Der Film und Fernseh Thread
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6. November 2018 um 6:02 #1627352
JonnyRocket77TeilnehmerKenne ich beide (noch) nicht. Ich habe aber die Buchvorlage von I am not a Serial Killer gelesen..das Buch war super. Wusste nicht, dass es da schon nen Film gibt. Muss ich mir anschauen.
6. November 2018 um 6:36 #1627361
AnonymInaktivJa das Buch will ich auch noch unbedingt irgendwann lesen (hab ne Leseprobe im Mediabook des Films von). Die Romane des Autors sollen ja generell sehr gut sein.
9. November 2018 um 8:51 #1627615
ChrisKongTeilnehmerThe Colony – Hell freezes over
Ich weiss nicht mal, ob ich den in der Sammlung habe oder nicht. Auf jeden Fall jetzt auf Netflix das erste Mal geschaut. Ein netter Mix aus Versatzstücken des Endzeit- und Terrorkinos. Ein bisschen von allem was. Leider verzettelt sich der Film dadurch in div. Baustellen, von denen keine wirklich befriedigend aufgelöst wird. Hier wäre weniger mehr gewesen. So werden keinerlei Hintergründe zu den Angreifern erläutert, anderen Stationen, der Vergangenheit div. Figuren, dem neuen Ziel, dem Verfahren bei Krankheiten, usw. Dabei hätte es da durchaus interessante Aspekte gegeben, bei denen es gelohnt hätte, sie weiterzuverfolgen. So bleibt ein spannender Snack für Zwischendurch mit deutlichen Anleihen bei 30 Days of Night.
Einfach nicht über die Logiklöcher nachdenken, Stichwort Brücke, dann kann man sich unterhalten lassen. Etwas schade um das verschenkte Potential. Und ja, so nett die Hauptdarstellerin auch sein mag, warum hat sie als einzige Person einen persönlichen Styleberater am Start? Alle anderen sehen den Umständen entsprechend aus, was zur Atmo auch beiträgt. Darum fallen solche Fremdkörper dann auch schneller auf, ähnlich wie beim Planet der Affen Remake von Burton, wo die Menschen scheinbar auch jederzeit Zugriff auf Friseursalons haben müssen.Als nächstes steht Extinction auf dem Programm. Gestern mal die erste Hälfte geschaut.
9. November 2018 um 21:46 #1627750
ChrisKongTeilnehmerExtinction
Der andere Auslöschungsfilm von Netflix. Wo der andere mit Portmann zu verkopft war, fehlt mir hier eine dezent philosophische Note, die zugunsten pathetischer Einschübe aufgegeben wurde. Schade auch hier einmal mehr, verschenktes Potential. Aber immer noch um Welten interessanter für mich, als die starbesetzte Indie-Dutzendware, die sich so auf Netflix einfindet. Davon fand ich bislang kaum einen wirklich toll.
Die richtig grosse Sci-Fi will auch niemand mehr produzieren. Bis auf Studios, die Nolan unter Vertrag haben und Duncan Jones. Mal abwarten, die Villeneuve Filme (Bladerunner und später Dune) muss ich mir ja erst noch geben.Fazit: Netter Film mit Twist, der etwas anspruchsvoller hätte umgesetzt werden können. Optik und Darsteller gefallen, aber kriegen letztlich zu wenig zu tun, um richtig zu glänzen.
12. November 2018 um 10:14 #1627853
ChrisKongTeilnehmerPine-wood-Studio
Chris Pine steht in letzter Zeit recht häufig im Programm. Vermutlich, weil ich die Vorschlagliste von Netflix abarbeite und Pine in praktisch allen Genres zuhause ist. This Means War, der erste Star Trek von Abrams, Outlaw King und zuletzt Unstoppable. Die meisten Filme fordern Pine ja nicht wirklich, aber ich finde, er tritt immer überzeugend auf. Für Fans von Braveheart und Rob Roy kann ich Outlaw King empfehlen, der thematisch auch Braveheart 2 heissen könnte. Der Film setzt nämlich da an, wo Braveheart aufhörte und erzählt die Geschichte von Robert deBruce weiter. Wie immer ist das mit der Akkuratesse so eine Sache, denn einiges scheint schon dramaturgisch recht zugespitzt worden zu sein, bzw. widersprechen sich Braveheart und dieser Film in einigen Punkten, etwa bei der Charakterisierung von DeBruces Vater. Der Streifen wartet mit sehr schönen Landschaftsaufnahmen auf, hält das Spannungsniveau aufrecht und bietet mit Pryce einen bösen Eduard, der dem in Braveheart in nichts nachsteht.
