Und tschüss: EA schließt mal wieder Online-Server…

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Dass Electronic Arts schon seit längerem schön regelmäßig die Online-Funktionen von den eigenen Spielen abstellt, sobald diese nicht irgendwelchen Maßstäben nicht mehr populär genug sind, ist ja nichts neues, und demnächst sind die nächsten Kandidaten dran.

Am 13. April verabschieden sich folgende Titel von ihren Online-Diensten – wir zählen nur für Europäer relevante Spiele auf, die genaueren offiziellen Infos gibt es hier:

  • Boom Blox Smash Party (Wii)
  • Burnout Revenge (360)
  • Der Pate II (PS3, 360)
  • EA Create (PS3, 360, Wii)
  • EA Sports Active 2.0 (PS2, 360, Wii)
  • EA Sports MMA (PS3, 360)
  • FIFA 10 (Wii, PSP)
  • Der Pate II (PS3, 360)
  • Need for Speed ProStreet (PS3, 360)
  • Saboteur (PS3, 360 – dabei geht es um den Download des Midnight-Club-Zugangs)
  • Spare Parts (PS3, 360)

Was macht die Sache diesmal erwähnenswert: Mit EA Sports MMA findet sich ein Titel in der Liste, der zum einen gerade mal 18 Monate auf dem Buckel hat und vor allem bereits mit eine Online Pass ausgestattet war – sprich, Gebrauchtkäufer mussten extra für Online-Matches löhnen und kamen im dümmsten Fall nicht sonderlich lange in den Genuss davon. Wie BeefJack berichtet, hat das auch schon zu ordentlich Unmut geführt, was wohl keinen überraschen dürfte.

Kojima kritisiert: Japanische Entwickler achten nicht auf den Rest der Welt

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Hideo Kojima spricht, wir lauschen gespannt. Diesmal tat er das in einem Interview mit Eurogamer am Rande der Ausstellung “The Art of Games” in Washington D.C. Der Fokus des Gesprächs lag auf der gegenwärtig angespannten Situation der japanischen Spieleindustrie.

“Sie wissen nicht mehr, was Videospieler weltweit wollen, sondern sind zu sehr auf Japan und die japanische Kultur fixiert”, meint Kojima. Westliche Entwickler orientierten sich hingegen eher an Hollywood und seien damit erfolgreicher, weil sie ihre Produkte dadurch einem breiteren Markt zugänglich machen könnten.

Allerdings ginge es nicht nur plump um einen Kampf zwischen Japan und dem Rest der Welt. Vielmehr müsse man Spiele entwickeln, die jedermann ansprächen und Barrieren niederrissen. Er wolle versuchen, dies in Zukunft zu tun.

Runic Games: “Spiele in Boxen und mit Discs sollte man verbrennen”

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Ähnlich wie Chris Avellone von Obsidian sprach sich nun auch Max Schaefer, CEO von Runic (deren bekanntestes Spiel wohl Torchlight sein dürfte), in einem Interview mit Gaming Nexus dafür aus, dass Spiele am besten nur noch digital vertrieben werden sollten – allerdings drückte er es noch drastischer aus. Letzteres geschah übrigens auf die Frage hin, was er sich für 2012 für seine Branche am meisten wünsche.

“Ich freue mich auf das Ende von Boxen und Discs”, so Schaefer. Man könne sie von ihm aus ruhig verbrennen. Dieser Markt habe Entwickler schon immer hungern lassen und das Feld für erhältliche Spiele reduziert. Nun solle man besser die Vorteile von Angeboten wie Steam nutzen, also neuartige Preisgestaltung, Geschäftsmodelle und Spiele.

Auf die Marktpositionierung von Runic angesprochen, erklärt Schaefer schließlich, dass man kein Großunternehmen werden, sondern vielmehr eine Nische finden wolle, in der man großartige Spiele mit unglaublichen Inhalten entwickeln könne.

Metal Gear-Reihe: Nach 31 Millionen Exemplaren jetzt auch ausstellungswürdig

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Was denkt Ihr, wie oft sich die Metal Gear-Reihe seit 1987 verkauft hat? Alle Episoden zusammengezählt brachte sie es laut GameInformer bis Dezember 2011 auf satte 31 Millionen Exemplare – wer hätte das vor 25 Jahren für möglich gehalten?

