Die Spiele des Jahres 2024 – Platz 2 – Final Fantasy VII Rebirth

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Thomas Nickel meint: Final Fantasy VII Rebirth ist ein Spiel, das mich tatsächlich etwas melancholisch stimmt – irgendwie fühlt es sich ein wenig wie ein Vertreter einer immer seltener werdenden Spezies an. Wird es in Zukunft überhaupt noch wirtschaftlich machbar sein, ein so gewaltiges, ausladendes, opulentes, ja stellenweise fast schon dekadentes Solo-Abenteuer zu produzieren? Manche Nebenaktivität (der Begriff ”Minispiel” greift hier zu kurz) würde glatt als eigenständige Veröffentlichung durchgehen; obgleich der schieren Masse an Gebieten sind sie alle liebevoll gestaltet und voller Details, Geheimnisse und Entdeckungen. Überhaupt: Trotz riesigen Umfangs und höchst aufwendiger Präsentation beschreibt der Begriff ”liebevoll” dieses Abenteuer tatsächlich sehr gut! Anstatt von einem spektakulären Setpiece zum nächsten zu hetzen, nimmt sich Rebirth Zeit für seine Figuren, seine Welt und spart nicht an emotionalen ­Momenten, Humor und natürlich auch nicht an Drama. Vor allem aber beeindruckend: Das alles ist aus einem Guss. Keine DLCs, keine inhaltlichen Updates, kein Service-Modell – einfach ein üppiges, wunderbares Abenteuer voller großer und kleiner Momente, an die man sich lange erinnert. Und noch dazu ist Final Fantasy VII Rebirth aktuell eines der besseren Argumente für eine PS5 Pro: Dort sieht das Action-Rollenspiel gleich noch mal ein ganzes Stück schicker aus als auf der regulären Hardware.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

UEFA Euro 2008: Austria-Switzerland – im Klassik-Test (PSP)

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Wertung

  • 52 lizenzierte Teams (PS2: 53)
  • neuer ’Mannschaftskapitän’-Modus
  • Standards via ’Kick-Stick’ (PS2)
  • England ist trotz Quali-Versagen dabei
  • DS- und Wii-Versionen wird’s nicht geben

Gewohnt gutes EA-Kickspektakel mit tollen Online-Features auf Xbox 360 und PS3 – die PS2-Fassung zeigt Ermüdungserscheinungen.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2024 – Platz 3 – Dragon’s Dogma 2

7

Kevin Pinhao meint: Sperrig, eigenwillig, herausragend. Branchenveteran Hideaki Itsuno und sein Team servieren ein waschechtes Fantasy-Epos, das etablierte Genre-Gepflogenheiten selbstbewusst umschifft. Der Titel wirft Freunden der Schnellreise frech Steine in den Weg, lässt Euch bei nächtlichen Reisen kaum die eigene Hand vor Augen sehen und droht sogar mit fatalen Erkrankungen Eurer Mitstreiter, die potenziell in Katastrophen enden. All diese unbequemen Ideen und Entscheidungen sind gewöhnungsbedürftig und werden den einen oder anderen unter Euch dazu zwingen, resignierend die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen. Könnt Ihr Euch aber für die unkonventionellen Designentscheidungen begeistern, belohnt Euch der Titel mit einer lebendigen Welt, spektakulären Kreaturen und vor allem Eurem ganz eigenen epischen Abenteuer.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

Nikoderiko: The Magical World – im Test (Xbox Series X)

1
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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Etwas plagt mich das schlechte Gewissen, aber ich muss es ­loswerden: ”Nikoderiko hat mich leider kaum gefesselt. Zu sehr erinnert für meinen Geschmack fast jedes Element an prominente Vorlagen aus dem Genre und die wenigen halbwegs eigenständigen Ansätze fühlen sich nicht so stimmig an wie der Rest. Stört Ihr Euch aber nicht am eklatanten Déjà-vu-Gefühl, dann trifft hier die Redewendung ”gut kopiert ist besser als schlecht selbst gemacht” genau den Punkt und Ihr könnt Euch an polierter und gelungener Hüpfspiel-Kost ­erfreuen. Zumal das Abenteuer auch in Sachen Grafik und Sound überzeugt.

