Schon seit längerem können Fans von Agent 47 ein kleines, aber feines Extras genießen, so sie denn die Vorbesteller-Box von Hitman: Absolution erworben haben: In der findet sich nämlich der Download-Code für die Hitman Sniper Challenge – eine Mission des glatzköpfigen Assassinen, bei der er mit seinem Scharfschützengewehr auf die Ferne Zielpersonen erledigt. Technisch und spielerisch konnte sich das sehen lassen, hatte nur einen Haken: Es gab lediglich einen Einsatz. Wer den einfach nur erfolgreich absolvieren wollte, war nach wenigen Minuten fertig, für High-Score-Jäger dagegen eröffnete sich ein Spielplatz der beinahe unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten.
Die Sniper Challenge kam jedenfalls so gut an, dass bei den Entwickler IO Interactive darüber gestaunt wird, wieviel und wie lange man damit Zeit verbringen kann. Der Game Director Tore Blystad erzählt dazu bei MCV, dass der Bestplatzierte auf der Rangliste hunderte Stunden investiert hat, was “komplett verrückt” sei, aber sie glücklicht mache, da damit “die Essenz von Hitman deutlich wird: Es wurde gemacht, um immer wieder gespielt zu werden.”
Auch die besten Punktezahlen von 6,5 Millionen sind den Machern unbegreiflich (“Wie zum Henker haben sie das gemacht?”).
Daraus habe man gelernt, weshalb nun auch in Hitman: Absolution das Vergleichen von Punkten mit Feunden stärker in den Fokus rückt.
Womöglich dürfen wir uns zudem über Nachschub freuen, denn auf die Chance für ein eigenständiges, größeres Sniper Challenge angesprochen, meint Blystad: “Wer weiß? Wenn uns ein vernünftiger Weg einfällt, das hinzukriegen, werden wir es wohl machen.”
Unser Vorschlag dazu: Einfach mehr Missionen basteln – das würde eigentlich schon reichen.