DVD & BluRay Filme fürs Heimkino
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Anonym vor vor 3 years, 7 months aktualisiert.
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25. März 2016 um 11:02 #921173
LofwyrTeilnehmerSelbst auf Amazon gibt es Clerks nur als OmU. Da wundert einen das mit Netflix schon ein wenig. Aber zumindest weis ich jetzt das ich mir mal Chasing Amy anschauen kann.
25. März 2016 um 14:10 #921174
ChrisKongTeilnehmerAlso ne Netflix Fan-Synchro? Dann geh ich mal davon aus, dass man nicht die Sprecher von Teil 2 genommen hat.
Also Chasing Amy ist für dich sogar fast Pflicht, da das Thema Comics die Rahmenhandlung liefert. In dem Zusammenhang fällt mir noch ein anderer Film ein, den ich empfehlen kann, Fatso. Eine norwegische Produktion. Lustig und frech. Geht auch so in die Richtung solcher Filme. Auch dort kommen Comics ne Bedeutung zugesprochen.
25. März 2016 um 15:20 #921175
SonicFanNerdModeratorIch habs ehrlich nicht recherchiert, aber ich glaube mal irgendwo (drüber)gelesen zu haben, dass die Synchrostimmen aus der Cartoonserie genommen wurden. Aber keine Gewähr, da keinen Dunst.
25. März 2016 um 17:20 #921176
Red XIIITeilnehmerHabe mir “Ghost Ship” angesehen.
Der Film ist nur Durchschnittsware.
Es gibt dutzendfach Standardszenen, welche man so ähnlich schon in anderen Genrevertretern gesehen hat; nur besser/spannender.
Es fehlt einfach an Überraschungen oder spannenden Momenten. Auch die eingebauten Schreckmomente funktionieren nicht wirklich.Eigentlich gab es im ganzen Film nur 2-3 Szenen, welche mir zusagten:
-Als das Geistermädchen die “was wirklich geschah”-Sequenz laufen lässt. Die ist recht gut gemacht.
-Gleich zu beginn das “durchschneidende” Erlebnis mit dem Stahlseil.
-…und dann vielleicht noch die (Effekt-)Nummer im Ballsaal, als dieser sein Aussehen ändert.
Hat mich an Silent Hill erinnert (Homecoming bzw. die Filme).Insgesamt konnte mich der Film mangels Spannung aber nicht überzeugen und wird wieder entsorgt.
25. März 2016 um 19:10 #921177
ChrisKongTeilnehmer@Sonic
Interessante Info
@Red
Versuchs mal mit Below. Ein Gespensterfilm auf einem U-Boot. Der war mMn recht gruselig, hatte ne tolle Atmosphäre.
Intouchables
Lag lange rum. Das dauernde musst du dir ansehen, hat den Film wohl eher unattraktiv gemacht für mich. Ich ging zwar davon aus. dass er die Lorbeeren verdient hat, aber zuviel Hyperei löst bei mir das Gegenteil aus.
Der Film funktioniert gut in der Tradition der Komödien, die man aus Frankreich kennt. Das Kunststück ist, die Figuren glaubwürdig und nicht lächerlich wirken zu lassen. Und das macht der Film ausserordentlich gut.Würde ich ne aktuelle Top 3 der französischen Filme erstellen, ich würde ihn da reinsetzen. Die Chemie zwischen Omar Sy und Francois Cluzet ist wirklich ausgezeichnet. Das überträgt sich sofort auf den Zuschauer.
Klar, die Story ist so seicht wie in den meisten Buddy-Movies. Aber das was er machen soll, macht er wirklich auf sehr hohem Niveau. Der Wechsel der Tonalität, also von leicht melancholisch bis heiter funktioniert ist wirklich gut abgestimmt. Man hat nie das Gefühl, dass es von einer Seite zuviel drin hat.Bild und Ton: Der Ton kommt sehr dynamisch daher, u. a. auch der Score. Dialoge sind klar verständlich, vereinzelt sind Effekte zu vernehmen. Viel mehr kann man da nicht rausholen. Das Sahnestück ist aber das Bild. Das darf man ruhig als Referenzniveau bezeichnen. Schärfe, Detailgrad, Farben, machen die Ansicht zum Genuss. Schön, dass da auch ein kleiner Ausflug drinliegt, der noch wunderschöne Landschaftsaufnahmen dazuaddiert. Hiervon könnten sich viele eine Scheibe abscheiden.
