DVD & BluRay Filme fürs Heimkino

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  • #914017
    Sil3ntChillSil3ntChill
    Teilnehmer

    Über Ostern haben wir auch ein paar Filme nachgeholt, bzw. spontan entdeckt.

    Haben endlich James Bond 007 – Skyfall angeschaut, nachdem wir uns die Tage vorher nochmal die beiden Craig-Bonds zur Auffrischung reingezogen hatten. Kurzfazit: Rückführung zu den Bondwurzeln, Tabula Rasa, großartige Bilder, Story vs. Action war recht ausgewogen (wobei wir die Story etwas schwach fanden). Alles in Allem, bei einer “Wertungseinteilung” von 0-5 in 0,5 Schritten, bekommt der neue Bond eine solide 3,5.

    Da wir grad bei Bond sind:
    Vorher noch reingezogen: die komplette Bourne-Reihe mit Damon, um dann den “neuen” The Bourne Legacy (Das Bounre Vermächtnis) zu schauen. Obwohl ich überhaupt kein Damon-Fan bin, merkt man sein Fehlen in dem Streifen deutlich. Nicht dass Jeremy Renner, seine Sache schlecht machen würde, aber seine Figur gibt mal so ziemlich nichts her. Schwachpunkt des Films ist eindeutig die gebastelte Story/das schwache Script, welches abseits der Romanvorlagen erdacht wurde. Ein Film halt, um das Bourne-Franchise sozusagen ohne Bourne weiter zu führen. Für sich genommen vielleicht noch ganz nett, aber als Bourne-Teil eher wenig tauglich. Da helfen auch die vielen Querverweise auf den dritten Bourne-Teil nicht. Kurzfazit: wohlwollende 2,5.

    Bleiben wir bei Action:
    John Carter (John Carter – Zwischen zwei Welten) haben wir uns ohne Vorkenntinsse und mit einer niedrigen Erwartungshaltung angschaut. Das ist vermutlich dann auch der Grund, warum uns der Streifen so unterhalten hat. Überanimiertes, vor Schauwerten strotzdendes, Popcornkino triffts glaube ich ganz gut. Aber mehr möchte der Film auch nicht sein. Die Story schwimmt im üblichen Sci-Fi/Fantasy-Strom und gibt nicht wirklich viel her, muss sie für so eine Art Film aber auch nicht. Die Schauspieler sind mehr oder minder unbeschriebene Blätter (größte Ausnahme hierbei ist Mark Strong, der doch in dem ein oder anderen Film bereits positiv aufgefallen ist). Die Action passt, die Gags sitzen (größtenteils) und der Held bekommt das Mädchen .
    Kurzfazit: 3,0.

    Dann hätten wir da noch was für die Lachmuskeln, so dachten wir zumindest: Dark Shadows von Tim Burton. Burton setzt als Gewohnheitstier natürlich auf seine Schauspielerlieblinge Depp und Bonham Carter, erweitert seine Riege aber um ein paar namenhafte Schauspielerinnen:
    – Michelle Pfeiffer bekommt eine Rolle zugedacht, kann dort aber nicht allzusehr glänzen (Rollenbedingt),
    – die Jungschauspielerin Chloë Grace Moretz bekommt die Rolle einer aufmüpfigen Teenagerin, welche nur in ein paar Szenen glänzen darf, insgesamt aber sehr unterfordert scheint, immerhin bekommt sie gegen Ende des Films ein kleines “Suprisebonbon” spendiert.
    – eine willkommene Abwechslung bietet hingegen Eva Green, die die herrlich fiese femme Fatal und somit die Antagonistin miemt.
    Zum Film selber bleibt eigentlich wenig zu sagen, ohne eingehend zu Spoilern. Das Script scheint bemüht, aber nicht originell. Die Gags zünden, bis auf wenige Ausnahmen, nicht. Insgesamt ist die Handschrift von Burton zwar vorhanden, aber doch sehr reduziert. Übrig bleibt ein mittelmäßiges “Gruselmärchen” mit einer insgesamt unterforderten Darstellerriege. Kurzfazit: 2,5.