Quasi als Lohn für Erfolg bekamen Snakes Abenteuer einen Platz in der Ausstellung “The Art of Video Games”, die vom 16. März bis 30. September in Smithsonian (Teil einer US-Forschungs- und Bildungseinrichtung in Washington D.C. mit zahlreichen Museen) stattfindet. Mehr Informationen dazu findet Ihr hier.

Die aktuellen UK-Charts: Straßenkicker an die Macht

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Auf der Insel herrscht ein dominantes Bild: (Fast) alles, was von Electornic Arts stammt, landet oben – und der Rest wird von casual-tauglichen Spielen aufgefüllt, während sich sonstige Gamer-Titel meist schnell nach unten orientieren. In der Woche vom 4. bis 10. März gingen folgenden Spiele am häufigsten über die britischen Ladentische:

  1. FIFA Street (360)
  2. FIFA Street (PS3)
  3. Mass Effect 3 (360)
  4. Mass Effect 3 (PS3)
  5. Mario Party 9 (Wii)
  6. Zumba Fitness (Wii)
  7. Twisted Metal (PS3)
  8. Zumba Fitness 2 (Wii)
  9. SSX (360)
  10. Forza Motorsport 4 (360)
  11. SSX (PS3)
  12. Uncharted 3: Drake’s Deception (PS3)
  13. Die Sims 3: Showtime (PC)
  14. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  15. Just Dance 3 (Wii)
  16. FIFA 12 (360)
  17. Rage (PS3)
  18. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  19. FIFA 12 (PS3)
  20. Super Mario 3D Land (3DS)
  21. Professor Layton und der Ruf des Phantoms (DS)
  22. Street Fighter X Tekken (PS3)
  23. Mario Kart 7 (3DS)
  24. Call of Duty: Modern Warfare 3 (360)
  25. Mass Effect 3 (PC)

Todd McFarlane bestätigt: MMO im Amalur-Universum kommt noch dieses Jahr

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Als Videospieler ist man das Warten und die Einstellung vielversprechender Projekte (leider) gewohnt, doch manchmal geht es auch schneller als erwartet:.

Wie Todd McFarlane, Art Director der 38 Studios, nun nämlich in einem Video-Interview mit START preisgab, wird das Amalur-MMO noch in diesem Jahr erscheinen. Aktuell trägt es den Arbeitstitel Project Copernicus.

Dies wird sicher vor allem Leuten gefallen, denen das kürzlich veröffentlichte Kingdoms of Amalur: Reckoning zu sehr wie ein Offline-MMO mit großen Online-Potenzial erschien – gleichwohl darf man berechtigte Skepsis anmelden, ob sich da ein relativ junges Entwicklungsstudio nicht ordentlich mit zu ambitionierten Plänen verhebt. 

 

 


Warren Spector: “Human Revolution hat das Spielgefühl von Deus Ex vermittelt”

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Wenn ein Serienvater in der Videospielwelt sein “Baby” an einen anderen Entwickler weitergibt, ist es interessant zu hören, was er dann vom fertigenn Produkt hält. Genau das hat nun Warren Spector, Schöpfer von Deus Ex, über den neuen Sprössling von Eidos Montreal und Square-Enix, Deus Ex: Human Revolution, in einem Interview mit GamesIndustry kundgetan.

“Es fängt den Geist von Deus Ex ein”, beginnt Spector lobend. Es vermittele das Spielgefühl des Originals, wo es pauschal keine richtigen und falschen Entscheidungen gäbe. Natürlich habe auch er beim Spielen des Titels einige Male den Kopf über einige Designentscheidungen geschüttelt, aber mit dem finalen Produkt sei er insgesamt sehr zufrieden gewesen.

Abschließend ergänzte Spector noch, dass er sich durchaus vorstellen könne, eines Tages einen Artikel über die feineren Unterschiede von Deus Ex und Human Revolution zu schreiben. Und wenn dies nicht aus seiner Feder stamme, sollte es die Facharbeit eines Studenten sein.

