You found a dead platform – watt nu, Xbox?
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captain carot vor vor 5 Tage, 16 hours aktualisiert.
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1. Juli 2026 um 17:14 #1821094
captain carotTeilnehmerEs sind einige Partner eiskalt erwischt worden. IO wurde bezüglich Project Fantasy wohl auch komplett überrascht. Das war ein laufendes Projekt. Und da muss IO jetzt wohl das Team erstmal deutlich reduzieren.
Einzig an den Kojima Titel traut man sich noch nicht ran. Aber dann kann man sich PR-mäßig ohnehin gleich begraben. MS hinterlässt bei kleineren Business Partnern gerade verbrannte Erde mit dem Vorgehen.
1. Juli 2026 um 18:08 #1821095
Kikko-ManTeilnehmerFind es immer noch schade, dass sie den Romero-Shooter auch abgesaebelt haben. Haette gerne gesehen, ob er nochmal an seine alten Glanzzeiten haette anschliessen koennen. Daikatana war ja auch besser als das Gemotze da draussen suggeriert.
1. Juli 2026 um 18:25 #1821098
captain carotTeilnehmerNaja, die Release Version war damals schon ziemlich kaputt. Im Lauf der Zeit gab es viele Patches und Fanpatches. In der Originalfassung war es damals schon echt mau. Sicher nicht ‚eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten‘ aber das hatte schon so einige Probleme.
1. Juli 2026 um 18:53 #1821099
Kikko-ManTeilnehmerKlar, die Begleiter AI bei Daikatana war komplett fuern Arsch. Ich hatte die beiden einfach am Anfang eines jeden Levels geparkt, das Level durchgespielt und dann die beiden zum Ausgang gebracht.
1. Juli 2026 um 22:48 #1821108
captain carotTeilnehmerIch war ab Ende 99 wider auf einem neuen PC unterwegs. Von 98 und 99 gab es schon verdammt viel nachzuholen und 2000 kam dann auch noch ziemlich viel wirklich gutes. Daikatana hab ich dann nur bei einem Freund angespielt. Hat damals einfach nicht gereicht. Zu der Zeit hab ich btw dann auch Fallout 1 und 2 nachgeholt.
1. Juli 2026 um 23:33 #1821110
Kikko-ManTeilnehmerIst auch nur ein gutes Spiel, kein top Game. Hatte erst Daikatana und direkt hinterher Quake 2 auf PC durchgespielt. Quake 2-PC ist das bessere Spiel, wennauch nicht so gut wie Quake 2 aufm N64.
Muss mir unbedingt mal Unreal richtig geben. Die Groesse schreckt mich aber ein bischen ab. Sorry, gehoert alles eigentlich hier nicht hin. Schweife schon wieder ab vom eigentlichen Thema.2. Juli 2026 um 0:58 #1821115
captain carotTeilnehmerDafür war das Forum eigentlich immer gut.😅
Die Zeit war schon ganz geil. Konnte als Battletech Fan damals erstmal Mechwarrior 3 nachholen, 2001 kam dann schon MW4. Diablo 1 ebenfalls da erst richtig gespielt, wie auch so einige Rollenspiele. RTS gab es haufenweise und Immersive Sims kamen auch auf.
Weniger schön, Hardware war damals irre schnell veraltet. Die TNT 2 wurde ziemlich schnell gegen eine ziemlich spezielle Geforce 2 MX 400 getauscht, RAM aufgerüstet, dann hab ich mir den massiv übertakteten Celeron gegrillt, der trotzdem schon mit allem überfordert war, Athlon XP 2200, größere Festplatte, neue Grafikkarte (meine erste Radeon) und so weiter. Die PS2 hat rückwirkend betrachtet ziemlich viel PC Hardware überdauert.
Das ist mittlerweile definitiv sehr anders.
2. Juli 2026 um 16:27 #1821145
ghostdog83TeilnehmerAngesichts drohender massiver Stellenkürzungen ist Xbox hinsichtlich seiner Zukunft gespalten
Sharmas erste 100 Tage verliefen erfolgreich. Die Skepsis, mit der ihre Ernennung zunächst aufgenommen wurde, wurde durch eine Reihe von Ankündigungen, die die Fans begeisterten, schnell ausgeräumt. Dazu gehörten kleinere Maßnahmen wie die Änderung des Logos und des Firmennamens sowie bedeutendere Schritte wie die Preissenkung für den Game Pass und die Exklusivität einiger First-Party-Spiele für die Konsole. Für die (sagen wir mal: begeisterten) Fans von Xbox war Sharma die Wiederkunft Christi.
