Metal Gear Solid: Ground Zeroes

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Zum 25. Geburtstag der Metal Gear-Reihe versprach Kojima Productions “erschütternde” Neuigkeiten – unter anderem sollte ein neuer Titel aus der “Tactical Espionage Action”-Reihe vorgestellt werden. Kojima hielt Wort:

Metal Gear Solid: Ground Zeroes wird der nächste Teil der Saga heißen – und es ist ein Open World-Spiel.

Man präsentierte erstes Bildmaterial, das jedoch nicht abgelichtet werden durfte, insofern eine kurze Beschreibung des Gezeigten: Die Präsentation begann mit einer Cutszene, die sich nahtlos ins Gameplay eingefügt haben soll – ohne sichtbare Unterschiede zur Spielegrafik. Ein (noch) namenloser “Snake” – es war nicht klar, ob es sich dabei um Big Boss, Solid Snake, oder einen neueen Charakter handelte – wurde gezeigt, wie er Wachen ausschaltete und in einem Jeep unterwegs war. Das Spiel wurde auf einem PC der gegenwärtigen Generation gezeigt.

Mehr Infos rückte Konami nicht raus, lediglich zwei Artwork-Bilder tauchten bislang auf (und erinnern irgendwie stark an Splinter Cell, wie Ihr unten seht) – wir halten Euch auf dem Laufenden.

Edit: Die Experten haben ihn natürlich längst erkannt – das spiegelverkehrte MSF-Logo (Militaires Sans Frontières) auf der Schulter weist niemand Geringeren als Big Boss aka Naked Snake als Protagonisten für Ground Zeroes aus…


Dishonored: Die Maske des Zorns

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Dishonored Co-Regisseur Harvey Smith erklärte gegenüber Gamesindustry, dass es in der Spielebranche immer weniger neue Marken gibt – und ebenso die Zahl der Entwicklerstudios abnimmt, die bereit sind, Risiken einzugehen. Den Grund, mit Dishonored ein neues Konzept auszuprobieren, erklärte er folgendermaßen:

“Man könnte es der Emüdung der Spieler zuschreiben. Wie viele Titel sind schon erschienen, in denen Du einen Soldaten oder Space Marine spielst, oder wo Du von Elfen und Zauberern umgeben bist, oder wo du eine Bank in LA ausrauben musst?”, stellt Smith fest. “Ich bin immer noch ein Optimist,” fügt er hinzu, “und ich habe immer noch eine tolle Zeit mit Spielen, aber die Wahrheit ist, dass ich zwei Triple-A-Spiele pro Jahr spiele, wahrscheinlich zwei Indie-Spiele im Jahr und vielleicht ein paar mobile Titel, weil die meisten Sachen nur Variationen von Dingen sind, die man schon zuvor gesehen hat. Wenn man schon eine Weile dabei ist, hat man schon alles immer und immer und immer wieder gesehen.“

Sein Rezept: Den Spielern mehr Freiheit geben, dass sie sich Zielen so nähern, wie sie es für richtig halten, und eine Abkehr von stereotypen Spielkonzepten. “An einem bestimmten Punkt begann ich, Formeln zu misstrauen”, erklärt er – hoffentlich sehen das andere Entwickler bald auch so.


Closure

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In den USA ist Closure bereits seit Ende März im PSN erhältlich, doch für unsere Gefilde blieb die Veröffentlichung des schicken schwarz-weiß-Knoblers bislang aus. Tyler Glaiel von Entwickler Eyebrow hat nun sehr selbstkritisch mit Eurogamer über diesen Missstand gesprochen.

Demnach seien weder SCEA noch SCEE, sondern lediglich die eigene Unerfahrenheit an der Verzögerung Schuld. Erstere hätten seinerzeit einen Veröffentlichungszeitpunkt im März angeboten, den man unbedingt wahrnehmen wolle, wofür man die Europa-Version aber auf die lange Bank geschoben habe. Dann seien Probleme mit Zeitumstellung und Altersfreigabe enorm aufgetreten. Allein der letztere Punkt habe eine ganze Woche verschlungen.