Unstoppable macht seine Sache auch nicht schlecht und hält auch den Spannungsfaktor über die gesamte Wegstrecke des Zugs aufrecht. Denzel ist sowieso ein sicherer Wert, aber auch der restliche Cast kann glänzen. Einzig Ethan Supplees Buddy im Film, da wünschte man sich, der Zug würde ihn erfassen. Mit Lew Temple hat man ein Gary Oldman-Lookalike am Start, der sich als ebenso wandlungsfähig erweist. Die Effekte gefallen sehr gut und ist weit von dem üblichen übertriebenen CGI Bombast entfernt, den man sonst so kriegt. Der Film hat auch eine erfreuliche Laufzeit und streckt die Geschichte nicht unnötig. Nur das allzu übertriebene Happy-End wirkt wieder wie ein Zugeständnis an den Feelgood-Mainstream.
Von This means War hätte ich mir deutlich weniger erwartet, aber für eine Bromance-Romcom macht der Film nicht so viel verkehrt und kann auch mit guten Wortgefechten punkten. Für Zwischendurch reicht das allemal und kenn da bedeutend schlechteres.
Bei Star Trek muss ich sagen, je öfter ich den Film sehe, desto besser gefällt er mir. Es ändert nicht viel an der Tatsache, dass die erinnerungswürdigen Momente oft fehlen, aber das Zusammenspiel innerhalb der Crew macht einfach Spass. Hoffe, dass da bald mal ein konkreter Termin für den 4. Film folgt, der ja scheinbar neben einem anderen Film realisiert werden soll.18. November 2018 um 1:52 #1628365
AnonymInaktivHab gerade “Hereditary” geschaut.
Hab mich auf den Film eigentlich sehr gefreut, da er im Vorfeld ziemlich gute Kritiken bekommen hat, ich persönlich fand ihn jetzt aber nicht so prall.
Eigentlich ist der Film ein Familiendrama der sich aber immer mehr in Richtung Horrorfilm bewegt. Gerade den Horrorfilmanteil fand ich aber nicht so überzeugend, da zu sehr 08/15, was sich mit dem Rest des Films doch sehr gebissen hat.Ähnlich gelagerte Filme wie etwa “Der Babadook” oder auch “Rosemary’s Baby” wurden zwar zitiert, die Klasse dieser beiden Filme kann “Hereditary” aber nicht erreichen.
Am Ende war es für mich trotzdem ein solider Film mit richtig guten Darstellern, der sich leider in den beiden Genres Drama und Horror etwas verzettelt hat und auch die ein oder andere Länge aufweist.
7/10 Punkte würde ich sagen.18. November 2018 um 16:52 #1628388
ChrisKongTeilnehmerHmm, manchmal frage ich mich, wo Netflix ihre Versionen hernimmt. Gestern noch Aliens die Rückkehr geschaut und der Film war ein Hybrid zwischen der Kinofassung und der Extended Edition. Besonders bescheuert, an einer Stelle fehlt der Ton bei der Übertragung, da werden dann Untertitel eingeblendet. Kann mich nicht erinnern, dass an der Stelle in der Kino- oder Extended-Version die Stelle ohne Ton war und untertitelt. An anderer Stelle hört man die Neusynchro und Wortfetzen, die auf eine Szene hindeuten, dies nur in der Extendedfassung gibt.
