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Ansicht von 15 Beiträgen - 1,786 bis 1,800 (von insgesamt 3,415)
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  • #1516711
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Hat schon jemand “Der Nebel” auf Netflix gesehen? Wie schlägt sich die Serie wenn man den Film kennt?

    Edit: Ich kucke grade Killjoys und finde das sich Aaron Ashmore und Aaron Paul irgendwie ähnlich sehen. Oder geht das nur mir so?

    #1517127
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    <b>Narcos

    Nach den Vorschusslorbeeren war ich ja gespannt. Eins vorweg, wer kein Spanisch kann oder keine Untertitel lesen mag, der ist hier falsch. Mehr als die Hälfte ist in spanisch gehalten. Tut der Authentizität aber durchaus gut. Die erste Staffel war im Nu durch und bin nun schon Mitte 2. Staffel. Definitiv eine der besten Serien aktuell auf Netflix. Wagner Moura als Escobar ist schlicht perfekt. Er wirkt dabei sogar einiges bedrohlicher als der echte Escobar, von dem immer wieder Footage gezeigt wird.
    Schieb jetzt schon ein bisserl Panik, wenn ich mit der 3. Staffel beginn, weil sind ja neue Folgen, will sagen danach wird’s wohl wieder dauern, bis was nachkommt.

    Wer Boardwalk Empire, Sopranos oder auch the Bridge mochte, dem könnte die Serie zusagen. Man sollte sich wie gesagt nicht vom vielen Spanisch abschrecken lassen, es lohnt sich.

    #1517196
    retroretro
    Teilnehmer

    Hammer Serie, ja.
    Witzige Szene:

    Interview mit dem Hauptdarsteller:

    Der Mann hat es drauf, diabolisch zu spielen.

    #1524116
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Lofwyr

    Gerade die ersten beiden Folgen von der Nebel gesehen. Was auffällt, die Figuren agieren wieder mal ultradoof bis ultradämlich, ergo talentfreie Schreiber. Von den Schauspielern her gehts in Ordnung. Der Film ist um Welten besser, spannender und dichter. Die Serie orientiert sich mehr an the Walking Dead und Konsorten.
    Fazit: Guilty Pleasure, aber definitiv nichts herausragendes.

    Dafür Narco Season 3 beendet. Hammer Serie, was die Wartezeit bis zur 4. Staffel schon fast unerträglich macht. Trotzdem ist Staffel 3 ein Abschluss.

    #1524776
    retroretro
    Teilnehmer

    Hey Kong, wann gibts mal wieder neue Fotos von deinen Filmkäufen? Würde mich freuen ^^

    #1524777
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    @ChrisKong: Dann kann ich mir das ja sparen.

    #1525430
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Retro

    Leider fehlt mir nicht nur dafür die Zeit. :-/


    @Lofwyr

    Verhält sich irgendwie ähnlich wie Under the Dome, man reichert die Ursprungsgeschichte mit zusätlichem Ballast an, sodass man sich fragen muss, warum man sich überhaupt darauf bezieht und nicht besser was eigenes gemacht hat. Leider bleiben die Probleme durchs Band die gleichen. Wenigstens kommt ab und an Resident Evil Zero Flair auf. XD

    #1525463
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Ich hab eh soooooo viel Kram in meiner Watchlist den ich nicht schauen werde da bin ich froh daß ich Mal was sparen kann.

    #1538617
    MaBecksMaBecks
    Teilnehmer

    Yeah yeah yeah
    Heut abend gehts für mich endlich los mit star trek.

    #1539024
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Mal ne kleine Auswahl, was so über die Mattscheibe geflimmert ist:

    Falling Skies:
    Eine Serie die ich mal im Free-TV angefangen hatte und nicht wirklich gut fand. Jetzt mit ein wenig Leerlauf habe ich mal die Serie durchgezogen. Tja und was soll ich sagen? Die schwankt von ordentlich aber etwas dröge (erste Staffel) über super trashig (nicht so wild) bis zu “meine Fresse ist das schlecht”. Die Serie musste anscheinend mit der heißen Nadel zu ende gebracht werden. Die letzte Staffel ist (nach der dritten) die mieseste.
    Ich neige auch irgendwie dazu, dass ich mir so Grütze dann trotzdem ansehe, weil ich es mal angefangen habe (Star Gate SG1 gehört zu dieser Art Serie – Totaler Müll, aber dennoch irgendwie unterhaltsam – auf eine hirntote Art und Weise).
    Meine Empfehlung:
    Auch wenn die Serie nicht zu schlecht anfängt und auch insgesamt ein paar nette Stellen hat, macht einen großen Bogen um die fünf Staffeln. Schaut euch einfach statt dessen was besseres an.

