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  • #1112170
    Anonym
    Inaktiv

    auf der 360 sind solche Games schon möglich, aber in Sachen Ki, Anzahl der Gegner, Komplexe Umgebungen, flüssige Framerate mit ne Gute Auflösung, kommt der 360 an seine Grenzen… (siehe Skyrim, war dort schon wie an seine Grenzen…, mehr vermochte das Game nicht mehr gross verkaften, ansonsten wären Framrate oder Auflösung betrafft… wenn nicht Umgebungen/Gegner Anzahl…)

    druch die stärkre Hardware, können die Entwickler mehr experiementieren/ausprobieren, ohne immer an die Hardware Grenzen achten zu müsen, .. so entstehen dann so spezieller Games, weil die Rescoursen nicht zuu sehr auf das technische gesetzt werden muss, sondern auf das Gameplay mässige

    die Erfahrungen die man gegen ende der 360/PS3 machen konnte, wären auf der alten Box/PS2 nicht mehr so möglich oder zu eingeschränkt…, so wird es wohl gegen ende der PS4/XO ähnlichn sein

    #1112171
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Dann wäre es doch schlauer gewesen erstmal nur für die 360 zu entwickeln und das Projekt mit den über die Jahre hinweg erprobten Tools schon vor einiger Zeit auf den Markt zu werfen, um die Absatzchancen auszuloten…. !?

    Natürlich hat das auch damit zu tun, dass der Markt der alten Generation mittlerweile stagniert und die neuen Konsolen gepusht werden. Sprich, ein wachsender Markt, der noch mit wenigen Inhalten belegt ist wirkt erstmal attraktiver. Jedoch ist es aus unternehmerischer Sicht auch riskanter, da man vor zwei, drei, vier (?) Jahren, als die Entwickler das Projekt gestartet haben, ja noch nicht wußte ob dieser Markt überhaupt eine Zukunft hat.

    Jedenfalls finde ich, dass einem die Videos (gibt noch einige andere) eine unglaublich dichte und glaubwürdige Spielwelt vermitteln. Man hätte auf jeden Fall Abstriche machen müssen. Egal ob bei Flora und Fauna, Grafik, Waffensystemen – gibt ja auch Gas, Feuer, “Hunde”, welche die Fährte aufnehmen, Anzahl der anderen Monster, … . Das trägt alles zum Gesamterlebnis bei und wenn Teile davon nur halbgar umgesetzt werden, schmälert das die Glaubwürdigkeit der Spielwelt nunmal nachhaltig.

    #1112172
    kevboardkevboard
    Teilnehmer

    die effekte müssten klar runter geschraubt werden, klar… aber ein guter entwickler könnte mit einigen kniffen nah drann kommen denk ich.

    und nochmal zur KI, das spiel ist online only oder? dann ist die KI eh nicht von der Konsole abhängig! denn die KI kann dann so wie in Titanfall komplett vom server übernommen werden! wobei ich wie gesagt die KI jetzt nicht allzu herausragend finde… gut aber nix was nicht z.B. Halo Reach/4 und co. auch schon gemacht hat denn ich finde Halo ist in dem bereich noch immer unter dem besten was es gibt.

    und warum nicht auf der 360/PS3 anfangen? weil es den PC als lead plattform hat, ganz einfach! ein port von PC zu PS4/XBone ist extremst viel einfacher als von PC zu 360 geschweige den zu PS3…

    #1112173
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Ich hab das Ding noch nicht gespielt und kann daher nichts zur Qualität der KI sagen… !? Jedenfalls passt die Atmosphäre und ich werde mir im Herbst wohl selbst ein Bild von dem Spiel machen. Der einzige Online-MP Titel der mich im Moment interessiert. Ob’s am Predator-Setting liegt!? Mal schauen. Mir taugst.

    #1112174
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    Quote:
    Dann wäre es doch schlauer gewesen erstmal nur für die 360 zu entwickeln und das Projekt mit den über die Jahre hinweg erprobten Tools schon vor einiger Zeit auf den Markt zu werfen, um die Absatzchancen auszuloten…. !?

    Die Hauptantwort lieferst du eigentlich schon im nächsten Absatz. Der Last Gen Markt stagniert derzeit.

    Evolve hätte ursprünglich sogar viel früher rauskommen sollen, u.a. die THQ Pleite hat das verhindert. Nun läuft das Spiel auf der CryEngine, die an sich prima skaliert.

    Trotzdem stellt sich für Entwickler die Frage, lohnen Downgrades überhaupt? Im PC-Lager heißt das unterstütze ich DX10 Grafikkarten noch oder setze ich komplett auf DX11? Spart durchaus Arbeit. Es gibt aber DX11 Karten, die eigentlich weniger Leistung haben als DX10 Karten. An der Stelle heißt es also schonmal DX11 only muss nicht unbedingt leistungshungriger sein.

