Sandorgamer

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  • als Antwort auf: Erdbebenkatastrophe in Japan #954556
    SandorgamerSandorgamer
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    Ja – ich vermute sogar für mind. zwei Generationen. Man wird wohl einige “Bauern” opfern als Verantwortliche. Doch mal ehrlich – so manche Schlamperei, Fehlplanung etc. ist nicht die Tat eines Einzelnen oder eines Vorstands/Politikers sondern daran sind viele Hände beteiligt. Die Bevölkerung, die traditionell einfach mal alles glaubt, was man ihnen sagt, die Fachleute, die sich nicht trauen gegen Planungen offen zu widersprechen, die Menschen vor Ort, die sich mit dem Thema schlicht und einfach nicht beschäftigen wollten etc. .

    Was ist, das ist. Man sollte die Lage als Chance nutzen, das Gebiet weiträumig absperren, Lehren daraus ziehen (was nicht gleichzeitig heißt, AKWs abzuschalten) und das Sperrgebiet auch wissenschaftlich untersuchen. Jetzt jedoch sollte Japan und die Welt den Menschen dort unten helfen. Egal ob Hausbau oder alternative Industrie – denn nur ganz im Norden wird der Fischfang wohl auch in Zukunft eine Grundlage sein für die Menschen. Das waren/sind nämlich meist arme und bescheidene Menschen ohne viel industrielle Alternativen. Strukturen müssen geändert werden.

    als Antwort auf: Erdbebenkatastrophe in Japan #954554
    SandorgamerSandorgamer
    Teilnehmer

    Sie ist eben japanisch. Da läuft einiges nicht richtig und das nicht nur in unseren Augen. Anderseits halte ich Tschernobyl-Vergleiche für falsch. Nicht nur was Umfang und Ablauf angeht, sondern auch was die Begleitumstände betrifft. Der Reaktortyp ist anders, der Grund für den Vorfall ist anders, die Öffentlichkeitsarbeit ist im Vergleich zu Tschernobyl um tausend Prozent besser und die Möglichkeit der Beobachtung aller Vorgänge ebenfalls. Die Gefahr für das Ausland ist relativ überschaubar, was heute in Tschernobyl immer noch nicht ist, da der Sarkophag dort löchrig ist z.B. .

    Klaro hätte man auch eine Kernschmelze abfangen können, neueste Konstruktionen haben hierfür Keramikzellen, die auch die heiße Kernschmelze aushalten und versiegeln etc. – aber das hilft jetzt alles nichts. Ich finde es gut, dass man nahezu jegliche Ideen umsetzt, um das Schlimmste zu verhindern. Bei manchen sog. “Journalisten” meint man ja fast, man wünsche sich eine globale Verstrahlung zwecks Auflage.

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