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Spacemoonkey vor vor 3 Tage, 7 hours aktualisiert.
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13. März 2019 um 11:29 #1638067
ChrisKongTeilnehmerDas kommt davon, wenn man immer alles gleich haben will. Digital läuft ja sowieso nicht davon. Heute sind die Chancen, dass es einen Anbieter gibt, der ein beliebtes Spiel bringt, sehr hoch. Für Retail zahlt man dann aber oft das Doppelte, kommen ja noch Versandkosten dazu. Aber dafür brauch ich echt nicht mehr jeden AAA-Kram, wird halt dort gespart.
Was ich gerne noch als Retail hätte, wären die beiden Hotline Miami Teile. Zu schade sind die schon relativ in Vergessenheit geraten, da ist die Chance auf einen solchen Release relativ gering.
13. März 2019 um 11:42 #1638068
Bort1978Teilnehmer@ChrisKong Bitte.
@Sonic Überleg es dir. Hier bekommst du sogar ne schicke Karte der Welt dazu. Allerdings würde ich niemanden empfehlen diese zu nutzen, bevor man nicht das meiste selbst entdeckt hat. Das Spiel lebt ja in erster Linie vom Forscherdrang und dem nicht wissen, wo man als nächstes hin muss bzw. was einen dort erwartet.13. März 2019 um 12:06 #1638069
SonicFanNerdModerator@chriskong
Im Grunde hast du ja recht Chris. Early Adopter sein ist oft nachteilig.
Man bezahlt den Vollpreis und spielt oft Versuchskaninchen für die Leute, die in Sales oder bei der GotY zuschlagen. Dann sind eben auch die meisten Bugs ausgemerzt. 😀Aber es ging mir speziell z. B. bei den genannten Titeln, darum den Entwickler zu supporten. Mache ich, wenn überhaupt, auch nur bei kleineren Spielen.
Ein Hyper Light Drifter oder ein Hollow Knight haben das definitiv verdient.
Hellblade für mich auch, obwohl ich es noch nicht gespielt habe.Wo sich die Katze in den Schwanz beißt ist einfach:
Warten ich und alle anderen bei digitalen Vollversionen solcher Titel auf eine Retail und kaufen es nicht digital, dann gibt es auch keine erfolgreichen digitalen Absätze, die zum einen den Entwickler direkt supporten und zum anderen dadurch eine Retail eben erst möglich machen. Sei es aufgrund der guten Downloadzahlen und dem dadurch erzeugten Interesse bei möglichen “Publishern” für die Retail oder eben schnöde, durch die Kohle die generiert wird und dem Team somit eine eigene Retailveröffentlichung erst möglich macht.@bort
Ja, ich hab schon gesehen, was es da gibt. Gibt ja auch noch die Collectors, die ist auch hübsch. 🙂
Aber ich muss da standhaft bleiben.
Sekiro steht in den Startlöchern. 🙂13. März 2019 um 12:17 #1638071
ChrisKongTeilnehmerHier beisst niemand in irgendwelche Schwänze. Deine Logik wäre nur dann nachvollziehbar, wenn sich für die Retailfassungen deutlich mehr Leute überhaupt interessieren würden, das ist aber nicht der Fall. Sonst wären die Auflagen oft nicht bei ca. 2-3 tausend Stück weltweit angesiedelt. Wären die Digitalverkäufe auch in dem Bereich, dann könnten die gleich dicht machen würd ich meinen.
Von daher kann ich guten Gewissens warten, da ich so eigentlich nie zu einer grossen Mehrheit gehöre, respk. gehören kann. Aber ist mMn auch ein gutes Statement, das Retail immer einen Platz haben sollte.13. März 2019 um 12:37 #1638072
SonicFanNerdModeratorMeine Logik ist für mich ziemlich nachvollziehbar.
Ohne Digitalverkäufe überhaupt keine Retail.
Sagst du ja selbst:Wären die Digitalverkäufe auch in dem Bereich, dann könnten die gleich dicht machen würd ich meinen.
Und bist du sonst nicht jemand der meckert, wenn auf Sales gewartet wird und der dafür plädiert die Studios direkt (Day1) zu unterstützen, da sonst gar keine Diversität in unserem Hobby mehr bestehen könnte, da alle nur noch blind Schema-F produzieren und keine Risiken mehr eingegangen werden?
