, 11/14/13) – 190,631 (NEU)
  3. [PS3] Pro Evolution Soccer 2014 (Konami, 11/14/13) – 151,800 (NEU)
  4. [PSP] God Eater 2 (Namco Bandai, 11/14/13) – 112,024 (NEU)
  5. [3DS] Pokemon X and Y (Nintendo, 10/12/13) – 82,705 (2,929,806)
  6. [3DS] Daigasso! Band Brothers P (Nintendo, 11/14/13) – 40,196 (NEU)
  7. [3DS] Monster Hunter 4 (Capcom, 09/14/13) – 26,358 (2,938,669)
  8. [3DS] Medabots Dual Kabut Ver. / Kuwagata Ver. (Rocket, 11/14/13) – 21,454 (NEU)
  9. [PS3] Grand Theft Auto V (Take-Two, 10/10/13) – 29,144 (579,822)
  10. [PS3] Battlefield 4 (EA, 11/07/13) – 19,291 (140,990)
  11. [PSP] Pro Evolution Soccer 2014 (Konami, 11/14/13) – 16,976 (NEU)
  12. [PS3] Jikkyou Powerful Pro Yakyuu 2013 (Konami, 10/24/13) – 13,590 (181,174)
  13. [360] Call of Duty: Ghosts (Square Enix, 11/14/13) – 12,950 (NEU)
  14. [3DS] Pro Evolution Soccer 2014 (Konami, 11/14/13) – 11,444 (NEU)
  15. [PSP] Jikkyou Powerful Pro Yakyuu 2013 (Konami, 10/24/13) – 8,943 (107,799)
  16. [3DS] Sentouchu Densetsu no Shinobi to Survival Battle (Namco Bandai, 10/17/13) – 7,981 (95,304)
  17. [Wii U] Wii Party U (Nintendo, 10/31/13) – 7,352 (60,693)
  18. [PSP] Arcana Familia 2 (Comfort, 11/14/13) – 6,198 (NEU)
  19. [PSV] Akiba’s Trip 2 (Acquire, 11/07/13) – 6,074 (39,550)
  20. [3DS] Model Oshare Audition Dream Girl (Alchemist, 11/14/13) – 5,999 (NEU)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 47,852 (53,190)
  2. PS Vita – 46,350 (21,764)
  3. PS Vita TV – 42,172 (NEU)
  4. 3DS – 22,250 (28,627)
  5. Wii U – 15,906 (17,737)
  6. PS3 – 12,019 (11,867)
  7. PSP – 4,353 (4,010)
  8. Wii – 518 (579)
  9. Xbox 360 – 404 (346)

Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies – im Test (3DS)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Zwar erscheint der fünfte Ace Attorney-Teil im Westen nur als Download und in englischer Sprache für den 3DS – aber wenigstens überhaupt! Erwartungsgemäß sind die Änderungen gegenüber den Vorgängern überwiegend kosmetischer Natur: Neuzugang Athena Cykes hat eine alternative Befragungsmethode zu bieten, die an speziellen Stellen zum Einsatz kommt und Euch verdächtige Gefühlsregungen aufspüren lässt. Außerdem wurden die gezeichneten Charaktere diesmal in ein Polygongewand gesteckt, das dem ursprünglichen Design überaus treu bleibt und primär für flüssigere Animationen sorgt. Und schließlich erfreuen ähnlich wie bei den Layton-Abenteuern zwischendurch kurze gelungene Anime-Schnipsel Eure Augen. Ansonsten tippt Ihr Euch wie gehabt durch weitgehend statische Optiken, lest ellenlange unterhaltsame Dialoge, untersucht Umgebungen nach Hinweisen und trefft auf viele alte Bekannte – die spannende Story über fünf Fälle hinweg hält weit über 30 Stunden an.

Ulrich Steppberger meint: Als ob die Zeit stehen geblieben wäre: Phoenix Wright und seine Truppe schließen da an, wo der vierte Teil 2008 aufhörte. Erneut erwarten Euch wendungsreiche Gerichtsdramen verpackt in jede Menge Dialoge (gute Englisch-Kenntnisse sind Pflicht) und knifflige Verhöre. Athenas Fragemethode fügt sich nahtlos ein, doch auch diesmal gibt es mitunter Situationen, bei denen die Auflösung arg spezifisch ist – praktischeres Speichern und eine Hilfefunktion machen das Leben hier aber leichter. Fans sind glücklich, neue Anhänger wird das Abenteuer kaum gewinnen.

