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Ansicht von 15 Beiträgen - 9,451 bis 9,465 (von insgesamt 15,492)
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  • #1039451
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Da schaue ich die 10 Gebote an. Nicht gedacht, das Chappie gut ist

    #1039452
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    @ghostdog

    Mein Problem dabei war wohl, dass manche Effekte sehr gut eingebunden wurden, so wie die von dir hier aufgezeigten, andere aber wiederum nicht. Sowas wirkt einfach inkonsequent.
    Den Cast fand ich größenteils auch eher schlecht. Die schauspielerische Leistung von Bale war zwar wieder mal gut, aber Turturro z.b konnte ich in der Rolle des Pharao so gar nicht ernst nehmen (was auch an der deutschen Stimme liegen könnte). Über Weaver müssen wir gar nicht erst reden. Komplette Fehlbesetzung, meiner Meinung nach. Zumal die Rolle selbst auch absolut austauschbar war.

    #1039453
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Die VFX-Branche steht unter einen enormen Zeit- und Kostendruck.

    Das Studio was den Oscar für die CGI bei Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger gewonnen hat, war zu dem Zeitpunkt bereits Pleite (der Auftrag war ein Verlustgeschäft).

    Exodus hat einen ziemlich großen Anteil an Postproduktion im Bereich CGI. Die daran beteiligten Studios habe sicherlich das getan, was innerhalb der gegebenen Zeit möglich war.

    #1039454
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Letzten Endes sind das wohl teils verschiedene Sachen.

    Die Regisseure oder auch die Studios wollen zu viel. Nicht mal unbedingt zu viel CGI sondern mehr Übertreibung. Bei Exodus gibt’s wie bei vielen anderen aktuellen Filmen CGI die ich nicht nicht ohne Making of als solche erkenne. Andersrum können dank Filtereinsatz Sachen nach Computergrafik aussehen, die keine sind. Hab das schon im Blu Ray Thread geschrieben, aber letztes Beispiel war Dain Eisenfuß beim dritten Hobbit. Gespielt von Billy Connolly mit einer eigentlich echt tollen Maske sieht er dank maßlos überzogenem Filtereinsatz mehr nach Computer aus als Gollum in den Herr der Ringe Teilen.

    #1039455
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    So weit ich weiß, war der Schauspieler aufgrund seiner Krankheit in diesen Szenen vollständig durch CGI ersetzt wurden.

    Die Arbeit bei Exodus empfinde ich auch als runder, während beim Hobbit durch die Nachdreharbeiten der Zeitplan wohl verworfen wurde, die Postproduktion dadurch nicht die Qualität erreichen konnte, die sie wollte. Die Klonarmee ist da ein gutes Beispiel, wo man zeitlich gesparrt hat.

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    #1039456
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Begonnen der Angriff der Klonkrieger hat. :-)

    #1039457
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das ist ein Thema für sich. :-p Massive hat das vor Jahren hinbekommen. Aber bei den glattgebügelten digitalen Elfen sieht es oft einfach seltsam aus.

    Die Software kam auch bei The Dark Knight zum Einsatz und ich wette, da haben es die allerwenigsten erkannt. Ebenso bei 8 Blickwinkel. Und bei einer Reihe anderer Filme, wo ich es definitiv nicht gemerkt hab.

    Dafür gibt es beim Hobbit Inkonsistenzen, die man womöglich digital hätte angehen können, wo man aber nix gemacht hat Auch ein Thema für sich.
    Ein Problem beim dritten Hobbit ist aber, dass durch den Filtereinsatz ziemlich oft einfach restlos alles künstlich aussieht. Nicht dass das der einzige Film in meiner Sammlung mit massivem Filtereinsatz ist.

    #1039458
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich finde mit dem Filtereinsatz wird bei neuen Produktionen oft auch übertrieben. Gabs zwar in älteren Filmen auch schon mehr als genug, aber meist einfach ne Ecke dezenter, ohne dass das Bild schreit, Schatz, schau mal, ich hab den Farbfilter entdeckt. ^^

    #1039459
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Hängt halt auch vom Film ab. Sin City und 300 haben extreme Filter, das passt aber in beiden Fällen vor dem jeweiligen Hintergrund. Hugo Cabret nutzt Filter wiederrum selektiv und nicht sooo krass. Wären auch noch reine Farbfilter als Stilmittel. Das ist halt eh etwas anderes.

    Hier kommt aber noch dazu, dass die anderen Teile das nicht in dem Maß genutzt haben. Zwar wurden seit die GEfährten Filter selektiv für bestimmte Szenen verwendet, aber nich in dem Maß wie hier.

    #1039460
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, nur sind da die Filme halt recht konsequent so gehalten und der Einsatz basiert halt auch stilistisch auf einer Vorlage (in dem Fall Comics). Aber warum man das heute in praktisch jedem Thriller und Actioner einbauen muss, erschliesst sich mir weniger. Bedauerlich, wenns zum einzigen Merkmal eines Streifens mutiert.

    #1039461
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Bei 300 war der Filtereinsatz sehr stimmig, punktgenau- bei Rise of an Empire dagegen kam er mir zum Teil weniger passend vor.

