Der Film und Fernseh Thread

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  • #1635430
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    @ChrisKong: Tu dir selber einen Gefallen und spar dir die Lebenszeit für “Pacific Rim 2”: Alles was der erste Teil gut gemacht hat, fehlt hier – und obendrauf gibt es noch nervige Charaktere (neunmalkluge Kinderfrau!) und ein saudämliches Skript.Teil 1 war dagegen Oscar-Material… War echt enttäuscht, da hätte eine schöne Franchise draus werden können, aber ohne Guillermo haben sie das Ding komplett gegen die Wand gefahren…

    Expendables 3: Hatte den noch als eher lala in Erinnerung und gerade nach dem doch recht ruppigen zweiten Teil ist der EC von Ex3 kompletter Kindergeburtstag. Es werden zwar Unmengen an Bösewichten über den Jordan geschickt, aber es fließt dabei nicht ein Tropfen Blut und auf Dauer ist das Ostblock-Geballer in Ruinen eher fad. Schade drum, da mit Crazy Mel ja eigentlich ein feiner Bösewicht am Start war :/

    #1635435
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Source Code

    Gyllenhaal wandelt auf den Spuren von Meet Joe Black und Deja Vu. Er darf sich in den Körper, respk. die Erinnerungen eines Fremden beamen, einem Pendler, der eine flüchtige Romanze unterhält. Dies aber nur für die letzten 8 Minuten, weil nur diese gespeichert werden nach dem Tod. Die Ereignisse sind also schon passiert, zumindest in der Realität, in der anderen nicht. Es geht dem Militär eigentlich nur darum, ein weiteres Attentat zu verhindern, weil sie vermuten der Anschlag auf den Zug wäre nur der Apero.
    Das Ganze klingt ziemlich wirr und der Film unterlässt es, allzusehr auf die Technik und die Logik einzugehen, was vermutlich auch besser so ist. Da geht so einiges nicht wirklich zusammen, wird sogar so im Film mit den Grenzen des Machbaren erklärt.
    Aber Duncan Jones wirft einen sowieso mitten hinein in die Handlung. Die ist spannend und bewegend erzählt mit einigen rührseligen Momenten. Gebt Duncan Jones ordentlich Budget und ein gutes Script, dann wird der noch für sehr viel gute Filme verantwortlich zeichnen.
    Warcraft hab ich bislang nicht gesehen, mich reizt der Film aufgrund der Thematik halt kaum.

    #1635438
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Rudi

    Na den Film hab ich eh schon, da kann ich mich ja gerne selber davon überzeugen. Aber das klingt wirklich nicht grad prickelnd, was du erzählst.

    Expendables 3 fand ich in Teilen besser als 2, der wie ein Seagal Bulgarien Streifen wirkte und ausser müden Witzchen kaum was bot, ausser vielleicht noch VanDamme als Albert Wesker XD.
    Wer Statham in Action sehen will, darf sich auf Hobbs und Shaw freuen. Der wird sicher sehr gut laufen. Von aktuellen Action-Stars fehlt da eigentlich nur noch Jason Momoa in einem Fast and Furious Streifen. ^^

    #1635444
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Your Name:
    Ein absolut bezaubernder Film. Durch die ersten 25 Minuten muss man durch, aber danach wird’s auch ohne japanische Affinität fesselnd. Ein Tipp: Auf keinen Fall einen Trailer schauen. Der verrät Handlungselemente, die erst sehr spät im Film eine Rolle spielen.

    #1635467
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Der Lego Batman Film.

    Genau wie der Lego Film sehr unterhaltend und liebevoll gestaltet. Wer den mochte wird auch mit Lego Batman keine Probleme haben.

    #1635469
    Anonym
    Inaktiv

    Ich fand den sogar besser als den normalen Lego Film.

    #1635473
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Dafür hatte der den coolen Twist.

