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  • #1041010
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Auf Phoenix wird die Polizei München zitiert, kein Material zu zeigen – was Phoenix dann doch tut. -_- (wie der Täter auf Menschen schießt, die Polizei vorgeht)

    #1041011
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Die Polizei bittet um Verzicht der Bilder um ihre eigenen Ermittlungen nicht zu veröffentlichen.
    Derzeit gehen ja nur “alte” Bilder durch die Medien.

    In Frankreich wurden so wohl mal Terroristen gewarnt, dass die Polizei wisse wo sie sich aufhalten. Die haben dann ihre Position gewechselt.

    #1041012
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich sehe keinen Informationsgehalt in einem Video, wo der Täter auf Menschen schießt, wenn die Tat auch so bereits bekannt ist, Worte als Information völlig ausreichen, ohne es visuell zu zeigen.

    #1041013
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Ja du siehst das nicht so, andere aber vielleicht schon….

    #1041014
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Generation Facebook halt.

    #1041015
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo? Gehts noch?`Das Embargo auf Bildmaterial wird deswegen gefordert, damit es nicht zum selben fuckup kommt wie schon bei diversen Terrorakten zuvor, als prominentestes Beispiel wäre da der Anschlag auf das Olympische Dorf von 1972, bei dem sich die palästinensischen Attentäter per TV-Liveübertragung ein genaues Bild machen konnten, wie die Polizei vorzugehen gedenkt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Schach spielt man doch auch nicht, indem man seine Überlegungen zum nächsten Zug laut herausplärrt.Jedenfalls gewinnt man dabei eher selten…

    Der Unterschied zu Worten liegt in der Möglichkeit der genauen Lokalisierung der Gegenkräfte.

    #1041016
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Dann erklär doch mal, worin da der Mehrwert im Vergleich zur Aussage eines Nachrichtensprechers liegt, der diese Information über seine Worte transportiert.

    #1041017
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Die Täter bzw. Gruppen erhalten dadurch auch das was sie haben wollen, ihr Handeln wird in der Öffentlichkeit gezeigt.

    Das Material was ich angesprochen habe war zu dem Zeitpunkt noch aktuell (wie der Täter auf Menschen schießt, die Polizei vorgeht).

    @ Chiimori
    Du scheinst nicht zu verstehen, dass ich von dieser strategischen Frage losgelöst das Zeigen des Videos wo der Täter bei seiner Handlung zu sehen ist für fragwürdig halte.

    Auf die reine Information reduziert ergibt sich hier einfach keine Notwendigkeit dafür.

    #1041018
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Na das ist aber in gewissen Fällen sicher utopisch anzunehmen, die oder der Täter hätte da noch gross Zeit TV zu schauen, während einer Schiesserei. Das kommt ja ganz auf die Situation an.

    Die Frage ist, was tun und wie geht man damit um? Die Videos im Netz verhindern ist praktisch unmöglich. Ans Gewissen und den Verstand der Menschen appellieren wohl ein ähnlich hoffnungsloses Unterfangen.

    Die Medien sind sich dieser Verantwortung schlicht nicht bewusst. Und darum wird sich da auch mit Sicherheit kaum was ändern, sprich auf der Ebene würde man wohl nur Ressourcen verschwenden. Gesetzgebung anpassen funktioniert im Zeitalter des Internets halt genauso schlecht, weil man da grenzübergreifend Befugnisse haben müsste. Und so bleibt das Always On eben ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gut, weil eben auch die Vorfälle in den USA dokumentiert werden (Gewalt gegen Afroamerikaner und Behördenwillkür), andererseits eben schlecht, weil es Gewaltätern eine Plattform bietet, die sie zusätzlich motiviert.

    #1041019
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Außer wenn die Körperkameras in solchen Fällen zufällig mal wieder ausfallen.

    Ansonsten sehe ich den Sachverhalt wie du.

    #1041020
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Der Umstand, dass wir bald 10Mia Menschen auf dieser Kugel sind, dürfte Wasser auf die Mühlen der Misanthropen sein. Wir kriegens in dieser Gesellschaft zusehends mit Problematiken zu tun, die hausgemacht sind und nicht einem natürlichen Ursprung erwachsen sind, zumindest nicht in der Ausprägung.
    Und während man meint, mit der Herausforderung zu wachsen, macht der Journalismus irgendwie das genaue Gegenteil. Das gesunde Mass ist dabei längst dem Diktat von Superlativen unterstellt. Es zählt wer der erste, brutalste und sonstwas ist.
    Leider können viele einfach nicht mehr die reale Welt von der medialen abgrenzen und nehmen einfach alles für bare Münze, was der durch den Mainstream gefilterte Zensor von oben zum besten gibt. Man fügt noch ein paar Wortkreationen wie Dichtestress u.a. hinzu und fertig ist das leicht bekömmliche Nachrichten-Potpourri.

    #1041021
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    Ich sehe keinen Informationsgehalt in einem Video, wo der Täter auf Menschen schießt, wenn die Tat auch so bereits bekannt ist, Worte als Information völlig ausreichen, ohne es visuell zu zeigen.

    Sowas sollte man allein aus Respekt der Opfer und Angehörigen nicht veröffentlichen. Angehörige gehen nun durch eine harte Zeit, sie müssen nicht auch noch auf Videomaterial stoßen wo sie sehen können wie jemand erschossen wird.

    Man sollte es natürlich der Polizeit zukommen lassen aber nicht für die Öffentlichkeit irgendwo hochladen.

    #1041022
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ahja, gestern im TV noch solche Sachen, es gilt als gesichert, dass es min. 3 Attentäter sind. Heute morgen ist es scheinbar nur noch einer.

    #1041023
    Cold SeaversCold Seavers
    Teilnehmer

    Es waren lt.Zeugenaussagen 3 Täter.Oft kommt es in Panik vor das die Wahrnehmung sich verfälscht.Auch war von Langwaffen sprich Gewähren die Sprache.Die Polizei muss dann den Einsatz nach der größt möglichen Gefahr aus planen.Und dies war dann eben die nach drei Täter..Gott sei dank war es nur einer.

    #1041024
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Panikanrufe haben dem Täter sogar geholfen. Die haben massiv Ressourcen verschwendet, indem sie Einsatzteams hingeschickt haben, wo nix war. So zumindest der Sprecher der Polizei.
    Anders ist auch nicht zu erklären, dass es bei dem Aufgebot solange gedauert hat, bis man den ausfindig gemacht hat.

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