Auf meiner letzten Geschäftsreise nach London habe ich mich doch glatt verlaufen. Einige Blocks von der Ninja Gaiden-Event-Location entfernt befand sich die reich bevölkerte Oxford-Street – und gleich daneben eine Niederlassung der japanischen MUJI-Ladenkette.
MUJI ist die Kurzform für Mujirushi Ryohin (heißt übersetzt „keine Marke, gute Qualität”) und der Name einer japanischen Shop-Kette. In über 16 Ländern laden 400 Läden zur japanophilen Shoppingtour ein. In stylischen Ambiente präsentieren die Shops eine reiche Auswahl von Alltagsprodukten – gleichzeitig weht ein Hauch von IKEA-Nüchternheit durch die klimatisierten Räume.
Egal ob Buntstifte, Kissen, Kosmetika oder Kleidung – zahlreiche Waren wurden von bekannten Designern entworfen, in den MUJI-Shops jedoch ohne Kennzeichnung des jeweiligen Schöpfers angeboten. Die Preise sind verhältnismäßig gemäßigt – ein T-Shirt schlägt mit ca. 15 Euro zu Buche, ein 5er-Set mit Neon-Textmarkern oder ein Notizheftchen kosten keine 2 Euro.
Bevor Ihr Euch meine lustige Errungenschaft (und das Auspacken selbiger) genauer anschaut, sei noch gesagt, dass Ihr nicht extra nach London reißen müsst, um in einem MUJI-Shop einzukaufen. Denn auch in Deutschland gibt es vier Niederlassungen: Köln, Hamburg, Düsseldorf & Berlin. Wo Ihr genau hinmüsst – das findet Ihr hier.
Doch nun zu meinem Einkauf. Ein T-Shirt. Warum ich mir ein schnödes, graues (und obendrein noch recht klein ausfallendes) Shirt gekauft habe? Weil es so schick verpackt war. Wann habe ich schon mal ein T-Shirt gekauft, das zu einen 5 x 5 x cm kleinen Würfel gepresst wurde. Richtig – noch nie! Auch das Auspacken hat Spaß gemacht.
Aber seht selbst…

…so sieht das graue Shirt mit Verpackung aus.

…und so nach der ersten Auspack-Stufe.

…beim Entfalten ähnelt es noch einem Brocken Grillkohle.

…fertig. Und es sieht wie ein T-Shirt aus. Bleibt die Frage, ob die (schicken) Falten einen Wäschegang überleben…






Wie Ihr weiter unten in den Videos und Screenshots seht, kann das mitunter auch ganz schön gruselig werden. Produzent Kentarou Kawashima (siehe Bild rechts) betont jedoch, dass Fragile definitv kein Survival-Horror-Spiel sei. Sein Spiel ist in Japan übrigens schon im Januar erschienen – falls Ihr Euch wundert, warum der Titel im zweiten Video so fertig aussieht. Die japanische Wochen-Videospielzeitung Famitsu bedachte Fragile mit 31 von 40 Punkten.






