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  • #1006869
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    Erko spricht da schon was richtiges an. Das war früher halt einfach so. Da hatten die eben nicht genug Geld um ein Wunschkonzert abzufeiern und dann wurde eben gegessen was auf den Tisch kam.
    Den meisten von uns geht es heutzutage einfach zu gut. Und wenn etwas im Überfluss vorhanden ist und man es sich leisten kann, weiß man es irgendwann einfach nicht mehr zu schätzen.
    Solange wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben und weiterhin auf so hohem Niveau meckern können, wird sich auch nur wenig bis gar nichts ändern.

    #1006870
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Naja. Kann jeder was für sich ändern. Bei uns ist der Kühlschrank selten mal gerappelt voll und es wird nicht ständig was neues aufgemacht. Tomatensaucenreste werden halt mal eingefroren oder so.

    Nur mit dem brot hatten wir diesen Sommer enormes Pech.

    #1006871
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich würde mir im Leben nicht mehr eine Tiefkühltruhe kaufen, was man da erstmal einlagert, wirft man garantiert irgendwann weg. Ebenso lass ich die Finger von Vorteilspackungen, was bringt die, wenn man danach sowieso wieder eine von drei Packungen wegwirft. Ich schaue schon beim Kauf aufs Datum und kaufe, was ich dann auch plane zu kochen, so wirft man praktisch nichts mehr weg. Erfordert ein wenig Planung, aber das ist es mir wert. Diese Wochenend-Hamstereinkäufe sind mir sowieso ein Graus.
    Zu den kulturellen Unterschieden, die sind klar vorhanden, dies merkt man sehr gut bei der Freizeitgestaltung, aber je mehr sich die Kulturen mischen, desto vernachlässigbarer wird das mit der Zeit. Denke da können immer beide Seiten voneinander profitieren. Erfordert aber halt eine weltoffene Haltung, sonst geht gar nichts. Treibt man Leute in die Isolation oder Parallelgesellschaften, dann wird ein Diskurs eigentlich verunmöglicht und eine Annäherung findet nicht statt. Deswegen bin ich auch nicht für dämliche Boykotte von Ländern.
    Im Gegenteil, gerade mit Schurkenstaaten sollte man erst recht im Kontakt sein, damit man die Menschen dort kennenlernt und ihnen auch zeigen kann, wie gut sie es haben könnten, viele werden ja durch die Staatspropaganda auf Kurs getrimmt und wissen es einfach nicht besser.
    Nur wird es nicht mehr lange Dauern, dann kann staatliche Zensur einpacken, das Internet machts möglich, würde es sogar als die Chance bezeichnen, flächendeckende Veränderungen herbeizuführen.
    Was das mit Schwimmunterricht zu tun hat? Nichts, oder eben einfach alles, ist nur eine Frage der Einstellung.

    #1006872
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Was das mit Schwimmunterricht zu tun hat? Nichts, oder eben einfach alles, ist nur eine Frage der Einstellung.

    Alles ist Eins und Eins ist Alles….

    Ne,mal ohne Scherz. So wie du versuche ich es auch zu handhaben. Ich hasse(!!) es Lebensmittel unnötig zu entsorgen. Im Betrieb kam sowas schon mal häufiger vor.
    Aber so macht es halt nicht jeder. Im Gegenteil der Prozentsatz der so einkauft und verbraucht, ist verschwindend gering.

    #1006873
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Also was ich mich ärgere ist diesen Lebensmittel Skandal. Sei die BSE, Maul und Klaue Seuche oder diese Pferdefleisch Skandal.
    Selbst diese Erdgas bei Eiern und Fleisch hat mich unsicher gemacht und ich mit meine Vater gemeinsam Tofu gegessen. Selbst diese Ehek wurde sämtliche bestimmte Gemüse ins Mülleimer geworfen und es war doch Mund bohne aus Ägypten.

    Auch ärgere mich was Wiesenhof mit Ihren Tieren umgehen und es gab keine Verbesserung.

