Die Zukunft des Gamings. Was und vor allem wie?

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  • #1170268
    AngelheartAngelheart
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    Ich wäre schon mit weit weniger zufrieden. Wird endlich mal Zeit mit Xbox, PS und eventuell PC untereinander spielen zu können. Konsole und PC dürfte schwer werden aber beide Konsolen sollte doch mal möglich sein irgendwie.

    #1170269
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer
    Angelheart wrote:

    Ich wäre schon mit weit weniger zufrieden. Wird endlich mal Zeit mit Xbox, PS und eventuell PC untereinander spielen zu können. Konsole und PC dürfte schwer werden aber beide Konsolen sollte doch mal möglich sein irgendwie.

    Konsole und pc gab’s ja auch schon. damals konnte man mit der dreamcast-Fassung von quake 3 Arena gegen pc-spieler auf speziellen servern zocken. die pc-spieler mussten sich dafür halt noch extra mappacks runterladen, weil die maps der dreamcastfassung teils verändert waren.

    das mit den konsolen untereinander wär demnach wohl auch technisch möglich, wird aber wohl daran scheitern, dass microsoft, sony und nintendo untereinander konkurrenten sind. weil dann könnten die sich ja gleich zusammentun und gemeinsam eine Konsole rausbringen.

    #1170270
    kevboardkevboard
    Teilnehmer

    nintendo hat ja jetzt gesagt dass es für sie kein problem wäre wenn entwickler cross platform multiplayer einbauen würden… nur die andern beiden ziehen noch nicht mit.

    #1170271
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wie funktioniert das überhaupt auf der technischen Ebene? Wenns so einfach wäre, dann dürfte ja ein Port auch kein Problem darstellen, oder? Besonders von Next zu Current Gen stelle ich mir das eher schwierig vor.

    #1170272
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Im Prinzip muss beim MP “nur” der Server alle Seiten gleichermaßen verstehen. Das hört sich vllt. dann auch wieder einfacher an, als es ist, aber machbar ist sowas.

    #1170273
    AngelheartAngelheart
    Teilnehmer

    Shadowrun Returns ging ja auch auf Konsole und PC untereinander. PS + Xbox wäre halt nicht verkehrt wenn man z.b. wie ich auf PS nur Exklusivtitel kauft und die Box als Hauptkonsole nutzt, alle die ich kenne mit Konsole aber nur ne PS haben oder eben umgekehrt.

    #1170274
    MikaMika
    Teilnehmer

    Ehrlich gesagt wünsche ich mir für die Zukunft des Gamings mehr Akzeptanz und den Status der künstlerischen Freiheit wie bei anderen Medien (Musik,Buch,Film) sowie die Abschaffung der USK. Ob es weiter in Richtung Realismus mit VR-Brillen, Holo Decks oder Handhelds geht ist mir eigentlich völlig egal. Hauptsache es gibt genug verschiedene Variationen die jedem ermöglichen seinem Hobby zu frönen und Spass damit zu haben.

    #1170275
    TG215TG215
    Teilnehmer

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in nächster Zeit erstmal keine Quantensprünge gibt. Die Entwicklung ist ja in den letzten Jahren schon etwas langsamer vorangeschritten, als es noch in den 80’ern oder 90’ern der Fall war. …

    Virtual Reality ist zwar in Form von Oculus Rift momentan durchaus ein Thema, aber bis das in Serie geht und für jeden erschwinglich wird, wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Außerdem stellt sich dann immernoch die Frage, ob es von der breiten Masse überhaupt angenommen und popularisiert wird, also ob eine Entwicklung vom Bildschirm weg, hin zu virtuellen Welten vom Großteil der Gamer überhaupt gewünscht ist und akzeptiert wird…
    3D-gaming ist ja auch schon Realität, aber noch weit davon entfernt das zweidimensionale Spielen zu Verdrängen oder zu ersetzen…(wenn das überhaupt jemals passieren sollte…)

    Ich persönlich stelle mir auch die Frage, ob ich sowas wie Virtual Reality überhaupt möchte….für viele Spiele mag das wirklich eine spannende Bereicherung und Weiterentwicklung sein, aber von Silent Hill, Slender und Konsorten würde ich dann glaub ich zugunsten meines sauberen Beinkleides wohl doch eher Abstand nehmen. :D

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass VR in Verbindung mit First Person-Shootern, Games mit expliziter Gewaltdarstellung (God of War, Gears of War, etc..) und Horror-Titeln ganz neue moralische Fragen aufwirft…

