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  • #1055595
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Müll Herz Thread
    Die Serie von Rare(ja,Rare) war weit von gut und gut von weit.Hatte aber irgendwie das “Etwas” zum Weiterspielen.
    den 3er fürs NES fand ich aber schon ansprechend.Ist ähnlich wie Castlevania 2 aufgebaut,mit 3 verwandelbaren Chars,mit dessen Fähigkeiten man in neue Bereiche vordringt.War aber schon damals ziemlich fade und ist heute nicht besser gealtert.
    Man hatte nur 1 Leben,war der Zähler leer hieß es nochmal von vorn.Gibt man dem Endboss die falsche Antwort:noch mal von vorn ;-).Habe es aber voller Stolz noch durchgezockt.
    Was hat man früher alles als Videospieler hinnehmen müssen.
    An die Gameboy Version kann ich mich nur erinnern daß ich sie mal gespielt habe.Hoffe,Genpei du hast noch viel Freude mit dem Werk.Für Gameboy kann ich dir noch Robocop empfehlen.Und nicht aufhören bis du es durch hast

    #1055596
    Tomatenmann MofDTomatenmann MofD
    Teilnehmer
    genpei tomate wrote:

    @Retrofreak, grazie!

    Ähmm..KotR hast du doch videomäßig vorgestellt…..

    @Tomatenmann, great work as usual, Bursche!

    Finde deine Anspielungen stark und diesmal zwar verstärkt-präsent, aber es paßt! keep it funny!

    weiter so!

    Ja man , Danke =D ! Funny for Life !

    #1055597
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ genpei: Danke. Übrigens, eine gute Frage ? Allerdings sind dann das doch weniger RPGs als vermutet.

    Von dem Kram den ich im Regal habe, dürften es ca. 50 % sein, welche ich auch durchgezockt habe. Bei der PS One und der PS2 dürften dass aber systemübergreifend die meisten gewesen sein. Der Dreamcast, der Mega Drive und der Super Nintendo liegt da deutlich darunter. Dazu kann man auch noch die anderen Genres mit dazurechnen, von den ich auch eine Menge gezockt habe. Allerdings hab ich nebenbei auch jedes RPG welches ich besitze richtig lange gedaddelt.

    Bei der PS3 gibt es ja nicht ganz so viele RPGs, dort hatte ich mich an die westliche Vorherrschaft gewöhnt und angepasst und bin öfters froh, das ich nicht ganz so umfangreiche Brocken vorgesetzt bekomme. Auch kleine Happen sind schmackhaft !

    Ich bin auch kein Speedrunner, denn ich mag keine Hektik !

    Früher war ich mit den Kumpels nicht oft auf Achse, was ich bei Zeiten auch mal bedauere. Damit es mir nicht allzu langweilig wurde, habe ich mir immer sehr umfangreiche Games geholt. Das waren dann halt meistens RPGs. Das da eine Menge Zeit verstrich, stimmt auf jeden Fall, wenn ich an die vergangene Lebenszeit denke, werde ich irgendwie traurig und melancholisch.

    Auf der anderen Seite hat mir dass halt Spaß gemacht und dadurch habe ich auch ein umfangreiches Wissen mir angeeignet, English gelernt und einen Draht dazu entwickelt.

    Wie immer, alles mit Vor und Nachteilen verbunden !

    Gruß

    #1055598
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Im heutigen Re(tro)view folgt eines meiner absoluten Lieblingsgames auf der PS One.

    Es ist sage und schreibe…..

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    Das Ding wurde im Jahre 1999 auf der PS One in Europa von Eidos veröffentlicht und verkaufte sich richtig gut. So gut das daraufhin sogar ein zweiter Teil entwickelt wurde, welcher ein Prequel darstellt. Der dritte Teil war für die PS2 in Entwicklung, wurde aber leider fallengelassen. Großer Seufzer ! Fear Effect kommt auf 4 Discs daher, ein eher seltenes Paket auf der PS One, da kann nur Wing Commander und manches RPG in der Anzahl der Scheiben mithalten. Nicht das das Game so umfangreich daherkommt, es geht eher um die liebe Technik und das verwendete Kompressionsverfahren.

