Gran Turismo 5 auf der gamescom: Karts, Management-Modus und Strecken-Editor

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Immer wenn man denkt, man könne nicht mehr überrascht werden, kramen die fleißigen Mannen von Polyphony Digital noch einmal in der Trickkiste und holen eine Neuigkeit nach der anderen heraus.

So konnten wir auf der gamescom 2010 erstmals einen Blick auf die neuen Karts werfen, welche der auf Realismus getrimmten Serie eine gute Portion Mario Kart einflößen – fehlen eigentlich nur noch die Bananen und Schildkrötenpanzer!

Sieht spaßig aus? Dann freut Euch schon mal auf den Online-Multiplayer, denn so viel ist (fast!) sicher: Dieser Modus wird online gewaltigen Zuspruch erfahren!

Gran Turismo 5 Foto ModusWeitere Neuigkeiten gibt es bezüglich des neuen Manager-Modus. Generell ist das Spiel aufgeteilt in A-Spec und B-Spec – ersterer Modus schickt Euch selbst auf die Straße (in Form von Rallyes, NASCAR, Formel 1, Straßen- und Kartrennen), letzterer ist neu dazugekommen und lässt Euch die Kontrolle über die Verwaltung und Ausarbeitung einer künstlichen Intelligenz – vom Anfänger bis zum Profi – übernehmen. Hört sich nicht nur nach Rollenspiel an, es ist tatsächlich als Rennspiel-RPG konzipiert.

Während der Rennen müsst Ihr sowohl auf die physische, wie auch mentale Ausdauer Eures Schützlings achten. Dazu kommt das “Command HUD”, eine Anzeige für alles rund um Eure Konkurrenz und Euren eigenen Wagen. Sind die Reifen noch ok? Auf welcher Position liegt der ärgste Konkurrent? Sollen wir lieber Gas geben, oder uns mit der aktuellen Position zufrieden geben?

Letzte große Neuigkeit für GT5-Fans (neben dem Foto-Modus): Ihr dürft tatsächlich Eure eigenen Kurse designen! Zwar ist der Editor lange nicht so frei nutzbar wie beispielsweise in ModNation Racers, dafür dürft Ihr dem System beliebige Parameter nennen, aus welchen es Euch dann einen Streckenabschnitt bastelt. Als Sahnestück oben drauf dürft Ihr die Kurse natürlich auch online mit Freunden tauschen.

Und wem das alles immer noch nicht reicht, der freut sich über die neu angekündigten Karren. Darunter wahre Meilensteine der Motorgeschichte und einige äußerst rare Spezial-Anfertigungen. Der Subaru Impreza Sedan WRX STI ‘10, der Lexus IS F Racing Concept ‘08 und der Pagani Zonda R ‘09 sind ebenso mit am Start wie das Ford Mark IV Racer Car ‘67, der Jaguar XJ13 ‘67 und der äußerst rare Lamborghini Miura P400 Bertone Prototype ‘67.

Außerdem gab es einen neuen Kurs zu sehen, das Autodromo Nazionale di Monza. Kurz aufgelistet macht das jetzt über 70 verschiedene Tracks in über 20 Regionen und knapp 1.000 Autos (in verschiedenen Detailstufen) – beeindruckend!

Kazunori Yamauchi, Firmenleiter von Polyphony Digital, denkt übrigens bereits über einen sechsten Teil nach – wenn es diesmal auch nur halb so schnell mit Entwicklung vorangeht, dürfen wir uns auf einen Release von Gran Turismo 6 im Jahre 2013 freuen. Die hier genannten Karts waren laut Yamauchi ursprünglich erst für Teil 6 gedacht – nachdem die Infos aber an die Öffentlichkeit kamen, entschied er sich für eine jetzige Implementierung.

Bitkom-Studie: 21 Millionen Deutsche zocken

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Fast ein Drittel aller Deutschen ab 14 Jahre spielt Video- und Computerspiele. Das entspricht 21 Millionen Personen, die per Konsole, PC oder Smartphone Games in Anspruch nehmen. Der Anteil bei den Männern ist mit 32 Prozent nur noch geringfügig höher als bei Frauen (27 Prozent). Das ergab eine Telefonbefragung der Aris Umfrageforschung im Auftrag des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom. Bitkom versteht sich selbst als High-Tech-Verband, der durch verschiedene Dienstleistungen zur Entwicklung der ITK-Branche beiträgt.

