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    Beiträge
  • #1038026
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Also erstmal, die meisten Arbeitsprogramme nutzen nur eine GPU. Wobei auch da Multi-GPU machbar wäre.
    Bei Optimus isses halt so, dass (theoretisch) immer die passende GPU ausgesucht wird. IGP bei wenig Leistungsbedarf, Nvidia GPU bei hohem Leistungsbedarf. Aber bei einigen Programmen zickt das extrem. Ich hab Inventor Pro 2014 z.B. erstmal nicht ans laufen bekommen, Schuld war Optimus. Derzeit zickt schon wieder was rum und weigert sich, die eingestellte GeForce zu nutzen, was super nervig ist.

    Zwei GPU’s sinnvoll nutzen kannst du teils bei GPGPU Support, wo eine halt nur entsprechende Berechnungen vornimmt. Wobei man meistens in der Praxis entweder GPGPU oder Grafikleistung braucht.

    #1038027
    denxdenx
    Teilnehmer

    Ach so. OK. So macht das die FirePro auch. Die dicken Programme nutzen die FirePro, die anderen die Intel.

    #1038028
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ja. Aber NV macht groß Werbung und viel mehr Probleme. :-p

    Das nervt manchmal ziemlich. Momentan hätt ich echt Bock auf nen gescheiten Desktop…

    #1038029
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    retrofreak wrote:

    @OSTD & @KnightWolf

    In beiden Fällen gilt – Es gibt Patientenrechte, Notfall-bzw. Akutmaßnahmen und immer die Möglichkeit, Schmerzen zu lindern.

    Dass in euren Fällen nicht mehr passiert ist, lässt auf eine äußerst schwache Rettungskette und ebenso unqualifiziertes (fachlich) wie dämliches (menschlich und ethisch) Personal schließen. Ein Totalversagen sozusagen.

    Die Rechte liegen klar auf: Das Recht auf eine ordentliche Behandlung durch einen qualifizierten Arzt gehört da mit dazu. Unnötig zu erwähnen, dass das Usus sein soll.

    Des weiteren werden im medizinischen Bereich idealerweise sofort Blutabnahme, Röntgen bzw. CT und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt sowie Analgetika verabreicht, um mal den Akutschmerz zu stillen.

    Ist das Labor dann da, sollte in euren Fällen das CRP (Entzündungszeichen) im Alarmbereich sein und spätestens dann das Personal reagieren lassen.

    Ihr hättet auf eure Rechte berufen können. Da wäre ich knallhart.

    Mit den Rechten ist das so eine Sache, die meisten lassen sich einfach abspeisen. Schliesslich erwartet man ja vom Fachpersonal die entsprechenden Kompetenzen.
    Leider erkennen die Mediziner manchmal die einfachsten Probleme nicht.

    #1038030
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    die blinddarmgeschichte ist echt der hammer.
    muss man schon selbst einen auf arzt machen und diagnosemethoden vorschlagen.
    OneStepToDoc sag ich nur.

    gute besserung an freundin auch von hier aus!

    #1038031
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Alles gute zur deine Freundin OstD. Es wird alles wieder gut.

    #1038032
    VreenVreen
    Teilnehmer

    Ärzte rechtlich anzugehen ist eine extrem schwierige Sache. Anwälte raten von so was auch ab, da die Unterlagen welche zur beweisfindung genutzt werden können eh im Besitz der angeklagten sind und dementsprechend geschönt werden können. Es ist extrem Schwer wirklich Fehler nachzuweisen, weshalb auch eine Rechtsschutzversicherung normal keine Lust auf so was hat und wenn man selbst nicht tausende Euro für so ein Verfahren über hat, man sich gut überlegen muss was man bereit ist zu riskieren. Es gibt Organisationen die geschädigten Hilfe anbieten, an die man sich wenden kann, die auf vielfältige Arten unterstütz en können.