Gut gemachtes Jump’n’Run, das mangelnden Einfallsreichtum weitgehend durch Feinpolitur ausgleicht.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2024 – Platz 4 – Tekken 8

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Thomas Nickel meint: Manchen Spielen sieht man regelrecht die Motivation und Begeisterung ihrer Macher an, und bei Tekken 8 hat man bei Namco wahrlich sämtliche Register gezogen. Jedes einzelne Bit strotzt hier nur so vor Energie. Die Kämpfe sind schnell, wuchtig und doch anspruchsvoll. Die Fighter sehen allesamt fantastisch aus und sind großartig animiert, die Musik und Soundeffekte knallen und der Storymodus setzt auf maximale Eskalation. Die drei neuen Charaktere sind noch dazu echte Volltreffer und der neue, aggressivere Fokus tut dem Spiel ausgesprochen gut. Kein Wunder, dass ich dieses Ausnahme-Beat’em-Up auch Ende 2024 noch regelmäßig starte – dieses Jahr prügelte es sich nirgendwo besser! Ich bin schon mehr als gespannt, welche alten und neuen Gesichter das Line-up 2025 erweitern werden!

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

Turning Point: Fall of Liberty – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Wertung

  • packt Gegner und schlagt sie tot oder nutzt sie als Schutzschild
  • nur 4 Karten im Mehrspieler-Modus
  • komplett deutsch, nur ohne Nazi-Symbole und Blut
  • erstaunlich wenige Rücksetzpunkte

Trotz vielversprechender Ansätze ein ­bestenfalls durchschnittlicher Ego-Shooter, der auf ganzer Linie enttäuscht.

Singleplayer48
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2024 – Platz 5 – Like a Dragon: Infinite Wealth

4

Ulrich Steppberger meint: Meine Erwartungen waren turmhoch, aber was soll ich sagen: Ichiban Kasuga und seine fröhliche ­Bande haben sie (fast) gänzlich erfüllt! Hawaii als frischer Schauplatz für das neue Abenteuer ist ein Geniestreich und unverbraucht, das rundenbasierte Kampfsystem macht dank einiger kluger Erweiterungen wie dem semi-freien Positionieren noch mehr Laune und den alten Yakuza-Granden Kazuma Kiryu als nahezu gleichrangige Hauptfigur einzuspannen, funktioniert auch wunderbar. Zugegeben hat die Story hier und da ein paar Schwächen und einige Aspekte hätten etwas gerafft werden dürfen, aber Infinite Wealth begeisterte mich trotzdem eine fast dreistellige Stundenzahl.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

Retro-Blättern Special: MAN!AC International

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Zum Jahreswechsel bescheren Euch Ulrich und Olli Einblicke in ein paar ganz besondere alte MAN!AC-Ausgaben, von denen die allermeisten bestimmt noch nie etwas gehört oder gar gesehen haben.

Sega Superstars Tennis – im Klassik-Test (DS)

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Wertung

  • 10 von Segaspielen inspirierte Courts
  • 16 Maskottchen-Sportler
  • 8 Minispiele
  • Schläge werden durch Kombinationen von 2 Knöpfen ausgeführt (nicht Wii)
  • Onlinematches auf PS3 und Xbox 360

Kunterbunter Spaßableger von ”Virtua Tennis”: nicht ganz so ausgereift, aber mit viel Charme, guter Steuerung und witzigen Ideen.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2024 – Platz 6 – Black Myth: Wukong

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Steffen Heller meint: Das Bossrush-Spektakel ist ein Ausnahmewerk! Klar, das Leveldesign mit seinen unsichtbaren Wänden und teils zu langen Laufwegen ist ausbaufähig. Aber kaum ein anderes so schnelles, geradliniges Actionspiel kann 40 Stunden Spielzeit bieten und dabei beständig Neuerungen auffahren. Jedes Kapitel liefert ein neues Erlebnis mit interessanten Ideen. Die Gegnervielfalt ist ein Traum. Jeder Begegnung fiebere ich mit Vorfreude entgegen, denn die Duelle fordern alle meine Fähigkeiten und sehen nicht selten atemberaubend aus. Gleichzeitig besteht stetig die Möglichkeit zum Aufleveln, wodurch der Soulslike-Frust vieler Konkurrenten ausbleibt. Die teilweise sehr ernsten Geschichten hinter den Kreaturen faszinierten mich zudem so sehr, dass ich den Roman ”Die Reise nach Westen” in meine Lektürensammlung aufnahm.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

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