Art of Balance TOUCH! – im Test (3DS)

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Die kleine, aber feine Software-Schmiede Shin’en aus München verpflanzt einen weiteren WiiWare-Titel auf den 3DS: Auch mobil ist es Eure Aufgabe, eine vorgegebene Anzahl verschieden geformter Bausteine so auf einem Sockel abzulegen, dass das fertige Konstrukt mindestens drei Sekunden lang hält. Die Steine bewegt Ihr wahlweise mit Stylus oder Analogscheibe, was feiner und weniger nervös funktioniert als mit der Wii-Remote. Auch im kleinen Format überzeugt die auf Ambient-Atmosphäre getrimmte Präsentation. Der größte Clou ist aber der Umfang: Zu den 100 Levels der Konsolen-Vorlage gesellen sich 100 neue Aufgaben inklusive einiger ausgefallener Sondersteine, die spürbar kniffliger ausfallen. Da vermisst man den Zweispieler-Modus kein bisschen.

Tolle Geschicklichkeitsstapelei ohne Zeitdruck, aber mit jeder Menge Umfang und viel Stil.

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Joy Ride Turbo – im Test (360)

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Die Odyssee von Joy Ride hat ein vorläufiges Ende gefunden: Ursprünglich als Free-to-Play-Download angekündigt, wurde es kurzerhand zum Kinect-Starttitel als Ladenveröffentlichung umgepolt und taucht jetzt als normaler Arcade-Titel wieder auf. Ausgestattet mit einer gewöhnlichen Pad-Steuerung erweist sich Joy Ride Turbo als ein handwerklich solider Mario Kart-Verschnitt, dem es weitgehend an Persönlichkeit fehlt: Fahrzeuge und Pisten wirken arg familientauglich glattgebügelt, Rennmodi und Extrawaffen zeugen von Ideenlosigkeit. Immerhin sorgt die alternative Flitzerei in überdimensionalen Stuntparks für etwas unterhaltsame Eigenständigkeit: Hier springt Ihr über Rampen und absolviert wagemutig Tricks, um versteckte Trophäen zu finden.

Jetzt mit Pad-Steuerung ausgestatteter, aber weiterhin dezent banaler Spaßraser.

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Mad Riders – im Test (PS3)

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Neuer Name, gleiches Spiel? Selten wurde Software-Recycling so dreist durchgeführt wie bei Mad Riders: Wer nämlich den Anfang 2011 als nail’d erschienenen Offroad-Flitzer von Entwickler Techland kennt, der fragt sich, ob er in einer Zeitmaschine gelandet ist – so ähnlich sind sich beide Titel. Natürlich braust Ihr in Mad Riders über neue Dschungel- und Tropenpisten, die gefühlt etwas weniger chaotisch ausfallen. Aber unterm Strich bleibt das Meiste gleich: Fahrerischer Anspruch ist außen vor, hin und wieder verliert Ihr durch das Höllentempo beziehungsweise die eigenwillig nahe Kameraperspektive den Überblick und das Tricksystem ist ausgesprochen simpel. Wer aber eine Arcade-Raserei jenseits jeglichen Tiefgangs sucht, der liegt hier richtig.

Schnörkellose und leicht zum Chaos neigende Quad-Offroadbolzerei mit guter Grafik.

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Bang Bang Racing – im Test (PS3/360)

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Ältere Rennspieler, die nicht nur bei Simulationen oder Tuning-Orgien auf die Piste gehen, könnte bei Bang Bang Racing ein wohliges Gefühl erfassen: Denn der quietschbunte Raserspaß erinnert nicht nur optisch an eine moderne Mischung aus Micro Machines und der japanischen Choro Q-Serie. Mit kleinen Vehikeln flitzt Ihr über kurvige Kurse, die einfach herzig aussehen, und kämpft ohne große Schnörkel um Platzierungen. Extras gibt es jenseits eines sich wieder aufladenden Turbos keine, dafür sorgen Hindernisse wie Öllachen oder explosive Fässer dafür, dass es nicht zu gemütlich zugeht – auch Eure Kontrahenten sind keine Weicheier und sitzen Euch stets im Nacken. Mit neun Strecken (immerhin in verschiedenen Varianten) ist der Umfang zwar nicht überwältigend, dafür bescheren vier Fahrzeugklassen und unterschiedliche Vehikel, die sich dank abweichender Grundfähigkeiten spürbar anders fahren, zusätzliche Abwechslung.