13. März 2019 um 13:45 #1638075
ChrisKongTeilnehmerIch glaube du kapierst da nicht ganz, dass da absolut unterschiedliche Segmente angesprochen werden. Das eine ist eben auf deutlich mehr als ein paar tausend Käufer angewiesen. Das andere sind eher so die Premium-Liebhaber von solchen Spielen. Die meisten wollen für Indies nicht 25 oder 65 USD ausgeben, wenn sie schon einiges auf dem Tacho haben. Das heisst die, welche auf diese limitierten Retails warten, graben nicht dem Digitalmarkt das Wasser ab.
Und deine Aussage ist so nicht ganz richtig. Dayone ist unerheblich, wenn es einigermassen preisstabile Spiele sind, z.B. von Nintendo. Vollpreis muss nicht Dayone sein. Bei uns in der Schweiz gibt es sowieso nicht annähernd so viele Aktionen und Rabatte wie bei euch. Bei uns kosten viele Spiele auch Monate später noch den vollen Preis.
Davon ab, muss ich nicht mehr alles haben und wenn, dann trag ich mein Geld eben halt in erster Linie dorthin, wo es mMn im Sinne der Diversität hingehört.Da ich digital sowieso für mich nur als Notlösung ansehe, verliert man mit mir z.B. auch keinen potentiellen Kunden, wenn man später eine Retail nachschiebt,eher gewinnt man einen.
In dem Fall spielt nicht das eine Vertriebssystem das andere aus, weswegen deine Logik hier nicht wirklich greift, sry. Da kannst du weiter bei deiner hypothetischen Annahme, wenn alle das machen würden, bleiben. Fakt bleibt, es kaufen dann trotzdem nicht alle dann Retail, wenn beides zum Start gleich verfügbar wäre. Besonders nicht, wenn Retail dann logischerweise teurer wäre.
13. März 2019 um 13:47 #1638076
John SpartanTeilnehmer2-3 tausend Stück kommt mir doch sehr wenig vor. Hast du dafür ein Beispiel?
13. März 2019 um 14:05 #1638080
ChrisKongTeilnehmerAnbieter wie Strictly Limited Games, Limited Games Run, Special Reserve Games, u.a. bieten diese Spiele in dieser Auflagengrösse an. Geh auf die Homepages, steht dort oft. Die Nachfrage wird nicht weit über das hinausgehen, weil es immer auch sehr viele Angebote auf Ebay gibt, die Nachfrage also zum Teil nicht so stark ist, je nach Spiel.
13. März 2019 um 14:19 #1638083
AnonymInaktivJupp, hab bei Limited Run Games schon Spiele gesehen die selbst in dieser geringen Auflage ewig gebraucht haben um sich “auszuverkaufen”. natürlich gibts auch viele die nach nicht mal 2 Minuten vergriffen waren.
13. März 2019 um 14:21 #1638084
John SpartanTeilnehmerIn den gängigen Ketten werden gerade die AAA Titel noch in großen Zahlen ausgelegt. Selbst Trials Rising habe ich am Release Tag auf einem riesen Stapel gefunden.
13. März 2019 um 14:27 #1638085
ChrisKongTeilnehmerDas ist jetzt wieder Äpfel Birnen Vergleich. Hier gehts um Spiele, die primär keine Retail-Auswertung erlauben oder so einfach nicht die Masse an Spielern erreichen, die sie aber benötigen.
13. März 2019 um 14:38 #1638086
SonicFanNerdModerator@chriskong
Wollte erst wieder weiter ausholen und vermutlich einen längeren Text schreiben, aber ich belasse es hierbei:Unter der (von dir angeführten) Prämisse, dass du i. d. R. bei einem Spiel, welches dich interessiert, lediglich (oder vorzugsweise und nur im Notfall digital) eine Retailversion in Betracht ziehst, da digital nur “Notlösung” ist:
Indem du eben nur Retail kaufen magst, obwohl dich das Spiel generell interessiert (sonst würdest du wohl kaum die Retail erwägen, bzw. dem Digitalkauf vorziehen) entgeht dem Digitalmarkt sehr wohl deine Kaufkraft, da du dich ja dagegen entscheidest und gleichzeitig lieber auf die Retail wartest.