    Doch bevor wir uns wieder mit voller Leidenschaft dem Gameplay widmen, wollen wir gerne die Story etwas näher beleuchten. In einer wahrlich sauwettermäßigen Nacht betritt eine Gruppe von drei Söldnern in einem futuristischen Hong Kong ein Sperrgebiet, welches sich innerhalb von ästhetisch beleuchteten Wolkenkratzern befindet. In der peitschenden Regennacht kommt es zu einem Dialog in der nochmals die aktuelle Situation durchgekaut wird. Ach ja, bei den Dreien handelt es sich um “Hana” Tsu Vachel, eine (scharfe) Schützin ;) und Frontfrau für Spionagemissionen, Jakob ” Deke” Decourt, ein Sprengstoffexperte und Killer und um Royce ” Glass” einen Ehemaligen Ex Militär, der inzwischen für inoffizielle Aufträge der Regierung tätig ist.

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    Die dynamische Gruppe ist auf der Suche nach einem Mädel namens Wee Ming, die beiläufig die Tocher eines mächtigen Triadenbosses ist.
    Allerdings sind unsere Söldner nicht angeheuert worden, sie wollen die Entführte selber ausfindig machen, bevor jemand Anderes diesbezüglich Erfolg hat.

    Dies hat einen speziellen Grund: Hana, Deke und Glas wollen ein fettes Lösegeld mit der Geisel erpressen…..

    Eines muss man Fear Effect lassen, die Story ist klasse, spannend, nicht vorhersehbar und voll mit manch unerwarteter Wendung.
    Beiläufig präsentiert sie sich neben dem künstlerischen Gesamtkonzept des Spiels sehr erwachsen und düster. Dabei kommen auch neben Sci Fi Touch, etwas Cyperpunk und leichter Erotiknote, okulte Momente vor sowie eine Prise chinesische Mythologie.

    Vom Gameplay her steuern wir in dem Action Adventure je nach Abschnitt einen der Glorreichen Drei, welcher sich größtenteils anhand von Schusswaffen dem aggressiven Gegnervolk erwehrt. Auch zweihändig wohlgemerkt mit eigener automatischer Zielerfassung.
    Zuweilen dürfen manchmal Rätsel gelöst werden und auch Schalter drücken gehört wohl ebenfalls zum Reportoire des Södneralltages.

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    Die Energieleiste wird bei dem dunklen Bühnenstück als EKG Balken dargestellt.

    Zugleich dient der Balken als Fear – Meter, der den allgemeinen Zustand von Angst und Adrenalin kontrolliert. Wenn Hanah und das Team in eine heikle Situation gerät oder Schaden in einem Feuergefecht einstecken muss, nimmt der Balken ein bedrohliche rote Farbe an. Das Fear Meter erholt sich und springt in den grünen Normalbereich zurück indem man Puzzles löst, einen Schusswechsel gewinnt oder manchen Gegner per Überraschungangriff ausschaltet.

    Interessanterweise erinnert das Herumschlendern bei Hana mit lasziver Popobewegung in den Szenarien sehr stark an Resident Evil aber Im Gegensatz dazu kann die Truppe auch im Laufen die Schießeisen sprechen lassen, sich ducken und eine Ausweichrolle als kleine Turnübung vom Stappel lassen.

    Ein zusätzlicher Unterschied zu Resi’s starren Renderhintergründen ist die Tatsache, dass in Fear Effect alle Backgrounds animierte Full Motion Videosequenzen sind, welche durch ein eigenes Streaming Verfahren in einer Endlossschleife immer wieder von vorne ablaufen.

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    Und sowas brauch viel Speicherplatz.

    In Kombination mit dem grafischen Design der Figuren, welcher sich als eine Art Cel Shading Look ohne Konturen präsentiert, entsteht eine eigenwillige, ausdrucksstarke Optik welche Fear Effekt einen einzigartigen Glanz verleiht. Die Story wird wie immer in netten Zwischensequenzen erzählt, ingesamt wirkt die Grafik wie aus einem Guss.

    Der FMV Aspekt wird auch bei Endgegnerkämpfen mit einbezogen, der Endboss der ersten Disc ist ein futuristischer Helikopter, der wie schon ähnlich erwähnt in Looping Endlossschleife die gleiche Angriffstrategie immer wieder verfolgt, egal ob Flugmuster oder Gatlinggun Beschuss.

