Gernseh-Serien
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ghostdog83 vor vor 1 month aktualisiert.
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8. Juli 2014 um 16:54 #1161003
TommoTeilnehmerHätte auch nicht gedacht das mir Sherlock so gut gefällt!
Das hängt aber auch viel mit dem Cast zusammen. Cumberbatch und gerade Freeman spielen toll!
Am besten hat mir aber Moriaty gefallen! Grandios!!!
8. Juli 2014 um 18:48 #1161004
ChrisKongTeilnehmerSo, noch eine Episode vom Ende von Dexter entfernt. Die letzte Staffel ist die schwächste, daran wird auch die letzte Episode nichts mehr ändern. Im Prinzip eine einzige Aneinanderreihung von schon verwendeten Elementen, die es alle schon mal besser gab. Ein wirklicher roter Faden hat auch nicht existiert. Wirkt wie eine Simpsons Episode, wo der Beginn nicht mehr viel mit dem Ende zu tun hat. Die Nebenplots sind langweilig und die Gastcharaktere fast alle langweilig und farblos.
Der Vollständigkeit halber wird sie natürlich geschaut, aber trotzdem ein Ärgernis. Die 8. Staffel war schon nötig für einen runden Abschluss, aber was man daraus gemacht hat war mehr als dürftig, schade um das verschenkte Potential. Die letzte Episode heb ich mir für morgen auf, heute gibts ja hoffentlich einen spannenden Fussballkrimi.
8. Juli 2014 um 21:58 #1161005
kevboardTeilnehmerTommo wrote:Am besten hat mir aber Moriaty gefallen! Grandios!!!
absolut!
spoiler: deswegen find ichs auch geil dass er in der ein oder anderen form auch wieder in der vierten dabei ist
wie genial man diesen charakter doch mit der rechten idee und dem richtigen schauspieler umsetzen kann!8. Juli 2014 um 22:23 #1161006
TommoTeilnehmer@kong: deine Einschätzung zu Dexter hört sich nicht so an, als wenn das Ende so ursprünglich von den Autoren erdacht war.
Hört sich eher nach “wir ziehen eine erfolgreiche Serie in die Länge” an.Oder liege ich da falsch?
10. Juli 2014 um 16:57 #1161007
ChrisKongTeilnehmerNaja, nicht ganz, eine 8.Staffel hätte durchaus noch neue Aspekte bieten können, Potential war vorhanden, nur hat man eben das kleinstmögliche herausgeholt.
Die Staffeln 1-5 waren sehr gut, danach gings langsam aber stetig bergab. 8 Staffeln sind vielleicht einfach zuviel für solche Serien. Breaking Bad haben auch 5 gereicht. Also von daher kann man auch etwas überstrapazieren. Den Autoren ist wohl einfach nichts mehr sinnvolles eingefallen. Siehs dir aber an und bilde dir selber ein Urteil, dann wirst du verstehen wie ichs meine.
Gibt ja reihenweise Serien, die zulange liefen. Diese ist eine davon.Edit: Letzte Folge geshen, hier nun mein Fazit als Spoiler markiert:
Irgendwie krass und irgendwie dann letztlich mutlos. Erst stirbt Debra, obwohl auf ein Happyend hingearbeitet wird, dann erlöst Dexter sie, will sich selbst umbringen und endet als LKW Fahrer, nein, also so ein Schmarrn. Irgendwie ist das so angelegt, als sollte da nach einer Weile eine Fortsetzung kommen, weswegen man das Ende dann offen gestaltet hatte.
Das ganze erinnerte mich an the Dark Knight Rises, wo man im Nachklang auch deutlich machte, dass Batman überlebt hat, anstatt dem Publikum die Wahl zu überlassen und das Ende freier zu interpretieren.
So kam mir der Schluss irgendwie zu negativ rüber ohne konsequent oder gar versöhnlich zu sein und das Oberhappyend hat man auch nicht gebracht.
Gut, die ganze Staffel wirkte so fahrig. Einen wirklich charismatischen Bösewicht gabs ja nicht, nur lauter belanglose Nebenfiguren, auf die man hätte verzichten können (Masukas Tochter z.B.).
Ärgerlich, weil die letzte Episode am Anfang durchaus Spannung aufzubauen weiss, aber das Ende einem dann halt unbefriedigt zurücklässt.
Ein wirkliches Highlight gabs nicht, in keiner Episode, die Staffel plätscherte bis zum Schluss dahin und verlor sich in Nebensächlichkeiten. Die letzte Staffel schaut man sich natürlich trotzdem an.
Fazit, nicht ganz so schlecht, wie ichs erwartet hatte, aber in Anbetracht des Potentials einfach nur schwach.10. Juli 2014 um 18:31 #1161008
ghostdog83Teilnehmer@Tommo: Es handelt sich um eine Showtime Serie – der Sender ist dafür bekannt, kreativen Einfluss auf die Entwicklung seiner Serien zu nehmen, was im Falle von Dexter und Homeland geschehen ist.
