Psychology in Gaming
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DerSebomat vor vor 12 years, 2 months aktualisiert.
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AutorBeiträge
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31. März 2014 um 15:12 #1180494
NiteniteTeilnehmerHaha , so schnell kanns gehen
1. April 2014 um 16:25 #1180495
VreenTeilnehmerkomisch das shadow of the colossus hier noch nicht besprochen wurde. wenns ein spiel mit psychologischem unterbau gibt, dann das…
1. April 2014 um 16:47 #1180496
ChrisKongTeilnehmerWenn man will, kann man sogar in Pong alles mögliche reininterpretieren. Daran liegts also nicht.
Allerdings ist, was allzu offensichtlich, kaum wirklich spannend zu erörtern. Holzhammerphilosophie ala Final Gähntasy schreckt mich eher ab.
Da ich vor kurzem das Doublefeature mit Ico und Shadow of the colossus gekauft habe, hoffe ich, dass das dort subtil vonstatten geht.1. April 2014 um 16:49 #1180497
VreenTeilnehmerdas tuts zumindest bei sotc durchaus. man checkts erst ganz am ende.
1. April 2014 um 16:57 #1180498
ChrisKongTeilnehmerGott sei Dank, dieses Pseudo-Esoterische Geschwurbel in manchen Spielen treibt bei mir Fremdschäm-Schweissperlen auf die Stirn. Das schreckt mich von Spielen wie Bioshock und FF leider ab, auch wenn ich den Games dann Unrecht tue.
Wie ist das eigentlich, hat Ico für Shadow eine Bewandnis, oder gibts dieses Doublefeature nur weils vom selben Hersteller ist?
1. April 2014 um 17:07 #1180499
VreenTeilnehmernaja, die spielen sozusagen im gleichen universum, ohne aber inhaltlich zusammen zu gehören. man erfährt ja in beiden spielen sehr wenig von der welt in der sie spielen. zb die architektur und die art von magie, die vorkommt, legen sehr nahe, das sie spiele in einer welt spielen. der trailer von last guardian sah stilistisch dazu auch passend aus. aber gespielt haben brauch man nicht eines vor dem anderen.
pseudo esotherisches geschwurbel sehe ich in unerträglichem maße bei final fantasy und, vor allem, mgs. da skip ich auch nur noch die zwischensequenzen. bioshock geht aber, und mass effect hat es auch sehr gut gemacht, finde ich…
1. April 2014 um 18:58 #1180500
RavingrabbidTeilnehmer01.04.2014
Uhrzeit: 9:24
Ort: Psychologisches Klinikum, Pilzkönigreich
Patient: # 01234, besser bekannt unter dem namen Super M.
Diagnose: Schwere soziopathische StörungDr. Professor Toad wies mich heute morgen an, die Akte des Patienten mit der Nummer # 01234 neu zu protokolieren und für weitere Forschungszwecke zugänglich zu archivieren.
Bei dem Patienten handelt es sich um den vielseits bekannten Prominenten Super M., der durch die wiederholte Rettung unserer vielgeschätzten und hochverehrten Prinzessin Toadstool von sich reden machte.
Hierbei sah er sich über mehrere Jahrzehnte hinweg im Konflikt mit dem Koopa-König Bowser, welcher als gesuchter Verbrecher und Entführer bekannt ist.
Dieser fortlaufende Konflikt hat bei Patient M. aber offenbar zu einer schwerwiegenden Wesenstörung geführt, weshalb er in unser Klinikum eingewiesen werden musste.
Im Laufe zahlreiche Therapiesitzungen wurde deutlich, dass sich die diagnostizierte Wesenstörung des Patienten in bestimmten Verhaltensweisen bestätigt sieht.
Zum einem musste sich das Subjekt aufgrund der Fehde mit Bowser in zahlreichen, von Gewalt geprägten physischen Konflikten mit dessen Untergebenen auseinandersetzen. Bei näherer Betrachtung dieser wiederholten Konflikte wird aber deutlich, dass Patient M. sich so gut wie nie, wie jemand verhielt, der nur um sein eigenes Überleben kämpft oder wie jemand, der sich zum Kämpfen gezwungen sah. Im Gegenteil. Besonders innerhalb dieser physischen Konflikte, die oft mit tödlichen Ausgang endeten, wird erkennbar wie schwerwiegend die soziopathische Störung des Subjektes tatsächlich sein könnte.
So tötet er seine “Feinde” nicht einfach nur, was alleine schon schlimm genug wäre, nein, dies geschieht vornehmlich durch die von ihm bevorzugte Handlung des “Draufspringens”. Pathologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes brutal zerquetscht werden.
Hierbei handelt es sich um eine unnötig blutrünstige Kampfhandlung, die durch Sadismus geprägt ist.
Das ist aber noch nicht alles. Wenn M. seine Feinde nicht vornehmlich durch Zerquetschen beseitigt, geschieht dies durch zunehmend brutalere Tätigkeiten. Verbrennen mithilfe einer Feuerblume (wissenschaftlich; Ficus Flammarus) oder, und besonders sadistisch, das Töten von Feinden mit Rückenpanzern, die kurz zuvor ebenfalls getöteten “Koopas” entwendet wurden sind nur einige von vielen weiteren von M. angewandte Methoden.
Zum anderen, und für die Diagnose weitestgehend entscheidend, ist , dass der Patient M. aber in keinster Weise fähig Reue zu empfinden scheint. Selbst Anzeichen einer PTBS waren im Laufe der Therapiesitzungen nicht erkennbar. M. ist nicht ansatzweise dazu fähig sich in andere Personen hineinzuversetzen, geschweige denn Mitgefühl zu empfinden.