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    Allgemein hat der Zockerfreund an Fear Effect ziemlich zu knabbern, denn Vorranstürmen oder Unachtsamkeit sorgt blitzschnell für ein Game Over. Selbst manch harmlos wirkendes Gebiet hat eine oder mehrere fiese Fallen für Hana und Co parat, in welche man sogar trotz Wissen mal rein zufällig öfters reintritt. Übrigens, das Spiel besitzt kein Scrolling, es wird einfach bei der Fortbewegung auf den folgenden Schauplatz umgeschaltet.
    Und besonders bei Bosskämpfen wird Geduld, Taktik und Anpassungsfähigkeit und finessenreiche Joypadakrobatik von uns abverlangt.
    Der Trial and Error Aspekt ist pernament vorhanden.

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    Hier noch eine kleine Geschichte bezüglich des Schwierigkeitsgrades. Wer meint Dark Souls sei noch zu leicht, der kann sich gerne mal am fast schon legendären Glasdach von Fear Effekt versuchen. Diese Stelle ist der härteste, bescheuertste und unfairste Part im gesamten Söldnertrip. Ich habe damals tatsächlich aus purer Wut geweint. Das ich nicht eingewiesen wurde, ist mir selbst heute noch ein Rätsel. Wie auch immer, die Checkpoints und die Möglichkeit zu speichern sind teilweise unvorteilhaft gesetzt. Immer und immer wieder musste ich einen bestimmten Teil bis zum Glasdach wiederzocken um dann dort gnadenlos zu scheitern. Normalerweise muss man sich mit Hana sehr vorsichtig und langsam über das Dach bewegen.

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    Durch die FMV Konstante und die Endlosschleife springen die Einbruchstellen im Dächlein fast im Sekundentakt hin und her. Wer stehenbleibt und einen Moment zögert bricht ein, wer nicht zögert und voranschreitet bricht ebenfalls ein. ( So viele Game Overs waren mir damals fremd ) Nach 3 bis 4 stündigem Immer Wieder Versuch waren meine Nerven nahezu zerstört, bis es mir tatsächlich irgendwann gelang, das Glasdach doch noch zu überqueren. Das war zwar reine Glücksache, ich war noch nie so glücklich darüber den Spielstand speichern zu dürfen.

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    Grafisch ist Fear Effect einigermaßen gut gealtert, wobei der Löwenanteil eher dem stilistischen Aspekt anstelle der Technik zuzurechnen ist. Der Sound ist gut komponiert und wird je nach Situation passend eingesetzt. Die US Sprecher sind ebenfalls gelungen und unterstreichen durch ihre solide Darbietung die Persönlichkeit der vertonten Charaktere, welches auch der düsteren Atmosphäre zugute kommt.
    Der Spielfluss ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen macht der Schwierigkeitsgrad öfters zu schaffen, sei es durch Fallen, knifflige Rätsel oder Gegenwehr, zum anderen ist die Steuerung als eher gewöhnungsbedürftig zu beschreiben. Bis man Hana, Deke und Glas ziemlich sicher durch die Szenarien navigiert, dauert es eine gewisse Zeit.

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    Dabei ist die Steuerung noch nicht mal so dermassen träge, es wirkt eher umständlich, da auch die Ausrichtung unserer Hauptcharaktere in der automatischen Zielerfassung etwas schwierig handzuhaben ist. Das Ding hat zwar ein paar Macken, weiß aber zu unterhalten sowie zu motivieren. Wer die Eingewöhnungsphase hinter sich hat und sich für das Setting interessiert, wird auch seinen Spass damit haben.

    Aber vorerst nur solange bis das Glasdach im Spielverlauf auftaucht ! :((( Wer das schafft, kann eigentlich nicht mehr geschockt werden, denn jedes Hinderniss fühlt sich danach spürbar leichter an.

    Ich vergebe trotz brüchigem Glasdach noch 9 von 10 komfortablen Södneroutfits.

    It’s Fear Effect !

    #1055599
    Tomatenmann MofDTomatenmann MofD
    Teilnehmer

    Also doch ein klassiker =D…super geschrieben ^^. Ich hab es leider nie gespielt aber ich werde es wie 1000 andere Spiele noch nachholen =D.

