Meckerweide
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captain carot vor vor 3 months, 2 weeks aktualisiert.
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12. November 2013 um 20:29 #1033033
retroTeilnehmerSelbstgemacht schmeckt´s am besten ^^
Verdammt, ich muss morgen dringend einkaufen. Ich hasse es. Man trifft immer irgendjemanden, der einen anquatscht und mit gierigem Blick ins Wägelchen starrt. Hab eh nie Zeit und bin am durchlaufen, aber entweder bremst so einer oder andere Geldbörserl-Klauber oder Kartenzahler mit 10 Versuchen.
Ich könnte kotzen.12. November 2013 um 20:39 #1033034
LofwyrTeilnehmerHab ich gestern ganz vergessen. Es ist wieder Fastnacht oder wie ich sage Spaß-Nazi-Saison. Alle Spießer ziehen ihren Stock aus dem Arsch, marschieren “lustig” verkleidet durch die Straßen und skandieren “Spaß, zwo, drei, vier”. *würg*
12. November 2013 um 21:22 #1033035
captain carotTeilnehmerSelbstgemachte Mayo?
12. November 2013 um 21:36 #1033036
retroTeilnehmerOh ja, diese ganzen Zysten-Videos machen Spaß!
Und das kommt nur von schlechter Ernährung und den giftigen Duschgel´s ^^12. November 2013 um 21:50 #1033037
ChrisKongTeilnehmerIch glaub ich muss kotzen.
12. November 2013 um 21:56 #1033038
captain carotTeilnehmer@retrofreak: Da ich an einer ungünstigen Stelle (Höhe Steißbein in die rechte Arschbacke rein) mal eine 5*2*2,5cm Verkapselung hatte möchte ich dagegen Einspruch erheben. Der Teil mit 5*2*2,5cm war übrigens das, was der ambulante Chirurg zur Biopsie geschickt hat. Ursache war ein eingewachsenes Haar.
Da konnte ich anderthalb Wochen nicht sitzen, was die Fahrten zum Arzt interessant macht. ^^
12. November 2013 um 22:00 #1033039
retroTeilnehmerLagewechsel war somit nicht drin.
Fuhrst du etwa selbst?12. November 2013 um 22:12 #1033040
captain carotTeilnehmerNein. Ich hatte da schon genug damit zu tun, vom damals dritten Stock bis zum Auto zu kommen. Im Auto musste ich mich dann eigentlich so positionieren und abstützen, dass mein Hintern möglichst weit vom Sitz entfernt war.
Das erheöht den Schwierigkeitsgrad als Beifahrer doch deutlich.
12. November 2013 um 22:14 #1033041
ChrisKongTeilnehmerKönnt ihr dafür nicht einen Furunkelthread aufmachen, da könnt ihr euch gegenseitig die erzählerischen Pickel ausdrücken
12. November 2013 um 22:23 #1033042
retroTeilnehmer[img]https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTWdW8AdbCHSRWSnVWjqc3YRm7fhRpDg896uIdXFnzT8FybmKro[/img]
Psychosomatisch steht für dich, Chris. Also wenn du beim lesen körperliche Schmerzen bekommst ^^
12. November 2013 um 22:37 #1033043
ChrisKongTeilnehmerGeht schon wieder, musste nur mal kurz den Brechreiz unterdrücken, aber das kann man ja fleissig trainieren auf der NewsSeite
12. November 2013 um 22:40 #1033044
WichtgestaltTeilnehmerWenn ihr gerade euer Lehramtsstudium durchzieht, laßt es!
Wenn ihr gerade überlegt, ob ihr irgendwas ehrenamtlich für eure Kinder machen sollt, laßt es!
Ich kommen gerade vom Schulelternbeiratstreffen zurück und mein Puls ist immer noch auf grenzwertig.
Kurz die Vorgeschichte:
Ich habe ab 2005, seitdem meine Tochter im Kindergarten ist, immer nebenbei ehrenamtlich geholfen. Erst im Kindergarten, danach in der Schule und zeitgleich im Hort.
