Worms Battlegrounds (PS4)
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Worms Battlegrounds (PS4)
Wie gewohnt nur den Teil für Solisten bzw. PS+lose abgearbeitet.
Nach langer Abstinenz schaffte es Team-17 wieder, (kurz) meine Aufmerksamkeit zu erringen.
Vor diesem Ableger liefen die spartanische SNES-Version und Worms/Worms: Armageddon auf der PSX.
Somit waren zwischenzeitlich hinzugefügte Waffen und die Aufteilung der Würmer in mehrere Klassen neu für mich.
Folgende Spielmodi stehen zur verfügung:
Lokal
– Versus (Anlaufstelle für schnelle Spiele gegen menschliche oder K.I.-Teams)
- Deathmatch
- Festung
– Story (25 Missionen)
– WurmOps (10 Einheiten)
PSN
Battlegrounds
Eingeleitet wird die Geschichte von der rücksichtslosen Grabräuberin/Archäologin Tara Pinkle,
die uns vor dem bösartigen Crowley-Mesmer warnt. Unser Team aus 4 Würmern kriecht denn auch zur
Rettung der Weichtiere. Als Handlungsort dient ein Museum, dessen kultuerelle Ausstellungen als
Themen für die Karten dienen, was sich in Optik und Akustik widerspiegelt.
Das erstaunliche Ziel ist überwiegend die komplette Auslöschung der/s gegnerischen Teams,
was manchmal durch Einschränkungen (z.B. keine eigenen Verluste) oder plötzliche Spawns erschwert wird.
Ein wenig Abhilfe schaffen Checkpoints, deren Zeitpunkte der Nutzung wohlüberlegt sein wollen.
Die WurmOps sind gewissermaßen die Übungseinheiten, in denen man sich mit verschiedensten Geräten
und Situationen auseinandersetzen darf. Erzielte Zeiten werden in Ranglisten gespeichert.
Warnung: Mancher Ablauf kann frustrierend werden, wenn man nicht offen für alternative Wege ist.
Abgerundet wird das Paket durch die mögliche Kreation eigener Wurmgruppen (Name des Teams+der Würmer,
Sounds, Accessoires, Grabsteine), die Karten-Auswahl für den Modus ‘Festung’, diverse Spieleinstellungen
sowie einen Karten-Editor, mit dem sich eigene Landschaften auf vielfältige Art erstellen, mit Objekten,
Fallen und bis zu 4 Teams á 4 Würmern versehen und speichern lassen.
Diese Karten können auch online oder im Versus-Modus benutzt werden (was manche Trophäe erleichtert
).
Kommen wir zum üblichen Prozedere:
Was mir gefallen hat
- Witzige erzählte Hintergrundgeschichte
- Fein gezeichnete Karten mit winzigen Details und Animationen, deren Themen quer durch die Epochen gehen
- Verschiedenste ‘Werkzeuge’ zur stilvollen Fortbewegung oder Wurmination
- Mehrstufiger Zoom, der von ‘ganze Karte im Blick’ bis ‘recht nahe dran’ reicht
- Umfangreicher Karten-Editor, bei dem man seine Kreativität beweisen darf
Was mir weniger gefallen hat
- Die Kommentare der Würmer wiederholen sich trotz großem Rollen-Angebot recht schnell
- Spontane Kamerawechsel zu sterbenden Würmern, auch zu unpassendsten Momenten
Was mir nicht gefallen hat
- Ungleichgewicht der künstlichen Intelligenz – Schrotflintentreffer auf maximale Distanz/durch winzige
Öffnungen, während Granaten oder Schüsse mit der Bazooka teils suizidal an nahe Wände gelenkt werden - Glück spielt wesentlich öfter eine Rolle als genaues Zielen oder bestimmte Einstellungen
- ‘Automatische An-/Abschaltung’ von ausgerüsteten Gegenständen.
Soweit kommts noch, dass man sich den Zeitpunkt der Nutzung verfügbarer Sachen vom Computer vorschreiben lässt! -.-
Fazit:
Ich tu mich ein wenig schwer mit der Bewertung, zugegeben.
Gemäß dem gewählten Genre kann man optisch nicht viel bewerten, weil es in 2D einfach übersichtlicher wirkt.
Gleichwohl sind die gezeichneten und mit Animationen versehenen Hintergründe und Inseln schön anzusehen.
Akustisch? Naja, da gibt es Drohgebärden, Flüche, Abgesänge, blöde Kommentare – so wie hier im Forum. 
Dazu düdelt eingängige Musik vor sich her. Also noch im Bereich des Aushaltbaren.
Im Vergleich zu den (bekannten) Vorgängern hat sich allerhand getan, auch wenn nicht jede Änderung/Neuerung
mit Wohlwollen begrüßt wird. Mir fehlt zum Beispiel das Einstellen der Länge von Stahlträgern wie im Erstling.
Je nach Situation war der Einsatz von kurzen oder langen Trägern sinnvoller.
Die Aufteilung der Teams in spezielle Klassen kommt unwichtig rüber, zeigt sich aber in Schnelligkeit,
Beweglichkeit, Schadenszahlen und nebensächlichen Eigenschaften – unter anderem der Anzeige von Kisteninhalten.
Wer öfter Besuch von Zockern bekommt (oder sich nicht am bezahlten Multiplayer stört), kann durchaus eine lange Zeit
viel Spaß mit diesem digitalen Mensch-ärger-dich-nicht haben.
Solisten werden sich abseits der recht schnell beendeten Kampagne und Übungseinheiten allenfalls noch mit dem Editor
und seinen vielen Optionen befassen, um diese gegen die K.I. zu testen. Mich hält das nicht so lange bei der Stange.
Eine faire Punktevergabe ohne Mitspieler ist demnach schwierig. Belassen wir es einfach bei obiger Erklärung… ^^