    Mc Donalds weigere mich zu essen, weil ich keine Chemie Burger essen möchte sondern ein Burger die man auch Essen kann.

    Ich kenne ein gute Buddhisten der kein Fleisch ist, wegen des hohen Wasser verbraucht eines Fleisch und wenn dann an bestimmte Zeitpunkt u.a. Spargel Zeit.

    Ob alle Fleisch Esser zum Vegetarier oder Veganer wird muss jeder selber entscheiden und die Toleranz gegenseitig zeigen.

    @Raving Rabbid Ja mich ärgere es auch einige Lebensmittel wegschmeißen. Mein Vater hat menge gutes Essen hieher gebracht und musste leider paar wegschmeißen.

    Muss zugestehen ich esse kein Wurst oder andere Brotschnitte und mein Kühlschrank oft leer ist.

    #1006874
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das Wasserverbrauchs Argument ist aber mMn das schwächste Überhaupt. Das Wasser kommt ja teilweise in den Kreislauf der Natur zurück, oder geht eine Kuh aufs Klo pissen? Und auch die Abwasser werden wieder aufbereitet. Oje, jetzt hab ich aber einen Wasserkopf von der Diskussion :-)

    @Mümmelmann Ja ich wünschte mir, das mehr Konsumenten unsere Einstellung diesbezüglich teilen würden. Man schätzt ja, dass etwa 40% aller produzierten Nahrungsmittel auf dem Müll landen. Aber ich hege doch die Hoffnung, dass sich da langsam was ändert. Urban Farming ist ein Modell mit Zukunft, die Produktion von Nahrungsmitteln muss wieder in die Nähe der Leute, damit diese den Wert dessen schätzen lernen. Wäre in meinen Augen auch ein gutes Projekt, dass man bei Tagesschulen anwenden könnte. Lasst doch die Kinder das Gemüse, dass sie im Kochunterricht verwenden, selber anbauen, z.B.
    Ja, die Ideen sind da, nur werden wir mit unser kurzen Lebensdauer eben nicht alle Veränderungen spürbar merken, universell gesehen sind wir noch nicht mal ein Zwinkern, aber das ist doch kein Hinderungsgrund.

    #1006875
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    Es gibt mittlerweile sogar einige Ganztagsschulen hier in Deutschland die solche Projekte am Start haben. Der Trend ist aus England hier rübergeschwappt.
    Um das Interesse zu wecken, wurden auch diverse in Deutschland bekannte Starköche als Schirmherren verpflichtet. Was das angeht bin ich aber wieder geteilter Meinung. Wer weiß wie viel die in ihren Kochshows wegwerfen? Solange man damit aber Aufmerksamkeit generiert und eventuell etwas bewegt, finde ich es okay.
    Aber du hast recht. Nur weil fast keiner was unternimmt, heißt das nicht das wir auch damit aufhören müssen :-)

    #1006876
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Hab das Thema mit der Milch mal heute bei einer Selbsthilfegruppe für Darmerkrankungen angesprochen und den örtlichen Chefarzt der Gastroenterologie Korbach gefragt, was er dazu meint. Ihm sei da nichts bekannt, dass der Konsum von Milchprodukten das Krebsrisiko bewiesen erhöht oder das zum Konsum abgeraten wird. Und man muss sich die Frage stellen, gibt es überhaupt Lebensmittel die keine Gefahr für den Körper sind? Alles was wir zu uns nehmen muss vom Körper irgendwie verarbeitet werden. Das geringste Krebsrisiko haben Menschen in der dritten Welt, weil die allgemein viel weniger essen als wir. Jede Zunahme von Nahrungsmitteln kann einen bereits vorhandenen Gendefekt begünstigen. Und selbst wenn Milch wirklich irgendwann im hohen Alter zum Krebsführen würde, ist es das wert auf diese zu verzichten und somit auch auf ein Stück Lebensqualität..? Das erhöhte aufkommen vom Krebs in Industrienationen liegt hauptsächlich daran, das zu viel konsumiert wird, man muss jetzt nicht mit dem Finger den schwarzen Peter suchen. Das Risiko steigt auch wenn man zu viel von vermeintlich gesunden Lebensmitteln zu sich nimmt.