Optisch dezent aufgehübscht, spielerisch identisch, storymäßig fein – auch das fünfte Anwalts-Abenteuer hat nichts an Charme und Unterhaltungswert eingebüßt

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox One: Dolby Digital via optischen Ausgang kommt erst nach dem Start

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Wer sein Dolby-Digital-Headset mit dem optischen Ausgang der Xbox One verbindet, wird sich einige Zeit nur mit Stereo-Klang begnügen müssen, sofern der Decoder nicht auch DTS beherrscht: Nicht nur den Konsolen-Testern von Kotaku fiel auf, dass der optische Ausgang der Xbox One -zurzeit- nur Stereo und DTS-Signale ausgibt.

Auf NeoGAF wurde die Problematik rege diskutiert, so dass sich dort auch Microsofts Albert Penello zu Wort meldete. Er bestätigte das Problem, erklärte aber, dass es nach dem Start behoben wird: “Dolby Digital kommt erst nach der Markteinführung. Dies war schlicht und einfach ein Termin-Problem bei der Software […]. Jeder mit einem HDMI-Receiver sollte keine Probleme haben, da wir unkomprimierten 5.1-und 7.1-Ton sowie DTS via HDMI übertragen.”

Hier der originale Wortlaut von Penellos Stellungnahme:

“Dolby Digital is coming post launch. This was a SW scheduling issue pure and simple, and I know people are disappointed, but we will have it.”

“Anyone with an HDMI receiver should be fine, as we pass the uncompressed 5.1 and 7.1 through HDMI as well as DTS. Even if you have a Dolby only HDMI receiver (which I’m not sure exists), you will still get 5.1 or 7.1 sound since those receivers should accept uncompressed surround.”

“For the Dolby only headsets, my understanding is that these will work but you will only get stereo audio since we only pass Stereo and DTS through the optical port. I have not tested this myself, but I’m told it works. Regardless, I understand this is an inconvenience, but again we’re going to have Dolby coming.”

“This is unrelated to the HDMI-IN “Surround Sound” beta. To clarify, we default HDMI-IN audio to be converted to Stereo. However, we do have a feature you can access in TV settings/Troubleshooting that enables Surround Sound in “beta” form. If you check the box, and you get Surround, you’re golden. We found some inconsistencies in STB’s during testing and decided to disable it by default to insure a good initial setup experience for people.”

Nintendo-eShop-Update vom 21. November 2013

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Wii U:

  • Coaster Crazy Deluxe – 6,70 Euro
  • Mysterious Cities of Gold: Secret Paths – 14,99 Euro
  • EDGE – 1,99 Euro
  • Brawl Brothers (SNES) – 7,99 Euro
  • Assassin’s Creed IV: Black Flag – 69,99 Euro
  • Lego Marvel Super Heroes – 49,99 Euro
  • Ben 10 omniverse 2 – 44,99 Euro
  • Barbie Dreamhouse Party – 29,99 Euro
  • Monster Hight 13 Wishes – 29,99 Euro

3DS:

  • Word Wizard 3D – 2,99 Euro
  • Chevrolet Camaro Wild Ride 3D – 2,99 Euro
  • Jewel Match 3 – 6,99 Euro
  • Christmas Wonderland 3 – 4,99 Euro
  • Donkey Kong (NES) – 4,99 Euro
  • The Legend of Zelda: A Link Between Worlds – 44,99 Euro
  • Lego Marvel Super Heroes – 39,99 Euro
  • Ben 10 Omniverse 2 – 34,99 Euro
  • Barbie Dreamhouse Party – 29,99 Euro
  • My Exotic Farm – 24,99 Euro
  • The Cube – 7,99 Euro

Neues Tomb-Raider-Trademark in Europa geoutet?

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Die wachsamen Augen von Junkie Monkeys haben ein Trademark für Tomb Raider: Reflections erspäht, das auf den 12. November datiert ist und diesmal für Europa gilt. Erst vorgestern war ein Trademark für Tomb Raider: Definitive Edition bekanntgeworden (wir berichteten).