Nun soll das fertige Produkt etwa zum Jahresende erscheinen. Generell bereue man die PlayStation als Plattform nicht, wolle nun aber auch nach Steam seine Fühler ausstrecken, zumal der eingangs erwähnte US-Release von Closure eher enttäuschend verlaufen sei.

Hitman: Absolution

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Die Spiele der Hitman-Reihe waren seith jeher Nährboden für die Diskussion über Gewalt in Videospielen bzw. deren Darstellung – ein Zustand, der sich auch nach der Veröffentlichung des jüngsten Trailers zu Hitman: Absolution nicht änderte. IO Interactives Lead Designer, Torben Ellert, hat nun mit VG247 am Rande der Gamescom in diesem Kontext über den neuen Contracts Mode des Titels und dessen Spielwelt an sich gesprochen.

Deren Gestaltung, so Ellert, sei in dieser Form wichtig, weil man einen ganz geradlinigen Hauptcharakter habe. Würde man die Welt um ihn nun hochrealistisch gestalten, würde er eher einen verbitterten Eindruck machen. So könne man alles allerdings mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors würzen. Als Beispiel dafür beschreibt Ellert anschließend eine Szene des ersten Teils, in der “Fatty foods an kill” über einer getöteten dicken Person in einem Restaurant zu lesen ist.

Zu den Kontroversen um das Spiel wie die Gewaltdarstellung, könne er sich hingegen nicht wirklich äußern, da er eben nur für den “Contracts Mode” verantwortlich sei. Generell erlaube größerer Realismus allerdings auch die Erwartungshaltungen herauszufordern. Die tiefgründigen Beziehungen zwischen den Charakteren in Mass Effect wären in dieser Form etwa vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Diese Entwicklung sei allerdings in seinen Augen auch noch nicht am Ebde. Er denke da für die Zukunft vor allem an Spec Ops: The Line.

Nintendo-News

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Vor kurzem endete die neuesten Folge der “Nintendo Direct”-Webcasts, und auch wenn wir ohne Simultan-Dolmetscher nur wenig verstanden haben, ließen sich doch immerhin diese News-Schnipsel in Erfahrung bringen:

  • Animal Crossing 3DS hat jetzt einen Japan-Termin: Am 8. November ist es soweit. Europa? Nix bekannt.
  • Für 2012 ist ein weitere 3DS-Episode der Professor Layton-Serie geplant. Nachdem der Westen immer noch auf den Erstling wartet, wird der bislang ohne englisches Namensanhängsel (in Japan ist es “Choubunmei to A no Isan”) präsentierte Nachfolger noch deutlich länger brauchen.
  • Ab dem 27. September gibt es den 3DS XL in Japan auch in den Farben weiß und pastell-rosa. Bei uns? Keine Ahnung.
  • Das nächste Projekt der Pokémon-Macher Game Freak heißt Harmo Knight für den 3DS. Als kleiner Ritter wuselt man durch die Gegend, hackt Feinde weg und springt über Hindernisse und beeinflusst so nebenbei anscheinend die musilalische Begleitung. Termin bisher unbekannt. Aber werft einfach selbst einen Blick drauf:

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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Mit Rock Band Blitz (1.200 Punkte) hat der Spieler eine ganze Band in seiner Hand! Er erlebt den Klassiker Rock Band als packendes Einzelspielererlebnis mit dem Controller. Mehr als 20 neue Tracks lassen sich im Wettstreit mit Freunden spielen, auch in Rock Band 3. Zudem sind über 3.500 Songs aus Rock Band mit Rock Band Blitz kompatibel.