Kaufst du dann später eine Retail-Version, die aufgrund der genannten Punkte nachgeschoben werden kann, dann verdient der Hersteller (und vermutlich dann eben auch ein dazwischen geschalteter Publisher) freilich doch noch an dir. Das ist aber für meine Hypothese schlicht irrelevant.Und damit das hier keine Diskussion um der Diskussion willens wird, wie das gerne mal passiert, bin ich an dieser Stelle raus.
Ist auch nicht bös gemeint, aber du wirst mich nicht überzeugen. 🙂
Da kannst du auch gerne weiter mangelndes Verständnis deiner Sicht meinerseits vermuten. Nichts für ungut.13. März 2019 um 15:38 #1638103
ChrisKongTeilnehmerNein, du verstehst es wirklich nicht, oder? Kaufkraft kann nur entgehen, wenn ich potentiell angesprochen werde, ist bei digital aber eben nicht der Fall. Meine Ressourcen sind, man stelle sich das mal vor, nicht unendlich. Also begrenze ich in Frage kommende Titel. Da ist digital schon mal ein erstes Raster, welches aussiebt. Es bleiben auch dann noch viel mehr Titel übrig, als ich mir leisten kann oder will.
In deinem Fall ist das Gejammer ja widersinnig, wenn du beispw. Spiele sogar zweimal digital kaufst und dich dann etwas nervst, dass es später doch noch als Retail erscheint. Das ist irgendwie paradox.
Das klingt so ein bisschen nach der Mentalität, ich geh zweimal in den Film rein, damit ich meinen Beitrag zum Erfolg leisten kann, in der Annahme, dass es unter Ausbleiben dieser Handlung nicht dazu kommt.Da man hier aber eben nicht von einem Retail-Release im eigentlichen Sinn sprechen kann, weil nicht für die breite Masse, ist die Optik von einem Verkaufs-Indikator eher zu vernachlässigen. Tatsächlich kommt es oft mehr auf die Qualität an. Bislang wäre mir nicht bekannt, dass man da gross Shovelware als Retail released hätte. Wie gesagt, man spricht damit nur einen kleinen Kreis an Liebhabern an, für die eben nicht die anderen Retail-Spiele als Konkurrenz dienen müssen. Ich wäge da nicht ab, kauf ich mir jetzt CoD oder Hollow Knight. Genauso wie Collectors Editionen oder der Entscheid für eine nicht durch den Kaufentscheid für “gewöhnliche” Spiele beeinflusst wird. Jaja, ich weiss, man hat nicht für alles Geld, insofern gibts ja schon einen indirekten Einfluss. Aber man kann sich in der Regel auch nicht alle gewöhnlichen Spiele leisten.
Für ein kleines Label ist also weit wichtiger, im Kernzielmarkt zu punkten, da ist es dann nicht wirklich erheblich, wie erfolgreich ein Spiel davor digital gelaufen ist. Deine Annahme ist aber, dass wenns genug Digitalkäufer gibt, sich jemand erbarmt, eine Retail-Fassung zu bringen, richtig?
Ich glaube schlicht, dass das nur ein bescheidener Faktor ist. Warum? Nun, einiges erschien eben sehr spät als eine solche Fassung. Das folgt eben nicht nach den Gesetzen normaler Releases, bei denen in den ersten Wochen nach Release das meiste Geld gemacht wird. Folglich ist da mehr der Wunsch einiger Fans nach einer Retailfassung aufgrund der Beliebtheit und der Affinität des Sammelns, die Grundlage für einen solchen Release. Da man die Spiele nur über einen kurzen Zeitraum und mit limitierten Auflagen anbietet, ändert sich am Preis auch nichts. Das Konzept hat natürlich seine Tücken, darum wird es jetzt auch in Teilen angepasst. Seit einiger Zeit laufen mMn die Verkäufe eher so schleppend. Und nur weil es “ausverkauft” angezeigt wird, muss es das nicht mal sein. Gerade LRG hat diese Sondersales, wo dann die angeblich ausverkaufte Ware zum Teil wieder erhältlich ist.