Square Enix hält sich weiterhin sehr bedeckt zu dem Thema, hat jetzt aber angedeutet, dass man die VGX-Awards von Spike TV im Auge behalten solle. Diese finden am 7. Dezember statt. Dort könnte es vermutlich zu einer Ankündigung kommen, die Klarheit schafft.

Girl Fight – im Test (PS3)

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Spiel:
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Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Was Civilization-Genie Sid Meier von Girl Fight halten mag? Schließlich taucht im Vorspann mal wieder der Name der seinerzeit von ihm mitbegründeten Simulationsschmiede Microprose auf viel weiter weg von deren meist guten Spielen könnte die primitive Klopperei allerdings kaum sein. Offensichtlich wollte hier jemand die Dead or Alive-Kundschaft einfangen, doch bis auf Proportionen und Textilknappheit haben die hauenden Heldinnen nicht viel anzubieten: Die Prügel-Duelle spielen sich zäh und die wenigen Angriffsmanöver sind plump und undynamisch. Da reißt auch die einzig nette Idee, verschiedene Psi-Perks im Match auf Knopfdruck aktivieren zu können, nicht viel raus – Girl Fight ist Mittelmaß.

Trotz plakativer Fleischbeschau nur durchschnittliches Beat‘em-Up.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound

Ryse: Son of Rome – im Test (XOne)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Versprochen ist versprochen: Da wir in der neuen M! keinen kompletten Test zu Ryse: Son of Rome unterbringen konnten, gibt’s den Nachschlag mitsamt Wertung nun hier online – in der Galerie unten findet Ihr Screenshots aus Vorführfassungen, von uns selbst erstellte und 100% authentische Bildschirmfotos gibt es hier zu sehen.

Im hochkarätig besetzten aber irgendwie doch etwas mutlosen Launch-Line-Up beider Next-Gen-Konsolen stechen zwei Spiele hervor: Knack für die PS4 und Ryse für die Xbox One. Beide sind Exklusiv-Titel, beide sind neue Marken. Doch während es Knack bisher kaum gelang, das Interesse der Gamer zu wecken, stand und steht Ryse im Mittelpunkt. Kein Wunder! Schließlich zeichnet mit dem Far Cry– und Crysis-Macher Crytek ein prominentes Entwicklerstudie dafür verantwortlich. Außerdem ist Ryse bereits seit einigen Jahren in Entwicklung (ursprünglich unter dem Projektname Kingdoms) und sollte eigentlich ein Ego-Metzler für das alte Kinect werden – somit ist der Titel informierten Gamern schon eine Weile ein Begriff. Außerdem – um noch einmal auf die Macher Crytek zurückzukommen – ist das deutsche Entwicklerhaus berühmt für optisch herausragende Actionspiele, gleichzeitig ist Ryse aber Ihr erster Nicht-Ego-Shooter… man durfte also mehr als gespannt sein, was die Grafik-Hexer aus der neuen Hardware kitzeln und wie sie sich aufbekanntem Terrain schlagen. Bevor wir näher auf das Spielerlebnis Ryse eingehen, sei so viel schon verraten – Crytek hat in beiden Disziplinen bestanden, so extrem gelungen wie die Grafik (mehr dazu im Abschnitt Technik) ist die Spielbarkeit jedoch nicht…

Ryse steckt Euch in die vermaledeit gut modellierte Rüstung des römischen Soldaten Marius Titus – der muss gleich in der ersten Spielstunde mit ansehen, wie seine Mutter und Schwester ermordet werden. Es wird nicht der letzte Schicksalschlag für den heißblütigen Legionär sein…

Seiner Träume von einem schönen Leben also zunächst mal beraubt, schwört er Rache – und zwar denen, die er verantwortlich für das ihm Angetane hält. Das sind natürlich die Feinde Roms, in diesem Fall die Barbaren Britanniens. Also zieht er aus, um seinen Rachedurst zu stillen, mit englischem Blut. Und davon wird in den rund sieben Stunden der Story-Kampagne eine ganze Menge fließen…

