1.: Das Spiel “Tetsudo Kentei” (zu Deutsch: “Der Eisenbahn-Inspektor”), ist in Japan am 9.10. erschienen, was uns zu Punkt 2 bringt.2.: In Japan sind Spiele rund um die Schienenfahrzeuge nach wie vor beliebt (warum auch immer).3.: Japaner und Englisch… das klappt irgendwie nicht so recht. “For all railway fan”? Ich weiß ja nicht.Wer auf dem laufenden bleiben will, was in Japan so läuft, abonniert meinen Blog als RSS-Feed. Die nächste Spannende Werbung wartet schon…
3 Dinge, die uns dieses Schild mitteilt
Gamebabes offenherzig illustriert
Uncharted 2 enthüllt
Retro-Hardware als Papierkult
Midway für Taschengeld verscherbelt
Mit Mortal Kombat vs. DC Universe hat Midway gerade nicht den erhofften großen Renner am Start, da muss sich die Firma auch noch mit einem Besitzerwechsel beschäftigen.Der 85-jährige Industriemagnat Sumner Redstone, der unter anderem bei CBS und Viacom (MTV-Konzern) investiert ist, hat überraschend seinen 87-prozentigen Anteil an Midway veräußert – und das zu einem Spottpreis: Gerade mal 100.000 Dollar bekommt Sumners Firma National Amusements für die Anteile. Ein symbolischer Preis, denn zusammen mit dem Aktienpaket übernimmt der neue Besitzer, Privatinvestor Mark Thomas, 70 Millionen Dollar Schulden.Was sich nun für Midway ändern wird, steht noch in den Sternen. The Wheelman und This is Vegas werden planmäßig fortgeführt, ansonsten ist über die Zukunftsplanung jenseits nebulöser Gerüchte nichts bekannt.
Gut aussehen mit Videospiel-Klamotten
Noch drei Wochen bis zum Weihnachtsschmaus mit der Familie und vier Wochen bis zur rauschenden Silvester-Party. Doch was anziehen? Hemd und Loch-Jeans? Oder besser den Anzug, den man bei der Hochzeit des besten Kumpels anno dazumal getragen hat? Retro wäre er immerhin…
Ich sage: Zeigt Flagge und schnappt Euch je nach Anlass ein stylisches Shirt mit Videospiel-Motiv. Mittlerweile bieten diverse Händler eine breite Palette an Games-Klamotten an, die mit den oftmals peinlichen Exemplaren von vor ein paar Jahren nichts mehr gemein haben.
Ich habe mal in vier Shops gestöbert und exemplarisch einige T-Shirts herausgepickt. Die Preise liegen zwischen 10 und 20 US-Dollar (umgerechnet ca. 8 bzw. 16 Euro), Versandkosten und Steuern nicht eingerechnet.

Und wie macht man als Frau dem Videospiel-verrückten Freund eine Freude? Hier ist die Antwort…

Auf den folgenden Webseiten findet Ihr diese und viele andere Klamotten, Accessoires und weiteres verrücktes Geek-Zeug:
www.splitreason.comwww.jinx.comwww.thinkgeek.comwww.threadless.com
Alle Shops liefern natürlich nach Deutschland, bezahlt wird in der Regel via Kreditkarte oder Pay-Pal. Wer jetzt bestellt, hat gute Chancen, die Artikel rechtzeitig bis Weihnachten zu bekommen.
Krankenschein gegen Spielsucht?
