Normalerweise wollte ich ja
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Normalerweise wollte ich ja das kleine Review, diesesmal eher mit eigenen Eindrücken aufgebaut, in den 3DS oder RPG Thread setzen, hab mich jedoch für hier entschieden !
Fire Emblem Fates aus dem US Eshop ist durch !
Nach 28 Missionen auf der üblen Nohrseite habe ich das Game in Conquest von dem sich von Kapitel 6, ausstreckenden Branch of Fate, in insgesamt ca. 18 Stunden durchgespielt.
Viel Positives, aber auch einige Schwächen sind vorhanden.
Nohr ist kulturell und von den Einheiten her an das Rittertum und Mittelalter angelegt, die Einheiten sind nach sehr klassischem Fire Emblem Vorbild gestaltet.
Hoshido hat als östliches Imperium als Birthright Variante jedoch die interessanten Einheiten zu bieten und besitzt einige spielmechanische Erleichterungen, die das Vorankommen zügiger gestalten.
Auf die Story gehe ich aus Spoilergründen nicht ein, die ist zweckdienlich, jedoch nichts besonders und recht simpel gehalten.
Was bei der Nohrseite auffällt, ist das die Missionen zwar abwechslungsreicher daherkommen, dafür jedoch der Schwierigkeitsgrad sehr hoch geraten ist.
Ja, ja ich weiß, ich motz immer über den Schwierikeitsgrad, als Strategie RPG Veteran hab ich mich früher durch die meisten durchgeackert, egal wie hart die waren, sei es Final Fantasy Tactis, Tactics Ogre und Jeanne D’arc, ich bin also schon gerüstet.
Am besten erklären wir mal das so, eine ungünstige Positionierung, egal ob die Figur stärker oder schwächer daherkommt, wird gnadenlos von der cleveren KI bestraft, das erschwert immens das eigentliche Trainieren, besonders der schwachen Einheiten, die dies eigentlich bitter notwendig haben. Nach ein oder zwei Treffern selbst bei starken Einheiten ist ohne gut Glück und das vom Vorgänger bekannte Pairen meistens sehr schnell Schicht im Schacht.
Und das sorgt aufgrund der Unberechenbarkeit für viel Frust und Demotivation.
Wer auf dem Hard Mode spielt, verliert bekanntlich dann diese Einheit im restlichen Spiel.
Zudem kommt das auf der Nohrseite im Gegensatz zu Hoshido kein Kampf außerhalb der Story auf der Weltkarte zum Grinden möglich ist, somit sind die Erfahrungspunkte per Schlacht begrenzt und erfoderrn damit genauste Planung von Spielerseite.
Doch Abhilfe naht, in Form des Normal, Casual Mode denn man noch mit dem Phoenix Effect Koppeln kann, dann werden die niedergesteckten Einheiten automatisch aufs Schlachtfeld zurückgeholt.
Klar, das ist ein Cheat, aber der erleichtert das Vorankommen immens und wirkt dem durch den hohen Schwierikeitsgrad künstlich gestreckte Spielzeit insbesondere vom Spielfluss her, sehr entgegen.
Von der Technik und der Spielmechanik ist das Game dem Vorgänger sehr ähnlich, was ich zumeist sehr begrüße, hinzu gekommen sind ein paar neue Einheiten auf jeder Seite, das Gesichtsrubbelspiel für die Kameraden wurde von Nintendo in der westlichen Version entschärft, zudem besitzt der Spieler nun ein ausbaubares Hauptquartier zu dem man immer zwischen den Mission zurückkehrt.
Dort findet man beispielsweise neben den obligatorischen Waffen und Zauberstabshop, mit der Zeit bspw. eine Schmiede, Arena und Lotteriebude sowie noch mehr.
Das hört sich jedoch alles aufregender an als es wirklich ist, denn Suikoden oder Dragon Age Inquisition Außmasse nimmt die Basis nie ein, ist jedoch eine nette Dreingabe.
Kleinere Gespräche mit den Buddies um das Freundschaftslevel von C nach A zu bringen sind wieder mit drin, ebenso wie die Heirat und die daraus folgenden Kinder, die in Zusatzmissionen rekrutiert werden dürfen.
Auf dem Schlachtfeld sieht es aus wie immer, nur das jetzt nach die Haupteinheiten das Dragon Vein Command nutzen können, eine Art von Magie die meistens mit unterschiedlichem Effekt den Kampf für unsere Seite begünstigt.
Nicht nur vom Schlachtfeld und vom Kampfbildschirm die besonders in Punkte Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit über alle Zweifel erhaben sind muss man jetzt nicht noch mehr berichten, die Bedienung und die Spielbarkeit sind vorbildlich und einfach erstklassig.
Der Spielfluss ist ein zweischneidiges Schwert, wie schon weiter oben bereits erwähnt.
Von den Cutscenes die meistens in der Game Engine ablaufen und mit Textboxen sowie hin und herschaltenden Charakterportraits aufwarten, hat sich auch nichts geändert, leider wirken die Figuren teilweise steif und etwas leblos.
Was mich jedoch immer noch am meisten stört ist eine fehlende englische Synchro, jeder Satz wird nur mit Wortfetzen und Wortlauten eingeleitet, besser als nichts, aber zu wenig, insbesondere wenn man die Konkurrenz betrachtet.
Die Musik ist hingegen wieder sehr gelungen und hat passende Klänge im Überfluss zu bieten.
Selten kommen noch kurze gerenderte Cutscenes ( mit richtiger Synchro ) zum Einsatz, die einen wunderbaren Cel Shading Stil aufweisen und sehr hochwertig wirken, sie erinnern von der Gestaltung her an die neueren Appleseed Animes die komplett am Computer entstanden sind.
Viel mehr braucht es jetzt zur Info nicht, ich bin froh das ich durch bin.
Angefangen hab ich jetzt den Hoshido Weg, doch besonders Lust hab ich jetzt nicht mehr um weiterzuspielen, bald kommt ja auch der dritte, neutrale Weg mit dem Original Awakening Cast als DLC, mal gucken !
Somit gebe Fire Emblen Conquest nur eine 7 von 10 !
Der Hoshido Weg der ausbalancierter, einsteigerfreundlicher und durch die ständig anwählbaren Gefechte sich zum Grinding präsentiert, wird bei mir auf eine 8 von 10 hinauslaufen.
Its’s Fire Emblem Awakening !