Die Deals der Woche beziehen sich komplett auf Ubisofts Assassins Creed: Revelations:

  • Das verlorene Archiv: 400 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Kartenpaket “Der mediterrane Reisende”: 400 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Charakterpaket – Die Vorfahren: 160 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Kodex: 120 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Adler: 120 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Edensplitter: 120 MS Points (50% Ermäßigung)

The Legend of Zelda: Majora’s Mask

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Hat da jemand versehentlich zu früh etwas gespoilert? Denn heute gibt es eine neue Nintendo-Direct-Folge, die sich auf 3DS und Wii konzentrieren soll – ist es dann vielleicht mehr als ein komischer Zufall, dass ein bekannter britischer Versandhändler kurzzeitig einen namhaften Titel zur Vorbestellung anbot?

Wie Nintendo Life nämlich berichtet, entdeckten nämlich gestern vormittag einige potenzielle Käufer auf der Webseite von GAME obiges Angebot – The Legend of Zelda: Majora’s Mask für den 3DS. Wenig überraschend wurde die Seite kurz darauf wieder entfernt, doch nicht bevor jemand einen Screenshot davon schießen konnte.

Natürlich ist ein solches Angebot alles andere als eine offizielle Ankündigung, aber wer weiß…

PlayStation Vita

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Das in dieser Woche erschienene Update in Version 1.80 für die PlayStation Vita bringt viele sinnvolle Neuerungen; die bedeutendste dürfte die Kompatibilität zu PSone-Spielen sein, die in Kürze im Playstation Store als Download zur Verfügung stehen werden. Wir Europäer werden hier ausnahmsweise mal gegenüber den USA bevorzugt – während man in Übersee die Liste der offiziell nutzbaren PSone-Klassiker noch an seinen Fingern abzählen kann, sollen für Europa ab heute über 100 Titel verfügbar sein (wir berichteten hier).

Doch einen kleinen Haken hat die Sache – allerdings nur für all diejenigen, die auf ihrer MemoryCard mehrere Nutzerkonten gespeichert haben. Auf NeoGAF postete ein Nutzer die Warnung, dass nach dem Update folgende Fehlermeldung erscheint, wenn man das Konto wechseln will:”Die in Ihrem System eingesetzt Speicherkarte ist mit dem folgenden Sony Entertainment Network-Konto verknüpft. [Kontoname] Um die Speicherkarte mit Ihrem PS Vita-System verwenden, müssen Sie die Speicherkarte formatieren. Wenn Sie die Speicherkarte formatieren, werden alle Daten auf der Speicherkarte gelöscht werden.”

Schon vor Veröffentlichung der Vita gab es einiges Durcheinander bezüglich multipler Konten auf der Vita (wir berichteten hier). Sony machte allerdings nie einen Hehl daraus, dass man dies auf der Vita verhindern will.

Das Ganze betrifft natürlich nur einen kleinen Kreis von Spezialisten; diese sollten vor dem Update unbedingt ein Backup machen – und müssen jetzt wohl oder übel in eine neue (und immer noch sehr teure) Speicherkarte investieren.

Free-to-Play auf Xbox 360

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Free-to-Play-Spiele breiten sich auf dem PC immer weiter aus, Konsolen waren vom Trend bisher verschont geblieben. Doch damit ist es nun vorbei, so scheint es: Im Herbst will Microsoft den ersten F2P-Titel Happy Wars (Bild oben) für die Xbox 360 veröffentlichen, gefolgt von Ascend: New Gods im nächsten Jahr.

Im Gespräch mit OXM erklärte ein Microsoft-Sprecher: “Wir sind immer auf der Suche nach Wegen, um die Grenzen der Konsole und unserer digitalen Plattform auszubauen. Echte Free-to-Play–Spielerlebnisse auf der Xbox 360 anzubieten ist insofern eine natürliche Erweiterung.” Begründet wird die Gratis-Spiel-Strategie “mit dem anhaltenden Erfolg des Modells auf PC” und dem “Interesse sowohl von unseren Kunden und als auch unseren Partnern.”

Die Gratis-Spiele werden dabei nur Xbox Live Gold-Mitgliedern zu Verfügung stehen; die F2P-Titel sind allesamt als Multiplayer angelegt und dafür ist eine Goldmitgliedschaft obligatorisch.