    Und damit kommen wir zu absolut gewolltem Trash:
    Z-Nation:
    Die Zombie-Serie ist einfach von vorne bis hinten so dermaßen dilettantisch, dass es teilweise schmerzt. Sie kann aber einen gewissen Charme entwickeln. Aber mehr als zwei bis drei Folgen am Stück gehen irgendwie nicht bei mir.
    Im Gegensatz zu Falling Skies nimmt sich die Serie aber nicht eine Sekunde lang selber ernst und ist damit diese “gute” Art von Trash, die man sich eben auch mal geben kann.
    Erwartet aber auf keinen Fall ein The Walking Dead.

    Killjoys:
    Bisher nur die erste Folge gesehen. Hat mich erst mal nicht überzeugt. Wird hinten angestellt.

    Slasher:
    Wie der Name schon sagt geht es hier um das traditionelle Slasher-Konzept. Frau kommt in ihre alte Heimatstadt zurück und bezieht das Haus in dem ihre Eltern auf grausame Art von einem Killer getötet wurden, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.
    Kurz:
    Spannungsarm, untalentierte Schauspieler und mehr oder weniger alles bekannt. Kann man sich schenken. Tut nicht wirklich weh, ist aber sterbenslangweilig.

    Kommen wir zu einer ganz guten Serie:
    Ozark:
    Thriller-Genre.
    Ein Investment-Berater, der Geld für ein Kartell wäscht, muss aus seinem alten Leben “flüchten”. Er zieht mit seiner Familie (zerrüttete Ehe inklusive) aufs Land in die “Orzarks” – Missouri. Dort bekommt er noch eine Chance sich und seine Familie zu retten: Er soll eine bestimmte Menge an Geld dort waschen und so unter Beweis stellen, dass er dem Kartell noch nützt.
    Die Folgen sind zum Großteil gut geschrieben. Spannungsaufbau findet statt.
    Die Figuren sind auch alle recht glaubwürdig, auch wenn hier und da mal in die bekannte “Mottenkiste” gegriffen wird, um den Charakteren Ecken und Kanten zu verleihen.

    Überrascht hat mich hier übrigens Jason Bateman, der die Hauptfigur überzeugend (und nicht dringend sympathisch) verkörpert. Auch auf dem Regiestuhl nimmt er für ein paar Folgen Platz. Und das macht er auch nicht schlecht.

    Was auf jeden Fall gut funktioniert, ist die Ausarbeitung der eigentlichen Machtlosigkeit der Familie. Auch wenn es mal gut für sie läuft, kommt bald wieder etwas, was ihnen vor Augen führt, dass sie eher ein Spielball der Umstände sind. Und trotzdem ist natürlich das erklärte Ziel: Überleben um jeden Preis.

    Nebenaspekt: Die Landschaft, die ihren Part zur Atmosphäre beiträgt, wird teils sehr gut eingefangen.

    Alles in allem eine Serie, die zwar vom Pacing her auch ein wenig schneller sein dürfte, die ihre Sache aber ganz gut macht.
    Die schau ich mir auf jeden Fall zu Ende an.

    #1543240
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Frage, schaust du Z-Nation im Original oder in der Synchro?

    #1543246
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Antwort: Synchronisiert.
    Gerade Z-Nation schau ich nur im Hirn-Aus-Modus. 🙂
    Ist die etwa wesentlich besser im O-Ton?

    #1543264
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ganz ehrlich, ja. Denn der Grossteil des trockenen Humors von Murph, geht ohne seinen britischen Akzent komplett flöten. Das lässt sich wirklich nicht übertragen. Und die Serie hebt sich ja genau dadurch von anderen ab. Finde die erste Staffel von den zahlreichen Ideen etwas interessanter als die Folgestaffeln bisher.
    Weiss jetzt nicht mehr, in welcher Staffel oder Episode das war, aber der Angriff begleitet vom Ritt der Walküren war einfach herrlich oder beispw. die Szene mit dem unverwüstlichen Doc und dem Zombie am Seil.
    Fand das insgesamt ein sehr erfrischendes Kontrastprogramm zu TWD mit seinen komplett humorlosen Plots.