    Was die Hardware angeht, wäre meine Prognose, dass sich Konsolen und PC’s immer weiter annähern und letztendlich zu einem Zwischending aus Beidem mutieren. Dadurch könnten die Systeme auch “offener” sein und den Weg so für Modding Communities und Indie-Entwickler ebnen, oder die Interaktion zwischen Konsolen von verschiedenen Herstellern ermöglichen…

    Letztendlich nehm ich’s wie es kommt und halte es wie mein Vorredner Mika: egal wie die Zukunft des Gamings aussieht, wichtig ist, dass der Spaß und die Abwechslung erhalten bleiben und wünschenswert wäre es, wenn Video- und Computerspiele irgendwann auf einer Stufe mit anderen Kunstformen wie Filmen, Büchern etc. stehen. :)

    #1170276
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    3D Ausgabe ist ja aktuell sogar eher auf dem Rückmarsch. Wenn ich dann daran denke, dass man bei Oculus Rift nicht mal kurz auf die Tastatur oder das Pad gucken kann oder auch Motion Sickness ein viel größeres Thema ist, dann glaube ich aus einer Reihe von Gründen einfach nicht, dass es Mainstreamkompatibel ist.

    Eine moralisch interessante Frage für die Zukunft des Gaming, die mich jetzt schon einige Jahre begleitet:

    Nehmen wir mal an, irgendwann gibt es in Spielen echte KI. Wenn ich dann einen Gegner in Spiel töte, ist das dann Mord? Hat er dann vielleicht Familie und hätte ein einzigartiges, virtuelles Leben geführt?

    Keine Ahnung, ob es je so weit kommt, aber irgendwie fasziniert mich diese Fragestellung jetzt schon locker seit 15, 16 Jahren.

    #1170277
    DerSebomatDerSebomat
    Teilnehmer

    Schöner Gedankengang Karotte! Also wenn es echte KI geben würde und du killst jemanden im Spiel, wär es kein Mord für mich. Immerhin würdest du keinen Menschen töten, sondern ein Computerprogramm. Anders wärs dann, wenn du gegen “echte” Roboter spielen würdest, die dann evtl. so eine hohe KI haben, dass sie vielleicht sogar fühlen können.
    Man kann ja auch fragen, ob es Mord wäre, wenn die KI irgendwann so hochentwickelt ist, dass sie richtig denken kann und man z. B. im Krieg eine Drohne abschießt?

    #1170278
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Wenn dann bei Die Sims X dein Sim stirbt, kommt am nächsten Tag die Polizei und führt einen ab, wegen fahrlässiger Tötung… (o_O)

    #1170279
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Aber nur wenn die ethische Fragen die als “Rattenschwanz” mitgeklärt werden müssten auch irgendwie mit unserem Moralischen Empfinden zu Genüge beantwortet werden: Sollte nämlich aus wissenschaftlicher und noch drastischer, aus Juristischer Seite einer künstlichen Intelligenz auch Wesenszüge eines “Lebewesens” attestiert werden, dann würde das garantiert UND automatisch Folgen bei der Spielgestaltung haben, wer weiß, Games könnten mit viel Pech noch “sozialer” gestaltet werden als uns das Heute lieb wäre, und alles “Unmoralische” würde dann zwangsweise aus Videospielen rausfliegen müssen, schöne neue Videospiel-Welt….

    #1170280
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Im Moment kein Thema, auch in 10 Jahren nicht, aufatmen also.

    #1170281
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Stimmt, Zynga ist pleite, es besteht also Hoffnung dass es nicht so schnell geht, und dass die Ära der dumb-Ass KI länger dauert… ,-)

    #1170282
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @Sebomat: Gegenargument: Sowohl die virtuelle Lebensform als auch der Roboter hätten sich individuell weiterentwickelt, der einzige Unterschied ist die Körperhaftigkeit, die aber für eine virtuelle Lebensform völlig nebensächlich ist.

    Die Frage ist eher, ob ich dieses virtuelle Leben auf Knopfdruck wieder reproduzieren kann oder ob es, einmal getötet, endgültig ausgelöscht ist.

    Der Roboter ist wiederum nur eine Software, die einen Körper lenkt. Der Vergleich mit den Geth liegt nahe. Mass Effect gab es damals natürlich noch nicht. Für Geht stellt der Körper nur eine Plattform dar, ihre Existenz machen sie rein über Software fest.

    Im Gegensatz dazu sind wir (bisher) von unserem Körper abhängig. Das lässt uns dazu neigen, Leben mit dem Körper gleichzusetzen.

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