Platinum Games erstaunt über Europa- und US-Verschiebung von Anarchy Reigns

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Gestern erst vermeldeten wir hier, dass Anarchy Reigns erst im ersten Quartal 2013 den Sprung nach Europa und in die USA schaffen wird, heute gibt es Reaktionen zu besagtem Termin: So zeigte sich Entwickler Platinum Games irritiert darüber, weil das Online-Beat’em-Up eigentlich schon komplett fertig lokalisiert ist. In Japan erscheint der Titel bereits am 5. Juli.

“Wir sind mit der Entwicklung aller internationalen Versionen von Anarchy Reigns fertig, die Verschiebung hat also nichts mit Verzögerungen bei uns zu tun”, schreibt Produzent Atsushi Inaba via Twitter. Von der Verschiebung des Erscheinungstermin habe man eben erst erfahren und könne deshalb, selbst wenn man es wolle, keine Erklärungen dazu abgeben.

Zunächst war vermutet worden, dass der verschobene Erscheinungstermin des Titels in Zusammenhang mit der Umstrukturierung von Sega Europe stehe.

Xbox-Live-Marktplatz-Update: 20.06.2012

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In der aktuellen Version der Magic-Umsetzung auf XBLA, Magic: The Gathering 2013, naht eine größere Bedrohung: Den Spieler erwarten neue Gegner und im Planechase-Multiplayer-Format kann er gegen bis zu drei andere Spieler antreten. Mit zehn veränderbaren Decks bietet Magic 2013 neue freischaltbare Spielobjekte. Außerdem kannt der Spieler erstmals selbst entscheiden, welche Länder er tappt, wenn er seine Sprüche wirkt. Wenn diese Sätze für Euch Sinn ergeben, dann lohnt ein Blick ganz sicher.

Als Deal of the Week gibt es jetzt jede Menge günstigen Sonic:

  • Sonic 4 Episode 1 (400 Microsoft-Punkte , 50 Prozent Ermäßigung)
  • Sonic Adventure (400 Microsoft-Punkte, 50 Prozent Ermäßigung)
  • Sonic Adventure DX (200 Microsoft-Punkte, 50 Prozent Ermäßigung)
  • Sonic CD (200 Microsoft-Punkte, 50 Prozent Ermäßigung)
  • Avatar Sonic Car-Accessoire (120 Microsoft-Punkte, 50 Prozent Ermäßigung)

Team Ninja hat keine “unfairen” DLC-Pläne für Dead or Alive 5

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Team Ninja hat es schon früher in Interviews angekündigt und nun wurde es vom Boss Yosuke Hayashi nochmal gegenüber Videogamer bestätigt: Für den kommenden Prügler Dead or Alive 5 nimmt man sich kein Beispiel an Street Fighter X Tekken und hat also – nach eigenen Worten – keine “unfairen” DLC-Pläne. Bei dem Capcom-Prügler werden u.a. zusätzliche Kämpfer zum kostenpflichtigen Download angeboten.

“Wir haben nicht vor, Charaktere als zusätzlichen Inhalt zu verkaufern”, erklärt Hayashi. Dies sei bei Beat’em-Ups nicht fair und sozusagen eine ‘Regel des Sports’, die man nicht einfach ändere. Man spiele beim Fußball ja auch nicht mit einem 14-köpfigen gegen ein elfköpfiges Team. Durch zusätzliche Charaktere, die nicht jedem sofort zur Verfügung stünden, werde ein Prügelspiel generell unfair und die richtige Spielbalance zu finden sei auch ohne diese zusätzliche Hürde schon ein großes Problem.

Über zusätzliche Kostüme lässt er sich derweil nicht aus, nachdem bereits bekannt ist, dass Vorbestellerboni und Special Edition mit ‘sexy’ Outfits bestückt werden…

Dead or Alive 5 erscheint im September für PS3 und Xbox 360.

The Ratchet & Clank Trilogy – im Test (PS3)

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Nach Sly Raccoon und Jak and Daxter lässt Sony auch der dritten, zu PS2-Zeiten erfolgreichen Actionhüpfer-Serie ein HD-Update angedeihen. The Ratchet &amp Clank Trilogy umfasst die ersten drei Abenteuer des ungleichen Duos die beiden PSP-Ableger sowie der actionlastigere Gladiator-Nachschlag bleiben außen vor. Wie gewohnt wurde auch auf sonstige Extras verzichtet, was aber nicht so ins Gewicht fällt: Denn in die Spiele wurden bereits damals so viele Boni gepackt, dass man auch heute nicht darüber klagen kann.