Hinzu kam der kritische und kommerzielle Erfolg von „Forza Horizon 6“, und so herrschte zum ersten Mal seit Jahren wieder eine stark positive Stimmung rund um Xbox, sowohl außerhalb als auch innerhalb des Unternehmens. Ein Xbox-Manager sagte mir damals: „Asha hat Xbox wirklich wieder Hoffnung gegeben.“
Heute ist die Stimmung eine andere. Xbox will seine Ausgaben neu ausrichten. Das Unternehmen möchte in seine großen Franchises investieren, und dafür muss es an anderer Stelle Einsparungen vornehmen. Studios wie Compulsion, Ninja Theory, Double Fine, Obsidian, Undead Labs und andere befinden sich in intensiven Verhandlungen mit Microsoft, um eine Schließung zu vermeiden. Die Auswirkungen davon werden wahrscheinlich im gesamten Unternehmen zu spüren sein.
In den Reihen von Xbox herrscht Frustration und sogar Uneinigkeit. Sharma hat eine Start-up-Mentalität bei Xbox eingeführt. Schnelligkeit hat oberste Priorität. Teams, die an wochenlange, akribische Planung (und unzählige Besprechungen) gewöhnt sind, werden nun aufgefordert, Dinge innerhalb von Tagen oder sogar Stunden auf die Beine zu stellen (die Ankündigung der Preiserhöhung letzte Woche wurde hastig zusammengeschustert, nachdem Apple noch am selben Tag seine Preiserhöhungen bekannt gegeben hatte). Das ist reaktiv und bringt das Geschäft in Schwung. Aber es ist auch unübersichtlich und chaotisch. Und nicht die gesamte Führungsriege steht hinter jeder Entscheidung. Das gilt insbesondere für den Entwicklungsbereich, wo bestimmte Studioleiter das Gefühl haben, Sharma höre zu sehr auf die Berater und zu wenig auf die Leute, die die Spiele entwickeln.
Zudem wird Sharmas Vorliebe für Schnelligkeit in direktem Widerspruch zu der Zeit stehen, die für die Entwicklung von Hit-Spielen benötigt wird. Man kann Geschäftsmodelle und Vertriebsstrategien zwar schnell anpassen, aber ein branchenprägendes „Elder Scrolls“ lässt sich nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Welchen Plan Sharmas neues Führungsteam auch immer umsetzt – es wird Jahre dauern, bis er Früchte trägt.
Diese Frustration im Studio rührt zum Teil von der Überzeugung her, dass sich die Lage bereits verbessert hatte. Die Teams wurden von Spiel zu Spiel stärker. Und wenn wir uns einmal den Geschäftsbereich Xbox Game Studios ansehen (der am stärksten bedroht ist), dann hat dieser tatsächlich ein insgesamt recht ordentliches Jahr hingelegt. Bei einigen Teams herrscht das echte Gefühl, dass sie für die schlechte Leistung von „Call of Duty“ bestraft werden.
Das ist die Realität. Selbst wenn Obsidian ein unglaubliches Jahr hingelegt hätte, selbst wenn „The Outer Worlds 2“ und „Avowed“ fünfmal so hohe Verkaufszahlen erzielt hätten wie tatsächlich, hätte das den Einbruch bei „Call of Duty“ nicht ausgleichen können. Ein Spiel wie dieses – ebenso wie „Candy Crush“, „Minecraft“ und „Warcraft“ – lässt einen Großteil der Xbox-Produktionen fast unbedeutend erscheinen.
Deshalb halten manche Leute die Schließung von Studios wie Double Fine für sinnlos. „Wenn sie glauben, sie könnten dieses Budget nehmen, es in ‚Halo‘ stecken und es plötzlich in einen 95-Metacritic-Kracher verwandeln, dann leiden sie unter Wahnvorstellungen“, sagte ein Entwicklungsexperte, der gebeten wurde, das Unternehmen zu beraten.
Aber natürlich geht es nicht nur um das Budget. Wie mir ein anderer Xbox-Führungskraft sagte: „Wir verteilen uns auf zu viele Projekte, Plattformen und Geschäftsmodelle. Wir müssen uns fokussieren.‹“
Xbox gibt an, sich wieder stärker auf die Konsole zu konzentrieren. „Die Rückkehr von Xbox“, nennen sie es. Und sie stellen mehr Ressourcen für ihre größten Marken bereit. Das ist der Fokus. Schließlich ist es das, womit sie sich auskennen.