Fazit: Einer der besten Feelgood-Filme in letzter Zeit. Davor fallen mir auch in erster Linie zwei französische Filme ein, beide von Jeunet, nämlich Amèlie und Mic Macs, bei dem Omar Sy auch mitgewirkt hat. In beiden Filmen mischen sich ebenfalls leicht melancholische Elemente mit rein, aber das funktioniert sehr gut, da die Komik auch nicht eine ist, die auf übertriebenen Kalauer setzt.
Hier setzt das französische Kino seit jeher seine Duftmarken. Die Figur des Philippe lebt allein von der Mimik und was Cluzet da rausholt, ist wirklich eine Preisverdächtige Leistung. Omar Sy steht dem ihn nichts nach, auch wenn er freilich den ganzen Körper dazu einsetzen kann, was er auch tut, Stichwort Tanzen.
Dass er mit sowenig Kitsch auskommt, macht ihn noch einiges besser, als man erwarten würde. Wirklich eine dicke Empfehlung meinerseits. Ausser man ist lieber Dauergrantler und verwehrt sich kategorisch gegen Filme derlei Couleur. ^^26. März 2016 um 0:43 #921178
captain carotTeilnehmerBelow hab ich mal gesehen und fand den ganz nett, aber nicht unbedingt besonders.
Ghost Ship ist eigentlich völlig konventionell. Nur hat der ein paar ordentliche Szenen und evtl. kam der auch ganz gut an, weil zu der Zeit klassischer Horror abgeflaut, die Slasher Phase noch sehr aktiv und Japan Horror gerade erst im Kommen war.
26. März 2016 um 7:19 #921179
From BeyondTeilnehmerGhost Ship war doch so was wie der Nachfolger von 13 Geister der damals sehr beliebt war. Die Geister fand ich cool und das Schiff etwas langweilig. Below fand ich auch gut.
26. März 2016 um 8:07 #921180
ChrisKongTeilnehmerBelow kommt besonders gut über eine gute Anlage, zumindest die DVD. Eine gute Tonspur ist bei Horrorstreifen doch recht eminent.
26. März 2016 um 8:09 #921181
LofwyrTeilnehmerBeim Thema “Schiff und Grusel” fand ich Octalus und Virus ganz nett. Ersterer ist halt ein Monsterfilm und letzterer hat was von “Das Ding”.
26. März 2016 um 9:11 #921182
captain carotTeilnehmerVirus??? Oookaayyyyy….
Octalus hab ich als recht generisch in Erinnerung.
@Kong: Das kann man über viele ‘neuere’ Horrorfilme sagen. Das Geisterschloss macht mit Anlage z.B. auch mehr Spaß.Komischerweise fallen mir auf Anhieb eine Reihe brauchbare bis gute SciFi Thriller/Horror ein, selbst Pandorum war recht brauchbar. Das Schiff ist hier oft wichtiger Bestandteil, analog zu Ubooten und Schiffen.
Eine ganze Reihe Horrorfilme spielen am Meer.
Aber es gibt nicht viel nennenswertes, das auf oder unter Wasser spielt.26. März 2016 um 9:39 #921183
SonicFanNerdModeratorBei Horror auf nem Schiff fällt mir noch Triangle ein.
Und das Traumschiff.26. März 2016 um 10:06 #921184
ChrisKongTeilnehmer@Kong: Das kann man über viele ‘neuere’ Horrorfilme sagen. Das Geisterschloss macht mit Anlage z.B. auch mehr Spaß.
Klar kann man das, nur macht das per se einen Film allein nicht gruselig. Aber in Kombination mit Atmo und Setting kann durchaus eine Kombi entstehen, die über nicht grad originelle Story hinwegspielen kann. Und bei Below ist exakt das der Fall.