Bis zu vier Spieler dürfen per Splitscreen antreten, auf Online-Rennen wurde dagegen unverständlicherweise verzichtet. Ein Must-have ist Bang Bang Racing damit nicht, wer sich aber für den knuffigen Stil erwärmen kann, erhält einen blitzsauberen und unterhaltsamen Spaß-Flitzer, der sich als Alternative zur allzu ernsthaften PS-Vollpreiskost prima macht.

Knuffige Mini-Flitzerei mit viel Charme, aber leider keinen Online-Rennen.

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Schade: Blizzard hat keine Pläne zur Wiederbelebung von StarCraft: Ghost

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Ende 2002 wurde StarCraft: Ghost für PS2, GameCube und Xbox angekündigt und sollte ein Stealth-Action-Game zur kommenden Erweiterung von StarCraft II namens Heart of the Swarm werden. Doch das Projekt verzögerte sich immer mehr, bis es im März 2006 komplett gecancelt wurde. In letzter Zeit waren wieder vermehrt Gerüchte über eine Wiederbelebung des Titels aufgetaucht, doch denen erteilte Dustin Browder, Lead Designer von StarCraft II, nun via Kotaku eine Absage.

“Es gibt keine Pläne. Man soll niemals nie sagen, aber ich habe Ihnen nun gesagt, was ich weiß”, erklärt Browder. Es gebe keine diesbezüglichen Treffen, kein Team, niemand spreche darüber. Dies bedeute nicht, dass das in zwei Jahren immer noch der Fall sei, aber aktuell geschehe nichts in dieser Richtung. Es sei eben genauso wie im Fall von Lost Vikings 3, es gebe keine Garantie.

Der Nächste bitte: HD-Remake von Okami angekündigt

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Die Erkenntnis, dass sich ein qualitativ hochwertiges Videospiel nicht automatisch auch gut verkauft hat sich im Laufe der Jahre leider immer wieder bestätigt. So wurden etwa Beyond Good & Evil oder Ico von der Presse mit Lobeshymnen überhäuft, verkauften sich aber mittelprächtig bis schlecht. Das gleiche Schicksal ereilte im Jahr 2006 Okami. Aber vielleicht wird es ja jetzt was mit dem kommerziellen Erfolg, denn eine HD-Neuauflage davon ist in Planung.

Richtig gelesen: Capcom hat inzwischen offiziell bestätigt, dass bald eine hochauflösende Version des Titels im PlayStation Network zum Download bereitstehen wird – 19,99 euro wird der Spaß im Herbst kosten. Zudem ist laut Andriasang für Japan auch eine physische Version angekündigt, in anderen Territorien wie dem unseren ist davon eher nicht auszugehen.

Und zur Steigerung der Vorfreude haben wirnatürlich gleich noch den Trailer dazu:

PEGI-Einstufung gibt Hinweise auf Rage-DLC

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Bereits bei der Veröffentlichung des Endzeit-Shooters Rage hatte Entwickler id-Software verlauten lassen, dass man das Spiel mit mehreren DLC’s versorgen wolle. Laut einem Bericht von siliconera.com könnte der erste Zusatzinhalt jetzt bald veröffentlicht werden.

So heißt es dort, dass sich in der Datenbank des europäischen Prüfungsdienstes PEGI ein Eintrag zum Titel Rage: The Scorchers befände und er eine Freigabe ab 18 erhalten habe (siehe großes Bild oben). Bei den Scorchers handelt es sich um eine Bande von Halunken und Plünderern, die zwar für das Hauptspiel geplant waren, es letztendlich aber nicht ins fertige Produkt geschafft haben.

Noch haben wir es hier mit Gerüchten und Vermutungen zu tun, da eine Stellungnahme von Bethesda und id-Software noch aussteht, wir rechnen jedoch mit einer baldigen Ankündigung, zumal beim PEGI-Eintrag der 14. Juni als Erscheinungstag angegeben ist.

Rage erschien im Oktober letzten Jahres für PS3 und Xbox 360 und wurde im M!-Test mit 77% bewertet.