    #1039462
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Mir gefiel die Dauergriesselei weniger, Stilmittel hin oder her. Hat den mässigen Film dann auch nicht viel besser gemacht. ^^ Da fällt mir ein, dass ich den Nachfolger noch gar nicht gesehen habe. Die Kritiken dazu waren ja nun jetzt auch nicht wirklich eine Motivation, es bald zu tun. :-)

    #1039463
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Erstmal lässt sich das digital halt kostengünstig realisieren, mit ziemlich freien Möglichkeiten, wenn man das mit analog vergleicht. Gerade seitdem digital gedreht wird statt analoges Filmmaterial aufwendig zu digitalisieren.
    Da sind Filter eine relativ einfache Möglichkeit, einen vermeintlich eigenen Look zu geben. Allzu oft wirkt das dann völlig generisch.

    Mag auch an unserer schönen, neuen Fotoshop Welt liegen. Nachbearbeitet ist mittlerweile schon der Normalfall.

    Das ist aber bei Filmen auch nicht alles. Manche Regisseure, bei weitem nicht alle, verlernen allmählich das wesentliche. Ob da jetzt das Timing für Szenen flöten geht, man so viele epische Kamerafahrten verwendet dass keine davon mehr episch wird…

    Herr der Ringe vs. Hobbit ist auch da ein prima Beispiel.
    Dass mir in der Szene bis heute ein Schauer über den Rücken läuft liegt nicht am riesigen Orkheer, das zwischendurch zu sehen ist:
    [youtube]xVEYcTyj1Do[/youtube]

    Dazu kommen halt Dinge, die innerhalb des Mittelerde Universums einfach unlogisch sind
    [youtube]_gRPY23mv_o[/youtube]
    Da sind mehrere dunkelhäutige bis afrikanischstämmige Frauen in der Menschenmenge zum Schluss. Ich will ja nicht mal kleinlich sein, aber das passt so gar nicht in diesen Teil von Mittelerde.
    Von größeren Logiklöchern red ich erst gar nicht.

    Jetzt bin ich bei Filmfehlern nicht besonders pingelig. Hand auf dem Rücken, Einstellungswechsel, Hand nicht auf dem Rücken, sowas kann ich prima ignorieren.

    Schwieriger sieht es da aus, wenn Ork Obermacker plötzlich mit Signalwimpeln und Horn oben auf dem Berg steht, keiner hat’s gemerkt und Erklärung dafür gibt es auch nicht.

    Ein Teil der Regisseure und vor allem Entscheidungstrainer müsste (wieder) lernen, dass groß und laut bei weitem nicht alles ist.

    #1039464
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Jetzt bin ich bei Filmfehlern nicht besonders pingelig. Hand auf dem Rücken, Einstellungswechsel, Hand nicht auf dem Rücken, sowas kann ich prima ignorieren.

    Ich versuch da auch, so gut es geht, drüber hinwegzusehen. Das erste Mal ist mir sowas wirklich penetrant bei dem Farbwechsel des Shirts von John McLane aufgefallen, ein Klassiker. Ich red mir dann immer wieder ein, dass er sich völlig verschwitzt in Motorenöl oder so gesuhlt hat. ^^

    Nur wenns dann teilweise so arg ist, wie bei Fury Road, dann hört der Spass für mich auf. Da haben die die Entfernungen auch nicht so im Griff gehabt und von physikalischen Gesetzmässigkeiten fang ich lieber mal nicht an. Da hat mich das einfach recht gestört, weil kaum zu ignorieren.

    Das Timing ist ja beim Schneiden ja nun wirklich recht entscheidend, wenn es um die Glaubwürdigkeit einer Abfolge geht. So finde ich es z.B. bis heute irgendwie störend, dass sich Indy in Teil 1 der Reihe rechtzeitig hochziehen kann, während die Steintür schon unten sein müsste, besonders da die Liane, an der er sich festhält, weiter nachgibt. Da stimmt mMn das Timing nicht so wirklich. Beim Anschauen merkt man einfach, dass irgendwas nicht stimmt, noch ehe man merkt, was genau es ist. Auf jeden Fall ging mir das so.

    Aber auch damit kann ich leben. Was bei mir dann aber echt den Brechreiz entstehen lässt, wenn Wire-Fu eingesetzt wird und es als solches zu erkennen ist. Bestes Negativ-Beispiel Drew Barrymore in 3 Engel für Charlie. Da wird die gute so offensichtlich an einem Seil hochgezogen, ich versteh nicht, wie man die Szene so lassen konnte. Das wirkt dann sogar recht peinlich.

    Was auch hin und wieder Störfaktor ist, wenn der Stuntman klar als Double zu erkennen ist. Heute gibts das glaub ich weniger, da man das digital nachbearbeitet, hat man damals aber kaum oder gar nicht gemacht.

    All diesen Sachen ist gemein, dass sie die Kinomagie und -immersion stören und faktischer Fremdkörper sind. Solche Sachen sind eigentlich auch z.T. gut vermeidbar, wenn eben auch mal der unbefangene Blick das Material sichtet. Aber vielleicht kann das der ein oder andere Macher von Filmen nicht mit seinem Stolz vereinbaren.

    #1039465
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das klassische Timingproblem ist ja gar nicht so selten. Bei Indy müsste das von da an wo sich die Steintür schließt locker drei Mal zu gehen. Evtl. fährt die ja erst noch mal hoch, weil was im Weg ist. ^^
    Das Opening als ganzes find ich wiederrum bis heute gelungen.

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