Das Ende von Dexter war ursprünglich anders geplant gewesen.10. Juli 2014 um 18:43 #1161009
TommoTeilnehmer@ghostdog: ach echt? Das wusste ich gar nicht. Vielleicht erklärt das auch, warum es so viele Staffeln von Californication gibt.
Da habe ich bis jetzt nur die tolle erste Staffel gesehen. Mich aber nie getraut die zweite anzufangen, weil ich glaube, daß ich die nächsten Staffeln nicht gut finden werde. Die erste Staffel ist so gut wie sie ist. Und kam zum Abschluß.10. Juli 2014 um 18:52 #1161010
ChrisKongTeilnehmerNein, also Californication hat mich bis und mit 5. Staffel prima unterhalten und immer wieder neue Aspekte gezeigt in Hank Moodys Leben. Kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die 6. ist soeben erschienen, hab ich noch nicht gesehen. Aber die Autoren der Serie sind wirklich 1a. Solange man die in Ruhe arbeiten lässt, hab ich keine Bedenken. Das andere heisse Eisen ist Shameless, meine Lieblingsserie von Showtime.
10. Juli 2014 um 19:20 #1161011
ghostdog83TeilnehmerZu den beiden genannten Serien (Californication, Shameless) kann ich nichts sagen, da ich sie mir nicht ansehe, bei den beiden von mir genannten wurde es aber von den Verantwortlichen Showrunnern direkt bzw. indirekt bestätigt. Es hängt auch davon ab, ob es sich um eine Serie handelt, bei der die Protagonisten ein nicht vom Sender gewünschtes Schicksal erleiden können, vor allem wenn sie bei den Zuschauern beliebt sind.
10. Juli 2014 um 19:22 #1161012
ChrisKongTeilnehmerNa, wenns danach geht, dann hätte man bei Dexter LaGuerta und Batista schon in der ersten Episode erschiessen sollen.
10. Juli 2014 um 19:47 #1161013
ghostdog83TeilnehmerIch weiß nicht, ob diese Charaktere in der Serie zu dem frühen Zeitpunkt so unbeliebt waren, dieses Bild ergibt erst aufgrund der späteren Staffeln, wobei beim Zweiten eine solche Antipathie nie aufgebaut wurde wie bei Ersteres bewusst geschehen.
Die ganzen Nebencharaktere waren in den ersten beiden Staffeln auch noch nicht so problematisch wie später. Nach und nach wurde es aber immer offensichtlicher, dass sie nur dazu dienen Sendezeit zu füllen, statt mit diesen interessante Nebengeschichten zu erzählen.10. Juli 2014 um 19:58 #1161014
ChrisKongTeilnehmeräh, also die haben einfach nur genervt. Schlecht geschrieben und schlecht gespielt und zwar von Anfang an. Hätte mir die schon zu Beginn zum Teufel gewünscht.
Das mag sicher auch an der deutschen Synchro liegen. Aber die Mimik geht dennoch auf die Kappe der Schauspieler. Zayas und Velez sind einfach Telenovela Material. Glaub ihre besten Auftritte hatten sie noch in OZ, wobei ich da auch froh war, dass Zayas nur ein kurzes Gastspiel hatte. Als ich aber hörte, dass er der Schurke im ersten Expendables Film wird, da war ich augenblicklich enthyped worden.
Die anderen Charaktere gingen eigentlich. Die Gaststars haben mir eigentlich ausnahmslos gefallen, die schwächsten hatte hier auch die letzte Staffel. Wobei Rampling einfach irgendwie verheizt wirkte, die Figur war schlecht geschrieben, sie hat noch das Maximum aus der Rolle herausgeholt.
Wen ich gerne wieder in einer Serie sehen möchte, das ist Stevenson aus Staffel 7, der hat als Profi einfach gefunzt. Schon in Rome fand ich ihn überzeugend.
John Lithgow war natürlich das Highlight schlechthin.
Mal sehen, was ich als nächstes ansehe. Da kommt mir in den Sinn, dass ich noch Luther fertig schauen muss. Glaube, dass ich dann sicher Bock auf die dritte Staffel Sherlock kriege.10. Juli 2014 um 20:04 #1161015
ghostdog83TeilnehmerRay Stevenson wird hoffentlich seine Termine freihalten, damit er die Rolle von Victarion Greyjoy in Game of Thrones übernehmen kann (zumindest hoffe ich, dass es diese Figur in die Serie schafft und er das Angebot erhält).
10. Juli 2014 um 20:07 #1161016
ChrisKongTeilnehmerDer hätte als Enforcer perfekt in Boardwalk Empire gepasst. Leider wurde die Serie ja abgesetzt. Eine Schande.
10. Juli 2014 um 20:31 #1161017
ghostdog83TeilnehmerSo weit ich weiß, wurde diese Entscheidung zusammen mit dem Showrunner getroffen mit Hinblick auf das Ende von Breaking Bad, es auf dem Höhepunkt enden zu lassen, um die Serie als Gesamtwerk zu steigern, statt es in die Länge zu ziehen.
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