Der Film und Fernseh Thread
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5. Februar 2019 um 13:07 #1635532
ChrisKongTeilnehmerHmm früher hiess es mal Produktionsbudget mal 2 gleich tatsächliche Kosten. Ob das allerdings mit dem viralen Marketing immer noch so ist, wage ich zu bezweifeln. In gewisser Hinsicht verschleudern viele Unternehmen da auch einfach nur ihr Geld.
Das, was hängen bleibt, soll ja auch wieder reinvestiert werden und gleichzeitig muss es auch div. Sachen querfinanzieren, die von Haus aus im Optimalfall keine Miese machen.
Glaube zu den riskantesten Projekten gehören nach wie vor Sci-Fi-Filme, weil, damit die Optik stimmt, oft viel Geld nötig ist, aber das Zielpublikum je nach Thema auch sehr eingeschränkt sein kann. Ist ein bisserl ähnlich wie in der Gameswelt. Dagegenhalten kann man mit Reputation. In der Filmbranche muss man die sich aber auch erst mal erwerben. Bestes Beispiel, Christopher Nolan. Interstellar und Dunkirk sind recht sperrige Werke, die gar nicht auf den Massengeschmack zielen. Dunkirk wird gar als teuerster Arthouse-Film überhaupt bezeichnet. Der Film war vermutlich nicht zuletzt wegen dem Namen Nolan ein Erfolg.
Ich geh ja auch mehr oder weniger regelmässig seine Filme im Kino schauen, einfach weil ich gespannt bin, was er aus dem Thema macht und eben auch originäre Stoffe auf die Leinwand bringt. Das können oft gar nicht mehr viele, denn Geld sprechen die Studios lieber für irgendwelche Bestseller, die eine gewisse Fanbase haben. Und auch da ist die Finanzierung insbesondere dank Peter Jackson in der Form möglich geworden.5. Februar 2019 um 13:36 #1635533
SonicFanNerdModeratorJa, Studios finanzieren vermutlich durchaus weniger erfolgreiche Werke mit den Blockbustern, die dann Hits werden.
Ich hab auch mal gelesen, dass es teilweise reicht, wenn sich der erste Film einer geplanten Reihe (bzw. eines Universums im Aufbau) selber trägt. Dort kommt es dann in erster Linie drauf an die Marke zu etablieren und weiter auszubauen und über die Nachfolger oder Spinoffs dann Geld zu machen.
Risiko dabei ist dann auch immer, dass man sich von Film zu Film hangelt und der erhoffte Mega-Erfolg ausbleibt und so einfach nur Geld verbrannt wird.
Ohne die Zahlen zu kennen tippe ich drauf, dass das DCU so ein Kandidat war. Wobei der Aquaman-Streifen nun wohl ziemlich gutes Geld einbringt.Mit dem Risiko-Genre “Sci-Fi” hast du aus meiner Sicht vermutlich recht.
Auch wenn es so riesen Kassenschlager wie Star Wars gibt, so ist Sci-Fi (und die Unterkategorien, bzw. Abarten wie “Cyberpunk”, Dystopien etc.) immer auch Nischen-Genre. Damit wird im Vorfeld aber vermutlich ziemlich knapp gerechnet. Worst-Case-Szenario bedenken und Risikobereitschaft abwägen.Natürlich kommt es auch immer ein wenig auf den aktuellen Zeitgeist und die Trends an.
Siehe Piratenfilme, Western und ähnliches, die immer eine Zeit lang gut laufen und dann wieder abschmieren.
So gesehen wundert es schon fast, dass das gnadenlos forcierte und durchgeplante MCU (und andere Super-Helden-Filme) immer noch einen so steilen Erfolg verbuchen können.
Bin gespannt wie lange Marvel/Disney noch damit weiter machen können, bis das Interesse wegbricht.5. Februar 2019 um 18:16 #1635549
ChrisKongTeilnehmerIch hab auch mal gelesen, dass es teilweise reicht, wenn sich der erste Film einer geplanten Reihe (bzw. eines Universums im Aufbau) selber trägt. Dort kommt es dann in erster Linie drauf an die Marke zu etablieren und weiter auszubauen und über die Nachfolger oder Spinoffs dann Geld zu machen.
Also da wird die Schwelle wohl immer etwas anders liegen. King Arthur sollte ein Franchise werden, das Dark Universe mit den ganzen Monsterkreaturen hat auch nicht gezündet. Und glaube da sind die Entscheide vermutlich schon sehr früh gefallen. Heute gibt man einer Reihe auch einfach keine Chance mehr, sich zu entwickeln.