Wie ist Eure Meinung zur Free-to-Play-Strategie von Microsoft?


Spelunky – im Test (360)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
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Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Dark Souls ringt Euch nur ein müdes Lächeln ab? Den kleinen Meat Boy schmiert Ihr Euch garniert mit ein paar Zwiebeln zum Frühstück aufs Brötchen? Dann ist Spelunky Euer Ding! Alle anderen spielen bitte vor dem Kauf ausführlich Probe, denn der 2D-Plattformer ist wirklich nur für ganz nervenstarke Abenteurer, von der ersten Spielminute an fordernd und bestraft selbst die kleinste Unaufmerksamkeit. Die größte Bedrohung in Spelunky sind nicht etwa die vielfältigen Gegner wie Schlangen, Skorpione oder Yetis, die Euch auf Eurer Höhlenexpedition begegnen, und auch nicht die zahlreichen Fallen – Euer größter Widersacher seid Ihr selbst. Bleibt Ihr auch nur einen kurzen Moment nicht bei der Sache, ist dies oft gleichbedeutend mit dem Bildschirmtod. Denn keine der Höhlen, die Ihr erkundet, bekommt Ihr zweimal zu Gesicht, da diese bei jedem neuen Versuch per Zufall generiert werden. Während sich die einen dadurch herausgefordert fühlen, stöhnen die anderen ob der Tatsache, dass sie sich so nur schlecht auf die teils unfairen Levels einstellen können. Im Gegensatz zu den oben erwähnten Titeln habt Ihr bei Spelunky das Gefühl, nicht selbst für viele der Bildschirmtode verantwortlich zu sein. Oft sind die Levels schlicht überladen und Ihr wisst vor lauter Feinden und Fallen gar nicht, worauf Ihr Euch konzentrieren sollt. Besonders frustrierend ist es, wenn sich Gevatter Zufall dafür entscheidet, die Beleuchtung eines Levels auf einen kleinen Kreis um Eure Spielfigur zu beschränken, wodurch Ihr Fallen, Gegner und Abgründe nur erahnen könnt. Und wäre das nicht schon anspruchsvoll genug, sitzt Euch stets ein Zeitlimit im Nacken. Haben wir schon erwähnt, dass Euch für das Abenteuer lediglich ein Leben zur Verfügung steht? Sind all Eure Herzen aufgebraucht, beginnt Ihr wieder von vorne, Checkpoints gibt es nicht. Zwar gibt es die Möglichkeit, Abkürzungen zu den vier Welten, die jeweils aus vier Leveln bestehen, zu errichten. Diese sind aber erst mühsam freizuschalten.

Trotz des großen Frustpotenzials bietet Spelunky unter seiner harten Oberfläche auch für ’normale’ Spieler ein durchaus motivierendes Spielerlebnis. Der Plattformer versprüht nicht nur mit Insider-Sprüchen wie ”Schlangen – ich hasse diese Tiere” exzellente Abenteuer-Atmosphäre und appelliert mit etlichen zu entdeckenden Geheimnissen an den Jäger und Sammler in Euch. Seid Ihr zu Beginn nur mit einer Peitsche, einer Handvoll Bomben und ein paar Seilen unterwegs, stattet Ihr Euch dank gefundener Goldbarren und Diamanten bei Händlern mit immer besserer Ausrüstung aus. Die Item-Vielfalt lässt kaum Wünsche offen und reicht von der Schrotflinte und der Machete über eine Eiskanone bis hin zum Jetpack.

Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, dass Xbox-360-Besitzer zum wiederholten Male für die aufpolierte Version eines (in diesem Fall vier Jahre) alten Titels, den PC-Spieler gratis daddeln können, zur Kasse gebeten werden – und dabei bekommt Ihr nicht einmal den vollen Umfang. So suchen wir die Möglichkeit, auf die alte Pixel-Optik umzuschalten, ebenso vergeblich wie den aus der PC-Version bekannten Level-Editor.

Reizvolle Höhlenforscherei, die teils unmenschlich schwer ausfällt.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound

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