Hatte mich schon damals bei Scarface gewundert, wer diese Netflix-Cuts anfertigt, die völlig sinnbefreit sind. Daumen runter für solchen Bockmist.18. November 2018 um 18:31 #1628393
AnonymInaktivPhantastische Tierwesen 2 konsumiert. Den ersten mochte ich aufgrund seiner lockeren Art, den sympatischen Charakteren und den witzigen Situationen. Der zweite von 5 geplanten Teilen macht den selben Fehler wie Harry Potter 5. Die dunkle Bedrohung breitet viel zu früh seinen Schleier über die Welt aus und es heißt JETZT SCHON gut gegen Böse. Der Witz, die Leichtfüßigkeit und Abenteuerfreude sind weg. Hätten die Newt nicht noch 2 Filme lang auf irgendwelche Kontinente schicken können, damit er irgendwelche coolen Biester finden und studieren kann, bevor es langsam den unausweichlichen Showdown einläutet? Zudem macht der Film den selben Fehler wie Matrix 2, Pirates 2 und Harry Potter 7.1, ist eher eine vorbereitende Episode auf das Finale, als ein Eigenständiges Kapitel. Da das Finale noch 3 Filme entfernt ist, hoff ich mal das die nächsten Teile neben der übergeordneten Rahmenhandlung auch einen geschlossenen Storyarc bieten damit man nicht derart unbefriedigt den Kinosaal verlässt.
21. November 2018 um 20:51 #1629006
AnonymInaktivHabs jetzt mal geschafft mir “Wrong Cops” anzuschauen.
Das war mein erster Film von Quentin Dupieux und mit Sicherheit auch nicht mein Letzter.
Der Film ist Geschmackssache, aber ich fand ihn so herrlich stumpf, das er schon wieder richtig geil war.?“Wrong-Wo ist Paul?” habe ich auch noch Zuhause rumliegen.
Den werde ich mir am Wochenende mal anschauen. Bin schon gespannt. ?23. November 2018 um 20:25 #1629290
ChrisKongTeilnehmerHungerford
Foundfootage-Wackelkamera-Alien-Horror-Streifen. Viel mehr gibts dazu nicht zu sagen. Vom selben Regisseur ist noch ein anderes Werk auf Netflix. Weiss nicht, ob es sich um eine Fortsetzung handelt, da der Film relativ abrupt endet. Fürn Amateurstreifen eigentlich noch annehmbar. Leider sind da auch Logiklöcher, die grösser sind, als die Eintrittswunden der Aliens. Etwa kann ein Infizierter gerettet werden, bei den anderen aber klappt das nicht?
Vielleicht geb ich mir noch den anderen Streifen. Der Schlussteil flachte dann auch in weinerliches Getue der Hauptfiguren ab und wirkte irgendwie arg aufgesetzt.Fremd in der Welt
Ein Film, der eine schöne Atmosphäre aufbaut, und sich da ein wenig Brick ähnelt. Leider nimmt das Ganze dann irgendwie einen etwas absurden Ablauf, der aber leider nicht grad originell wirkt. Elijah Wood ist wieder mal der Showstealer, dafür kann ich mich mit der Trägheit der Darstellerin überhaupt nicht anfreunden. Daran krankt mMn auch etwas der ganze Film. Als müsste man ein Phlegma zum Beenden des Müssiggangs bewegen. Stellenweise fühlte ich mich an Napoleon Dynamite erinnert und die tranige Art von John Heders Figur.
Insgesamt aber einer der besseren Indie-Streifen auf Netflix. Regisseur Macon kam mir irgendwie gleich bekannt vor und siehe da, Blue Ruin, Green Room und Wolfsnächte gesehen. Tatsächlich bleibt er seinem Stil recht treu, wobei sich die Streifen qualitativ doch stark unterscheiden. Während Green Room Terror-Kino vom Feinsten ist und Blue Ruin eine etwas andere Charakterstudie, war Wolfsnächte einfach ein unausgegorener kruder Mix von Versatzstücken div. Genres, welche extrem beliebig arrangiert wirken. Das findet sich auch in Fremd in der Welt wieder.