Vor kurzem brachte ich das Beispiel mit Terminator. Heute würde doch kein Studio mehr Terminator 2 finanzieren. Damals glaub ich sogar der teuerste Film wegen der Morphing-Effekte. Denn die Basis war ein Streifen, der im absoluten Nischenprogramm lief und über Videotheken zu seiner Fanbasis fand. Da richtig viel Geld zu investieren, das trauen sich die Studios kaum noch. Siehe auch Hellboy 3. Irgendwie pervers, dass das Studio jetzt doch einen Hellboy Film heraushaut, der zwar günstiger ist, aber dennoch die Fans braucht, die man mit dem offenen Ende der Reihe vergrault hat. Ich denke Hellboy 3 hätte eine sehr gute Chance gehabt, erfolgreich zu sein. Die Filme werden schon recht beliebt sein, ansonsten hätte man die nicht zig mal ausgewertet.@Star Wars
Ordne ich eher Fantasy zu und hat mit Herr der Ringe sehr viel mehr gemein, als mit jedem anderen Sci-Fi-Film. Zumal die fiktionale Wissenschaft eigentlich kein Thema ist. Was auch nicht verwundert, spielt das Ganze ja nicht in unserer Welt, also der Erde der Zukunft oder so.
Sci-Fi hat halt oft noch diesen philosophischen Anstrich, ganz egal in welche Richtung der Film schlägt. Und reduziert man die Action, ist die Chance auf einen Kinoerfolg merklich gering. Für die glaubhafte Darstellung dieser Wissenschaften, kommt man oft nicht um kostspielige Kulissen, Bauten, etc. nicht herum. Darum halt für Studios ein regelrechtes Wagnis. Ne Zeit lang kam auch an der Front so gut wie gar nichts mehr, was AA oder AAA entsprach. Das hat sich dank Nolan, Blomkamp, Villeneuve zum Glück wieder geändert. Die Regisseure selbst haben eine Fanbase, die Reputation greift hier.
Und die ist wichtig, sie gibt dem Filmemacher Macht und Budget. Man denke an Kojima. Ohne Reputation sähe der keinen Heller von Sony. Sony aber weiss um den Ruf und vertraut blind darauf, dass er eine gewisse Fanbase und damit Abverkäufe auf sicher hat.Und was MCU angeht, das wird irgendwann enden wie alles endet. Ich finde man merkt teilweise schon einen gewissen Rückgang in der Qualität. Das hindert ja noch niemanden dran, ins Kino zu rennen, siehe Transformers 4. Aber die Schlagzahl wird immer höher und Filme der Gegenbewegung haben reelle Chancen, zu Hits zu werden. Man denke an Get Out, ES, Genrefilme, die unter normalen Umständen ihre Kasse vor allem mit Abverkäufen von Scheiben machen. Aber hier ist lustigerweise ein ganzes Genre salonfähig geworden, u.a. wegen des anderen Filmerlebnisses, obwohl das Genre eigentlich vor allem eins kannte, Fortsetzungen, Fortsetzungen, Fortsetzungen.
Bei den Trends muss man vorsichtig sein. Einen Piratenfilm-Trend gabs nie im modernen Kino, ebenso wie es auch kein Revival des Sandalenfilms gab. Pirates of the Caribbean und Gladiator waren da ziemlich allein auf weiter Flur, von den Trittbrettfahrern redet heute keiner mehr.
Der Western schon eher, der hatte und hat immer wieder Phasen mit wirklich sehenswerten und auch erfolgreichen Filmen.5. Februar 2019 um 18:47 #1635551
AnonymInaktivDas Dark Universe hat man meiner Meinung zu schnell abgesägt. Die Mumie war ein ziemlich überladener Film und die Leute mochten Ihn nicht (persönlich fand ich den schon ok).Hätten einfach unbeirrt mit den nächsten Monster weiter machen sollen, ein wenig eigenständiger mit ein paar Querverweisen und dann dennoch alles zusammen führen können. Wenn das aufgegangen wäre, hätten sich Sammler auch nachträglich die Mumie ins Regal gestellt und hätte so im Nachgang nochmal von seinen “Nachfolgern” profitieren können. Stattdessen wirft man direkt die Flinte ins Korn. Anstatt die schlüsse zu ziehen ziehen, das der Film nicht so pralle war, denkt man sich lieber das es dafür wohl keinen Markt gibt.