Das mit der Portierung beauftragte Studio Idol Minds machte einen sehr guten Job, zumal der sympathische Look von Ratchet &amp Clank weniger Alterserscheinungen zeigt als etwa Jak and Daxter. So kann sich das ebenso bunte wie flotte Geschehen auch angesichts seiner HD-Nachfolger durchaus sehen lassen und flutscht stets mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde und in Widescreen über die Mattscheibe, nur die Videosequenzen behielten ihr 4:3-Format bei. Spielerisch hat sich die Mischung aus 3D-Jump’n’Run und Third-Person-Action prima gehalten: Lediglich in Teil 1 vermissen wir einige Komfortfunktionen, die bei den Nachfolgern für eine eingängigere Steuerung sorgen.

Ansonsten gibt es in Sachen Umfang, Herausforderung (die PS3-Teile sind spürbar leichter) und Abwechslung nichts auszusetzen, auch wenn das Geschehen trotz zahlreich eingestreuter Mini-Aufgaben hin und wieder etwas arg routiniert abgespult wirkt.

Ulrich Steppberger meint: Das Facelifting steht dem Duo sehr gut, zumal sich übliche Remake-Ärgernisse wie lieblos überarbeitete Texturen rar machen. Im Vergleich mit den ’echten’ PS3-Abenteuern wirkt die alte Trilogie zwar etwas altbacken, was zum Beispiel die etwas unhandliche Steuerung in Teil 1 oder weit auseinanderliegende Checkpoints angeht. Insgesamt machen die Abenteuer von Lombax und Roboter aber immer noch eine Menge Spaß und reihen sich im Club der HD-Updates weit vorne ein.

  • die erste Trilogie des Duos solide aufpoliert
  • Mehrspieler-Gefechte aus Teil 3 dabei
  • keine zusätzlichen Extras

Hochkarätige und immer noch überraschend frische Hüpf- und Balleraction mit ordentlicher HD-Überarbeitung.

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Sony: Schaffung neuer Marken ist “entscheidend”

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Es ist nicht weiter ungewöhnlich, dass kurz vor dem Ableben einer Konsole evolutionsbedingt mit die besten Spiele dafür erscheinen – einfach deshalb, weil Entwickler die Hardware bis dahin wie ihre Westentasche kennen sollten. Andererseits kommt immer wieder die Frage auf, ob die Etablierung neuer Marken dann noch wirklich Sinn macht. Sony sah sich damit in Bezug auf die E3-Präsentationen von The Last of Us und Beyond: Two Souls konfrontiert, doch nun hat PlayStation-CEO Andrew House gegenüber MCV dazu Stellung bezogen.

Es sei absolut entscheidend, so House, neue Marken zu etablieren. Sony habe es immer als wichtig angesehen, eine Hardware weiterzuentwickeln und neue Spielerlebnisse darauf zu generieren. Dies habe stets für die Langlebigkeit der jeweiligen Plattformen gesorgt. In Industriekreisen vergleiche man den Lebenszyklus einer Konsole manchmal mit der amerikanischen Präsidentschaft, wo nur in den ersten beiden Jahren wichtige Reformen angepackt werden könnten. Er sehe dies anders, denn wenn an den richtigen Stellen investiert werde, könne dies bei einer Konsole auch noch nach sechs Jahren durchaus der Fall sein.

Sega Vintage Collection: Golden Axe – im Test (360)

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Mit Barbar, Kampfzwerg oder Amazone metzelt Ihr Euch durch drei eher kurze, aber spaßige Fantasy-Abenteuer: In Sachen Spieltiefe hält Golden Axe nicht mit den Streets of Rage-Spielen mit. In geselliger Runde sind die Fantasy-Schinken aber auch heute noch ein großer Spaß, obwohl der dritte Teil etwas abfällt. Schade, dass hier nicht noch mehr Spiele enthalten sind: Wir hätten uns vor allem über das Arcade-Sequel Golden Axe II – Death Adders Revenge gefreut, auch die umfangreichere Mega-Drive-Konvertierung des ersten Golden Axe wird hier vermisst. Trotzdem ist die Fantasy-Klopperei für Fans von Conan und Co. eine gute Wahl.