Oft taugen diese Streifen auch nur zur Einmal-Ansicht, weil sich dann der Witz natürlich verliert. Und genau darum sollte man bei Horror-Streifen insbesondere die erste Sichtung über eine gute Anlage laufen lassen. Bei Filmen wie the Grudge, Schatten der Wahrheit und anderen bezieht ein Grossteil des Grusels seine Performance aus dem Sound.
Unter Wasser gibts wirklich nicht viel Auswahl. Eher Sci-Fi mit Grusel-Elementen, z.B. Abyss und Sphere. Und Deep Blue Sea hat mir auch sehr gut getaugt. Story zwar wie üblich gaga, aber top umgesetzt, was den Spannungsfaktor betraff. Soundmässig ebenfalls ne Wucht.
26. März 2016 um 12:52 #921185
captain carotTeilnehmerDie Haie waren halt so lala. Aber ja, zum ein Mal gucken kann man damit Spaß haben.
Ich finde es halt generell witzig bis geradzu witzlos, dass gerade das Schiff, das Motiv nicht entkommen zu können etv. im Sci Fi Horror erstaunlich oft gut umgesetzt sind, bei maritimem Horror aber eben meist eher schwach.
Im Prinzip sollte man nicht so ausgeprägte Unterschiede erwarten, was die Qualität der Umsetzung angeht.26. März 2016 um 15:11 #921186
ChrisKongTeilnehmerDafür hab ich folgende Erklärung: Weil das Drehen im Meer kostspielig ist, einen grossen Risikofaktor im Wetter beinhaltet, ist das für Studios generell schon mal wenig attraktiv. Raumschiff-Filme dreht man ja eigentlich nicht im All (gibt Ausnahmen, Stichwort Kotzbomber zum erzeugen von Schwerelosigkeit). Horrorfilme sind generell kleiner budgetiert. Da braucht man keinen Rechenschieber, um festzustellen, dass es da wohl nicht sehr viel Auswahl geben wird. Waren nicht Ghostship und Deep Blue Sea sogar Flops an den Kassen?
Für Horror ausm Weltall muss man im Schnitt wohl weniger Geld locker machen. Die Themen sind meist auch variabler, als auf einem Schiff auf See, was ein grösseres Publikum ansprechen kann.
Ich kann mir gut ein Szenario vorstellen, bei dem div. Drehbücher eben vorhanden sind, die Studios aber kein Geld sprechen werden, wegen oben genannter Faktoren.
Im Prinzip sollte man nicht so ausgeprägte Unterschiede erwarten, was die Qualität der Umsetzung angeht.
Dafür würde sich eben kein Vergleichswert anbieten, da es soviel mehr Horrorfilme im All gibt als im Wasser. Währen die Zahlen annähernd gleich, würde sich der Anteil an Qualität automatisch erhöhen, nur nicht zwingend in Relation zur Gesamtmenge an Filmen in dem Segment. Oder anders ausgedrückt, bei 5 Filmen wird einer gut sein. Bei 50 Filmen hättest du mit gleicher Quote immerhin 10 brauchbare Filme, ohne dass sich an dieser was ändert.
26. März 2016 um 17:45 #921187
captain carotTeilnehmerEs gibt auch praktisch keinen Seefilm, wo großartig auf dem Meer gedreht wurde. Normalerweise sind da ne Handvoll echte Meeresaufnahmen, die teils auch noch aus dem Archiv sind. Das hat u.a. bei Jagd auf roter Oktober, der Sturm, Abyss, Errol Flynn…………………………. funktioniert.
Gerade ein Uboot Film dürfte sich eigentlich sogar für relativ kleines Geld machen lassen.
Was die Kohle angeht, Ghost Ship hatte bei 20 Millionen Budget 68 Millionen Einspielergebnis. Das ist gar nicht so schlecht. Mit Verleih und Kauf macht so ein Film oft auch noch mal gut Geld. Deep Blue Sea waren wohl 60 Millionen zu 165 Millionen.
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