Gernseh-Serien
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ghostdog83 vor vor 1 month aktualisiert.
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22. Dezember 2014 um 22:57 #1161469
ChrisKongTeilnehmerOch und jetzt hast du gar nicht gesagt, ob du Lights Out schon kennst.
24 krankt wie andere Serien aus der selben Zeit, an dieser ewigen Streckung, immer, wenn man meint den Antagonisten bei den Eiern zu haben, kann er entkommen. Das ist Plottechnisch einfach mau. Zudem wiederholen sich ständig die gleichen Elemente. In jeder Staffel ein Maulwurf, ein Terrorist, etc. 6 Staffeln hätten vollauf gereicht. Konnte mich noch nicht dazu durchringen, Staffel 9 zu schauen.
Prison Break, Alias, alles die gleichen seriellen Schnitzeljagden. Auch eine Serie wie Heroes krankte daran. Nur dass diese zusätzlich noch Logiklöcher in der Grösse Australiens aufzuweisen hatte.
Aktuell bin ich noch an the Bridge dran, die US Version. Diane Kruger ist eine Light Version von Kristen Bell. Bislang leidlich spannend. Demian Bechir ist wirklich ein Gewinn für die Serie. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt. Sind auch noch ein paar andere interessante Darsteller dabei, so z.B. Ted Levine und Matthew Lillard.
22. Dezember 2014 um 23:07 #1161470
ghostdog83TeilnehmerKenne ich noch nicht. Wie sieht es mit dem Ende der Staffel aus?
22. Dezember 2014 um 23:19 #1161471
ChrisKongTeilnehmerGelungener und konsequenter Abschluss. Man merkt, dass man da hätte ansetzen können für eine zweite, aber ist nicht so, dass man in der Luft hängen gelassen wird.
Die Serie wurde mir vom Bruder empfohlen, der sie sich eigentlich anschauen wollte wegen Stacy Keach, der ihm in Titus als Titus Vater imponiert hatte.
Darsteller aus the Wire und OZ runden den Cast ab. David Morse hat zudem eine geniale Gastrolle. Ich ging mit wenig Erwartung an die Serie ran, aber sie hat mich sehr schnell gefesselt.
Sind auch nicht sehr viele Episoden, kann man also gut zwischendurch schauen. Und am Ende möchte man definitiv mehr davon. ^^23. Dezember 2014 um 11:44 #1161472
ghostdog83TeilnehmerGut, dann kommt die Serie auf meine Watch List.
Nachtrag Marco Polo
Die Serie sollte ursprünglich mal bei Starz als Nachfolgeformat von Spartacus antreten (was nun Black Sails tut), ebenso ist die Serie dem Wuxia Genre zuzuordnen, was u.a. den blinden Kampfkunstmeister Hundred Eyes erklärt, welcher Marco Polo in den Kampfkünsten unterweist.
Den Vergleich mit Rome werde ich daher nicht mehr anbringen, Spartacus passt dagegen schon eher – mMn schneidet der Pilot zu Marco Polo besser ab.
Das Intro finde ich gelungen.
[youtube]eLEb5Q9VSuk[/youtube]
23. Dezember 2014 um 12:43 #1161473
ChrisKongTeilnehmerMal sehen, wieviele Folgen gibts denn bisher? Lief die schon komplett in German?
Ich mag historische Stoffe, egal ob Film oder Serie, Hauptsache gut gemacht.
23. Dezember 2014 um 12:59 #1161474
ghostdog83TeilnehmerNetflix veröffentlicht bei Eigenproduktionen die Staffeln jeweils vollständig mit allen Episoden zeitgleich – 10 Folgen in dem Fall.
Diese sind alle auch wahlweise auf Deutsch oder Englisch mit Untertitel verfügbar bis zu 4k Auflösung.23. Dezember 2014 um 15:10 #1161475
ghostdog83Teilnehmer[youtube]yW3y2xhj_50[/youtube]
edit:
Sehe mir gerade die zweite Folge MP an – die Synchronstimme von Prinz Dschingim geht mal gar nicht, die Stimme des Schauspielers ist viel besser. Die Wirkung der Dialoge mit Kahn und seiner Mutter fallen dadurch qualitativ ab.