    #1038033
    KnightWolfKnightWolf
    Teilnehmer

    @Retrofreak
    Danke dir! Vielleicht hast du wirklich Recht. Gegen Ärzte vorzugehen ist aber immer so eine Sache, da diese meistens immer das Recht auf ihrer Seite haben, keine Fehler eingestehen wollen. Im Laufe der Jahre bin ich gegenüber Ärzten auch misstrauischer geworden, hinterfrage auch vieles. Manchmal ist es auch gut wenn man einen 2ten Arzt konsultiert, denn vielleicht kommt dieser dem Problem ja auf die schliche, diagnostiziert eine ernstzunehmende Krankheit, die wenn man Glück hat, sich noch im Anfangsstadium befindet, behandelt werden kann. Surfe manchmal auch viel im Netz um mich schon im Vorfeld zu informieren. Dennoch habe ich auch schon viele Ärzte sowie Pflegepersonal kennengelernt die ihren Job sehr gut gemacht haben, wirklich mit Leidenschaft dabei sind, für die man nicht einfach nur eine Krankenkassennummer ist, gibt leider aber auch unqualifizierte Leute die gerade in diesem Bereich nichts verloren haben.

    #1038034
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das ändert nix an der Tatsache, dass die Halbgötter in weiss in vielen Fällen einfach nur mässig kompetent sind. Ich könnte dir Sachen erzählen, da würdest du vom Glauben abfallen. Nein, eine gesunde Skepsis ist da durchaus angebracht.
    Und ich red da aus Erfahrung, letztlich hatte ich genügend Ärger wegen genau dem, die Ärzte hingegen gehen weiter ihren Jobs nach und streichen dafür massig Kohle ein, zumindest in der Schweiz.

    #1038035
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Ich finde den Grundton den Ärzten hier gegenüber sehr kritisch. Meine Freundin ist selber Ärztin und hat mir schon einiges erzählt.
    Es ist ja nicht so, dass Ärzte absichtlich Fehler begehen. Grade in Krankenhäusern spielt oft Übermüdung eine Rolle. Und Fehler sind nun mal auch bei Ärzten menschlich. Bei grober Fahrlässigkeit ist natürlich jeder Arzt selber schuld, aber zumindest die Ärzte die ich kenne (Sind nur Ärztinnen), geben jeden Tag ihr Bestes und würden niemals absichtlich ein Menschenleben gefährden. Hinzu kommen wirtschaftliche und personelle Entscheidungen. Zur Entlastung der Krankenkassen und wegen des Budgets der Krankenhäuser muss eben auch nach Wahrscheinlichkeiten gearbeitet werden.
    Letztendlich möchte ich nicht so einen verantwortungsvollen Beruf haben, der je nach Facharzt-Richtung nicht mal gut bezahlt wird. Denn alle ihre Freundinnen die Allgemeinmedizin im Krankenhaus machen, müssen teilweise 1-2 Überstunden täglich machen. Unbezahlt.
    Man muss sich also immer beide Seiten angucken.

    edit:
    Wegen Verklagen: Kann meiner besseren Hälfte auch mal passieren. Sie ist in einer Kinder – und Jugendpsichiatrie und muss bei Notfallaufnahmen eben immer entscheiden. Ist genug Kapazität im Haus? Will sich der/die Jugendliche/Jugendliche wirklich umbringen? Die erzählen einem natürlich, dass sie das nicht machen werden und das geritzte oder das gelabere davon “nur so” war. Aber wenn das dann mal jemand durchzieht, dann kriegen manche Eltern auch nen Rappel und verklagen die Station. So etwas ist wie gesagt noch nicht passiert, einmal ist ein Mädchen abgehauen und war 2 Tage vermisst. Meiner Freundin ging es die ganze Zeit lang scheisse. Die kennt das Mädel ja und hatte Angst, dass sie sich etwas angetan hat. Die ist zum Glück wieder aufgetaucht. Aber zu der eigenen Belastung kommen dann eben noch teilweise “unnötige” Klagen. Wie gesagt: Imer auch die andere Seite bedenken.

    #1038036
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Ja und wenn sie nicht “kompetent” sind? Dass machen die auch nicht mit Absicht. Eine Diagnose stellen ist eine komplexe Angelegenheit, die in Wahrheit ja auch nur auf Wahrscheinlichkeiten beruht. Wenn ein Patient bestimmte Symptome aufweist, dann muss man eben irgendwann auch eine Diagnose stellen. Die kann natürlich auch falsch sein. Ich will ja auch nur sagen, dass man nicht so “abfällig” oder “abwertend” sein sollte.