    #1635474
    Anonym
    Inaktiv

    touché

    #1635478
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Gestern endlich mal Ghost in the Johansson … erm Ghost in the Shell (2017) gesichtet.
    Ich gestehe, dass ich ein wenig “Angst” davor hatte.
    Sprich: Ich hab eigentlich einen Totalschaden erwartet.
    Und was hab ich bekommen?
    Ein audio-visuell durchaus ansprechenden (mit Ausnahmen) Nischen-Film für die Masse, der den Stoff aus den Vorlagen ordentlich eindampft.

    Um den Elefanten im Raum direkt anzusprechen:
    Vergleicht man den Real-Film mit dem Anime von 1995, dann kann das Ding nur verlieren. Und wenn man sein Herz sehr an den Anime verloren hat, dann bekommt man vermutlich aufgrund des verschobenen Story-Fokus einen starken Brechreiz.

    Wenn man den Film von 2017 allerdings für sich selber betrachtet und einräumt, dass der Stoff für den westlichen (Massen-)Markt angepasst werden musste, damit der Film nicht gnadenlos floppt (aus Producer-Sicht), dann kann man durchaus von einer gelungenen Adaption sprechen.
    In erster Linie meine ich damit, dass der Film audiovisuell seine Sache wirklich gut macht. Auch wenn er immer wieder mal starke und mal weniger starke (gewollte) Reminiszenzen an den Anime einstreut und damit nicht direkt eigenständig ist.
    Es gibt in der Präsentation auch Ausnahmen (die Stadtaufnahmen in der Totalen sind z. B. leider sehr “künstlich” geraten), aber insgesamt erzeugt der Film eine gute Atmosphäre.
    Auch die Besetzung mit Scarlett (was wieder ein großes Zugeständnis an den westlichen Zuschauer ist), in Verbindung mit einem kleinen “Story-Twist”, geht für mich klar. (Aber nur, wenn ich den Film als eigenständige Interpretation sehe.)

    Die gnadenlos entschlackte Story ist der eigentliche Schwachpunkt und wird zum Dealbreaker, wenn man einen werkstreuen Transport von der Vorlage erwartet.
    Für sich genommen funktioniert die “Light-Version” der GitS-Story aber. Die Figuren handeln schlüssig, es gibt keine Logiklöcher und alles fügt sich entsprechend ein. Das Story-Niveau bewegt sich auf dem von leicht gehobenem Popkorn-Kino. Etwas über dem Durchschnitt. Nicht viel.

    Da erübrigt es sich auch fast zu erwähnen, dass der eigentliche Antagonist (ein gesichtsloser Anzugträger) ne absolute Pfeife ist und extrem austauschbar.

    Das sonstige Figuren-Ensemble weiß zumindest routiniert zu überzeugen.
    “Beat” Takeshi Kitano verleiht Aramaki eine willkommene stoische Art, die Kitano selbst zu eigen zu sein scheint. Er wird sehr reduziert eingesetzt, aber brilliert in seinen Szenen.
    Auch Pilou Asbæk verleiht Batou durch seine Darstellung eine gewisse Qualität.
    Die restlichen Nebenfiguren von Sektor 9 bleiben leider stark unterrepräsentiert.
    Inbesondere im Falle der Figur des Togusa ist das sehr schade. Die Figur fand ich allerdings auch fehlbesetzt.
    Die Figur Kuze, solide gespielt von Micheal Pitt, ist leider eher ein Vehikel und kann nicht sonderlich viel beitragen.
    Die Darstellung des Hauptcharakters Major, gespielt von Scarlett Johansson, ist ein wenig ambivalent. Das hängt aber auch evtl. mit der Erwartungshaltung an die Figur zusammen. Erwartet man eine Darstellung, wie im Anime, dann bekommt man hier eher kalte Suppe serviert. Setzt man die Figur allerdings nur in den Kontext des Real-Film-Kosmos, dann funktioniert die Figur und auch die Darstellung von Johansson wird schlüssiger und sogar überzeugend.