6. Februar 2019 um 0:08 #1635560
ChrisKongTeilnehmerEine Filmreihe mit Abenteurer-Flair wäre mMn das Richtige gewesen, garniert mit gepflegten Grusel. Dann hätte man sowas wie Indiana Jones oder die Mumie (mit Brendan Fraser) gehabt. Das hätte von den Darstellern her durchaus was werden können.
Interessant, dass man aber für so einen ausgemachten Käse wie 47 Ronin ein Megabudget hatte. Bei dem war von Anfang an abzusehen, dass das nichts wird. Martial Arts Filme zu so einem Budget, einfach lächerlich. Universal war im Übrigen auch das Studio, dass die Rechte an Hellboy 2 erwarb und ihn fertigstellte, nachdem das ursprüngliche Studio Konkurs gegangen war.Und ich dachte immer Fox wäre der Weltmeister im Absetzen von Reihen. Universal steht dem in nichts nach.
6. Februar 2019 um 11:02 #1635600
SonicFanNerdModerator@Star Wars
Ist aus meiner Sicht auch eher Märchen, als SciFi. Ich glaub aber das Genre “Fairy-Tale” gibt es als solches nicht. 🙂
Ich finde den deutschen Begriff “Fantastisch”, der früher gerne benutzt wurde, als Genrebezeichnung (nicht als Qualitätsmerkmal) übrigens gar nicht mal verkehrt.Ich tippe aber drauf, dass die breite Masse SW eher in die SciFi-Ecke stellt.
Generell wird SciFi gerne mal mit Futuristik jeder Art gleich gesetzt oder halt vieles mit Raumschiffen und Weltall so eingeordnet. Ein Apollo 13 (oder 11) freilich nicht.
Oft fehlt dann halt die Science, zugunsten der Fiction.
Setting und Inhalt werden auch nicht selten verwechselt.
Star Wars würde ich auch nicht zwingend in Fantasy einordnen.
Aber letztendlich is das Makulatur und auch wurscht. 🙂 Dient uns halt zur Klassifizierung, um es besser einordnen zu können.
Man denke mal an Alien und Aliens. Beides würde ich grob zur Science-Fiction zählen, obwohl Science dort nicht all zu präsent ist. Aber das Drumherum, die Technik, ist in der Zukunft angesiedelt und um es dem Menschen zu ermöglichen das All zu bereisen, ist die Wissenschaft ja Voraussetzung. Auch wird sich ja “wissenschaftlich” mit dem Xenomorph auseinandergesetzt.
Und doch sind gerade die beiden Filme für mich eher Horror (Alien) oder Action (Aliens).Was Piratenfilme angeht dachte ich halt noch weiter zurück, als nur an die Pirates of the Caribbean – Streifen.
Da gabs den unsäglichen “Die Piratenbraut” aus den 90ern.
Oder auch “Hook”, den ich sogar ganz gut finde.
Und wenn wir mal an die “Anfänge” des Kinos gehen (20er) oder die 50er (round about) zurückkehren, dann lassen sich schon ein paar Filmchen dazu finden.Schlussendlich erfindet sich Hollywood (oder halt die gesamte Filmbranche) nie wirklich neu. Gewisse “Themes” oder “Topics” werden halt immer wieder verwertet.
Durch bessere Technik lassen sich (teils) Fortschritte in der Darstellung erzielen und Genres können dadurch profitieren.Interessant dazu fände ich, wenn man mal die Darstellung von beispielsweise GitS(2017) mit Blade Runner (1982) vergleichen würde. In wie fern gewinnt welcher Film durch was an Authentizität? Und wirkt der ältere Film authentischer/überzeugender?
Was gewinnt der 2017er Film gegenüber dem 1982er Film durch den Einsatz moderner Computergrafik? Etc. .
Gerade bei Blade Runner wäre ein Vergleich (u. a. auch mit BR 2049; den habe ich jedoch noch nicht gesehen) natürlich auch nicht ganz fair. BR hat mit seinem Look&Feel mehr oder weniger die ganze Visualisierung eines Genres (Cyberpunk-Dystopie) definiert.
Dazu ließe sich sicher eine kleine Abhandlung schreiben; woran ich hier aber nicht interessiert bin. 🙂
Ich bin eh schon etwas abgeschweift und ins “Schwafeln” gekommen.Um wieder etwas Boden unter den Füßen zu bekommen:
Den neuen Mumie mit Tom Cruise habe ich noch gar nicht gesehen. Der steht auch nicht sonderlich weit oben auf der Liste.