23. Dezember 2014 um 17:56 #1161476
ghostdog83Teilnehmer



23. Dezember 2014 um 17:57 #1161477
ghostdog83Teilnehmer

23. Dezember 2014 um 18:00 #1161478
ghostdog83TeilnehmerDie zweite Folge war besser, einige Dialogzeilen waren aber ohne Übertreibung wie aus dem Lehrbuch (z.b. der am Ende der Folge).
1×02 “Vom Wolf und vom Hirsch”



23. Dezember 2014 um 18:23 #1161479
ChrisKongTeilnehmerSieht doch recht opulent aus.
Hast du dir eigentlich schon eine der Borgias angeschaut? Oder the Tudors, Vikings? Tudors kommt ja jetzt endlich eine Bluray Komplettbox, die werd ich mir wohl mal holen. Vikings hab ich Staffel eins gesehen, war wirklich gut und von den beiden Borgia-Serien die mit Irons, auch wirklich eine feine Sache. Die deutsche Koproduktion mit John Doman wollt ich mir eigentlich auch noch diese Tage geben.
Ein Glück, dass the Lack of Cinema durch Serien aufgefangen wird.
24. Dezember 2014 um 7:52 #1161480
ghostdog83TeilnehmerBis auf Vikings (Season 1) habe ich davon noch nichts oder nur ausschnittsweise Mal was angesehen. Die dt. Borgias habe ich bei ZDF Probe geschaut, war ok, nichts was vom Dialog oder der Ausstattung besonders hervorzuheben wäre, die Tudors liefen mal bei ARTE, was ich u.a. von Staffel 1 gesehen habe, war nicht schlecht, konnte mich aber in dem Moment noch nicht so richtig einfangen, das Interesse, die Serie aber mal vollständig anzuschauen, ist aber hier viel größer und wahrscheinlicher als bei den Borgias (dt.). Die US Variante kenne ich nur anhand von VFX Videos, welche ich aus Interesse an der Ausstattung mir angesehen habe.
Marco Polo ist neben GoT die derzeit aufwendigste Serien-Produktion der Welt – um einen Vergleich hierzu anzubringen, House of Cards hat für zwei Staffeln mit zusammen 26 Folgen und teuren Schauspielern wie Kevin Spacey und Robin Wright ca. 100 Mio. Dollar gekostet, Marco Polo kostet bei 10 Folgen für Staffel 1 ohne große Stars ca. 90 Mio. Dollar. Der Serie ist das Budget deutlich anzusehen.
Das Gefälle zwischen den Kritikern und den Zuschauern klafft weit auseinander. Der Netflix User Score bezieht sich hier mutmaßlich nur auf den deutschsprachigen Raum, der US Score liegt gleichauf (4.3 von 5), bei ca. 375.000 tausend Nutzern.
24. Dezember 2014 um 9:11 #1161481
ChrisKongTeilnehmerNaja, Wertungen. Auf imdb ist beispielsweise Donnie Darko auf Platz 202 von 250. Für solch pseudointelligenten Mumpitz, der mMn mehr Blendwerk ist, als was anderes, steht das in keinem Verhältnis zu div. Klassikern, die dabei wohl übergangen wurden.
Bei gewissen Serien schaltet meist sowieso nur ein, wen auch das Thema interessiert, gerade bei historischen Sachen. Dann kommt bei einigen auch noch der Suggestiv-Bonus hinzu. Alle findes toll, dann muss ich es auch toll finden, auch wenn ich nicht weiss warum. Prominentestes Beispiel, der Pate. Der taucht jetzt ständig auf irgendwelchen persönlichen Listen auf. Aber fragt man mal nach warum, kriegt man eher eine Antwort, die drauf schliessen lässt, dass die Person den Film entweder kaum kennt oder etwas davon hängengeblieben ist.
Von daher tendiere ich eher zu Personen, deren Film- und Seriengeschmack ich kenne, das hat für mich deutlich mehr Aussagekraft.