    Fazit:
    Wenn man sich von der Vorlage frei machen kann und damit rechnet, dass der Film eher eine Lightversion des Stoffes ist, kann man dadurch durchaus unterhalten werden.
    Ich gehe nun nicht so weit und sage, dass der Film richtig gut geworden ist, aber er ist für mich auch bei weitem kein kompletter Rohrkrepierer.
    Kann man sich mal ansehen.

    Und dann hab ich gestern auch noch den CGI-Resident Evil: Degeneration gesehen.
    Aber dazu schreib ich vielleicht später mal was. 🙂

    #1635482
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Diese CGI Resis sind auch nicht mein Fall gewesen, wobei der eine noch etwas besser ist. Der mit den Russen, den fand ich Kacke. Degeneration trifft es gut. ^^

    Arrival

    Ein weiterer Villeneuve, dieses Mal wieder einer der anstrengenderen Sorte. So lässt der Film eigentlich viel Interpretationspielraum offen und darf sich das Label Arthouse-Science-Fiction aufs Cover kleben.
    Was ich ein bisserl komisch fand, war die Reaktion der Menschen. Deutlich zu wohlwollend auf der einen Seite, auf der anderen ein sinnloses Gehetze, als würde King Kartoffelhirn regieren. Ich mein, isja wohl logisch, dass da Resultate nicht auf dem Fuss folgen und auch interessant, wo bleibt ein ausgewachsenes Team von Linguisten, Zoologen, Proktologen und dgl.?
    Die Ausserirdischen kommunizieren in Kreissymbolen und so entpricht auch ihre Wahrnehmung von der Zeit, die nicht linear ist. Warum das dann auf die Menschen abfärbt und was es damit auf sich hat, das und vieles andere wird nicht wirklich beantwortet.
    Sehr lobenswert ist der Ansatz, die Kommunikation als ein weltumspannendes Problem zu zeigen und auf welcher Ebene auch die unterschiedlichsten Player ihre Gemeinsamkeiten finden können. So ist denn auch die Sprache der Ausserirdischen keine kühl rationale sondern sehr emotional geprägt.
    Die Geschichte schwelgt förmlich in bedeutungsschwangeren Bildern und baut dadurch enorm an Atmosphäre auf. Das etwas konfuse Ende ist dann halt Geschmackssache.
    Wer Filme wie Contact mochte, der sollte mal einen Blick riskieren. Die Art von Auseinandersetzung mit Ausserirdischen ist im Kino sehr selten geworden und nie sah es imposanter aus.

    #1635488
    Anonym
    Inaktiv

    Your Name auf Netflix konsumiert. Animes sind eigentlich schon länger nicht mehr mein Ding, aber von dem Film hört man von allem Seiten das er wohl ganz gut sein soll, also hab ich mir gedacht zieh ich mir den mal rein obwohl ich zwar keine Ahnung hatte worum es in dem Streifen überhaupt ging. Die Ausgangslage würde ich auch jedem empfehlen. Anfangs zieht er sich ein bisschen, könnte auch sein das ich mich einfach daran gewöhnen musste. Der Film ist aber Bildschön und sehr Detailreich gezeichnet. Zur Handlung möchte ich gar nicht so viel sagen. Rein von der Stimmung und Atmosphäre den der Film vermittelt könnte er auch wunderbar aus dem “Life is Strange” Universum stammen, da weiß man so ungefähr auf was man sich einlässt. Hat mir echt getaugt, war ein sehr charmanter symphytischer Film.

    Als RESI-Fan geb ich auch meinen Senf zu Degeneration, war der beste der 3 CGI-Streifen.

    #1635491
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    So dann kurz der Nachtrag zu Resident Evil: Degeneration.
    Ich hab bisher nur den CGI-Streifen gesehen und kann deswegen noch keine Vergleiche zu Damnation und Vendetta ziehen.
    Für sich betrachtet und wenn man das Alter des Films bedenkt, sowie seine vermutlich nicht ganz so üppige Budgetierung, dann kann man schon sagen, dass das Ding ordentlich ist.
    Also als Resi-Fan. 🙂

    Der Streifen ist nämlich in aller erster Linie eins: Fan Service.
    Und das meine ich nicht mal negativ.