    #1055600
    Anonym
    Inaktiv
    TarnaKaiRamtin wrote:

    das glaube ich gerne, MofD xD

    @ninboxstation: jaa, das war ich ;) und richtig. das ist meine erste Erfahrung mit Metroid…vorher nie gezockt :D bin bisher nur da, wo du mich in dem Lets play siehst^^ aber nächste woche dienstag/mittwoch wird weiter gezockt :D

    alles klar :)

    finde es sehr gut dass Du direkt mit Super Metroi deine erste Metroid Erfahrungen machst..

    (kann nicht beurteilen, wie das Game “heute” noch wirkt, ist aber es ein Meilenstein der Action-Adventures… und sollte imo vor den GBA Metroids und wenn möglich vor den Primes gespielt werden…)

    je weiter Du kommst, halte Ausschau nach versteckte Items (Energietanks und Missiletanks)… und wenn möglich, lasse den “Demo” nach der Titelscreen nicht weiterlaufen… (spoilt ein paar Kleinigkeiten…)

    nach Super Metroid, wirst Du bereit für Metroid Prime sein.. (kannst Dich auch darauf freuen….)

    #1055601
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @Ullus:
    Da hast du wieder ein PS1 Spiel rausgekramt, das ich in gut erhaltenem Zustand noch suche.

    #1055602
    TarnaKaiRamtinTarnaKaiRamtin
    Teilnehmer

    @ninboxstation: darüber bin ich inzwischen auch froh. der tomatenmann hatte mir das vorgeschlagen als erstes metroid-spiel.
    also, ich kann dir sagen, wie das spiel für mich wirkt: sehr geheimnisvoll, durchdacht und atmosphärisch einfach bombig! da inzwischen die meisten spiele für die leute nur noch gut sind, wenn sie eine pompöse grafik haben, geht das spiel möglicherweise unter…aber ich liebe solche spiele und würdige auch ihre qualität :)

    geht in ordnung. werde ausschau halten! ;) ja, das mit der demo ist mir auch aufgefallen, aber zum glück war ich persönlich nicht so fixiert drauf, sondern mit reden beschäftigt^^

    Danach Metroid Prime? – Darauf freue ich mich jetzt schon :D
    Wirklich interessante Spielreihe..

    #1055603
    UllusUllus
    Teilnehmer
    captain carot wrote:

    @Ullus:

    Da hast du wieder ein PS1 Spiel rausgekramt, das ich in gut erhaltenem Zustand noch suche.

    @ captain: Ich selbst besitze die US Version vom ersten und zweiten Teil.

    Fear Effect 1 gibt es momentan bei einem Zwischenhändler von Amazon brandneu als Pal Version für 11, 87 Euro !

    Ein günstiges Angebot ! ;)

    #1055604
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Muss aber morgen erstmal nen Flohmarkt abgrasen. Auf dem letzten hab ich Probotector und Turtles 2 für GB und Second Sight für PS2 für insg. 10,-€ abgegriffen

    #1055605
    retroretro
    Teilnehmer
    genpei tomate wrote:

    @Retrofreak, grazie!

    Ähmm..KotR hast du doch videomäßig vorgestellt…..

    Tatsächlich? Hab ich das? 0-O
    Tja, mein lieber genpei, ich werde alt, senil und finde sogar manchmal Threads nicht.

    Felice è colui che dimentica.
    (Glücklich ist, wer vergisst)

    Dieses Zitat trifft jedoch nur auf Trash zurück, den man besser wirklich vergessen soll ;-)

    #1055606
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer

    Oh, Fear Effect. Ist gar nicht so lange her das ich dieses Spiel das letztenmal in Händen hielt.
    Spannende Story, sehr atmosphärisch, aber auch bockschwer und hakelig zu steuern.
    Ich gebe zu, seinerzeit gecheatet und Unverwundbarkeit aktiviert zu haben.

    #1055607
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Red: Ich hatte es ohne Unverwundbarkeit durchgezockt, war sehr happig, vor allem das Glasdach !

    #1055608
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Tomatenmann: Danke für das Lob zum Retroview !

    #1055609
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Unser geschätzter Napalus hat mich auf dieses Game wieder aufmerksam gemacht, seitdem er es in einem anderen Thread als stolzen Kauf gepostet hatte.

