NBA Jam erscheint auf Datenscheibe, und zwar auch für Xbox 360 und PS3. EA kündigte das Spiel für die “Holiday Season” an, also den Zeitraum zwischen November und Januar.
Genaue Angaben könne man noch nicht machen, so ein Sprecher von EA. Sobald sich das ändert, erfahrt Ihr es bei uns.
Nachdem NBA Jam zunächst nur für Nintendos Wii angekündigt worden war, sollte der Basketball-Spaß auch für Xbox 360 und PS3 veröffentlicht werden – als Download-Beigabe zu NBA Elite 11.
Schließlich verkündete EA, dass eine eigenständige Version von NBA Jam für die Next-Gen-Konsolen erscheinen werde. Bis jetzt war allerdings unklar, ob es sich dabei um einen DLC oder ein physisches Produkt handeln würde.
Peter Moore (Bild rechts), Chef von EA Sports und ehemaliger Vize-Präsident von Microsofts Unterhaltungsabteilung, empfindet laut einem Interview mit MCV den jährlichen Disc-Release einer neuen FIFA-Version als ein veraltetes Veröffentlichungsmodell.
Die FIFA-Reihe müsse laut Moore zukünftig eine “beständigere Welt” bieten, schließlich werde in der Realität auch fast das ganze Jahr Fußball gespielt. Ein Disc-loses Online-Spiel, dass sich ständig den neuesten Ereignissen und Ergebnissen des internationalen Fußballs anpasst, sei laut Moore die Zukunft.
Er betonte aber, nicht das Ende der physischen Datenträger herauf beschwören zu wollen, es werde auch in fünf Jahren noch Spiele auf Discs geben.
Aktuelle Daten des amerikanischen Marktforschungsinstituts NPD Group belegen, dass sich der Verkauf neuer Spiele auf physischen Datenträgern in den USA zur Zeit verringert. Der Umsatz ging von 7,33 Milliarden US-Dollar in der ersten Hälfte von 2009 um 9% auf 6,66 Milliarden US-Dollar in der ersten Hälfte von 2010 zurück.
59% des von Spielern ausgegebenen Geldes wurde in der ersten Hälfte von 2010 in neue Disc-Releases investiert, der Rest fließt in den Gebraucht- oder Download-Markt. Leider gibt es keine Zahlen, inwiefern sich der Verkauf von Download-Spielen gegenüber den Disc-Verkäufen im letzten Jahr verändert hat.
Gute Nachricht für alle Download-Muffel: Das zuvor nur als DLC angekündigte Zusatzpack Undead Nightmare erscheint auch zusammen mit bereits erschienenen DLCs auf Scheibe und wird im Laden für 29,99 Euro erhältlich sein. Besagte DLCs sind Outlaws to the End, Legends and Killers, Liars and Cheats und sämtliche Multiplayer Free Roam Modi – Release-Termin: Unbekannt. Das Hauptspiel wird hierfür nicht benötigt. Zum Herunterladen soll UndeadNightmare schon ab den 26.10.2010 für 9,99 Euro zu haben sein.
Darüber hinaus gab Rockstar Details zu Undead Nightmare bekannt. Es soll z.B. vier Klassen von Zombies geben, darunter sogar Fabelwesen. Aber auch normale Tiere haben ihren Zombie-Auftritt, darunter befinden sich Wölfe, Pumas und Bären. Um dieser Schar an Untoten Herr zu werden, reicht das normale Waffenarsenal natürlich nicht aus. Daher bekommt Ihr eine Donnerbüchse gestellt, die Ihr mit den Einzelteilen von gefallenen Zombies laden könnt, um weitere Zombies zu Fall zu bringen. “Tomahawk” und “Explosive Rifle” stehen zudem exklusiv Spielern zur Verfügung, die Legends and Killers und Liars and Cheats bereits herunter geladen haben.
Zu den neuen Singleplayer-Missionen werden unter anderem Such- und Befreiungsaktionen von verschollenen Personen gehören, für den Multiplayer-Modus gibt es den sogenannten “Graveyard Mode”. Im besagtem Modus müsst Ihr Euch zusammen mit anderen Spielern gegen Horden von Zombies verteidigen.