Die Befragung von 1000 Personen über 14 Jahre zeigt, dass vier von fünf Jugendlichen zocken, fast 30 Prozent der 40- bis 49-Jährigen sowie jeder Sechste bei den 50- 59-Jährigen.

30 Prozent der Befragten greifen am liebsten zu Denk- und Strategiespielen. Sortiert man die Stichprobe nach Alter, ergibt sich Folgendes: Bei den 14- bis 19-Jährigen stehen Action-Spiele im Vordergrund (32 Prozent), bei denen über 20 sind es die Denk- und Strategiespiele.

18 Prozent der Befragten greifen zu Casual-Games, neun Prozent zu virtuellen Welten, wie etwa Second Life. Simulationen und das Jump’n’Run-Genre bilden mit vier bzw. drei Prozent das Schlusslicht. Online-Games werden von jedem Sechsten genutzt, rund drei Millionen Deutsche können sich für Sport- und Fitness-Spiele begeistern.

In der Nutzung der einzelnen Spiele-Kategorien unterscheiden sich Frauen und Männer stark: So kommen Action-Games bei nur 15 Prozent der Frauen, aber bei 29 Prozent der Männer gut an. Umgekehrt verhält es sich mit virtuellen Welten (13 zu fünf Prozent) sowie mit Social-Games, die beispielsweise über Facbook aufgerufen werden können (zehn zu sechs Prozent).

“Computerspiele kommen raus aus der Nische der Freaks und finden Verbreitung in allen Kreisen und Altersklassen der Bevölkerung”, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder im Vorfeld der Spielemesse Gamescom. “Die Zeiten, in denen Computerspieler überwiegend bleichgesichtige Jungs waren, sind vorbei.” Klischees ließen sich schon immer leicht aus dem Weg räumen, Herr Rohleder.

Der deutsche Gesamtmarkt für Spiele-Hardware und -Software bleibt in diesem Jahr weitgehen stabil: Bitkom geht von einem leichten Umsatz-Rückgang von 2,4 auf 2,3 Milliarden Euro aus. Als Basis für die Berechnungen dienen Zahlen des Marktforschungsunternehmens media control GfK.

Mit mobilen und stationären Spielekonsolen werden im Jahr 2010 vermutlich 730 Millionen Euro umgesetzt, was einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt werden in diesem Jahr voraussichtlich 3,5 Millionen Konsolen verkauft. Jeder Zwanzigste der Befragten möchte sich noch 2010 eine neue Konsole zulegen.

“Bei den Spielekonsolen hat sich der Produktlebenszyklus verlängert. Früher kam ungefähr alle fünf Jahre eine neue Generation auf den Markt, mittlerweile eher alle sieben bis acht Jahre”, so Rohleder.

gamescom-Awards 2010: And the winner is…

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Gran Turismo 5 hat den gamescom-Award 2010 in der Kategorie “Best of gamescom” gewonnen. Die von Polyphony Digital entwickelte Renn-Simulation konnte den Preis außerdem in der Sparte “Spiele für Konsole” mit nach Hause nehmen.

In der Kategorie “Hardware-Zubehör” gewann der bewegungsempfindliche Controller PlayStation Move. Super Scibblenauts wurde als bestes Mobile-Game ausgezeichnet und Guild Wars landete bei den Online-Games ganz oben.

Crysis 2 führte das Feld als bestes PC-Spiel an und Kirby’s EpicYarn erhielt die Auszeichnung “Best of Family Entertainment”.

Die unabhängige Expertenjury bestand aus Michael Trier (IDG Entertainment AG), Petra Fröhlich (Computec Media AG), Christian Bigge (Computerbild Online Dienstleistungs-GmbH), Harald Hesse (G+J Entertainment Media GmbH), Oliver Hartmann (Brot und Spiele GmbH) und Bernhard Schneider (Müller Ltd. & Co. KG).