Doch genau hier gehen die Meinungen auseinander. Zahlreiche Personen, mit denen ich bei Xbox gesprochen habe, sind der Ansicht, dass man zu sehr auf „Twitter hört“. Angesichts der Komponentenknappheit und des allgemeinen Rückgangs der Konsolenspieler – warum entscheidet sich Xbox dafür, erneut in Hardware zu investieren? Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben geringe Erwartungen, dass das neue Exklusivspiel „Gears of War“ einen wirklichen Einfluss auf die Verkaufszahlen der Xbox Series S und X haben wird. Sie weisen auch darauf hin, dass Xbox in der Vergangenheit bereits versucht hat, „Halo“ und „Gears“ wiederzubeleben, und auch versucht hat, mit „Perfect Dark“ ein Mega-Spiel zu entwickeln. Was wird diesmal anders sein?
„Wir jagen einem schrumpfenden Markt hinterher – mit Franchises, die ihre Blütezeit hinter sich haben“, sagte ein Studioleiter.
Beim Ausbau dieser großen Marken kommt es mehr darauf an, wen sie an Bord holen und welche Führungsqualitäten sie mitbringen, als darauf, wie viel Geld sie ausgeben können. Kann Xbox die Talente anziehen, die „Halo“ wieder zu einem weltweiten Erfolg machen können? Das ist das Ziel.
Ich vermute, dass es unabhängig davon, welchen Weg Xbox einschlägt, Kritik geben wird. Die einen sind froh, dass man wieder zu einem „Console-First“-Ansatz zurückgekehrt ist, andere sind der Meinung, dass der Weg über Drittanbieter der richtige war (ein Plan, den sie alle vor zwei Jahren noch unterstützt hatten). Die Frage ist: Was erwartet die Führung von Microsoft von Xbox? Ich habe einen anderen Xbox-Studioleiter gefragt, was er von den Entscheidungen hält, und er zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Nach Activision ist das jetzt die Xbox von Amy [Hood] und Satya [Nadella].“
Natürlich kochen die Emotionen hoch. Sharma sagte, die aktuelle Xbox könne so nicht weitermachen wie bisher. Veränderungen waren notwendig. Und diese Veränderungen würden unweigerlich einige Menschen enttäuschen. Xbox hatte seinen Studios versichert, hinter ihnen zu stehen. Es versprach, dass sie das entwickeln könnten, wofür sie sich begeisterten, und dass man sie dabei unterstützen würde. Man versicherte ihnen, dass man sich von all den anderen Tech-Unternehmen unterscheide.
Aber wie Asha Sharma sagt: „Der Plan ist der Plan, bis er nicht mehr der Plan ist.“
https://www.thegamebusiness.com/p/xbox-divided-over-its-future-and
2. Juli 2026 um 17:43 #1821148
captain carotTeilnehmerGanz ehrlich, ich spiele seit einigen Wochen mit dem Gedanken, die Xbox zu verkaufen. Mittlerweile ist das Teil bei mir vor allem ein Legacy Device. Zwei Sachen halten mich aktuell ab. Meine alten Spiele und der unterirdische Preis für eine gebrauchte Series X, zumindest bei Kleinanzeigen.
Neues MS Gerät kaufen, das kann ich mir selbst als Konsole mittlerweile nicht mehr vorstellen und wenn Windows involviert ist erst recht nicht.
Die Gründe dafür wären selbst bei einer reinen Konsole vielschichtig. Aber definitiv gehört die hausinterne Spielentwicklung der letzten Jahre mit dazu. Man hat bei Halo Infinite zum Beispiel schon ein Projekt mit Geld und Ressourcen zugeschmissen. Dank schlechtem Management war das nicht gerade von Erfolg gekrönt. MS‘ Kernmarken werden für mich auch tatsächlich langsam langweilig. Das interessanteste liegt bei Obsidian, Studios die jetzt sicher oder wahrscheinlich abgesägt werden und Bethesda samt id und Machine Games. Fable muss sich erst noch beweisen. Forza Horizon, ich hatte tatsächlich immer sehr viel Spaß mit der Reihe aber momentan ist für mich irgendwie trotz aller Qualitäten aktuell die Luft raus. Halo und Gears müssen erstmal wieder richtig gut werden, zumal ich nie der riesige Gears Fan war. Und davon ab war MS die letzte Zeit vor allem gut darin, Projekte vor die Wand zu fahren.