An manchen Stellen verweilt Ihr einfach nur in den wunderschönen Szenarien, verschiebt mal eine Kiste oder lauscht den toll vertonten Dialogen – doch zu 90% der Spielzeit wird gekämpft. Ryse stellt Euch hierfür ein simples, aber jederzeit tadellos beherrschbares, faires und durchdachtes Kampfsystem zur Verfügung: Ihr schlagt mit dem Kurzschwert zu, rammt mit dem Schild, hechtet zur Seite oder blockt. Das war’s schon. Halt, nicht ganz: Per Druck auf eine Schultertaste rammt Marius (genügend Spezial-Energie vorrausgesetzt) seinen Schild in den Boden, um in den nächsten Sekunden wie ein Derwisch auf die konsternierten Feinde loszugehen. Die Fights versprühen häufig einen tänzerischen Charakter – im tödlichen Rhythmus blockt Marius heranrauschende Fleischbrocken (mit gutem Timing, werft Ihr sie sogar zurück), teilt kraftvoll aus oder weicht elegant aus.

Solo-Kampagne (1) Solo-Kampagne (2) Koop-Modus
Technik

Habt Ihr einen Feind geschwächt, verrät ein Totenkopf-Symbol, dass er reif für eine – ja, dieses Wort ist durchaus angebracht – Hinrichtung ist. Dann wird Marius den Gegner auf mannigfaltige Weise töten. Per Halsschlitzer, Schwert durch die Brust, Arm abhacken, Bein abhaken, Tritt ins Gesicht oder etliche andere brutale Manöver. Ryse ist sehr brutal und setzt die Gewalt mit dramatischen Kameraperspektiven und lauten Todesschreien extrem in Szene. Eine Ab-18-Freigabe hat die ungeschnittene, deutsche Version trotzdem erhalten – darüber sind wir verwundert. Schließlich bietet Ryse keinerlei alternative Lösungswege, Action-Adventure-Anteile oder andere Nicht-Metzel-Tätigkeiten an.

Während des Spiels entscheidet Ihr jederzeit (per Steuerkreuz), welche Belohnung Ihr für die Finisher erhalten wollt: Lebensenergie, Erfahrungspunkte, Fokusenergie für Spezialattacken oder Stärkebonus. Vor allem die Option Lebensenergie ist extrem wichtig – den Ryse bietet keine andere Möglichkeit, verlorene Energie zurückzugewinnen. Aber auch zusätzliche Erfahrungspunkte sind sinnvoll – damit verbessert Ihr Marius’ Statuswerte oder schaltet neue Tötungsmanöver frei. Damit zwischen den normalen Kämpfen ein wenig Abwechslung aufkommt, rückt Ihr an manchen, fest vorgegebenen Stellen nahe mit den Kameraden zusammen und bildet mit Euren Schilden eine Art Schutzhaube – Asterix-Kenner wissen sofort, was gemeint ist. In diesen Szenen lauft Ihr langsam vor, wehrt immer mal wieder Pfeilhagel ab oder lasst Eurerseits Speere auf die Barbaren niederregnen. Apropos Speer: Die “Pilum” genannte Wurflanze ist Eure einzige Alternativ-Waffe zum Kurzschwert Gladius. Barbaren-Äxte, Bogen &amp Co. dürft Ihr leider nicht aufnehmen und verwenden – das ist schade und sorgt für monotonere Auseinandersetzungen.

Gleichzeitig sorgt das grafische Drumherum für Wow-Momente im Minutentakt. Da schlagen z.B. Katapultgeschosse ein und reißen dicke Brocken aus Burgmauern. An anderer Stelle metztelt Ihr Euch durch ein lichterloh lodernders Holzhaus oder kämpft vor der Kulisse eines paradiesischen Wasserfalls. Gelegentlich fordert Ihr “Luftunterstützung” von Bogenschützen an (auf Wunsch via Kinect-Sprachbefehl) oder nehmt an einem stationären Monster-Armbrust-Geschütz Platz – auch hier wird spielerisch nur Standard abgespult, dafür rummst es gewaltig, wenn Ihr mit Euren Metallbolzen Explosivfässer in die Luft jagt (wie auch immer das möglich ist). So versprüht Ryse mit seinen engen Arealen, dem repetitiven Spielprinzip und dem vielen Krachbumm am Wegesrand mehr als nur ein wenig “Call of Duty in der Römerzeit”-Flair.