Capcom hat große und kontroverse Pläne für den DLC zu Street Fighter X Tekken

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Wie Brett Elston in seinem Blog bei Capcom Unity vermeldet, wird sehr bald (genauer gesagt ab dem 3. April) jede Menge DLC für Street Fighter X Tekken auf uns zukommen. Teile davon sind erstaunlicherweise gratis, aber natürlich gibt’s auch den ganz großen Aufreger. Wir haben für Euch alle Informationen zusammengetragen:

Kostenloser DLC:

  •    Neun neue Gem-Packs, wodurch sich die Gesamtzahl auf mehr als 60 erhöht
  •    Replay-Betrachter
  •    Turnierunterstützung für die Gem-Auswahl
  •    Drei neue Voreinstellungen für schnelle Combos
  •    Drei zusätzliche Loadout-Slots für Gems
  •    Drei neue Farbpakete mit jeweils vier Farben

Kostenpflichtiger DLC:

  •   Swap-Kostüme – Kosten: 80 MS-Punkte / ca. 1 Euro einzeln oder 1.040 MS-Punkte / ca. 13 Euro zusammen in zwei Street Fighter– und/oder Tekken-Packs
  •    Zusätzliche Charaktere: 1.600 MS-Punkte / ca. 20 Euro für zwölf Kämpfer – die gleichen wie bei der Vita-Version (siehe hier)

Wenig überraschend hat vor allem letzterer Punkt Fans schon ordentlich auf die Barrikaden gehen lassen: Dass das Dutzend Klopper in der Vita-Version von Beginn an dabei sein wird, stört wenige – dass sie aber auch auf PS3 und Xbox 360 bereits auf der DVD bzw. Blu-ray drauf sind und  man für teures Geld praktisch nur den Freischaltcode kauft und zu allem Überflüss vor die “alle oder keinen”-Wahl gestellt wird, stößt sauer auf.

Metal Gear Solid: Snake Eater 3D – im Test (3DS)

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Snake kommt nicht zur Ruhe. Erst letzten Monat testeten wir die HD Collection, die im Laufe des Jahres auch noch für PS Vita erscheint. Vorher kriecht der bärtige CIA-Agent im 3DS-Remake zu Metal Gear Solid 3 durch russische Wälder und schlägt sich mit Wachpatrouillen und übersinnlichen Schurken herum. Der Auftrag klingt zunächst simpel: Snake soll einen russischen Raketenwissenschaftler aus den Klauen des machthungrigen Oberst Volgin befreien, der mit Snakes übergelaufener Mentorin und dem Greenhorn Revolver Ocelot gemeinsame Sache macht. Serientypisch ist natürlich alles viel komplizierter und so wird auch in Snake Eater 3D etwa die Hälfte der rund 20 Stunden Spielzeit in Videosequenzen, Exkursen und Funksequenzen über nukleare Abschreckungspolitik, Waffenforschung, die örtliche Tier- und Pflanzenwelt sowie über zeitgenössische Popkultur schwadroniert – die Fülle an Sprachausgabe und Hintergrundinformationen bleibt konkurrenzlos. Die komplexe, in langen Sequenzen erzählte Geschichte erfordert Geduld und ist auf einem Handheld nicht optimal aufgehoben, obwohl Videos und Funkkontakte durch Zuklappen des 3DS erfreulicherweise pausieren.

Auch spielerisch ist Snake Eater sehr komplex und auf höheren Schwierigkeitsstufen angesichts hartnäckiger Feinde für Baller-Rambos ungeeignet. Snake verfügt nämlich neben Lebensenergie auch über Ausdauer. Nimmt er Schaden, müssen Wunden je nach Ursache behandelt werden. Erholung kostet Ausdauer und die wird durch Nahrungsaufnahme gewährleistet. Hierfür jagt Ihr allerlei Getier oder sammelt Früchte und Pilze. Doch Vorsicht: Nur lebendige Tiere sind haltbar, alles andere verdirbt und bereitet Bauchschmerzen, manche Pilze machen hingegen müde, Pfeilgiftfrösche sind sogar giftig. Derartige Erkenntnisse lassen sich jedoch auch gegen Feinde einsetzen – Durchspielen ohne zu töten ist möglich und sorgt für jede Menge Situationskomik!