Barbarische Fantasy-Action in feiner Emulation, wenn auch spielerisch eher leichtgewichtig.

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Sega Vintage Collection: Streets of Rage – im Test (360)

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Die Antwort auf Capcoms Final Fight mag grafisch nicht so imposant sein, punktet aber mit einem dicken Plus an Spielwitz. Der erste Teil ist ordentlich und sieht gut aus, der zweite gefällt mit mehr Schlagvarianten und großen Figuren, der dritte setzt noch mal einen drauf und lockt mit mehreren Endsequenzen. Neben der verschlimmbesserten West-Fassung mit hässlich neu eingefärbten Sprites spielt Ihr auch das japanische Original: Dort erwartet Euch Lederscherge Ash am Ende des ersten Levels, die Frauen haben weniger an und die Schwierigkeit ist weit besser ausbalanciert. Vor allem Yuzo Koshiros Musik zu den ersten beiden Episoden ist bis heute eine Klasse für sich.

Akkurate Emulation der klassischen Sidescroll-Kloppereien, die spielerisch etwas Rost angesetzt haben.

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Sega Vintage Collection: Monster World – im Test (PS3)

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Mit Wonder Boy in Monster Land (Arcade) wagte der blonde Held erste Adventure-Experimente: Besiegte Gegner hinterlassen Geld, mit denen Ihr neue Rüstungen oder auch mal Magie kauft. Das Zeitlimit und die knallharte Schwierigkeit künden aber deutlich von den Spielhallen-Wurzeln. Wonder Boy in Monster World (Mega Drive) baut den Adventure-Anteil ordentlich aus und gibt Euch eine große, zusammenhängende Welt zum Erforschen – ein feiner Mix aus Hüpfen und Abenteuer. Das wieder etwas linearere und actionlastigere Monster World IV schließlich macht ohne die PAL-Bremse der Wii-Version gleich noch einmal so viel Spaß.

Feine Retro-Sammlung der “Wonder Boy”-Nachfolger, teilweise das erste mal im Westen erhältlich.

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Sega Vintage Collection: Alex Kidd & Co. – im Test (PS3)

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Eigentlich täuscht der Name: Nur ein Abenteuer von Segas früherem Beinahe-Maskottchen ist hier vorhanden, mit Alex Kidd in Miracle World (Master System) wurde aber der beste Serien-Teil ausgewählt. Der wahre Star der Sammlung ist das schicke Ninja-Abenteuer The Revenge of Shinobi (Mega Drive): Das spielt sich heute noch punktgenau und herausfordernd – schade lediglich, dass nur die jüngste Überarbeitung umgesetzt wurde, optionale frühere Fassungen mit Spider-Man, Batman und Godzilla als Endgegner wären toll gewesen. Dazu kommt die flotte Arcade-Raserei Hang On: Das wirkt inzwischen zwar ziemlich simpel, ist für zwischendurch aber immer noch ganz okay.

Prima emulierte Sega-Klassiker, bei der nur die Auswahl der Zusammenstellung verblüfft.

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Bird Mania 3D – im Test (3DS)

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Wer gelegentlich mit iOS- oder Android-Geräten spielt, hat wahrscheinlich schon einmal mit einer speziellen Art der Geschicklichkeitsspiele Kontakt gehabt: Unter einem ’Endless Runner’ versteht man im Allgemeinen ein Spiel, bei dem die Hauptfigur unablässig in eine Richtung läuft. Eure Aufgabe: die Figur mit meist simpler Ein-Knopf-Steuerung so lange wie möglich vor dem Ableben zu bewahren. Als erster Vertreter dieser Gattung flattert nun Bird Mania 3D auf den 3DS und macht eine ordentliche Figur: Der (einzige) Endlos-Level ist dank hübschem Design mit Tageszeiten und Wetterwechsel nett anzusehen, das Tempo genau richtig und mit einem einsetzbaren Turbo gibt es sogar eine Prise Taktik. Gelungene Häppchen-Unterhaltung also zum Häppchen-Preis.

Charmant inszenierter “Endless Runner”, der prima für kurze Runden zwischendurch taugt.

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