Es ist noch gar nicht solange her, da sagte Hideo Kojima, dass für ihn nach der Entwicklung von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots endgültig Schicht im Schacht sei und es auch keine weiteren Teile der Serie mehr gäbe. Verfolgt man nun eine aktuelle Rede von ihm , wirkt das alles schon ganz anders – in der Videospielwelt ist eben scheinbar alles möglich.
So sagte Kojima letzte Woche bei einer Präsentation an der University of Southern California (zu sehen bei Gametrailers) zunächst einmal, dass es Metal Gear Solid-Teile geben werde, solange die Fans dies wünschten. Dies gelte sogar für die Zeit nach seinem Tod. Sein letztes Projekt, in dem er komplett involviert war, sei Metal Gear Solid: Peace Walker gewesen. Allerdings wolle er nicht ausschließlich mit der MGS-Serie in Verbindung gebracht werden, sondern sich auch an neue Projekte wagen. Aktuell denke er etwa an Zone of the Enders 3.
Dabei gestand Kojima ein, dass er seit Metal Gear Solid 3: Snake Eater immer wieder versucht habe, die Entwicklung eines neuen MGS-Teils an andere Personen abzugeben, was aber nie wirklich gelungen sei. Es habe immer damit begonnen, dass er kleine Probleme habe ändern wollen und dann sei er doch wieder voll in die Konzeptionierung des Spiels eingetaucht.
Für Fans des Metal Gear-Universums stehen demnächst stressige Monate bevor, denn Anfang 2012 erscheinenen die unlängst verschobene MGS HD Collection, sowie die 3DS-Version von Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Zudem kommt (vielleicht) im Laufe des Jahres 2012 auch noch Metal Gear Solid: Rising.








