Gernseh-Serien
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ghostdog83 vor vor 2 months, 3 weeks aktualisiert.
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9. Oktober 2017 um 12:12 #1587571
ChrisKongTeilnehmerSons of Anarchy Season 6
Was da wieder alles reingepackt wurde, würde bei anderen Serien oft für mehrere Staffeln reichen. Es geht wieder rund in Charming und die dramatischen Ereignisse nehmen überhand. Wer bisher nicht mit der Serie warm wurde, kann sich die Abschlussstaffeln sparen. Fans der Sons hingegen kommen voll auf ihre Kosten.
Bin jetzt im ersten Drittel der letzten Staffel und geniesse jede einzelne Folge. Zu schade, dass es einmal enden muss.9. Oktober 2017 um 19:19 #1587610
MaBecksTeilnehmerUnd wieder eine neue trek-dosis.
Gefallen hat mir wie interessant wieder die figuren und deren handlungen sind. Sei es der manipulative und nachvollziehbare captain, sein wissenschaftler oder saru, der anscheinend deutlich mehr ist als ein bloßer comic-relief.
Auch die klingonen dürfen eine geschichte durchleben, auch wenn die mich noch nicht so abholen konnte.
Einziger kritikpunkt: das jetzt schon inflationäre ausscheiden einiger figuren.
Hat wieder gut unterhalten.12. Oktober 2017 um 12:43 #1587909
ChrisKongTeilnehmerSaru find ich ehrlich gesagt langweilig. Irgendwie widersprüchlich die Figur, ohne dass es im Kontext wirklich Sinn macht. Und dafür, dass er 1. Offizier ist, scheint er verdammt wenig zu wissen. Generell sollte man nicht nach der Logik suchen, die gibt’s hier nur im JJ Abrams Style, sprich Logiklöcher so gross, dass Sonnensysteme hineinpassen. ^^ (beispw. strenggeheime Experimente mit gefährlichen Wesen, bei denen dann auch noch Leute sterben, aber auf dem kleinen Schiff kriegt das irgendwie keiner mit? Und natürlich lässt man den Meuterer praktisch in jedes sensible System ohne oder mit wenig Aufsicht rein.
Die 4. Episode fand ich bislang am schwächsten, insbesondere vom Spannungsgrad her. Aber kann auch nicht jede Episode ein Volltreffer sein, so far.Sons of Anarchy finale Staffel
Wirklich viele Überraschungen gibt es nicht, die Entwicklungen der vorangegangenen Staffeln wird konsequent zu Ende verfolgt. Das macht es nicht weniger dramatisch, aber Schockmomente wie in der 4. Staffel bleiben so aus. Trotzdem, eine meiner liebsten Serien. 7 Staffeln lang die Qualität so aufrecht zu erhalten, ist auch eine Kunst für sich. Allen voran sind die Darsteller zu nennen, die einfach einen grossartigen Job gemacht haben und jederzeit authentisch rüberkamen. Kurt Sutter hat nochmals alle aufgeboten, mit denen er zusammengearbeitet hatte (von the Shield sind immens viele Darsteller in der Serie vertreten gewesen). Das Ende hat dann auch eine klare Botschaft und wirkt auch nicht aufgesetzt. War die Serie perfekt? Iwo, sie hat genauso Schwächen wie andere auch, aber in der Summe darf sie sich wirklich zu den besten zählen, mMn.
Spartacus: Blood and Sand
Blutig mit Aussicht auf Schaschlik. Was mir irgendwie aufstösst ist die Videospiel-Optik mit den billig wirkenden Filtern und Effekten. Mich wundert, dass die Serie z.T. ne 18er Freigabe hat. Das hat alles so einen künstlichen Touch, der mMn eher wie eine 300 Karikatur wirkt. Nach 2 Folgen hab ich noch nichts gesehen, aber was ich sonst so mitgenommen habe, gefiel mir durchaus. Natürlich auch ein bisserl vorhersehbar und wirklich gehobenes Serienniveau wurde noch nicht erreicht. Aber auf alle Fälle unterhaltsam. Ein paar Klischees weniger hättens aber auch getan.
12. Oktober 2017 um 13:19 #1587913
MaBecksTeilnehmerWieso findest du saru widersprüchlich?
Sein nichtwissen erklär ichnir damit, dass er seine aufgaben ernst nimmt und sie der personalführung verschreibt, aber nicht mit dem cpt konform geht.