Jedoch wurde während der Nachforschung des persönlichen Patienten-Hintergrundes deutlich, dass er das Töten seiner Feinde sogar zu genießen scheint.
So soll in der Vergangenheit beobachtet worden sein wie M. während des Tötungsaktes ekstasische Freudenschreie ausstieß, nur um dann zum nächsten Opfer zu ziehen.
Bei der Analyse des Hintergrundes zeigte sich auch, dass selbst vermeintliche Verbündete, Freunde und sogar Familienmitglieder nicht vor den soziopathisch geprägten Handlungen des M. gefeit sind.
Unter anderem gelang es uns Mitglieder des Yoshi-Stammes zu Patient # 01234 zu befragen. Einen Clan der M. bereits oft nach Leibeskräften unterstützte.
Die Ergebnisse waren allerdings teils erschütternd.
Man berichtete uns z.B. von folgender Szene; Im Laufe seines “Abenteuers” (wie der Patient es selbst bezeichnet) sah sich M. gezwungen einen verhältnismäßig breiten Abgrund zu überspringen. Alleine wäre ihm dies jedoch nicht möglich gewesen und so bot ihm ein Mitglied des ortsansässigen Yoshi-Stammes Hilfe an, um den Abgrund mit vereinten Kräften zu überqueren. (Anm.: Yoshis verfügen über herrausragende Sprungkraft)
Darauf versuchten sie es gemeinsam. Nun soll aber folgendes beobachtet worden sein. Beim dem Versuch den Abgrund zu überqueren stellte sich heraus, dass dieser doch zu breit war. M. und der Yoshi drohten abzustürzen. Nun soll M. jedoch den Yoshi sprichwörtlich als Sprungbrett genutzt haben, er stieß sich von dessen Kopf ab, um diesen Sprung doch noch zu schaffen. Dem Bericht zufolge stürzte der Yoshi ab und wurde auch nie wieder gesehen. Es ist also durchaus anzunehmen, dass dieser ums Leben kam, während M. seine Reise unbehelligt und ohne ein Zeichen von Reue fortgesetzt haben soll.Insbesondere der Bruder von M. namens L. soll ein besonders schweres Opfer der Soziopathie des M. sein.
So wurden u.a Fälle beobachtet, in denen jegliches Aufkeimen des möglichen Ruhms von L. durch dessen Bruder direkt wieder im Keim erstickt wurden.
Dass L. stets im Schatten seines älteren Bruders stand war allgemein bekannt, jedoch nicht, dass sich dieser offenbar sogar Demütigungen und Schikanen von ihm gefallen lassen musste. Es gibt protokollierte Fälle die u.a auch von den Rettungsaktionen berichten,die L. unternahm, um seinen Bruder zu retten.
Diese waren zwar auch von Erfolg gekrönt, allerdings soll M. bei der Wiedervereinigung mit seinem Bruder nicht den Hauch eines Dankes gezeigt haben.Dies sind aber nicht die einzigen Fälle, die den Verdacht einer soziopathischen Wesenstörung zu untermauern scheinen.
Die brutale Vergangenheit von Patient M. soll aber sogar noch weiter zurück reichen.
So stießen wir auf Zeugenaussagen, in denen auch von Tierquälerei die Rede ist.
Ein dokumentierter Fall berichtet u.a von einem “Wiggler” dessen Haus zuerst druch das Verschulden von M. überflutet worden sein soll, worauf folgend der Wiggler dann in seinem eigenen zerstörten Heim von M. attackiert wurde, obwohl dieser eigentlich gar keinen Grund dazu hatte, nachdem ja bereits die existentielle Grundlage des Wigglers vernichtet wurde. Dem Protokoll zufolge soll der Wiggler diesen brutalen Übergriff nicht überlebt haben. Ereignet hat sich dieser etwa um 1996.
Zusätzlich dazu sollen sich noch weitere Fälle der Tierquälerei erignet haben. So unter anderem auch zu der Zeit in der M. als Zirkusdirektor arbeitete.Des weiteren scheint, dass das Subjekt auch der Promiskuität frönt. Im speziellen bezieht sich diese Vermutung auf eine alte, eigentlich erloschen geglaubte, Beziehung mit einer Dame namens Pauline. So gibt es aussagekräftige Berichte die beweisen, dass sich M. selbst jetzt neben der Beziehung mit der Hoheit Prinzessin Peach, mit Pauline treffen soll. Diese Treffen sollen nebenbei nicht nur rein freundschaftlicher Natur sein.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Wesenstörung des Patienten in vielen Dingen bestätigt sieht. Jedoch bleiben in gewissen Punkten noch Zweifel bestehen. Nichtsdestotrotz wird M. bis auf weiteres in Sicherungsverwahrung gegeben, bis diese Zweifel sich entweder bestätigen oder annulieren.
Unterzeichnet
Dr. RR
1. April 2014 um 19:38 #1180501
ChrisKongTeilnehmeroch, doch nicht immer Mario, der wird doch schon durch Nintendo ewigs durchgenudelt.^^
3. April 2014 um 7:55 #1180502
AkiraVingardTeilnehmerPacman muss aber auch ein ernstes Problem haben, bei den Pillen die er so reinmampft… Geister soll ja auch schon sehen. Sehr bedenklich!
Darum, Keine Macht den Drogen! ! ! ! !
3. April 2014 um 8:11 #1180503
DerSebomatTeilnehmerGabs da nicht irgendeinen Spruch zu Pacman? Dass das Spiel total unrealistisch ist. So als würden sich Menschen nachts in dunklen Räumen aufhalten, bunte Pillen fressen und sich ganz aufgeregt zu elektronischer Musik bewegen? Hhmmmm.
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