Aber an einem erweiterten Dark-Universe mit diversen klassischen Monstern hätte ich schon auch Interesse gehabt.Was den neuen Hellboy angeht, so bin ich durchaus an dem Reboot interessiert, aber ich hätte auch gerne die del Toro Trilogie beendet gesehen. Ich fand beide del Toro Streifen unterhaltsam.
6. Februar 2019 um 11:56 #1635611
Rudi RatlosTeilnehmerHahaha, “Die Piratenbraut”, die einfach mal ein komplettes Filmstudio gekillt hat XD Klassiker!
@Einspielergebnis: In der Regel kann man sagen, dass ein Film Pi x Daumen das 2 – 2,5fache seines Produktionsbudget einspielen muss, um bei einer schwarzen 0 zu landen, da zumeist das Marketing-Budget da gar nicht mit eingerechnet ist (und heutzutage bei großen Filmen dem Produktionsbudget in nichts nachsteht…)
6. Februar 2019 um 12:35 #1635613
AnonymInaktivAlso als Kind fand ich Die Piratenbraut ganz geil. Wie ich den heute bewerten würde weiß ich nicht.
6. Februar 2019 um 12:56 #1635615
ChrisKongTeilnehmerWas die breite Masse wohinstellt, ist mir eigentlich egal. Am häufigsten findet man die Bezeichnung Sci-Fi-Fantasy im Zusammenhang mit Star Wars. Oft sind es sowieso Mischformen. Man kann ja argumentieren, dass in Star Wars Lichtschwerter, Raumgleiter, Laserkanonen halt fiktionale Wissenschaften voraussetzen. Für mich gehört das dann halt stärker thematisiert, um als reiner Sci-Fi-Film zu gelten. Bezüglich Alien liegst du allerdings daneben. Immerhin sind es wissenschaftliche Anstrengungen, die überhaupt erst zu dem Kontakt mit den Ausserirdischen führen. Der Missbrauch davon ist auch ein starkes Thema in Aliens.
Aber das stellst du ja selber fest. Auch hier spricht man meist von Sci-Fi-Horror. Auch wenn der 2. Teil mehr Action hat, würde ich ihm dieses Prädikat ebenfalls verleihen, er setzt deutlich auf Elemente des Horrorfilms, was sehr schön im Intro mit dem Albtraum von Ripley visualisiert wird und weiter aufgebaubt wird. Bis zum Aufeinandertreffen mit dem ersten Alien dauert es ca. 40 Min. Passiert also gar keine Action, nur Spannungsaufbau.
Als Sci-Fi-Actionfilm würde ich hingegen Terminator 2 von Cameron charakterisieren, der beides perfekt miteinander verbindet.Natürlich kommt es auch immer ein wenig auf den aktuellen Zeitgeist und die Trends an.
Siehe Piratenfilme, Western und ähnliches, die immer eine Zeit lang gut laufen und dann wieder abschmieren.Das beisst sich mit deiner Aussage oben. Von einem Trend kann man in den meisten Fällen gar nicht sprechen. Auch wenn das im Zuge des Erfolgs von Einzelfilmen gemacht wird, was bei Piratenfilmen der Neuzeit nie der Fall war. Dazwischen war immer sehr viel Zeit ohne solche Filme. Die Zeiten die du ansprichst, waren jetzt auch nicht das Thema, dort waren Piratenfilme, Western und dgl. omnipräsent und das Äquivalent zu den heutigen Fantasy-Streifen.
Was die Technik und ihre Fortschritte angeht. Da ist extrem viel Spielraum nach oben. Die CGI Kämpfe von Black Panther und Spiderman sind grauenhaft, der CGI Tarkin in Rogue One ebenfalls. Da erstaunt es mich auch gar nicht, dass div. Filmemacher bewusst auf mehr Handmade setzen, wo möglich und das auch besser ankommt. Gerade Star Wars 7 ist ein sehr gutes Beispiel, der sieht da einfach toll aus in diesen Szenen oder Mission Impossible hat nicht zuletzt auch deswegen einen so guten Ruf. Aber natürlich werden auch die Handmade-Effekte besser mit der Technik. Der beste Effekt ist immer noch der, den man nicht als solchen wahrnimmt. Da entscheidet aber jeder Filmemacher selber, wo er die Grenzen zieht und das Publikum, wann er diese überschritten hat. ^^
6. Februar 2019 um 13:52 #1635616
SonicFanNerdModerator@chris
Da beißt sich aus meiner Sicht nix und ich bleibe dabei.Die Zeiten die du ansprichst, waren jetzt auch nicht das Thema …
… Vielleicht nicht dein Thema. Ich hatte das schon so im Hinterkopf.Bei Aliens kommt es ggf. auch noch drauf an, welche Version man einordnet. Der DC ist da ja durchaus ergiebiger. Allerdings hab ich den Kino-Cut schon ewig nicht mehr gesehen.