Scheint ganz so, als ob Zombies der politisch korrekte Ersatz für Indianer werden…
Das US-Berufungsgericht 9th U.S. Circuit Court of Appeals hat in einem Urteil entschieden, dass Software-Hersteller den Weiterverkauf ihrer Produkte verbieten können.
Bis zu diesem Urteil galt in Amerika die First-Sale-Doktrin, nach der ein Rechteinhaber die Kontrolle über sein Produkt mit dem Verkauf verliert – solange von dem Produkt keine zusätzlichen Kopien angefertigt werden, wohlgemerkt. Das Gericht in San Francisco entschied allerdings, dass Lizenzvereinbarungen die First-Sale-Regelung überflüssig machen.
Sollte das Urteil nicht aufgehoben werden, wäre dies ein Rückschlag für den amerikanischen Gebrauchthandel, allen voran öffentliche Bibliotheken, eBay und – im Videospiel-Bereich – GameStop.
Der Videospielhändler verkündete, dass Gebrauchtspiele 31,4 Prozent seiner Verkäufe ausmachten, was einem Umsatz von 565,5 Millionen US-Dollar entspreche. Auf der anderen Seite beschweren sich Spielehersteller schon lange über den Gebrauchtspielmarkt. Aktuelles Beispiel: THQ.
Bei dem riesigen Gebrauchtmarkt scheint es unwahrscheinlich, dass dieses Urteil in der Form bestehen bleibt – zumal der 9th U.S. Circuit Court of Appeals dafür bekannt ist, dass seine Entscheidungen wieder aufgehoben werden.
Am 5. November veröffentlicht Nintendo eine überarbeitete Version seiner Fernbedienung für die Wii. In der Wii Fernbedienung Plus ist – wie der Name schon sagt – Wii Motion Plus bereits integriert.
Damit müssen Spieler künftig keine Zusatz-Hardware mehr kaufen, um die Bewegungs- und Lageerkennung ihrer Wii-Fernbedienungen zu verfeinern. Peripheriegeräte wie Nunchuck oder Classic-Controller können natürlich auch mit der neuen Fernbedienung genutzt werden.
Die Wii Fernbedienung Plus erscheint in den Farben Weiß, Schwarz, Blau und Rosa.
Nachdem der Halo: Reach-Verkaufsstartfür einen starken Zuwachs bei den japanischen Xbox-360-Verkäufen sorgte, haben sich sich die Zahlen mittlerweile wieder beinahe halbiert. In der Woche, in der Halo: Reach in Japan in die Geschäfte kam, stiegen die Xbox-360-Verkäufe auf knapp 5.300 Einheiten, eine Woche darauf stürzten sie wieder auf 2.599 ab. Von der PS3 wurden in derselben Woche über 20.000 Einheiten abgesetzt.
In den USA und Europa hat Halo: Reach der Xbox 360 ebenfalls zu einen bemerkenswerten Schub bei den Verkäufen verholfen – in beiden Regionen verzeichnet die Konsole ein Plus von ca. 70%. Jedoch kam es auch dort schon in der Folgewoche zu starken Einbrüchen von knapp 30%. Gegenüber den 47% in Japan wirkt das aber vergleichsweise milde.
Hat SEGA zu viele Sonic-Titel auf die Gamerschaft losgelassen? Alan Pritchard, SEGAS USA-Marketing- und Verkaufschef äußerte sich jedenfalls in einem Interview dazu.
“Wir haben wahrscheinlich zu viele Sonic-Spiele zu schnell auf den Markt geworfen”, sagte Pritchard. “Schaut man sich zum Vergleich Nintendos Vermarktungsstrategie der Mario-Titel an, wird das deutlich.” Zudem gibt er zu, dass die Qualität der Titel auch deshalb oft schwankte.
Jetzt will sich der Konzern neu fokussieren und auf höhere Qualität der berühmten Hausmarke setzen. “Ein Sonic verkauft sich auch mit einer 60-Prozent-Spielspaßwertung, aber das will der Kunde nicht wirklich haben. Wir wollen 80 Prozent und mehr. Wir werden bessere Produkte liefern”, gelobt Pritchard.