Sonic the Hedgehog 4: Episode II – im Test (360)

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Wenn ich mir schon zehn Minuten nach dem Spielstart wünsche, dass es möglichst bald vorbei ist, läuft etwas schief – und das im Jump’n’Run-Genre, das normalerweise meinen Spieltrieb im Nu zu wecken weiß. Sonic 4: Episode II sieht wie sein Vorgänger richtig hübsch aus, läuft fast immer flüssig und stellt dem Turboigel seinen zweischwänzigen Fuchskumpel Tails zur Seite. Der wird im Solo-Spiel von der CPU dirigiert, im Mehrspieler-Modus mimt ein On- bzw. Offline-Kumpel den Tails-Lenker. Zwei Interaktionsmöglichkeiten zwischen Fuchs und Igel sollen den Hüpfalltag auflockern: Auf Knopfdruck in der Luft wird Tails zum Heli, um Sonic über Abgründe zu schleppen betätigt Ihr den Button am Boden, verschmelzen beide zu einer Abrissbirne, die rasant durchs Level kugelt – Kontrollverlust inklusive. ’Rasant’ ist ein gutes Stichwort: Im Vergleich zu Episode I hat Sega die Sprung- und Beschleunigungsphysik überarbeitet, Sonic fühlt sich schwerer, aber auch träger an. Soll heißen: Highspeed-Feeling kommt selten bzw. nur dann auf, wenn Ihr die teils stark verzweigten Stages erneut besucht. Wie im Vorgänger sind die Obermotz-Kämpfe meist so langweilig wie langwierig ein weiterer Minuspunkt sind die vielen lahmen Unterwasser-Abschnitte samt nervigem Lufthol-Feature. Obendrein funktioniert die Homing-Attacke nicht immer wie gewünscht und die Himmels-Episode auf Tails’ Flieger steht für Langeweile pur. Noch was vergessen: richtig, der Sound. Selbst dieses Sonic-Aushängeschild enttäuscht – ’freut’ Euch auf nerviges Elektrogedudel in viel zu kurzen Dauerschleifen. Wer ein Episode I-Savegame hat, darf übrigens mit Metal Sonic spielen.

Hübsch anzusehender, aber spielerisch noch enttäuschenderer Igel-Hüpfer als der Vorgänger.

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Fan-Kampagne für Timesplitters 4 gestartet

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Erst kürzlich erklärte Crytek-Chef Cevat Yerli, dass der Entwickler keine Fortsetzung der innovativen Ego-Shooter-Reihe TimeSplitters plane. Das Spielkonzept werfe “grundsätzliche Probleme” auf, erklärte er, und außer einigen Fans würde sich niemand dafür interessieren. “Und wir wissen leider nicht, wie groß diese Fangemeinde ist”, gab Yerli zu bedenken – wir berichteten hier. Via Twitter wollte er schließlich wissen, wie groß die Community denn wirklich sei. Quasi um dieser Frage eine definitive Antwort zu geben, starteten Fans jetzt eine Kampagne auf Facebook mit dem erklärten Ziel, mindestens 100.000 TimeSplitters 4-Befürworter zu gewinnen, gerne auch mehr. Notfalls wolle man den 4. Teil über Kickstarter finanzieren, sollte Crytek trotz der Resonanz im anvisierten sechsstelligen Bereich nicht einlenken.

Die Ego-Shooter-Reihe TimeSplitters wurde von Free Radical entwickelt. Das Studio wurde von Crytek übernommen und existiert nun weiter unter dem Namen Crytek UK. Wer sich der Sache anschließen möchte, der möge das hier tun.

Microsofts neues Tablet: Surface

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Auf der E3 kündigte Microsoft mit SmartGlass eine Verknüpfung von Xbox 360 und gängigen Tablets und Smartphones an, jetzt liefert der Konzern mit seinen neuen Surface-Tablets die passenden Geräte.

Das Surface erscheint in zwei Versionen: Das RT beinhaltet einen nVidia ARM-Prozessor und kommt in den Größen 32 und 64 GB. Das Pro läuft mit einem Ivy Bridge Core i5 Prozessor und erscheint mit 64 und 128 GB.

Das Tablet ist 9,3mm dick (Pro-Variante: 13,5mm), hat einen ausklappbaren Standfuß auf der Rückseite und wiegt 676 Gramm (Pro-Variante: 904 Gramm). Die Auflösung des Displays beträgt 1920*1080. HDMI- und USB-Ports machen das Gerät zusammen mit Windows 8 sogar zur potentiellen Gaming-Plattform.

Bei Apple abgeguckt und leicht weiterentwickelt ist die Abdeckung, die sich genau wie beim iPad magnetisch an das Tablet anschließt. allerdings beinhaltet die Microsoft-Version eine Tastatur. Die ist bei der Surface Type Cover Variante 5mm dick und verfügt über echte Tasten, das Surface Touch Cover ist nur 3mm dick und seine Tasten lassen sich nicht drücken. Stattdessen registrieren Sensoren die Anschläge.

Ein konkreter Preis wurde bisher nicht genannt.

Microsofts Touchscreen-Tisch, der eigentlich de Namen Surface trug, hört nun auf den Titel PixelSense.

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