    Im Konsolenlager stellt sich primär die Frage, rechnet sich die Last Gen Version, der Aufwand für ein Downgrade ist aber noch deutlich höher. Die API ist z.B. bei der PS3 eine ganz andere, beide nutzen andere Prozessortechnik usw.

    Größter Ressourcenfresser ist dabei nahezu immer die Grafik. Dagegen steht durchaus eine Kosten-Nutzenrechnung. Erst recht für Titel, die in erst Ende diesen, Anfang nächsten Jahres erscheinen.

    Nehmen wir mal die Aussage für´s nächste Batman: Die Texturen für´s Batmobil passen nicht in den (Grafik) RAM der alten Konsolen.

    Dann macht halt niedriger auflösende Texturen mit weniger Schichten usw. Durchaus denkbar, dass auch das nächste Batman spielmechanisch auf der alten Generation lauffähig wäre.

    Natürlich braucht nicht jedes Next Gen Spiel noch für die alten Konsolen kommen. Im Gegenteil, wir sind gerade in der Übergangsphase. Und es ist ganz gut, wenn langsam nicht mehr alles für die alten Kisten kommt.
    Bisher setzen sich viele Spiele aber nur durch die Grafik ab.

    Mal sehen, wie viele Lebewesen zukünftig bei Evolve wirklich simuliert werden.

    Was faktisch nur auf Next Gen geht, weil den alten Kisten da definitiv die Puste ausgeht:

    Wobei sich Softbody Physik noch für ganz andere Sachen nutzen lässt (und nein, ich meine keine Möpse).

    #1112175
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Wenn ich ganz ehrlich bin, dann interessieren mich in dieser Hinsicht, wie schon zu Beginn der Diskussion erwähnt, vor allem die Art und Weise der Erzählung, Charakterentwicklung, Immersion, Vernetzung mit anderen Medien, … . Da wird sich in meinen Augen auch am meisten tun. Die Grafik ist mir persönlich nicht so wichtig. Ich kenne mich in dem Bereich aber auch nicht allzu gut aus. Trotzdem ein nachvollziehbares Argument captain.

    #1112176
    kevboardkevboard
    Teilnehmer
    DGS wrote:

    Wenn ich ganz ehrlich bin, dann interessieren mich in der Hinsicht, wie schon zu Beginn der Diskussion erwähnt, vor allem die Art und Weise der Erzählung, Charakterentwicklung, Immersion, Vernetzung mit anderen Medien, … . Da wird sich in meinen Augen auch am meisten tun. Die Technik ist mir persönlich nicht so wichtig. Ich kenne mich in dem Bereich aber auch nicht allzu gut damit aus. Trotzdem ein nachvollziehbares Argument captain.

    also bei einem VideoSPIEL interessiert mich ja eher das GAMEplay :)

    #1112177
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Diese Dinge beeinflussen das Gameplay mehr als jede hochauflösende Textur oder eine höhere Polygonanzahl.

    #1112178
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das ist so eine Sache. Die aktuelle Fixierung auf cineastische Erzählweise ist aus meiner Sicht eine Fehlentwicklung. Klar bieten sich Cutscenes teils auch an.

    Diese Satire bringt es aus meiner Sicht auf den Punkt: David Cage: The Problem With Video Games is That They Are Too Much Like Video Games

    Momentan sehe ich da aber noch lange keine Chance, dass sich etwas gravierendes ändert. Denn einerseits ist Interaktion in Spielen noch sehr limitiert und wird es auch lange bleiben, andererseits ist es in gewisser Hinsicht auch am einfachsten, primär bei etablierten Medien abzuschauen und ein wenig Interaktivität einzufügen.
    Davon ab braucht nicht jede Art von Spiel die gleiche Menge an Erzählweise, Storylastigkeit etc., bei einem Rayman oder Mario will ich da gar nicht viel von und bei einem Rennspiel eigentlich überhaupt nicht.

    #1112179
    kevboardkevboard
    Teilnehmer
    DGS wrote:

    Diese Dinge beeinflussen das Gameplay mehr als jede hochauflösende Textur oder eine höhere Polygonanzahl.

    ja aber wie unglaublich gut gesichter animiert werden können zeigte LA Noire schon und das auf der 360! die gesichter sahen aus wie echt und bewegten sich so realistisch dass es nichtmal mehr zu nem uncanny valley effekt kam… die inszenierung ist vorallem abhängig von den motion capturing verfahren und weniger von der grafikleistung der konsolen (mitlerweile zumindest)
    denn LA Niore zeigte auch gleich auch warum das so ist… denn wärend die gesichter quasi nichtmehr vomechten schauspieler zu unterscheiden waren sahen die bewegungen des körpers oft total unpassend aus was daran lag dass beides getrennt voneinander aufgenommen wurde.
    wenn die es hinbekommen würden die geniale gesichts capture technik von LA Niore mit modernsten Motion capturing verfahren zu kombinieren, DANN kommen wir echt langsam zum extremen realismus!