Glaube schon das die crew bescheid weiß, den schwarzen alarm kann man halt auch nicht ignorieren. Blos die detailfragen sind halt im wissenschaftssektor verschlossen.12. Oktober 2017 um 13:52 #1587931
ghostdog83TeilnehmerEine Frage der Sicherheitsstufe. Nicht jedes Besatzungsmitglied muss alles wissen. Der Captain scheint auf die Ideale der Sternenflotte nicht so wirklich Wert zu legen. Was den Umgang mit dieser Kreatur z.b. anbelangt. Seine Crew bewusst im Unwissen zu lassen, erscheint mir nicht abwegig. Wir wissen aber auch nicht, wer alles von der normalen Crew davon weiß.
12. Oktober 2017 um 14:11 #1587938
ChrisKongTeilnehmerEin Teil weiss ja bescheid, lässt sich ja nicht umgehen, wenn Räumlichkeiten, Energie-Kraftfelder und dgl. installiert sind. Aber dieser Saru schein ja ein Gewissen zu haben. Als Nr. 2 soll er nicht bescheid wissen, was an Bord vor sich geht. Sry, erzählt das jemand anderem. Das ist halt einfach wenig plausibel, scheint die Macher eh nicht zu scheren, den Eindruck hat man eigentlich von Beginn weg. Dann kriegt Michael das Erbe von ihrem ExCaptain Monate später einfach so??? Passt halt zum Moment, wirkt dennoch nicht durchdacht. Und so wirklich analysieren tu ich die Serie ja nicht, fällt aber halt auch so schon auf, dass man Versatzstücke mixt und sich erst hinterher fragt, wie sich das ganze einfügen soll. Bessere Schreiber achten halt auf sowas, mMn. Wie gesagt, müsste man da jetzt mit der Lupe suchen, würd ich anders urteilen. Definitiv kann die Serie in dem Bereich noch massiv zulegen. Zudem wirken dauernde Plotholes bei Sci-Fi Serien irgendwie noch schwerer, ringt das Genre doch seit jeher darum, auch ein etwas klügeres Publikum ansprechen zu wollen.
12. Oktober 2017 um 14:38 #1587958
MaBecksTeilnehmerWürde sogar sagen, saru ist das gute gewissen der crew.
Selbst michael ist da nicht so enteger.
Sind halt auch noch nicht die glorreichsten starfleet-zeiten. Oder handelt es sich vllt sogar wirklich um die sektion? Gar das mirtor-universe?
Bis jetzt gibts noch viel Platz zum spekulieren.12. Oktober 2017 um 16:13 #1587964
ChrisKongTeilnehmerNa an Sektion 31 glaub ich nicht. Man bewegt sich in einem komplett anderen Kanon und lässt da eher minimale Bezüge aufblitzen. Lustiges Easteregg, Elon Musk wird als bedeutend für die Geschichte eingestuft. ^^
Wenn Saru das gute Gewissen der Crew ist, scheint ihm die Zusammenarbeit mit dem skrupellosen Captain Lorca (der Killerwal) wenig auszumachen. Scheint wohl eher die Sternengrotte zu sein, wo der gelandet ist. Dazu ne Buddel voll Romulanischem Ale, Hohoho.12. Oktober 2017 um 20:27 #1588010
MaBecksTeilnehmerNaja, er ist halt auch der IO, das verpflichtet;-)
Aber spielt sich nicht trzdem in der originalen timeline?12. Oktober 2017 um 22:00 #1588013
ghostdog83TeilnehmerPrime Timeline. Also ja. ?
20. Oktober 2017 um 11:34 #1588767
ChrisKongTeilnehmerSpartacus
So, 3 Staffeln durch noch eine ausstehend. Irgendwie fühlte sich das Ende von Staffel 3 wie ein vorgezogenes Serienende an. Es rundet die Ereignisse eigentlich perfekt ab. Was im Nachgang folgen soll? Mal schauen. Ähnlich ergings mir damals mit Boardwalk Empire und Babylon 5, wo die vorletzten Staffeln auch noch mal stark verdichtet waren und sehr gut aufgelöst wurden, zum Nachteil der Abschlussstaffel allerdings, die dagegen deutlich verlor.
Hat man sich mit dem Look erst mal arrangiert, kriegt man hier wirklich eine Serie, die DMAX zu aller Ehre gereichen würde. Der leider verstorbene Andy Whitfield wurde durch Liam McIntyre ersetzt. Hier seh ich auch eine gewisse Parallele zu Bab5, wo man den Hauptdarsteller ersetzt hat, wenn auch aus anderen Gründen, dies aber kompensiert werden konnte. In dem Fall hat man mMn die Last deutlich von der Figur Spartacus auf andere Figuren verlagert. Da man einen wirklich guten Cast hat, hat das mMn auch sehr gut funktioniert.