Kindergarten war eine schöne Zeit. Da ging es bei der unbezahlten Arbeit meist nur darum, wer beim Aufbauen hilft, wer den Sankt Martin spielt, ob es beim Weihnachtsbasar auch Glühwein geben soll, etc.
Alles leicht zu klären und so habe ich auch in der Schule gleich die Aufgabe als stellvertretender Klassenelternbeirat übernommen. Ich kam mit der Klassenlehrerin meiner Tochter gut zurecht, es gab keine größeren Problem, kurzum: Es lief alles super.
Knapp 3 Wochen später standen aber die Wahlen zum Schulelternbeirat an. Ich war als Elternteil erst neu auf der Schule und nahm deswegen an der Wahl teil.
Also zunächst nur als aktiv Wählender und nicht als jemand, der sich zur Wahl stellte.
Allerdings begann dann das berühmte Beamten-Mikado: Wer zuerst zuckt, verliert.
Der damalige Schulelternbeirat gab bekannt, dass er diesen Posten nicht weiter übernehmen konnte und deswegen ein neuer Schulelternbeirat gewählt werden müßte. Was darauf folgte war zuerst eisiges Schweigen und danach vielstimmigen Erklärungen, warum man selbst nicht dieses Amt übernehmen könne. Als Neuling saß ich etwas verschüchtert da und gab keinen Ton von mir. Schließlich fandt sich doch jemand, der dieses Amt übernehmen wollte und es war nur noch die Stelle des Stellvertreters offen. Es war schon kurz vor 23 Uhr, niemand wollte dieses Amt übernehmen. Ich auch nicht, aber gut. Ich wollte nach Hause, ich hatte etwas Erfahrung durch den Kindergarten, was sollte schon schief gehen.
Ich stellte mich zur Wahl als Stellvertreter und wurde auch direkt gewählt.
Alles cool soweit. Ich erfuhr kurze Zeit später, dass Lehrerinnen an unserer Grundschule komplett zerstritten waren und der Umgang miteinander überhaupt nicht mehr klappte. Jenachdem, welche Eltern man fragte, war immer ein andere Lehrerin daran schuld.
Trotzdem, das erste Jahr war noch problemlos machbar in der Schule. Es gab eine neue Schulleiterin und alles schien sich wieder zu regeln.
Gleichzeitig ging meine Tochter ja auch noch in den Hort. Dieser wird durch eine Elterninitative getragen und durch einen Vorstand aus der Elternschaft geleitet.
So weit, so gut. Allerdings schied auch hier wieder direkt ein Mitglied aus dem Vorstand aus.
Neuwahlen!
Wieder Beamten-Mikado!
Ich hatte zwar erst das Amt in der Schule übernommen und aber nachdem mir versichert wurde, dass ich erst langsam rangeführt werden würde, ließ ich mich doch breitschlagen.
Und hey, sowohl im Hort als auch in der Schule ließ sich alles problemlos nebenbei erledigen.
Zumindest im ersten Jahr. Danach verließ die Schulelternbeirätin ihren Posten und somit bin ich nachgerückt.
Alles ok, war ja vorher auch kein Problem.
Dachte ich.
FALSCH GEDACHT!
Es kam langsam zum großen Personalwechsel in der Lehrerschaft. Klassen mußten während des Schuljahres die Lehrerin austauschen lassen, weil diese versetzt wurden. Und natürlich war die Schulleitung und meine Wenigkeit Schuld (Es stellte sich später heraus, dass diese Anweisung vom Schulamt kam und es keine andere Möglichkeit gab, als diese Wechsel durchzuführen).
Egal, ich hatte meine ersten “Freunde” in der Elternschaft gefunden.
Gut, nach wurde es wieder ruhiger, aber 2, 3 Monate hatte ich richtig Streß.
In dem Hort lief es soweit ganz gut.
Bis die Unfallkasse kam. Und der Brandschutz.
Mit einem Schlag hatte wir einen Batzen Auflagen zu erfüllen. Ich erklärte mich bereit, Glasereien und Schreinereien zu kontaktieren. Wir hatten klare Vorgaben durch die Behörden, also sollte es kein größeres Problem sein.
DENKSTE!