    #1112180
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Wir sind uns aber einig, dass bessere Grafik nicht allzu viel Neues bringt und daher in anderen Bereichen experimentiert werden sollte, um neue Spielerfahrungen zu entwickeln. Obwohl mir natürlich klar ist, dass Gamer im allgemeinen eher spießig unterwegs und vielleicht sogar ein wenig reaktionär sind und die Entwickler in der Hinsicht auch Vorsicht walten lassen müssen. :-)

    #1112181
    DGSDGS
    Teilnehmer

    … findest du das jetzt gut oder schlecht!? Kann man nicht wirklich rauslesen.

    Also ich kann mit “extremen Realismus” nichts anfangen (und fand L.A. Noir enttäuschend). Siehe ein Kommentar drüber.

    #1112182
    kevboardkevboard
    Teilnehmer

    LA Niore war auch nicht toll. war nur ein beispiel warum bessere technik nicht unbedingt bessere Cineastische spiele mitsich bringt.
    LA Niore hatte wie gesagt gesichtsanimationen die so gut waren dass man den unterschied zwischen dem schauspieler und der figur im spiel kaum noch wahrnahm… es wurde eher davon zurück gehalten dass die mocap technik noch nicht zu 100% ausgereift war… körper- und gesichtsanimationen passten oft nicht zusammen weil getrennt aufgenommen.

    es fehlt hier eher an der technik die backstage verwendet wird und weniger an der hardware der konsolen.

    #1112183
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nö, die Grafik ist nur ein Teilaspekt. Die dient ggf. etwa dazu, mehr Glaubwürdigkeit zu erschaffen. Wobei ich momentan die größten Probleme bei sehr vielen Spielen im Bereich Animation sehen würde.
    Nimm bspw. alleine mal den typischen Egohelden: Körperlich beeinträchtigte Vampire, gelegentlich auch mit sehr guter Sonnencreme. Die fliegen ohne Beine durch die Level, haben kein Spiegelbild…, spätestens mit VR Headset wäre das absolut witzlos. Aber auch NPC´s sind oft mau animiert.

    Gleichzeitig sieht man von Fallout 3 nach Skyrim prima, wie bessere Animationen von NPC´s und Spielercharakter die Glaubwürdigkeit erhöhen können und damit die Immersion.

    Auch vermeintlich erstmal nebensächliche Dinge wie Physik (auch die eines Fahrzeugs) tragen zur Glaubwürdigkeit bei. Dagegen ist die obligatorische Holztür im Level, die auch 150KG C4 stand hält nunmal enorm unglaubwürdig.

    Softbodyphysik, komplexe Partikeleffekte (meinetwegen die Simulation von Sand) und vieles mehr sollten also primär Mittel zum Zweck sein, kein Selbstzweck.

    Das gilt aber auch für die Art des Storytelling. Das Videospiel ist ein Videospiel, entsprechend sollten Spiel und Gameplay im Vordergrund stehen. Einen Großteil der Spielhandlung kann man sich auch erspielen, so funktionieren bis heute etwa Zelda und Metroid. Wobei ich mich da nichtmal für ein Patentrezept aussprechen will. Eher dagegen, dass sich seit einigen Jahren zu viele Entwickler zu sehr auf eine möglichst cineastische Erzählweise fixieren und Videospiele als Medium damit eher behindern.

    Davon ab sollte es durchaus bedarfsgerecht sein. Es braucht eben nicht jedes SPiel unbedingt eine ausufernde, großartig erzählte Story.

    #1112184
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Ich sehe das eher so. Als Beispiel nehme ich mal Journey. Eins meiner Lieblingsspiele.

    Unkomplizierte und einsteigerfreundliche Steuerung und intensive Immersion, sowie eine glaubhafter Spielwelt dank gelungenem Design, gut erzählter “Geschichte” und eigenwilliger “Kommunikation” mit den Wesen der Spielwelt und andere Spieler. Gelungene Vernetzung mit anderen Medien, in diesem Fall das Internet. Dadurch hat man die Möglichkeit die Reise mit anderen Spielern zu beschreiten.

    Da passt alles. Präsentation, Geschichte, Charaktere, Immersion, Bereicherung der Spielerfahrung durch das Einbinden anderer Medien, …

    Ich kann mir vorstellen, dass sich da noch viel mehr tut und wünsche es mir sogar.

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