Vom 8. bis 10. Oktober fand in New York die mittlerweile fünfte Comic Con statt. Dort enthüllte Marvel X-Men Arcade Classic, eine Neuauflage des Originals aus dem Jahr 1992.
Das Beat’em-Up wurde überarbeitet: Neben verschiedenen Schwierigkeitsgraden wird es einen Online-Koop-Modus geben – bis zu sechs Spieler können jederzeit dazu stoßen.
Fans des Originals X-Men werden sich an die sechs spielbaren Charaktere erinnern: Cyclops, Colossus, Wolverine, Storm, Nightcrawler und Dazzler. Eure Mission war es, Professor X und Kitty Pryde aus den Händen von Magneto zu befreien.
X-Men Arcade Classic erscheint für XBLA und PSN. Weitere Details sowie ein Release-Datum folgen. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es hier schon mal den ersten Trailer von der Comic Con:
UPDATE: Backbone Entertainment zeichnet für die Umsetzung des Arcade-Klassikers verantwortlich.
Das kalifornische Entwicklerstudio kennt sich mit Konsolen-Adaptionen aus: Unter anderem Super Street Fighter 2 Turbo HD Remix und Marvel vs. Capcom 2 wurden von Backbone XBLA- bzw. PSN-tauglich gemacht.
Zudem wird die In-Game-Grafik von X-Men Arcade Classic aufgepeppt. Die Menüs werden sogar in hochauflösung erstrahlen.
Zu guter letzt bestätigte Konami den Breitbild-Modus für X-Men Arcade Classic. Demnach verlasse das Spiel das Standard-Format 4:3 automatisch, sobald über vier Spieler an einer Partie teilnehmen.
Auf der Xbox 360 ist der Koop-Modus für bis zu sechs Spieler übrigens nur online spielbar. In der PS3-Version ist das Feature auch lokal verfügbar.
Nach einigem hin und her steht die Ampel nun wieder auf grün für den Film zu Uncharted: Drake’s Fortune, wie wir bereits am Montag hier berichteten.
Über Drehbuch, Schauplätze und eigentlich alle weiteren relevanten Details zur Verfilmung ist bislang nicht allzu viel mehr bekannt, eins ist aber verbrieft: Für die Hauptrolle des Nathan Drake interessiert sich ein Schauspieler, der nahezu perfekt dafür geeignet wäre – Nathan Fillion.
Der Hauptdarsteller der kultigen SciFi-Serie Firefly und aktuell der Krimireihe Castle pflegt eine innige Beziehung zu Videospielen: So übernahm er eine zentrale Sprechrolle in Halo 3: ODST und ist so gut mit den Bungie-Entwickler befreundet, dass er bei Halo: Reach als einer der wenigen Auserwählten bereits vorab Hand anlegen durfte.
In seinerm Twitter-Account rief er vor kurzem seine Fans (derzeit immerhin weit über 600.000 Followers) auf, eine Internet-Kampagne zu starten, damit die Produzenten ihn als Drake ins Auge fassen. Fillion-Fan Ulrich wäre davon ausgeprochen begeistert: Die Mischung aus charmantem Ganoven und schlagfesten Abenteurer würde der Star großartig auf die Leinwand bringen.
Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen,...
Manche Lizenzen sind auf den ersten Blick extrem undankbar: Nehmen wir zum Beispiel BloodRayne: Die Reihe um die Halbvampirin Rayne machte stets durch den...
Was erst wie ein Vertikalshooter alter Schule wirkt, ist tatsächlich ein cleverer Puzzle-Action-Mix. Ihr sollt mit Eurem Roboter so viele Gegner wie möglich abschießen,...
Mit Street Fighter III 3rd Strike lieferte Capcom vor gut zehn Jahren den wohl komplexesten 2D-Prügler der Firmengeschichte ab. Die dritte Iteration von Street...
Wieso Xevious vielerorts immer noch als Spielhallen-Klassiker gehandelt wird, mag uns nicht einleuchten: Das dröge Vertikal-Shoot’em-Up war schon in den 1980er-Jahren langweilig und ging...