6. Juli 2026 um 16:43 #1821224
SonicFanNerdModeratorUnd da ist es “offiziell”:
3200 Stellen weg,
2 Studios (Double Fine u. Compulsion Games gehen eigene Wege (Indie)2 Studios (Ninja Theory u. Undead Labs) sind in Verhandlungen zum Verkauf
Bei 1 Studio (Arkane Lyon) ist alles noch nicht ganz klar
6. Juli 2026 um 16:52 #1821226
FuffelpupsTeilnehmer6. Juli 2026 um 18:38 #1821241
captain carotTeilnehmerEin paar Punkte finde ich in MS‘ Fall ganz gut. Mehr Kontrolle von oben war da nach Halo Infinite und den Totalausfällen Everwild und Perfect Dark dringend nötig.
Anderes, puh. Mehr vom gleichen. Das heißt dann potenziell auch, dass ein Obsidian bei fehlendem Erfolg ganz schnell zum Bethesda Support Studio verkommen könnte. Und es so schnell auch keine Experimente a la Indiana Jones geben wird, weil man dann lieber auf die alten Marken setzt.
Die weiteren 1.600 Kündigungen im Jahresverlauf sind eh ein schwieriges Thema. MS hat noch gar nicht erklärt, wie das aussehen soll, da wird also jeder normale Mitarbeiter das Damoklesschwert über seinem Kopf sehen.
8. Juli 2026 um 11:34 #1821514
captain carotTeilnehmerIch denke seit gestern über die Kahlschlagmaßnahmen nach die jetzt erfolgt sind. Gerade was die studiointernen Maßnahmen angeht bleibt es für mich dabei, die Entscheidungen wurden von Leuten getroffen, die keine Ahnung von den jeweiligen Studios und deren Abläufen haben. Potentiell dann noch mal das gleiche Spiel nächsten Juni.
Keine Ahnung, wie sich das auf die Arbeitsmoral überhaupt auswirkt. Aber relativ kurz vor Release der Next Gen, mit der MS durchstarten müsste, zerschießt man sich den internen Software Support.
Wahrscheinlich hofft man neben AI ganz viel auf Standardisierung (aka Unreal Engine) und Auftragsarbeiter.
Persönlich bin ich an der Stelle raus. Ich weiß auch nicht ob ich überhaupt noch mal Geld für ein MS Spiel ausgeben möchte. Aber wenn doch, dann ganz sicher nicht auf einer Microsoft Plattform.
8. Juli 2026 um 18:53 #1821522
belbornTeilnehmerMan melkt jetzt wieder die lukrativen Marken und hofft das ein Baldurs Gate 3 herauskommt und deswegen alle einen Gamepass oder Xbox haben wollen.So wie man ab 2010 mit der 360 bis weit in die One Zeit verfahren ist.Sony hat noch mit starken Spielen bis zum Schluss geglänzt und den Schwung mit auf die PS4 genommen.Aber was soll man machen.Steam,PlayStation,Switch haben ihren Platz gefunden.MS Gamepass Konzept gescheitert.
8. Juli 2026 um 19:52 #1821523
genpei tomateTeilnehmerDavon ab, dass die Videospielsparte bei MS ganze 14 Instanzen aufweist ( oder sagt man jetzt schon “aufwies”?…) die erst durchgefragt werden mussten, eh es zu einer Geschäft-Entscheidung kam, ist alles andere, sei es die Fassade, die sie mit Fr. Sharma aufziehen, eben das:
Ein maskieren von Prozesse, die kostspielig sind/warwn, im Hintergrund garantiert ne Menge torpediert haben, und wo zu viele in den oberen Etagen zu erst dran verdient haben, ehe es zu einer sinnvollen-oder-unsinnigen Investition kam.Eine Umstrukturierung, nachdem so ein System bereits so viel Schaden angerichtet hat, ist verdammt schwer, aber nachtrauen würde ich MS nicht, würden sie sich zurück ziehen müssten aus dem Konsolen-Biz auch wenn ich weiß, dass viele ihr Ökosystem damit verlieren würden, weil alles schlecht, war es dort nicht.
Ich wünsche allen beteiligten, die aktuell von Job Verlust und Unsicherheiten geplagt sind, dass sie einen Weg finden, so weit aus der Situation raus zu kommen, indem sie weiterhin Spiele produzieren können.Viele werden den Indie-Weg einschlagen müssen und viele andere ( hab mit einem Kloß im Hals gestern auf youtube ein Interview mit einem Entwickler gesehen) eventuell “normale” Jobs annehmen müssen, weil sie mit ihren Studios de-facto Pleite sind.
Mögen die Zeiten sich bald zum Besseren wenden. -
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