Trotzdem sollte der Regisseur im Auge behalten werden, denn der Stil wirkt durchaus erfrischend, die Inszenierung mit ihren Gewaltspitzen ist ein wenig repetitiv, vermutlich ist Tarantino eins der Vorbilder, aber das Writing sollte besser sein.Gold und Florida Project hab ich kürzlich sogar gekauft und werden bei Gelegenheit geschaut, hätte die Titel aber jetzt nicht mit ihm in Verbindung gebracht.
23. November 2018 um 20:43 #1629294
AnonymInaktivGreen Room finde ich auch genial. Der Film war ja leider mit der letzte Auftritt vom viel zu früh gestorbenen Anton Yelchin.
23. November 2018 um 21:07 #1629295
ChrisKongTeilnehmerYoga Hosers
Wat fürn debiler Quark. Leider ist der Streifen nicht komisch und unfreiwillig komisch auch nicht. Die Darsteller sind überfordert und bleiben blass bis zum Schluss. Und die Nebendarsteller sind auch hoffnungslos verschenkt.
Dagegen ist Ey Mann, wo is mein Auto niveauvolles Arthousekino. Da wünscht man sich gleich ein Einfuhrverbot für kanadische Produkte. Im letzten Teil wird der Film auch noch ekelhaft geschwätzig. Aber die Pointen wollen einfach nicht auftauchen. Da hilft es wenig, wenn dauernd Popkulturikonen zitiert werden.
Justin Trudeau sollte sich persönlich für diesen Film entschuldigen.Edit: Ach du heilige Scheisse. Der Film ist von Kevin Smith. Und ich dachte Copout wäre die allerletzte Grütze von ihm. Der Film ist auch kein kanadischer, sondern eine US-Produktion und gemäss Wikipedia wird die eine Rolle von Johnny Depp gespielt, den man echt nicht wiedererkennt. Als zweiter Teil der Northern Trilogy, Tusk wäre der erste, ist auch noch ein dritter angedacht. Gott bewahre. Tusk kenn ich nur den Trailer, aber der machte absolut Fun. Bin dann doch nie dazugekommen, den zu schauen. Aber wenn ich so lese, dass da Johnny Depps nervige Figur schon vorkam, überleg ich mir das nochmal.
Eine der Darstellerinnen ist die Tochter von Smith, die andere die von Johnny Depp. Das Resultat dieser Vetternwirtschaft ist so schlecht, dass es schon nicht mehr gut ist. ^^24. November 2018 um 10:13 #1629312
AnonymInaktivHab mir mal “Free Fire” angeschaut.
War jetzt nach “Sightseers” und “High-Rise” mein Dritter Film von Ben Wheatley, und und auch der hat mir wieder sehr gut gefallen.
Eigentlich spielt der Film die ganze Zeit nur in einer verlassenen Fabrik, wo ein Waffendeal zwischen zwei Gangs schief läuft.
Was Wheatley aus dem Stoff aber macht ist ziemlich genial, lustig, blutig und sehr kurzweilig.Jetzt muss ich mir nur mal noch “Short List” besorgen. ?
24. November 2018 um 11:34 #1629316
bruenchenTeilnehmer@Zack1978
Wenn du Green Room magst dann guck dir auch dringend Blue Ruin an ?
Von Dupieux würde ich auch noch Rubber gucken ?
Von Wheatley war ich mit High-Rise bisschen enttäuscht, Free Fire und Sightseers sind aber wirklich klasse.
Hat jemand von euch The Survivalist gesehen? Wirklich klasse Film und einer meiner Tipps an jeden. ?
24. November 2018 um 11:49 #1629317
AnonymInaktiv@bruenchen
Blue Ruin und Rubber sind schon vorgemerkt, werde die auf jeden Fall noch schauen. ?
Von The Survivalist hab ich auch schon mal was gehört.
Ich werde mal die Augen offen halten ob ich ihn mal günstig sehe. -
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