    Kommen wir abschließend zu dem gefundenen Kleinod und somit in gewisser Weise zu dem Prunkstück dieses Oster-Film-Festes:
    The Hunter mit Willem Dafoe. Eine LowBugdet-Produktion, bzw. ein Indipendent-Streifen. Dieser Film hat uns sehr stark überrascht. Wir hatten zuvor noch gar nichts über den Streifen gelesen, wussten nicht einmal, dass er überhaupt existiert. Unsere Erwartungshaltung tendierte daher gen Null.
    Der Film hat einen so angenehm ruhigen Rhythmus und schlägt einen so dezent ruhigen (und anfangs unterkühlten) Ton an, dass der Seelenfrost förmlich greifbar wirkt. Diese Stimmung wird durch die grandios gespielten Szenen, in denen Dafoe einsam in der Wildnis seinem Handwerk nachgeht, nachdrücklich untermauert. Überhaupt wird der ganze Film durch die akzentuierten schauspielerischen Fähgkeiten von Dafoe getragen. Kein overacting, keine unpassenden Ausbrüche sind zu verzeichnen. Auch der Höhepunkt, der die stoische Ruhe für Momente zerreißt, wirkt fein ausgearbeitet und passt ins Gesamtbild. Lediglich der Schluss, sozusagen der Epilog, will sich nicht so recht einfügen. Alles in Allem ein sehr feiner Film, der durch seine unterkühlten Töne, aber auch mit seinen warmen Emotionen positiv zu überraschen wusste.
    Sicherlich ist gerade dieser Film sehr Geschmacksabhängig und ich kann ihn nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, da er für den ein oder anderen durchaus recht langweilig sein könnte, oder aber etwas zu “Gefühlsbetont”. Uns hat er aber so sehr gefallen, dass wir uns diesen Film auf jeden Fall noch einmal als Kaufversion holen werden (haben ihn als Leihversion geschaut). Kurzfazit: 4,0, wer sich dem Genre Drama zugeneigt fühlt, darf gerne noch 0,5 dazurechnen und somit ergibt sich eine (sehr persönliche) Endnote von mir von 4,5.

    So, das war der kleine Streifzug durch unser Oster-Film-Fest :)

    #914018
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Das Problem bei Apatow Komödien, die lange Laufzeit. Das nimmt den meisten Filmen irgendwie den Drive. Ist das bei dem auch der Fall? Allerdings würde ich für einen Apatow Film sicher keine Kinokarte lösen, da warte ich lieber bis es die DVD vom Wühltisch gibt.

    Ja auch der hier war lang (über zwei Std.) und ja er hatte ein zwei stellen die kürzer hätten sein können aber im großen und ganzen bin ich immer noch total verliebt in den Film denn er ist halt mm. nach die perfekte beziehungdkomödie für alle Leute die schon länger in einer beziehung sind

    Edith
    @ Silent chill
    bis wohin geht denn deine Skala?

    #914019
    Sil3ntChillSil3ntChill
    Teilnehmer

    @ Harrikules

    ich wrote:
    […] bei einer “Wertungseinteilung” von 0-5 in 0,5 Schritten […]

    Also von 0 bis 5, in 0,5er Schritten, wobei 0 die schlechteste und 5 die beste Bewertung darstellt.

    #914020
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer

    Ah Danke

    #914021
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Da kannst du ja gleich 1-10 Punkte vergeben, wenn du sowieso in 10 Schritten die Filme einstufst.

    #914022
    Sil3ntChillSil3ntChill
    Teilnehmer

    @ Harrikules
    Da nich für ;) Gern.

    ChrisKong wrote:

    Da kannst du ja gleich 1-10 Punkte vergeben, wenn du sowieso in 10 Schritten die Filme einstufst.

    Jup, könnte ich. Hab ich aber nicht :)
    Aber im ernst:
    1. Diese Einteilung hat sich bei mir halt eingeschlichen. Wenns zum besseren Verständnis beiträgt, dann rechne halt für dich die 0,5er Schritte in 1er Schritte um und übersetzte das Ganze in eine 10er Skala. Ob ich das Ganze nun in ne 5er, ne 10er, ne 20er oder ne 100er Skala quetsche ist im Grunde doch Wumpe, oder?
    Und
    2. Kommt es im Grunde eh nicht wirklich auf die Zahlenwertung an. Der Text ist in solchen Fällen (hoffentlich ^^) immer informativer. Warum hab ich dann überhaupt ne “Wertung” eingefügt? Der Übersicht halber, sozusagen als fixe Orientierungshilfe.

    Dachte aber auch nicht, dass die “Wertung” im Grunde so kontrovers diskutiert werden könnte. Ich würde viel lieber über den Inhalt reden/schreiben, als eine Wertungssystemdiskussion zu führen.