Als Beispiel nenne ich hier mal meinen Bruder und dich (Ghostdog). Was ich bislang so gelesen habe, deckt sich so ziemlich mit meinem Geschmack. Wenn du also eine Serie gut findest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie mir auch gefallen könnte, da wir ähnliche Ansprüche haben. Wenn du was daran kritisierst, dann könnten das auch genau die Punkte sein, die mich stören.
Mein Bruder schaut ja alles US oder original, bis auf the Returned, da sein französisch mies ist. Und bislang war jede Serie, die er mir empfohlen hat, sehr gut bis super. Er ist aber auch heikler als ich. Braucht die Serie zu lange, um in die Gänge zu kommen oder ist nach konventionellem Muster der Network Machart, dann interessiert ihn das wenig.
Also, wenn du jetzt sagst, Marco Polo lohnt sich, dann werde ich in jedem Fall reinsehen.
Marvels Agents of Shield
Nun hab ich die erste Staffel gesehen. Erinnert an Serien wie Smallville und Heroes. Aber nicht wegen der Superhelden Thematik, sondern von der Machart her.
Ein bisschen Mentor, eine Hupfdohle, die sich beweisen muss, das Mündel des Mentors, die zwielichtige Person mit Vergangenheit, der Technikfreak mit den Deus ex Machina Lösungen, wenn erforderlich.
Während bis zur Seasonmitte sehr viel Standalone Folgen zu sehen sind, gibts nach und nach einen roten Faden, der parallel zu Iron Man 3 und Captain America 2 läuft. Freilich ohne dass einer der beiden Avengers sich auch nur kurz zeigen würde, verpasste Chance nenn ich das. Immerhin konnte ein anderer sich zu Cameos hinreissen lassen, was zwar keine wirklich interessanten Auftritte sind, aber dem Universum der Serie mehr Glaubhaftigkeit verleiht.
Die Effekte sind ordentlich, aber Shield wirkt wie eine Hinterhof-Organisation und kaum wie der Geheimdienst schlechthin. Da kommen 24 und Alias einfach professioneller rüber, wobei halt, bei 24 gabs ja auch in jeder Staffel einen Maulwurf, Alias war kaum besser. Ich nehms zurück, die sind alle nur doof und Backgroundchecks beim Personal kennen die nicht.
Egal.
Ich fand die erste Staffel unterhaltsam, wenn man weitere Infos zum Cinematic Universe von Marvel ziehen will. So als Serie ohne diesen Bezugspunkt wär sie kaum die Rede wert und wohl auch schon abgesetzt. Vielleicht zeigt Staffel 2 ein wenig mehr Drive. Ich finde einfach diese Episodenanzahl ist tödlich, da wirkt alles so arg gestreckt, dass es nicht mehr schön ist. Was es zu erzählen gab, das hätte man auch in halb sovielen Folgen unterbringen können.
Das Casting ist leider auch nicht so das Gelbe vom Ei. Während Clark Cregg (Coulson) deutlich charismatischer ist, als in den Filmen – Gott sei Dank- so sind die Sidekicks nervig (Chloe Bennet als Skye) fade (Brett Dalton als Ward) oder unsympatisch (Ming-Na Wen als May).
Die Gegnerschar ist da kaum besser, obwohl da sogar recht gute Schauspieler dabei sind. Aber hier macht das Drehbuch zu wenig draus.Hoffentlich wird zumindest das bei Staffel 2 besser.
30. Dezember 2014 um 10:24 #1161482
coketheguyTeilnehmerThe Bridge? Ich habe das Original Die Brücke auf Netflix gesehen. War ganz gut.
Wie ist The Bridge?
30. Dezember 2014 um 10:34 #1161483
ChrisKongTeilnehmerÄhnlich wie Justified, mit ein bisschen Traffic gemischt, aber Justified ist deutlich besser. Aber von der war ich nach der ersten Staffel auch nicht restlos überzeugt. The Bridge fehlt es etwas an Humor, die Figuren wirken mir alle insgesamt zu bieder. Gibt wohl Drama, aber Menschlichkeit? Da ist Steigerung durchaus möglich. Diane Krüger ist besser als es den Anschein hat, Bichir und Levine eine sichere Bank.
Die Nebenplots sollte man mit interessanteren Charakteren anreichern, wenn man punkten will. Auch hier zitiere ich gerne wieder Justified.
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