    #1038037
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wenn du in meiner Situation wärst, ich glaub du würdest anders denken, das kann ich dir versichern. Es geht gar nicht mal um eine Fehldiagnose, sondern dass überhaupt mal eine erst gemacht wird.
    Kommt hinzu, dass man wenn man Glück hat, an die richtigen Ärzte gerät und wenn man Pech hat an die falschen, die dann irgendwas aus falschem Stolz heraus fabrizieren, anstatt klar zu sagen, ich verfüge nicht über die Kompetenzen.
    Dann teilweise diese beschissene Borniertheit, wo man einfach stur auf irgendwas beharrt, aus Prinzip, nicht weils Sinn macht.

    Es wäre ja nur schon mal besser, wenn viele Ärzte auf ihre Patienten hören würden.

    Leider ist genau das das Problem. Wird auch immer wieder im Fernsehen thematisiert, nicht ohne Grund. Ich bin leider auch erschrocken, als ich feststellen musste, dass ausgewiesene Fachkliniken einen Scheissdreck wissen, da ist man als Patient einfach ausgeliefert.

    Von 10 Ärzten taugt die Hälfte nicht. In meinem Fall war die Quote noch einiges schlechter. Im Umfeld hab ich aber wie gesagt noch viel haarsträubenderes gehört.

    Pflegepersonal schneidet da deutlich besser ab, da würde ich 8 von 10 ein gutes Zeugnis ausstellen. Wenn man in div. Spitälern war, kriegt man halt einen gewissen Einblick. Das Personal muss sich da meist auch mit veralteten Infrastrukturen rumschlagen, dafür können die ja nix.
    Schlimm waren mMn nur die Pfleger/Innen, die nicht kommunikationsfähig sind, wie gesagt, der kleinere Teil.

    #1038038
    VreenVreen
    Teilnehmer

    Ärzte sind nur menschen, soviel ist klar. sie trauen sich zu die Verantwortung für leben und Tod anderer tragen zu können und helfen vielleicht tausenden von menschen. das wird honoriert, finanziell, durch den gesellschaftlichen status etc. aber egal wie kompetent und idealistisch man ist, irgendwann baut man scheiße und macht Fehler. und die art und weise wie man mit diesem Fehler umgeht wiegt meiner Ansicht nach moralisch genauso schwer, wie die tausende male, die man vorher vielleicht keine Fehler gemacht hat. und in der Beziehung erscheinen teile der Ärzteschaft durch meine persönlichen Erfahrungen wie eine schlangengrube. wir hatten in der Familie den fall, das jemand aufgrund falscher Medikation verstorben ist, was wir uns anhand vorrangegangener aussagen von Ärzten und Pflegepersonal, den Symptomen und der art des Todeskampfes des Patienten und der eigenen Recherche zusammen reimen konnten. nachdem es vorbei war, bemühten wir uns rechtlich gegen die behandelnden Ärzte vorzugehen. aber wie in einem schlechten thriller waren die akten unvollständig, das personal hatte seine aussagen (kollektiv) angepasst und das beste, obwohl eine Autopsie mündlich gewünscht wurde, wurde offenbar keine durchgeführt, was wir aber erst nach der Einäscherung erfahren haben.

    alle beweise waren also verschwunden und es stand aussage laie gegen aussage Ärzteschaft, also ist so gesehen nichts passiert. ausser halt das jemand viel zu jung an etwas gestorben ist, woran normalerweise keiner stirbt.

    #1038039
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, das “Fehlermanagement” ist sogar grauenhaft. Ich musste ja sogar die Klinik wechseln, weil die meinten, da könne man nix machen. Leider kriegt man nur bei akuten Notfällen einen Soforttermin. Aber durch die Verzögerung sind Folgeschäden entstanden, die alles weiter verkompliziert haben. Einfach weil die Einsicht der behandelnden Chirurgen gänzlich gefehlt hat. Ein neuerliches Vorsprechen endete mit einer Ansammlung an Widersprüchen.
    Jedem normalen Menschen, dem ich das im Detail erzählt habe, hat sich dabei an den Kopf gefasst. Unter anderem auch andere Ärzte.

    Wenn ich in meinem Job Scheisse gebaut habe, musste ich auch den Kopf hinhalten, wäre mir nie in den Sinn gekommen, einfach zu sagen, nicht mein Problem.

    #1038040
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Im Korbacher KH gibt es keine kompetenten Menschen, immer wenn ich da war, haben die nichts auf die Reihe bekommen. Operieren können die nicht und nicht mal einen sterilen Verband wechseln…

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