Was hat man also getan? Bei den Switchspielen geht man weniger Risiko, was nicht zuletzt am teureren Trägermedium liegen dürfte und nicht klar war, wie die Switchspieler auf solche Sachen generell ansprechen, also Retail vor digital. Nun ist einfach ein Zeitfenster offen für Bestellungen und wenn es zu ist, wird diese Gesamtzahl genommen und aufgerundet auf den nächsten Tausender. Stand so mal auf der Seite.
Das wiederum bringt natürlich etwas den Nachteil, dass man den Push von wegen limitiert und so, man soll gleich zuschlagen, verliert. Andererseits bleibt man nicht auf unzähligen Exemplaren sitzen.
Die Kehrseite hat aber auch diese Medaille. Mittlerweile gibts mehrere Anbieter und die wirklich interessanten Titel sind begrenzt. D.h. es kommen immer häufiger JRPGs mit durchschnittlichem Metascore in den Genuss eines Releases oder anderweitige Spiele, die aufgrund der allgemein kritisierten Qualität eher Ladenhüter-Potential haben.Im Umkehrschluss scheint es also eher einen Verteilkampf zu geben unter den Labels. Von daher wird es noch so manch minder-erfolgreiches Spiel als eine solche Edition geben. Da wird dann schon von Hause aus weniger auf die digitalen Verkaufszahlen, sofern überhaupt vorhanden, denn auf den Metascore oder dgl. geschielt. Bei den meisten dieser Labels arbeiten auch Leute, die sich mit der Materie auseinandersetzen. Da wundert es wenig, dass mittlerweile schon vorab potentielle Lieblinge angekündigt werden, ganz unabhängig von einem Langzeithorizont an verfügbaren Verkaufszahlen, z.B. the Messenger. Das Game ist noch relativ frisch, aber schon lange bei einem dieser Labels gebucht.
Vielleicht sollte ich die Ausweitung der Diskussion entschuldigen, aber
aber du wirst mich nicht überzeugen.
eine solche Einstellung ist eigentlich in einem Forum unwürdig, sprich von vornherein jedes Argument oder zukünftige als nicht valide erachten. Man könnte es auch einfach borniert nennen. Warum ich trotzdem drauf antworte? Gibt ja auch stille Mitleser. Aber gut, ich seh schon, ein probates Mittel, um jede Diskussion abzuwürgen ist, sie für eine Diskussion zum Selbstzweck zu erklären. Spricht nicht grad für das Forum, wenn sich einer der beiden Moderatoren so äussert, nix für ungut.
13. März 2019 um 16:52 #1638109
LofwyrTeilnehmerIch sehe das in dieser Diskussion eher wie SFN. Wenn genügend Interesse durch digitale Verkäufe generiert wird kann es sein das dadurch erst eine Retailfassung ermöglicht wird. Nimm Mal an ab 10.000 Verkäufen kann es sich das Studio leisten eine Retailfassung rauszubringen. 9.000 Leute kaufen es Digital und der Rest wartet auf eine physische Version weil “Digital ist ja doof”. Und schon kommt keine Retail Fassung raus.
Und ja, ich gehöre zu den Leuten die Kram kaufen oder ins Kino gehen um Interesse zu generieren. Zwar nicht für physische Versionen aber für Fortsetzungen. Warum werde ich mir wohl Alita auf Blu-ray holen wenn’s rauskommt?
13. März 2019 um 17:04 #1638111
ChrisKongTeilnehmerNur sind das nicht die Studios, die abwarten, ob sich ein Spiel so und so viele Male verkauft hat. Das sind Labels, die unabhängig von diesen Entwicklern diese Spiele als Retail bringen. Und da dürfte allgemeine Beliebtheit weit wichtiger sein, als die Verkaufszahlen. Das Label entscheidet, nicht der Entwickler. Der wird froh sein, wenn ein Label an ihn herantritt und es zusätzlich Cash gibt. Wie gesagt, zusehends sichern sich die Labels schon die Lizenzen, ehe absehbar ist wie erfolgreich ein Spiel digital gelaufen ist.
D.h. auch nicht, dass jedes Label einen gleichen Evalutationsprozess hat, mit dem es die geeigneten Kandidaten sondiert.
Natürlich sollte sich Qualität durchsetzen, so erstaunt es mich im Indie-Bereich auch absolut nicht, dass gute Spiele erfolgreich sind und das somit Hand in Hand geht. -
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