Nicht minder originell die Möglichkeit, 3DS-Schnappschüsse in Tarnmuster umzuwandeln: Experimentieren lohnt sich, denn das Konterfei des Redaktionskollegen Schmid bietet beispielsweise 100 Prozent Tarnindex auf Mauerboden – praktisch in Militäranlagen! Die Wahl von Gesichtsbemalung, Tarnkluft und Ausrüstung sowie Heilen, Nahrung, und Funk nehmt Ihr per Schnellwahl-Button auf dem Touchscreen komfortabler denn je vor.

  • inhaltlich weitestgehend identisch mit der geschnittenen europäischen Version von ”Metal Gear Solid 3” für PlayStation 2
  • unterstützt Nintendos Schiebepad Pro
  • keine Bonusmodi nach dem Durchspielen
  • 3DS-Faktor: gelungener Tiefeneffekt, der beim Zielen und sporadischen Balancieren per Neigungssensor automatisch abschaltet. Verwischende Konturen und Schärfentiefe-Effekte in Cutscenes sowie Ruckler stören den 3D-Genuss und die Übersichtlichkeit. Spaßiger ist es, mit der Fotofunktion eigene Tarnmuster zu erstellen!

Michael Herde meint: Snake macht auch auf dem 3DS eine gute Figur und beschert mir viele spannende Stunden sowie die wohl besten Bosskämpfe der Serie. Aufgrund der langen Erzählsequenzen eignet sich Snake Eater nicht fürs schnelle Spiel zwischendurch. Dabei erlaubt die enorm komplexe Steuerung auch im Hosentaschenformat vielfältige Vorgehensweisen – ich rate zum Schiebepad Pro! Der 3D-Effekt hingegen stört mich aber durch Ruckler und wabernde Konturen so sehr, dass ich ihn nur selten aktiviere. Nach dem Durchspielen sind leider keine Bonusmodi wie ’Boss Rush’ verfügbar. Mobile Gamer sollten sich die 3DS-Version nicht entgehen lassen – ein anspruchsvolles Genrehighlight wartet. Wer hingegen das PS2-Original kennt, verpasst nichts. PS3- und Xbox-360-Besitzern rate ich eher zur HD Collection, denn die kostet weniger und bietet zusätzlich Metal Gear Solid 2 und die Peace Walker-Episode von der PSP.

Spielerisch ist ”Snake Eater 3D” ein Überflieger, doch das Handheld kommt durch die wuchtige Präsentation arg ins Schnaufen.

Singleplayer87
Multiplayer
Grafik
Sound

Gerücht: Elder Scrolls Online-Multiplayer-Spiel soll im Mai bekannt gegeben werden

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“Eine Quelle aus der Industrie, die anonym bleiben möchte” soll laut TomsGuide ausgeplaudert haben, dass ZeniMax Media und Bethesda ein Elder Scrolls MMO im Mai bekannt geben wollen. Die anonyme Plaudertasche berichtet ferner, dass der Titel “ein volles Jahrtausend vor Skyrim spielen soll, und mehrere hundert Jahre vor allen anderen Titeln“ der Serie. Außerdem wird es drei spielbaren Klassen geben, die jeweils von einem “Löwen, einem Drachen, und einem Raubvogel,” repräsentiert werden. Bei letzterem soll es sich um einen “Adler oder Phönix” handeln.

Das Spiel soll auf der E3 und der QuakeCon gezeigt werden, neben Doom 4 und anderen Titeln von Bethesda. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Bethesda es auf ihrerm jährlichen Pre-E3-Event verkündet, der meistens im April stattfindet. Schon vor vor zwei Jahren erfuhr VG247 von einem Elder Scrolls MMO. Im vergangenen Jahr eröffnete ZeniMax ein Kunden-Service-Center für Online-Spiele in Galway, Irland an, was die Gerüchte nochmal anheizte. Ob auch Konsolefreunde in den Genuss des MMOs kommen (falls es denn kommt), ist noch reine Spekulation.

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