Wurde ja schon im Videospielzeitschriften Thread genannt.
Die Heftqualitäten mal an Seite, bei den meisten Magazinen gehen sinkende Auflagenzahlen und sinkende Werbeeinnahmen Hand in Hand. Zum Einen, weil die Werbebudgets eh dahin wandern, wo die Werbeopfer zu finden sind, zum Anderen, weil bei Werbung meist auch nach Reichweite bezahlt wird. Sinkende Reichweite=sinkende Werbeeinnahmen.
Das ist mittlerweile nunmal vorrangig ein Heftproblem, denn hier spielen die Druckkosten insgesamt eine gravierende Rolle und auch der Zwischenhandel kostet ein wenig Geld.
Gleichzeitig stehen die klassischen Magazine in Konkurrenz mit reinen Onlinemedien, teilweise dann auch mit dem eigenen Onlineauftritt. Paradebeispiel ist hier wohl die Gamepro. Im Prinzip macht der Inhalt der Webseite das Heft obsolet, statt sich gegenseitig zu ergänzen.
Die Veronlinung sieht man übrigens selbst noch in der Insolvenz von Consol.Media, die Onlineportale bleiben zumindest vorerst noch erhalten, die Printmagazine bekommen nicht mal mehr ein Abschiedsheft. Es wäre also durchaus denkbar, dass die Onlineplattformen das Insolvenzverfahren überleben und nur die Printmedien eingestellt werden.