    #1006877
    LagannLagann
    Teilnehmer

    Entschuldige mich bitte fuffel, will dich nicht beleidgen, aber “Selbsthilfegruppe für Darmerkrangungen”, klingt gleichzeitig saukomisch und bitterernst.

    #1006878
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Was ist daran komisch..? I don’t get it…

    #1006879
    LagannLagann
    Teilnehmer

    Nichts für ungut, ich habn seltsamen Humor.

    #1006880
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Für alle Fans von Sarah Jessica Parker :-)

    [youtube]wO4G7-pKK6I[/youtube]

    #1006881
    Anonym
    Gast

    Kann aber auch daran liegen das unsere Lebensmittel so gut wie alle künstlch zu gesetzt sind, und das Krebs Risiko deshalb steigt.
    Die unsaubere Luft tut ihr übriges.

    #1006882
    Anonym
    Inaktiv

    “Lasst doch die Kinder das Gemüse, dass sie im Kochunterricht verwenden, selber anbauen, z.B.”
    “Es gibt mittlerweile sogar einige Ganztagsschulen hier in Deutschland die solche Projekte am Start haben. Der Trend ist aus England hier rübergeschwappt.”

    Bei diesem Thema weiß ich immer nicht, ob ich lachen, kotzen oder meinen Kopf gegen etwas hartes schlagen soll. GENAU DAS gab es in der DDR. GENAU DAS habe ich selbst als (Schul-)Kind getan, das nannte sich Schulgarten.
    Als dann der Westen kam, war es alles falsch und unnötig … jetzt ist es wieder toll und man schaut es sich am Ausland ab. Pah!

    Nix gegen Euch, Chris und Raving, nur bei sows platzt mich gerne mal die Hutschnur! ^^

    #1006883
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Och, Schulgarten hatten wir auch. Das Mensaessen war dennoch unterirdisch.

    @Krebsrisiko: Wie alt werden die Menschen, wie steht es um andere Einflüsse usw.

    Wenn man z.B. den Bevölkerungsdurchschnitt von Tunesien analysiert ist der erstmal extrem viel jünger als in Deutschland. Alleine deshalb leidet der Durchschnittstunesier schon viel seltener an bestimmten Krankheiten, vor allem eben Alterskrankheiten. Dieser Part wird dann interessant, wenn man bestimmte Altersgruppen gezielt untersucht, also etwa 60-70 jährige. Dann muss man allerdings erstmal weiterschauen, wie es um medizinische Versorgung und Diagnosemöglichkeiten steht. Die könnten ggf. in ländlichen Teilen Tunesiens weit schlechter sein, so dass meinetwegen aggresiver Prostatakrebs im Endstadium nicht oder fälchlich als gutartig erkannt wird. Also muss man auch hier für Parität sorgen.

    Als nächstes müsste man andere Einflüsse herausrechnen. Etwa die hohe Raucherquote insbesondere in den Sechziger und Siebziger Jahren, Einflüsse durch Umweltverschmutzung, der ein oder andere von uns erinnert sich ja bestimmt, wie es früher alleine schon auf den Straßen gestunken hat, durch Asbest und all solche Klamotten.

    Irgendwann nähert man sich dann der Ernährung allgemein an. Will man nun die Folgen eines bestimmten Nahrungsmittels alleine herausfinden, dann müsste man es immer noch schaffen, alle anderen Einflüsse herauszufiltern.

    Alterskrebs in Industrienationen tritt aber u.a. alleine deshalb schon gehäuft auf, weil die Menschen erheblich älter werden und gleichzeitig der Altersdurchschnitt oft sehr hoch liegt.

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