Werd mir sicher noch die Komplettbox auf Bluray zulegen. Mal sehen, ob ich heut noch dazu komm, die 4. Staffel zu starten.20. Oktober 2017 um 12:18 #1588772
MontyRunnerTeilnehmerSpartacus nimmt im Serienverlauf qualitativ mMn ab, lohnt aber noch. Hast Du zwischenzeitlich auch Gods of the Arena gesehen? Falls nicht: Mach das, bevor Du die letzte Staffel guckst.
Sons Of Anarchy fand auch ich total geil. Leider mal wieder eine Serie ohne Sympathieträger. Was für ein Haufen armer Wichte. Aber unterhaltsam 🙂
EDIT
Vermutlich ist es egal, of Du Gods vorher oder nachher guckst, da vermutlich schon alle Figuren eingeführt wurden. Bester Zeitpunkt dürfte nach Staffel 1 sein.20. Oktober 2017 um 12:40 #1588773
ChrisKongTeilnehmerBei Netflix ist Gods of the Arena Staffel 2, ging ja nach der Reihenfolge, wusste aber im Vorfeld schon, dass es ein Prequel ist, eben wegen Andy Whitfield. Generell ist das mit der Chronologie so eine Sache, z.B. bei Spielen. Da geh ich lieber nach Erscheinungszeitraum, weil man so eben bei Spielen davor auch die Anspielungen versteht oder Konsequenzen einer Entwicklung erahnen kann.
Hast du meine Mail eigentlich gekriegt?
20. Oktober 2017 um 13:26 #1588785
MontyRunnerTeilnehmerDann hast Du es ja in der idealen Reihenfolge geguckt (nach Erscheinungszeitraum ist das beste, ganz meine Meinung).
Die Mail ist angekommen. Thx 🙂 Kann ich zurzeit leider sehr gut gebrauchen.
Und wenn mal wieder was anliegt, kannst Du mich jederzeit anhauen.24. Oktober 2017 um 18:19 #1589362
ChrisKongTeilnehmerSpartacus letzte Staffel
Überraschenderweise verdichtet sich die Spannung nochmal ehe sie am Ende aufgelöst wird. Aber mit Wiederholungen lebt man auch hier. Ich hatte auf jeden Fall mit weniger gerechnet. Aber so, wie es sich entwickelt hat, war es schon ganz gut. Die Ambivalenz der “bösen” Römer wird hier sogar deutlich mehr unterstrichen, als das in der Vergangenheit der Fall war mit Klaba.
Wer viel Action will, wird mit der Serie gut bedient. So grob über den Daumen gepeilt, 60% blutiges Gemetzel, 20% Schwänze, 15% Verrat und 5% Geschichtsklauberei.American Horrorstory
Bin jetzt etwa in der Hälfte der ersten Staffel. Viel chronologisches Wirrwarr. Ansonsten werden diverse Versatzstücke des amerikanischen Horrorkinos verwurstet. Viel zu viel für meinen Geschmack. Das lässt alles so beliebig werden. Gruselig ist das Ganze leider überhaupt nicht. Da helfen die übertrieben eingesetzten Streicher auch nix. Viel eher erweckt es den Eindruck einer Karikatur. Als Drama geht die Gschicht auch nur so halbwegs durch. Figuren benehmen sich so arg klischeehaft, dass es schmerzt. Irgendwie hat man das alles schon mal anderswo besser gesehen.
Hin und wieder werden erwartete Twists angepasst, um ein Minimum an Überraschung zu bieten, aber auch das so arg willkürlich und aneinandergereiht, dass man sich fragt, ob die Drehbuchautoren jeweils gewusst haben, was in der Folge davor passiert ist. Unglaubwürdig triffts am besten. Und das ist mit auch der Grund, warum man einfach keine Anteilnahme am Schicksal der Figuren generieren kann.
Als groteskes Panoptikum menschlicher Abgründe/Ängste funktioniert die Serie bislang noch am besten. Es ist fast so, als würde die gleiche Familie einfach alle Twilight Episoden (nicht die Filme sind gemeint, obwohl die auch ein Graus sind) hintereinander erleben, gepaart mit ein paar Shining-Momenten, aber wirklich verfangen tut da nichts. Hoffentlich wird das noch was oder zumindest die anderen Staffeln. -
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