Wir sind bei der Kita als Einrichtung der öffentlichen Hand dazu verpflichtet jeweils 3 Angebote einzuholen. Jeder Glaserei und jeder Schreinerei fiel sofort ein Grund auf, warum wir es nicht so wie vorgegeben durchführen konnten. Außerdem war lange unklar, wieviel Geld wir überhaupt für die Arbeiten zur Verfügung haben würden.
Es zog sich wie Kaugummi.
In der Schule ging mittlerweile die neue Schulleitung in Mutterschutz, aber der Wechsel in der Lehrerschaft war ja durchgeführt wurden, was sollte also schief gehen?
ALLES!
Die neuen Lehreinnen waren nicht richtig eingeführt worden, also lief anfangs ziemlich viel verkehrt. Und da es ja allgemein bekannt ist, dass in der 2ten Klasse schon die Weichen für das weitere Leben gestellt werden, war also gleich die Kacke am Dampfen.
Obwohl scheinbar alles schlecht lief, stellte ich mich wieder zur Wahl…
und OH, WUNDER!
Ich wurde wiedergewählt. Wie immer ohne Gegenkandidaten, denn sobald sich jemand bereiterklärt, dieses Amt zu übernehmen, schnaufen alle durch und denken sich:” Gottseidank”.
Naja, es war eigentlich alles ok, zwar mit mit viel unbezahlter Arbeit verbunden, aber es schien ja gut zu laufen.
BIS HEUTE ABEND…
Heute standen die Wahlen der Elternvertreter für die Schulkonferenz an. Es wurde in diesem Jahr mit der Elternbeiratssitzung zusammengelegt, weil es uns in den letzten 2 Jahren nicht gelungen war, 5 Elternvertreter zusammen zu bekommen. Eigentlich etwas, was man in knapp einer einer halben Stunde hätte erledigen können.
Es hat knapp 3 Stunden gedauert. Die Wahl ha sich schon ewig hingezogen, aber danach standt noch der Punkt “Verschiedenes” auf der Tagesordnung.
Kurzum:
Ich konnte mir heute von 2, 3 Personen anhören, was ich in meinen 1 1/2 Jahren als Schulelternbeirat falsch gemacht habe. Teilweise waren es die gleichen Personen, die mich noch vor ein paar Wochen gewählt haben.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Mache nie etwas ehrenamtliches, wenn die Leute erwarten, dass du es als Full-Time-Job erledigts
Genug gemeckert, ich spiele jetzt erstmal einen FPS um meine Aggressionen abzubauen;-)
tl;dr12. November 2013 um 22:47 #1033045
AnonymInaktivAlle reden von diesem Forentreffen. Und kein Mensch hat mir was davon gesagt.
12. November 2013 um 22:56 #1033046
WalldorfTeilnehmerFieserFettsack wrote:Alle reden von diesem Forentreffen. Und kein Mensch hat mir was davon gesagt.

Ob das an Deinem Nickname liegt?
12. November 2013 um 23:01 #1033047
ChrisKongTeilnehmer@Wichtgestalt Du erinnerst mich an meine Mutter, die hat auch angefangen sich immer mehr und nochmehr aufzuhalsen. Ich finde man sollte sich eine Limite setzen, man muss nicht für alles verantwortlich sein, lieber ein paar Ämter weniger und die dann dafür umso besser und engagierter ausführen. Sollen sich auch andere mal den Arsch aufreissen, kann ja nicht sein, dass die Gesellschaft ihre Last immer nur auf ein paar wenige Schultern verteilt. Ich würde dem Einhalt gebieten, bevor es dir dann doch noch zuviel wird und es sich dann in anderen Lebensbereichen bemerkbar macht. Mir ist nämlich schon aufgefallen, dass du hier kaum noch aktiv bist, was schade ist. Das mit dem Pflichtbewusstsein kenne ich, ich hab bis zuletzt gearbeitet und meine Gesundheit schliesslich geopfert, wofür? Genau, für nichts. Nein, trage besser Sorge zu dir und deiner Familie, die hat Priorität. Ehrenamtliche Arbeit schön und gut, aber es gibt einfach eine Grenze.
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