    Degeneration steckt im Grunde von dem Plot her alle Anderson-Teile in die Tasche. Zumindest die, die ich kenne (bis Teil 4).

    Was Degeneration ausmacht, ist eine ähnliche Erzählstruktur, wie sie in den Games vorliegt (mit all ihren abstrusen Irrungen und Wirrungen Marke Japano-Shit-Gedöhns). Dadurch bleibt der Film aber im Zeichen der Games und wirkt authentisch.
    Ich hab mich mehrfach dabei erwischt, wie ich nach einer längeren Sequenz dachte, dass ich nun ins InGame wechseln kann. 😀
    Der Film wirkt einfach wie eine längere Aneinanderreihung von Zwischensequenzen.
    Ich tippe sogar drauf, dass die Story in irgend nem “Giftschrank” gelegen hat und im Grunde für ein Spiel angedacht war.

    Technisch sei angemerkt, dass die Effekte heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor holen und die Figuren zwar stilsicher sind, aber in ihrer Marionetten-Art auch nicht weiter zu toppen. 🙂

    Fazit:
    Fans der Spiele-Reihe kommen hier auf ihre Kosten; insbesondere Freunde der klassischen REs.
    Allen anderen sei gesagt, dass man hier zwar eine solide Story bekommt, aber durch die schwache Technik und das an sich eher durchschnittliche Script, sollte man hier nicht wirklich viel erwarten.
    Der Film baut das Spieleuniversum gekonnt aus und erweitert es um ein gelungenes Kapitel, aber abseits davon wird nicht viel geboten.
    Ich fand den Streifen ganz ok.

    #1635526
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    Arrival fand ich im Kino sehr ansprechend, ein Kumpel ist aber direkt neben mir weggepennt – Slow-Arthouse-Sci-Fi trifft es ganz gut 😀

    Und nach dem Shitstorm gegenüber Ghost in the Shell war ich doch recht positiv vom Film überrascht – launiges Popcorn-Kino und trotz der ganzen Anpassungen für den Westen ist er ja finanziell baden gegangen :/

    #1635530
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Never mess with the Original. Das gilt für Macher und Zuschauer. ^^
    Früher hätte ich mich noch richtig dolle über Remakes oder Realverfilmungen aufgeregt. Aber es gibt ja solche und solche. Und wenn mans neu macht, sollte man auch neue Elemente einbringen, sonst ist das einfach unnötig. Aber vor dem Resultat sollte man nicht urteilen. Da fällt mir grad was ein für einen anderen Thread. 🙂

    #1635531
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Ist GitS(2017) finanziell wirklich baden gegangen?
    Mal davon abgesehen, dass die Macher mit dem finanziellen Ergebnis vermutlich nicht zufrieden sind, wenn sich ein Film gerade mal aus den Miesen heben kann.
    Der ist aber glaube ich wirklich extrem bescheiden angelaufen, ja.

    So wie ich verstanden habe, hatte der ein vermutetes Budget von $110,000,000. ( https://www.imdb.com/title/tt1219827/?ref_=nv_sr_1 )

    Und laut ein paar anderer Seiten (auf die ich nun erst via googel aufmerksam wurde; Bsp.: https://www.the-numbers.com/movie/Ghost-in-the-Shell#tab=summary und https://www.boxofficemojo.com/movies/?id=ghostintheshell2017.htm ) liegt das Box Office World-Wide bei $167,918,672.
    Dazu kommen nochmal geschätzte $13,741,373 an DVD/BR-Verkäufen im Home Market hinzu.

    Nun kenn ich mich bei den ganzen Zahlen im Filmbusiness nicht recht aus.
    Aber bedeutet das nicht, dass der Film sein Produktionsbudget gedeckt hat und sogar etwas darüber hinaus in die Kassen gebracht hat?
    Oder fehlen bei den Production Budget – Zahlen noch so Dinge wie Werbeetat?

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