    Aber ist halt wie immer Geschmackssache. Nur geht hier für mich wirklich vieles mit der Synchro futsch, was aber kaum gelöst werden kann, sprich die Synchro kann es gar nicht besser machen. Schau mir das meiste ja sonst synchronisiert an.

    #1543274
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Da werd ich mal ins Original-Dub reinhören.
    Gerade Murphys Charakter ist mir nämlich viel zu gewollt leider. Ich sehe das große zynische Potential, aber es mag irgendwie nicht hervorkommen (Staffel 2 Episode 3 zur Zeit).

    Was mir z. B. echt übel aufgestoßen ist, war das Ende von Staffel 1 Doc betreffend und wie dann damit in Staffel 2 weiter verfahren wurde.
    (Kann man im Forum inzwischen die Spoilerfunktion nutzen? Test : [spoiler title=”Spoiler”]Er wird übelst angeschossen, was auch in der ersten Folge von Staffel 2 aufgegriffen wird, aber vollkommen im Sande verläuft. Bald darauf wird so getan, als wäre das nie passiert …[/spoiler]. <- Sowas fällt für mich dann unter "Bad-Writing", mal den ganzen absichtlichen Trash außen vor gelassen.) [Edit] Uhh, Spoilerfunkton aktiv. Sehr gut.

    #1544491
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Nachdem ich the Expanse beendet habe, gings mit den ersten beiden Folgen Star Trek Discovery weiter. Als alter Trekkie war ich natürlich gespannt. Wo Licht ist, ist Schatten und das beschreibt meinen Eindruck recht gut.
    Auf der Habenseiten sicher Hauptdarstellerin Sonequa Martin Green. Leider muss sie gegen ein etwas wirres Konzept anspielen, denn so richtig scheinen die Autoren nicht gewusst zu haben, in welche Richtung sie wollen. Das ist mit auch ein Oberproblem. Entwicklung ist so Stakkato-artig, dass es wenig nachvollziehbar ist, was passiert.
    Weiter im Text. Die Optik hat wirklich Kino-Niveau. Das Innere des Schiffs, die Uniformen, Ausstattung, etc. wirklich vom Feinsten. Sowas hätte sich Roddenberry nie erträumen können. Ich wüsste aktuell keine Sci-Fi-Serie auf diesem hohen Niveau. The Expanse sah eigentlich auch schon fett aus, aber das ist hier nochmals eine andere Schublade.
    Next Point of the Tagesordnung, Reboot Klingonen. Hmm, einerseits lobe ich den mutigen Ansatz, andererseits ersaufen die mir schon fast in zuviel Makeup. Die gehen eher Richtung Remaner aus dem zehnten Kinofilm. Aber hier fühlt sich die Kultur wieder so richtig schön fremdartig an. Ich hoffe man hat auch noch anderes in Petto, denn ehrlich gesagt brauch ich nicht schon wieder Klingonen ohne Ende. Also da hoff ich doch auf mehr wirklich Neuartiges anstatt Neuinterpretation.
    Die zweite Episode endet dann auch gleich mit einem fetten Cliffhanger und macht Lust auf mehr. Also bislang bin ich eher positiv überrascht. Jedoch gibt’s einen fetten Kritikpunkt, den kein Klingone wegbathleten kann. Was für eine insgesamt farblose Crew. Hier könnte man nicht weiter von den Originalserien sein. Sogar der Exot ist einfach so unverstellbar langweilig, wie ne gähnende Nexus-Leere. Was haben die Autoren sich dabei nur gedacht? Vielleicht kommt da ja noch was, was eine ganz andere Entwicklung mit sich bringen wird. Ansonsten seh ich da echt schwarz. Gerade da erwarte ich von einem Sender wie Netflix, dass er sich treu bleibt. Sofern da überhaupt federführend. Denn a Original Netflix Series pappen die bei mittlerweile jeder drauf, auch wenn sie nicht der Urheber sind.
    Da schau ich jetzt halt mal von Woche zu Woche was geht.

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