 

Hier die Gewinner im Überblick:

“Best of gamescom”: Gran Turismo 5
“Hardware-Zubehör”: PlayStation Move
“Spiele für Konsole”: Gran Turismo 5
“Spiele für Mobile”: SuperScibblenauts
“Spiele für Online”: Guild Wars 2″
“Spiele für PC”: Crysis 2
“Best of Family Entertainment”: Kirby’s EpicYarn 

Bayonetta und Big Boss zum Anfassen

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Im Juli berichteten wir bereits über eine Bayonetta-Figur in verführerischer Pose (Bild oben links). Leider haben wir zu dem Model-Kit (Maßstab 1:6) aus dem Hause Project Cerberus bis jetzt keine Informationen zu Preis oder Verfügbarkeit finden können. Bilder einer bemalten Version wollen wir euch aber nicht vorenthalten (siehe Galerie unten).

Hersteller Volks präsentiert derweil sein eigenes Bayonetta-Abbild (Bild oben rechts). Leider ist auch dieses Model-Kit (Maßstab 1:4) für Normalsterbliche nur schwer zu ergattern. Für einen Preis von umgerechnet knapp 420 Euro wird die Figur exklusiv auf der japanischen Chara-Hobby-Messe am 28.8.2010 verkauft.

Wer sich nach so viel lasziver Weiblichkeit nach gestählten Männerkörpern sehnt, bestaunt den Waschbrettbauch der Big-Boss-Action-Figur aus Square-Enix’ Play Arts Kai-Reihe (Bild oben mitte). Wie die Bilder in unserer Galerie zeigen, überzeugt die bewegliche Figur (Größe: 25 cm) mit vielen feinen Details. Obwohl der September als offizieller Release-Monat gehandelt wurde, wird die Figur angeblich schon seit Juli in einigen US-amerikanischen Import-Läden verkauft. Preis: ca 45 Euro.

Auch die KI-Bosse sowie ein Metal Gear ZEKE aus Metal Gear Solid: Peace Walker sind als Teil der Play Arts Kai-Reihe bei einschlägigen Händlern für je nach Modell ca. 50 bis 180 Euro vorbestellbar (siehe Galerie).

Sony kündigt neue PlayStation-3-Modelle an

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Keine große Überraschung: Auf der gamescom hat Sony Computer Entertainment gleich zwei neue Modellversionen der [b]PlayStation 3[/b] für das Saisongeschäft 2010 angekündigt. Dabei handelt es sich um die seit einigen Wochen schon in Japan erhältliche PlayStation-3-Version mit [b]320 Gigabyte Festplattenspeicher[/b], zum Preis von [b]349 Euro[/b] auch inklusive dem [b]Move-Startpaket[/b]. Der Verkaufsstart ist für den [b]15. September[/b] geplant.Im PlayStation-Move-Startpaket sind ein Motion-Controller, die Eye-Kamera und eine Disc mit Video-Anleitung, drei PSN-Minispielen und einigen Demoversionen enthalten.Auch für den schmaleren Geldbeutel gibt es was: Für die gewohnten [b]299 Euro[/b] wird der Massenspeicher des PS3-Standardmodells auf immerhin [b]160 Gigabyte[/b] erhöht. Hier auch mit dabei: [b]PlayStation Move[/b] in der Starter-Ausführung.

Crysis 2 bekommt zwei schicke Special Editions

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Wie die meisten großen Titel bekommt auch der lange erwartete Ego-Shooter von Crytek Special Editions. In diesem Fall heißen sie Crysis 2 Limited Edition und Crysis 2 Nano Edition. Beide bieten die Möglichkeit, besondere Inhalte für den Mehrspieler-Modus freizuschalten. Xbox-360-Spieler dürfen gar schon ab diesem Herbst an der Multiplayer-Beta teilnehmen.

Die Limited Edition wird ohne Aufpreis für 70 Euro erhältlich sein, was Interessierte schon jetzt über eine Vorbestellung nachdenken lassen sollte. Beide Varianten schalten außerdem folgende Features für den Multiplayer-Part frei:
 
– Bonus-Erfahrungspunkte: verschaffen einen Vorteil in Multiplayer-Kämpfen, indem der Spieler vorzeitigen Zugang zu den fünf Standard-Klassen-Loadouts erhält
 
– SCAR Hologramm: Ein spezieller SCAR-Aufsatz projiziert ein Hologramm des Spielers, mit dem er seine Gegner in die Irre führen kann
 
– SCAR Waffenverkleidung: Mit dieser kann der Spieler ein Sturmgewehr speziell an seine Bedürfnisse anpassen.
 