In dieser Woche formierte sich im niedersächsischen Lüneburg der Fachverband Medienabhängigkeit. Unter anderem waren an der Gründung Vertreter der Medizinischen Hochschule Hannover, des Mainzer Universitätsklinikums, der Stiftung Medien- und Onlinesucht sowie Vertreter öffentlicher Stellen beteiligt. Der Fachverband will betroffenen Menschen die Behandlung auf Krankenschein ermöglichen. In erster Linie soll Personen geholfen werden, die Symptome einer Online- oder Computer- bzw. Videospielsucht aufweisen. Zum Vorsitzenden des Verbandes wurde der Psychotherapeut Günter Mazur berufen. “Glücksspieler sind tendenziell narzisstisch und extrovertiert, Mediensüchtige dagegen eher ängstlich, zurückgezogen, kontaktscheu und sozial gehemmt”, so Mazur. Deshalb sei Betroffenen mit bestehenden Therapieansätzen kaum zu helfen.Diese Einschätzung teilt Mazur mit Keith Bakker, Gründer und Leiter der ersten europäischen Suchtklinik für Spielabhängigkeit. Nach zwei Jahren praktischer Arbeit gelangte Bakker jedoch zu der Erkenntnis, dass exzessives Spielen nicht Ausdruck einer Abhängigkeit sei, sondern vielmehr Symptom sozialer Probleme. In einem Gespräch mit dem britischen Sender BBC erklärte Bakker, dass nur bei etwa 10 Prozent der Betroffenen von Suchtkrankheit gesprochen werden könne. Den Großteil des Problems führt Bakker auf das gesellschaftliche Umfeld zurück. Der Arbeitsschwerpunkt des Erlebnispädagogen liegt deshalb auf aktiven Beschäftigungen und dem Erlernen kommunikativer Fähigkeiten. Der Psychologe Kai Müller von der ambulanten Anlaufstelle für Spielsüchtige an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz hält in einem Interview mit golem.de dagegen: “In der Fachwelt ist die Diskussion, ob es sich bei pathologischem Onlineverhalten nun um eine Sucht handelt oder nicht, inzwischen beendet. Es sprechen einfach zu viele empirische und klinische Aspekte dafür, dass es sich eindeutig um einen Vertreter aus dem Suchtspektrum handelt. Von daher empfinde ich Herrn Bakkers Statement als überholt. (…) In Bezug auf die zentrale Bedeutung von defizitärer Kommunikation hat er im Grunde schon recht, nur ist das nicht die alles entscheidende Ursache. Sozialkommunikative Defizite sind bei Patienten mit Onlinesucht absolut gegeben, tragen aber eher indirekt und zusammen mit vielen weiteren Aspekten zur Ausbildung onlinesüchtigen Verhaltens bei.”Links zum Thema:Smith & Jones Centre AmsterdamInterview mit Kai Müller
Dreamcast forever!
Heute gibt’s von meiner Seite mal keine Meckerei, sondern eine Liebeserklärung. Kein Wunder, schließlich geht’s um Segas Dreamcast. 10 Jahre sind nun vergangen, seit das weiße Kästchen das Licht der Welt bzw. die japanischen Händlerregale erblickte.
Als eingefleischter Dreamcast-Fan (und damit bin ich nicht allein in der Redaktion) komme ich nicht um persönliche Anekdoten herum: Mit Freude erinnere ich mich an die ersten Spielstunden mit der auf einem Flohmarkt günstig erstandenen Konsole (Schande über mich). Nach kurzen enttäuschenden Runden in Sega Rally 2 (der Vorgänger war 30mal so gut) bannte mich Jet Set Radio lang ans klapprige Pad. Doch selbst Perlen wie Soul Calibur, Samba de Amigo oder Rez verblassen gegen einen noch bis heute gespielten Titel.
Shenmue ist ein Erlebnis wie die schönste Kindheitserinnerung. Fast zu jeder Weihnachtszeit wandern die drei bzw. vier (für Teil 2) GD-ROMs in den Dreamcastschacht. Wie groß ist die Spannung, ob es im virtuellen Yokosuka schneit, wie es der verwaisten Katze geht, ob man eine seltene Spielfigur aus dem Automaten zieht, dem Weihnachtsmann begegnet oder endlich den Highscore im Spielhallen-Hang On knackt.
Hoffentlich hält die treue Konsole mindestens weitere 10 Jahre und beglückt mich abermals mit Ryo Hazukis Abenteuern.
10 Jahre Dreamcast
Heute vor zehn Jahren erschien Segas letzte Konsole in Japan (die Europaveröffentlichung folgte erst Oktober 1999). Dreamcast war die damals leistungsfähigste Hardware dank groß angepriesener 128Bit-Power (eigentlich sind’s zwei 64Bit-Prozessoren). Vielversprechende und von Fans immer noch vergötterte Spiele wie Virtua Fighter 3tb, Sonic Adventure, Crazy Taxi oder Jet Set Radio versprachen der Sega-Konsole zumindest anfangs eine rosige Zukunft.Dennoch bliebt der große Erfolg aus – trotz innovativer Speicherkarte (VMU mit Steuerkreuz und Display für Minispiele), GD-ROMs mit einem Gigabyte Speicherkapazität und einem ambitionierten Onlinedienst. Phantasy Star Online war das erste erfolgreiche Online-RPG auf Konsole. Letztlich kam das überraschende Ende bereits 2001: Sega stellte die Produktion ein und konzentriert sich seitdem auf die Softwareproduktion. Dennoch genießt die kompakte Konsole immer noch einen hohen Stellenwert bei Fans wie Kritikern.