Aliens war aber nie ein reines Action-Schlachtfest, da gebe ich dir recht.
Ist im Vergleich zu Alien aber sehr viel actionbetonter, was du ja auch richtig einräumst.
Was einzelne Sequenzen anbelangt: Du magst mit dem klassischen Aufbau gerade im Bezug auf die “Albtraumsequenz” richtig liegen.
Als Beispiele für klassische Actionsequenzen dienen z. B. die “Final Clash”-Sequenz mit der Alienqueen oder generell die Marine-Sequenz(en).
SciFi-Action-Horror (oder meinetwegen SciFi-Horror-Action) trifft es wohl ganz gut.Was miese CGI in Blockbustern angeht:
Mein Paradebeispiel der letzten Jahre, um genau zu sein von 2015, ist Jurassic World. Ich kann keine Szene mehr direkt nennen, aber was da teils an beschissenen Bildern produziert wurden … meine Güte. Das war grausam und hat den Film noch zusätzlich entwertet.Ich mag natürlich handwerklich/mechanische Special Effects auch sehr gerne.
Es kommt auch immer drauf an, was in welchem Film gemacht wird.
Buntes Knall-Bumm-Effektgewitter macht eben nicht überall sinn.Mit
Der beste Effekt ist immer noch der, den man nicht als solchen wahrnimmt.
hast du vollkommen recht. Da häng ich mich gerne dran.@ Piratenbraut
Den habe ich einmal gesehen und fand ihn ziemlich dürftig. Fast so schlecht wie meine persönlichen All-Time Gurken Sucker Punch oder Larry Crown.
Evtl. würde ich die Piratenbraut heute aber sogar besser finden, aber mein Verlangen danach das heraus zu finden ist nicht sonderlich hoch. 🙂6. Februar 2019 um 13:53 #1635617
AnonymInaktivEin Piratenfilm aus meiner Kindheit.
Hab den aber auch seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. ^^6. Februar 2019 um 14:12 #1635620
AnonymInaktivLol, ich liebe es wie die Filmverleiher damals noch Filme beworben haben, könnt ich mich beömmeln:
6. Februar 2019 um 17:01 #1635630
LofwyrTeilnehmerAch du lieber Himmel.
6. Februar 2019 um 18:20 #1635642
ChrisKongTeilnehmerDer DC ist da ja durchaus ergiebiger.
Und leider nicht wirklich gut. Wundert mich gar nicht, dass Cameron die Szenen damals raus nahm, der Kinocut ist dem Directors Cut in praktisch allen Belangen überlegen. Am Anfang sieht man zu viel von Newt, da ist die erste Begegnung mit ihr dann nicht ganz so effektvoll, respektive bleibt es geheimnisvoll, was ihr widerfahren ist. In der Mitte bremst eine andere Szene das Tempo deutlich aus, ohne dass sie wirklich spannend wäre.
Ridley Scott machte es mMn richtig, der Film wurde um eine Szene ergänzt, wobei auch da kann man streiten, ob das sinnvoll ist, aber er ist deutlich gestrafft und sogar kürzer als das Original.Die Piratenbraut ist als Film gar nicht so schlecht, nimmt aber die Paul Anderson Bummsnudel-Problematik vorweg. Wie Weiland Anderson, der seine Frau am liebsten inszeniert, war es im Fall von die Piratenbraut, Renny Harlin, der Geena Davis, seine Angetraute, in einem auf sie zugeschnittenen Vehikel präsentierte. Das merkt man zuweilen eben deutlich.
6. Februar 2019 um 18:25 #1635643
AnonymInaktivUtopia Ltd.
Eine kurzweilige Musikdoku über die junge Post Punk Band 1000 ROBOTA, die kurzzeitig mal die neue deutsche Musikhoffnung war.
Naja die Jungs waren jung und naiv, und der erwartete Erfolg ist dann doch nicht eingetreten.
Was die Doku aber sehr sehenswert macht, ist die Intimität und Authentizität, die Filmemacherin Sandra Trostel wunderbar einfängt.
Super unterhaltsamer und interessanter Film. -
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