Solo-Kampagne (1) Solo-Kampagne (2) Koop-Modus
Technik

Im Koop-Modus von Ryse macht Barbarenschnitter Marius mal Pause – dafür dürft Ihr mit einem aufmotzbaren 08/15-Gladiator ran, den Ihr mittels freispielbarer Beinkleider, Schilde, Helme &amp Co. individualisiert. Zockt Ihr offline (oder einfach lieber allein) stehen Euch drei Arenen offen, dort verhaut Ihr zahlenmäßig weit überlegene Gegner bis Ihr einen Arzt braucht – kooperatives Splitscreen-Metzgern ist im übrigen leider nicht möglich. Alle “Arenen” sind übrigens nur Variationen desselben römischen Kolosseums, diese fallen dafür angenehm unterschiedlich aus – in Ahnlehnung an die echten römischen Gladiatorenspiele, die dort stattfanden, erfindet sich die Riesenarena immer wieder neu. Mal kämpft Ihr in einer Tempelruine, die von einem Sandsturm heimgesucht wird, mal gleicht das Kolosseum einem britischen Wald. Geht Ihr online, stehen Euch (und Eurem Koop-Killer) elf dieser Arenen zur Verfügung – fein garniert mit Stachelfallen, Feuertöpfen und ähnlichen Todesmaschinen. Vor dem Kampf wird übrigens ein göttlicher Begleiter gewählt, der für unterschiedliche Magie-Moves verantwortlich ist. In den Arenen haut Ihr Heerscharen von Barbaren darnieder, löst Mini-Missionsziele (à la brenne den Holzwall nieder) und stellt Euch alle paar “Wellen” einem besonders fidelen oder schlagkräftigen Männeken. Das alles wirkt weder besonders einfallsreich oder frisch – eine Menge Spaß Spaßpotenzial steckt da aber wohl schon drin. Warum wir das Wörtchen “wohl” verwenden – weil wir diesen Modus bis zum jetzigen Zeitpunkt (es sind noch keine Mitspieler auf den Servern) nur im Rahmen eines Microsoft-Events oder eben solo probieren konnten.

In technischer Hinsicht läuft Ryse zwar nur in 900p und mit 30 Bildern pro Sekunde, tatsächlich hat Crytek aber das grafisch mit Abstand beeindruckendste Xbox-One-Spiel gezimmert. Von sporadischen Rucklern, wenigen Clipping-Fehlern und ein paar nachladenden Texturen abgesehen, wirkt es für einen Start-Titel beeindruckend geschliffen und rund. Da flimmert nix, da sind keine Wände mit miesen Texturen gepflastert oder zerstören pixelige Schatten die Illusion. Stattdessen staunt Ihr in der Nahaufnahme und den Zwischensequenzen über Gesichter, die ein Beyond: Two Souls wie von gestern wirken lassen. Hautporen. Schweiß. Bartstoppeln. Der Hammer. Leider können nicht alle Frisuren diese hohe Niveau halten, auch die weiblichen Gesichter und Körper fallen komischerweise ab. Doch unterm Strich sieht Ryse so verflucht gut aus, dass es das perfekte Spiel ist, um den Kumpels zu vermitteln, dass sich Eure 500-Euro-Investition gelohnt hat. Zeigt ihnen zum Beispiel das dritte Level (Landung an der englischen Küste) oder den vierten Abschnitt (Streifzug durch den Wald) und sie werden staunen – über die grandiosen Sand- und Bodentexturen am britischen Strand, über die einstürzenden Mauerbrocken beim Ansturm auf eine Burg, über die Vielfalt und den Detailgrad der Gräser, Sträucher und Bäume oder das diffuse Lichtspiel im Dickicht der Wälder.