– Platin-Hundemarke: eine von insgesamt 250 Marken, die im Multiplayer-Modus von Crysis 2 gesammelt werden können, um den Spieler vom Rest des Feldes abzuheben
 
Die Crysis 2 Nano Edition umfasst die Limited Edition in einem Steelbook, eine 28 cm hohe Figur des Spielhelden “Prophet” auf dem Dach eines New Yorker Taxis, sowie ein Artbook. Das Ganze befindet sich in einem Rucksack, der dem Nanosuit nachempfunden wurde. Die ebenfalls limitierte Nano-Edition gibt es allerdings nur auf Vorbestellung und wird demnach nicht frei im Handel erhältlich sein! Leider können wir Euch noch kein Bild von der Figur und dem Rucksack der Nano-Edition präsentieren. Deren Preis ist ebenfalls noch nicht bekannt.

Crysis 2 wird am 24. März 2011 für PS3 und Xbox 360 erscheinen. Als kleinen Vorgeschmack haben wir für Euch die Cover-Artworks, drei neue Screenshots, sowie den gamescom-Multiplayer-Trailer.

Street Fighter X Tekken – Spielszenen-Video

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Bei der gamescom gab es jetzt die ersten bewegten Bilder des von Capcom entwickelten Beat’em-Up-Crossovers Street Fighter X Tekken zu sehen. Und wer dachte, dass die beiden Kampfsysteme nicht zu vermählen seien, der sehe und staune hier! Mit dabei als schlagkräftige Cameo-Kämpen: Nina Williams und Chun-Li…

Battle of Giants: Dinogekloppe kommt auch für Wii

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Der bereits angekündigte 3DS-Titel Battle of Giants: Dinosaurs Strike erscheint auch für Wii!

Ihr wählt aus einem 18 Dinosaurierarten umfassenden Kader einen Kampfdino. Diesen schickt Ihr in zwölf verschiedenen Farben und diversen Streifenmustern aufs Schlachtfeld. Euer Saurier lässt sich nach und nach aufrüsten und darf sich so rassenabhängig über Upgrades wie neue Hörner, eine stärkere Panzerung, bessere Flossen oder Federn freuen.

Im Domination-Modus des Spiels schaltet Ihr sechs weitere Arten der Riesenechsen frei. Hier tretet Ihr in einem Ranglisten-System 1-gegen-1 gegen acht andere Dinogiganten an, bevor es dem Boss an den Kragen geht. Die besiegten Urviecher stehen Euch dann auch im Multiplayer-Modus zur Verfügung.

Die Kämpfe gehen über drei Runden. Neben den Widersachern machen Euch noch naturbedingte Umstände wie Erdbeben und Vulkanausbrüche zu schaffen.

Das Spekatakel für Wii ist zu Weihnachten angekündigt.

Wir haben neue Bilder und den gamescom-Trailer für Euch, wobei sich dieser nicht von dem bereits veröffentlichten 3DS-Trailer unterscheidet.

Tactics Ogre: Neue Screenshots und Releasetermin veröffentlicht

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Tactics Ogre für die PSP erscheint in Japan noch in diesem Jahr. Als Auslieferungstermin wurde der 11. November genannt. Im Laden kostet die UMD 5980 Yen, was etwa 55 Euro entspricht. Wer das Spiel aus dem Online-Store herunterlädt spart 1000 Yen, also etwa neun Euro. In Japan lautet der vollständige Titel des Spiels Tactics Ogre: Wheel of Fortune. Damit soll auf das neue ‘Wheel of Fortune’-Feature hingewiesen werden, zu dem allerdings noch keine Details bekannt sind.

In Europa und Nordamerika erscheint der Titel unter dem Namen Tactics Ogre: Let Us Cling Together. Hierzulande wird man sich außerdem bis zum ersten Quartal 2011 gedulden müssen, um als Freiheitskämpfer das Volk Valerias zu befreien.