    Ich habe mir ebenfalls die japanische Variante geholt, die US und Euroversion sind zu sauteuer.

    Im heutigen Re(tro)view folgt nun….

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    ….welches im Jahre 1993 für das SNES auf den Markt kam.

    Zur Story: Die böse Mad Gear Gang treibt mal wieder ihr Unwesen und hat die Familie eines unserer Helden entführt. Und sowas macht nicht nur den Hagger sauer. Diesesmal führt die schlagfertige Reise den Zocker um den halben Erdball. Und dabei hagelt es immens viel Dresche….

    Die größte Änderung und gleichzeitig ein Lob in Final Fight 2 zum Vorgänger stellt der eingebaute 2 Player Mode dar. Allerdings sind Guy und Cody im zweiten Teil nicht spielbar, nur Wrestlingmuskelpaket Hagger kehrt zurück. Die beiden anderen Neuzugänge sind Maki, eine adrette Blondine und eine Verfechterin des Ninjutsu Kampfstiles, sowie ein südamerikanischer Kampfkunstexperte, namens Carlos, welcher anscheinend immer ein scharfes Schwert mit sich führt.

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    Apropos Erdball: Insgesamt warten sechs Levels mit jeweiligem eigenen Endboss auf uns.
    Da hätten wir China, Frankreich, Holland, Großbritannien, Italien und noch Japan.

    Ironischerweise scheint die Madgear Gang als Klone, die einzigen Einwohner der Länder darzustellen….

    Und so laufen wir in dem klassisch sidescrollenden knochenbrechermässigen Weltenbummlertrip durch die Stages und verprügeln im Takt Massen von Madgearmitgliedern, wobei die Trefferrückmeldung durch ein saftiges “Patsch, Patsch, Fratzenklatsch”Soundsample unterlegt ist.

    Das Moverepertoire bei unseren drei Hauptdarstellern ist allerdings nicht gerade üppig bemessen.
    Zudem beherrscht jeder einen individuellen Befreiungsschlag, der gegen eine Umzinglung besonders gute Dienste leistet.

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    Ab und zu lesen wir dann in wegekickten Tonnen Bonnusgegenstände auf, welche den Highscore erhöhen. Dazu zählen dann noch drei Waffenarten wie harte Tonfas, fiese Messer und eine Stabile Holzlatte.
    Ach ja, manchmal findet der Spieler auch Nahrung, welche verlorene Energie zurückbringt.

    Es gibt drei Schwierigkeitsgrade, wenn man die komplette Endsequenz sehen möchte, muss man das Ding auf Expert durchzocken. Dabei wird man wohl Unterstüzung gut gebrauchen können. Selbstverständlich hat das Game auch ein paar Continiues im Angebot.

    Das war es ganz grob auch schon.

    Auch Final Fight 2 ist grafisch gut gealtert und macht noch einiges her. Die dudelige Musik hingegen ist meistens nur knapper Durchschnitt. Da sind die Soundeffekte schon besser gelungen. Mann muss dem Spiel auch folgendes noch ankreiden. Die simpel angehauchte Spielmechanik läuft pernament nach dem gleichen Schema bzw. Muster ab. Laufen, Hauen, Niederstrecken. Somit kann man das Gameplay als wahrlich abwechslungsarm beschreiben.

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    Schon komisch, früher hatte mich dieser Aspekt nicht so gestört. Ob dieses Grundmuster heutzutage noch genauso funktionieren würde, sei mal dahingestellt….

    Capcom versucht durch die verschiedenen Stages und manchen unterschiedlichen Gegnertyp mehr Abwechslung hineinzubringen, was nur bedingt gelingt.

    Aber, trotzdem, Final Fight 2 spielt sich gut, macht irgendwie Spass und der Spielfluss selbst ist an sich wirklich gut, da man immer flott vorankommt.

    Der Umfang ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits konnte ich vor kurzem das grobe Geklatsche in 90 Minuten durchzocken, eher schlecht !

    Andererseits ist der Umfang aufgrund des abwechslungsarmen Gameplays gerade noch ausreichend, bevor sich gähnende Langeweile breitmacht, eher gut.

    Die Bewertung fällt mir diesesmal etwas schwer.

    Ich vergebe noch 6 von 10 krachenden Kinnhaken.

    It’s Final Fight 2 !

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