Solo-Kampagne (1) Solo-Kampagne (2) Koop-Modus
Technik

Matthias Schmid meint: Leck’ mich am Arsch! Ist das eine Render-Szene oder tatsächlich Echtzeit-Grafik? Mehr als einmal hab’ ich mich dabei ertappt, wie ich mit offenem Mund vor der Full-HD-Glotze saß und einfach nur staunend auf die Landschaft, dann auf meinen Legionär, dann auf die Büsche am Wegesrand und dann wieder zurück zur Rüstung meines Legionärs blickte. Ryse begeistert mit Gesichtern und Rüstungen in nie dagewesener Detailfülle und fantastischen (Boden-) texturen – so muss ein Next-Gen-Spiel aussehen. Auch die stimmungsvollen Zwischensequenzen samt guter deutscher Synchro und die gefällige Geschichte tragen zum Wohlfühl-Faktor bei – natürlich ist Crytek in puncto Story oder Charaktertiefe meilenweit von BioWare-Maßstäben entfernt, ein Call of Duty: Ghosts oder vor allem Battlefield 4 zeigen aber aktuell, dass es viel viel schlechter geht. In spielerischer Hinsicht gibt sich Ryse bieder, ja fast schon einfallslos – was es macht, macht es aber gut. Das Kampfsystem ist arm an Abwechslung und dass ich nicht auswählen kann, welcher Finishing Move zum Einsatz kommt, ist schwach. Auch die Beschränkugn auf nur eine Nah- und eine Fernkampfwaffe nagt am Langzeitspaß. Dafür gefällt der super spielbare Mix aus Blocken, Zuschlagen und Wegrollen – hier bestimmt Ihr selbst, in welchem Rhythmus und wie elegant Ihr kämpft ein Vergleich zu den Kloppereien aus den Batman-Spielen ist durchaus angebracht. Zudem steckt mit den unterschiedlichen Feindtypen auch Taktik drin – nur mit der Zuhauen-Taste werdet Ihr nicht weit kommen. Leider schleust Euch Ryse durch sehr eng gesteckte Levelschläuche – nur hin und wieder dürft Ihr vom Hauptpfad abweichen und einen der lieb- und ideenlos verteilten Sammelgegenstände auflesen. Das rudimentäre Auflevelsystem ist zweckmäßig, klasse hingegen finden wir die Idee, dass man bei erfolgreich ausgeführten Finishern selbst wählen kann, welche Belohnung man gerade nötig hat. Unterm Strich macht Ryse seine Sache als Launch-Titel richtig gut – es begeistert in grafischer Hinsicht und bietet all jenen, die auf Abwechslung und großen Anspruch verzichten können, eine gelungene, zum Teil sogar mitreißende Next-Gen-Schlachtplatte.

Solo-Kampagne (1) Solo-Kampagne (2) Koop-Modus
Technik Meinung

+ simples, aber sehr gut funktionierendes Kampfsystem
+ die bisher besten virtuellen Echtzeit-Gesichter &amp -Charaktere
+ teils unglaublich gute Texturen, Randbebauung &amp Flora
+ Fights haben einen tänzerischen, aber auch kraftvollen Charakter
+ ansprechende Geschichte mit klasse Zwischensequenzen
+ erscheint ungeschnitten in Deutschland

– Gewalt steht zum Teil zu sehr im Fokus
– keinerlei Abwechslung bei der Bewaffnung
– sehr linearer, immergleicher Spielablauf
– nur wenige Gegnertypen
– Animationen noch nicht auf Next-Gen-Niveau &amp ein paar technische Fehlerchen

Solo-Kampagne (1) Solo-Kampagne (2) Koop-Modus
Technik

Blutrausch zum Feierabend: Spielerisch monotones Römer-Hack’n’Slay mit simplem, aber gelungenem Kampfsystem – die bombastische Grafik setzt in vielerlei Hinsicht Maßstäbe!

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Deep Down – Emotionen bei der Dungeongenerierung sehr wichtig

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Einen Releasetermin für Deep Down gibt es zwar noch nicht, aber Capcom hat jetzt immerhin auf seiner Facebookseite (später übersetzt von Gematsu) ein paar weitere Details zu dem Free-to-Play-Rollenspiel preisgegeben. Demnach werden Emotionen bei der zufälligigen Generierung der Dungeons eine entscheidende Rolle spielen.

Geboten wird dabei eine große Bandbreite. So soll ein “wütender” Dungeon etwa voller Feuer und ein “trauriger” überwiegend eisig sein. Die darin zu findenden Gedanken würden dann ebenfalls von Emotionen abhängen. Die auf der Tokyo Game Show gezeigten Dungeons seien hingegen dem Bereich “Freude” zuzuordnen, da das dort überwiegend vorherrschende Licht Hoffnung symbolisiere.

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