Es handelt sich bei dem Spiel um eine Wiederveröffentlichung des Originals aus dem Jahr 1995. Damals erschien das Game nur in Japan für Super Nintendo. 1996 erschien eine Adaption für den Sega Saturn bevor 1997 auch PSone-Spieler in den Genuss des Rollenspiels kamen.

Im Internet tauchten jetzt erste Screenshots der japanischen Version auf. Darauf sieht man die unterschiedlichen Spielerklassen in Aktion.

Hironobu Sakaguchi spricht über The Last Story

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Nintendos CEO Satoru Iwata spricht vor anstehenden Releases neuer Wii- und DS-Spiele regelmäßig mit deren Machern und veröffentlicht die Konversationen in seiner eigenen Kolumne.

Obwohl Mistwalkers exklusives Wii-RPG The Last Story noch nicht einmal ein Erscheinungsdatum hat, führte Iwata bereist ein ausführliches Vier-Augen-Gespräch mit Game Director Hironobu Sakaguchi. Nicht nur dessen Ambitionen standen zur Diskussion, sondern indirekt auch Squares folgenreicher Bruch mit Nintendo Mitte der 90er.

ls1Zu Beginn witzelt Iwata, dass das Gespräch mit Sakaguchi für ihn mit starken Emotionen verbunden sei, da viele Leute immer noch denken würden, dass der ehemalige Square-Mitarbeiter bewusst Distanz zu Nintendo halten würde (bezüglich des Zerwürfnisses der beiden Unternehmen wegen des N64 und Final Fantasy VII). Iwata sei froh, dass diese Distanz aber inzwischen verschwunden sei und Sakaguchi wieder an der Seite von Nintendo stehe.

Darauf befragt Iwata Sakaguchi zu seiner Entscheidung, bei The Last Story nach all den Jahren wieder auf dem Stuhl des Game Directors Platz zu nehmen. Sakaguchis letzte Arbeit als Game Director war Final Fantasy V auf dem SNES, danach war er nur noch als Produzent oder in beratender Position tätig.

Der Final Fantasy-Schöpfer erklärt, dass er bei den Projekten der letzten Jahre das Gefühl hatte, auf “der falschen Welle geritten zu sein“. Er wollte etwas Großes und Neues ausprobieren. Etwas, das sich von seinen bisherigen Arbeitsmethoden stark unterscheiden würde. Die Arbeit als Game Director hätte ihn wieder näher an die eigentliche Entwicklung eines Spiels herangeführt und es sei für ihn sehr aufregend gewesen, mit alten Vorgehensweisen zu brechen. Er hoffe, dass sich diese Aufregung letztendlich auch auf den Spieler übertragen werde.

ls2Im letzten Teil sprechen die beiden dann noch genauer über das Design von Handlung und Spielmechanik in The Last Story. Sakaguchi betrachtet die audiovisuellen Möglichkeiten, die Videospiele heutzutage bieten, als zweischneidiges Schwert. In der Vergangenheit habe man seiner Meinung nach gerade wegen der Limitierungen der Hardware interessante Wege finden müssen, eine Geschichte zu erzählen. Er habe das Gefühl, dass man inzwischen zu weit gegangen sei – und zu viel zeige. Deshalb habe er sich auf die Ursprünge des virtuellen Storytellings besonnen und von dort aus neue Möglichkeiten gesucht.

Ähnlich sei er an das Design der Spielmechanik heran gegangen. Anstatt bekannte Muster zu übernehmen, habe er viel experimentiert und sich mit fundamentalen spielmechanischen Problemen auseinander gesetzt.

Zum Schluss erklärt Sakaguchi den Gedanken hinter dem Titel The Last Story – was eine Parallele zu Final Fantasy offenbart. Wie anno 1987 stecke er all seine Kraft in das Projekt, mit dem Gefühl im Hinterkopf, dass es für ihn ein krönender Abschluss sein könnte.

“Wenn ich versage, muss ich mich sowieso zur Ruhe setzen“ scherzt Sakaguchi am Ende des Gesprächs.

 

Mehr zu The Last Story:

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