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In der Welt der Videospiele

Im Westen macht sich mit vereinzelten Ausnahmen das klassische Sommerloch breit – immerhin ist mit Resident Evil Code: Veronica X für die PS2 ein Highlight am Start , ansonsten wird mehr oder weniger Resteverwertung betrieben. Bei Koei etwa hat man anscheinend besonders tief im Archiv gewühlt und deshalb das zu diesem Zeitpunkt bereits rund eineinhalb Jahre alte Saiyuki: Journey West für die PSone zutage gefördert, damit es auf seine alten Tage noch die ebenso dem Rentenalter nahe Konsole in den USA beglücken darf. Dank pixelig-isometrischer Optik macht das Taktik-Rollenspiel aber trotzdem noch eine akzeptable Figur.

Mit 2D-Qualität lockt auch Nintendo in Japan GBA-Besitzer: Camelot hat damals noch Zeit für andere Dinge außer Mario-Sportspielen und sorgt prompt mit dem ersten Golden Sun für hochkarätige Rollenspielkost. Kurioserweise sollte das ursprünglich für das N64 entstehen, wurde aber wegen dessen nahendem Ende zum Handheld-Epos umfunktioniert und zudem in zwei Teile (Golden Sun: The Lost Age folgt 2002) gesplittet, weil die ambitionierten Pläne schlicht zu groß für nur ein Modul waren. Weit weniger respektvoll geht es dagegen beim Hüpfer Wario Land 4 zur Sache, wo Marios Erzrivale mal wieder auf Schatzsuche geht und dem Klempner spielerisch zeigt, dass auch er was von feinen Jump’n’Runs versteht.

Auf der PS2 teilen sich derweil drei Titel die Aufmerksamkeit – zwei davon entpuppen sich allerdings als Fortsetzungen, die wohl keiner wirklich vermisst hätte: Jade Cocoon 2 ist ein weiteres hübsches Rollenspiel mit Monsterzucht-Elementen, verkneift sich aber im Gegensatz zum Erstling kreative Ideen. Sonys PaRappa the Rapper 2 sieht nicht nur kaum besser aus als das PSone-Original, es spielt sich nahezu genauso und hat keinen Originalitäts-Bonus mehr – kein Wunder, dass sich das Interesse daran in Grenzen hält. Deutlich besser gelingt dagegen das Debüt einer Serie, der Capcom bis heute mit Fortsetzungen und regelmäßigem Recycling die Treue hält: Devil May Cry ist der erste Auftritt des weißhaarigen, stylishen Dämonenjägers Dante. Damals kämpft er neben der Feindesbrut auch noch gegen die typischen vorgerenderten Kulissen und festgelegte Kamerawinkel, aber die Zockerwelt ist trotzdem gleich begeistert.

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captain carot
I, MANIAC
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captain carot

So am Rande, vorgerenderte Hintergründe hat schon das erste DMC nicht, mehr oder weniger feste Kameraperspektiven allerdings schon.

Dirk von Riva
I, MANIAC
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Dirk von Riva

Ullrich hat neben den Social Drinks und Eating (wo man ihn genüsslich essen sehen kann) wohl nicht aufgepasst…

Der Kernspieler sollte sich auf Spiele konzentrieren, dann klappt es auch mit den Abonnenten auf YouTube 😉

Rudi Ratlos
I, MANIAC
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Rudi Ratlos

Wurde afair im Erata-Kasten der darauffolgenden Ausgabe auch korrigiert – nur, um es jetzt wieder falsch hochzuladen 😅

The-Boy-Who-Lived
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The-Boy-Who-Lived

Ulrich SteppbergerUlrich Steppberger Captain America hat mich auch ziemlich stutzig gemacht. Alle drei genannten Filme sind aus dem Jahr 2011.

Ital_gamecollector
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Ital_gamecollector

Da hat sich ein Fehler bei euch eingeschlicheny Planet der Affen Prevolution kam nicht 2001 sondern 2011 heraus 🤓

Vom Tod von Aaliyah war ich geschockt, mochte soe als Schauspielerin und Sängerin sehr, hatte eine Hammer Stimme und grossen Charme. Wer weiss wie gross sie noch geworden wäre in der Unterhaltungsbranche.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Dirk von Riva

Da war die Welt noch in Ordnung im Vergleich zur heutigen Gesellschaft ^^