    #914023
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    James Bond 007 – Skyfall fand ich sehr enttäuschend. Hab den glaube ich nur 5 von 10 gegeben. Einer der schlechtesten Bonds, die ich jemals gesehen habe und meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllen konnte.
    Die besten Bonds sind für mich immer noch: GoldenEye; Goldfinger; James Bond jagd Dr. No (weil es der erste ist und den Bikini berühmt gemacht hat); Der Spion, der mich liebte (mit der bezaubernen Barbara Bach und Beisser); und: Leben und sterben lassen (mit Sergant Pepper und einer der genialsten Szenen der James Bond-(Film-)Geschichte)

    Vor ein paar Tagen angesehen: Das Leben des Brian …einfach köstlich. Genial, der Film. 8/10

    #914024
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    die besten bonds find ich so:

    – feuerball (coole tauchsequenzen und sprüche),
    – sag niemals nie (weil ist ein gut gemachtes remake von feuerball mit geiler motorradverfolgungsjagd und coolem klaus maria brandauer als largo, der gegen bond ein videospiel mit elektroschocks spielt),
    – man lebt nur zweimal (weil spielt in japan und ein kleiner kampfhubschrauber und vor allem ninjas sind auch mit drinne).

    #914025
    coketheguycoketheguy
    Teilnehmer

    @schnitzel.

    Robocop habe ich mir vor ein paar Jahren hier neu in der Videothek gekauft. Für 8,95 Euro! Schon komisch, wenn der immer noch so teuer ist. Oder suchst du die Blu-Ray`?

    #914026
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Nein, ich meinte diesen hier:
    [img]http://bilder.filmundo.de/filmundo_bilder/picture_12.php?id_of_gebot=2437726&size=st&idx=01&tkey=062c7d7a6995ea5bfe637264c5856df4[/img]
    Gold-Edition von MGM. Ich steh auf diese Dinger.
    Vereinzelnte Restposten werden aber zur Zeit ziemlich hoch angesetzt.

    #914027
    Rubio619Rubio619
    Teilnehmer

    Auf Kick Ass 2 bin ich auch mal gespannt. Den ersten Teil fand ich Klasse.

    #914028
    Sil3ntChillSil3ntChill
    Teilnehmer

    @ Bond Filme:
    Ich geb zu, dass ich mit dem Geheimagenten ihrer Majestät nicht sooo viel am Kopf habe. Bin damals mit Goldeneye (Kino) das erste mal mit Bond in Berührung gekommen. Also das war mein erster Bond, den ich komplett gesehen habe. Den fand ich damals auch ziemlich ok. Der Rest der “Brosnan-Reihe” war dagegen eher Grütze in meinen Augen. Die “Craig-Reihe” gefällt mir dagegen ganz gut. Allerdings haben die Filme mit Craig eben auch nicht mehr das gewisse Bondflair. Der Spruch aus Casino Royale: “Geschüttelt oder Gerührt? – Seh ich aus als ob mich das interessiert?” war einfach zu herrlich :) .
    Was die Klassiker angeht. Hab mir immer wieder mal welche sozusagen im Vorbeifliegen angeschaut. Haben mich allesamt nicht geflasht. KA warum.

    @ Kick Ass 2
    Wenn der nur halb so unterhaltend wird, wie der erste, dann ist alles in Butter. Der erste hatte wirklich seine großen Momente.

    @ Warm Bodies
    Hat den mal inzwischen Jemand geschaut? (Ok, der läuft noch im Kino.) Würde mir wünschen, dass der was geworden ist.
    Shaun of the Dead ist als beabsichtigte Zombie-Satire schon sehr gut. Hatte mir ja ähnliches für Zombieland gewünscht. Und obwohl der Film seine Szenen hat, ist er mir eher als durschnittlich in Erinnerung geblieben, da er hinter seinen Möglichkeiten blieb.

    #914029
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Schnitzel
    Hab die Gold Edition, aber die CineCenturyEdition ist um Längen besser und wahrscheinlich noch teurer.

    #914030
    The Dead IshimuraThe Dead Ishimura
    Teilnehmer

    @Schnitzel, den ersten Robocop find ich auch am besten, finde aber das der Zweite sich auch sehen lassen kann. Kane und Co fand ich schon ganz cool, alles was danach noch kam ging aber steil bergab.
    Gute Zombiefilme: Habe mir letztens erst Return of the living Dead von 1984 gekauft. Find den einfach Klasse, ein witziger Zombiefilm mit Nackedei-Bonus und den vielleicht ersten rennenden Zombies der Filmgeschichte^^.

    #914031
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Warum Zombies immer schlurfen sollen, ist mir schon immer ein Rätsel gewesen. Dawn of the Dead (Remake) und 28 Days Later hatten wesentlich dynamischere Action als die Schlurfzombiefilme.

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