“Wir fordern,- dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen fu?r Kinder und Erwachsene verboten werden – denn Krieg ist nicht nur schlecht fu?r Kinder, sondern auch fu?r Erwachsene;- dass die Bundeszentrale fu?r politische Bildung verharmlosende Schriften zuru?ckzieht und gemäß ihrem Auftrag u?ber den tatsächlichen Stand der Forschung informiert;- dass Wissenschaftler ihre Finanzierung durch die Games-Industrie offenlegen;- dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum Kulturgut erklären wollen, zuru?ckziehen;- dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstu?tzung erhält;- dass Medienbildung u?ber die tatsächliche Wirkung von Gewaltdarstellungen aufklärt und zum Frieden erzieht;- dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst mu?ssen sie abtreten.”Im Kölner Aufruf gegen Computergewalt fahren Videospielgegner harte Geschütze auf und fordern massive Verbote.”Killerspiele wie Counter-Strike, Doom 3, Call of Duty, Halo 3, Crysis und Grand Theft Auto IV” seien “Landminen für die Seele”. Damit übe man das “systematische und exzessive Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge”, heißt es in dem Aufruf.In dem Papier werden diverse “wissenschaftliche Erkenntnisse” als Fakten hingestellt, die zum Großteil auf den Arbeiten der Videospiel-Kritiker Prof. Dr. Christian Pfeiffer und Prof. Dr. Manfred Spitzer beruhen. So ist u.a. zu lesen, dass “längst wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Mediengewalt und vor allem Killerspiele verheerende Wirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche haben” und “je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen”. Pfeiffer und Spitzer gehören zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs; Wissenschaftler, die eine andere Forschungsmeinung vertreten, bekommen ebenfalls ihr Fett weg: “Die Entwicklung von Computerspielen wie die Verharmlosung ihrer Wirkungen funktionieren nur, weil Wissenschaftler und Hochschulen seit langem mitspielen. Hochschulen richten Studiengänge fu?r die Games-Industrie ein und Wissenschaftler kreieren eine neue Sprache, die die Wirklichkeit verschleiert statt aufzuklären.” Weiter: “Über 3.500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität. Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriellmedialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstu?tzung der Games-Industrie.”Abgesehen davon, dass bis heute kein wissenschaftlicher Beweis im Sinne von ‘Wenn du Gewaltspiele spielst, dann wirst du zum Gewalttäter’ erbracht werden konnte: Die polemisch-populistische Art und Weise, in der dieser Kölner Aufruf verfasst wurde, lässt die oben genannten “Fakten” wenig seriös wirken. Es klingt vielmehr wie eine plumpe Stimmungsmache gegen Video- und Computerspiele getarnt als Unterschriftensammlung.Wie denkt Ihr darüber?
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Auf dem...









Man könnte fast meinen, Herr Dr. Pfeiffer wäre publikumsgeil. Aber egal, es wird eh wieder nix dabei rumkommen.
Das fällt nun mal größtenteils unter die Regelungen der einzelnen Länder. EU-weite Vorschriften zum Jugendschutz oder zu Beschlagnahmungen gibt es bisher nicht.Ich wünsche mir sowas aber auch nicht, weil manche EU-Staaten in anderer Hinsicht teils Erzkonservativ sind.
Ohne jetzt alles gelesen zu haben, muss ich sagen, dass “”dieser haufen konservativer ignoranten”” leider zu ernst genommen wird. Wenn ich mir gerade in letzter Zeit die ganzen Zensuren in Games und Filmen ansehe, kommt mir die Galle hoch. Nicht zu vergessen die “”schönen”” Kennzeichen der Alterfreigaben. Allerdings stellt sich mir mal eine ganz andere Frage. Wie hat denn u.a. dieser ganze Beschlagnahmungswahn (nach z. B. §131 STGB) vor der EU stand. Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass die EU ja ein Binnenmarkt ist, und es kann nicht angehen, dass in D ein Game/Film ein potentieller 131iger ist und aus dem Verkehr gezogen wird, und bei unseren Nachbarn ist das Ding frei verfügbar.
Leider stellen die alten und die Bildzeitungsleser aber den größten Teil der Wähler dar.Und die haben nun mal lieber Videospiele als Buhmann denn mangelhafte Erziehung.Und genau das meinte ich ja; Wir Zocker werden als Eltern wohl wesentlich besser aufpassen, was unsere Kinder spielen.Da wären mal echte Aufklärungskampagnen für nichtspielende Erziehungsberechtigte eine Maßnahme.Warum nicht wirklich mal ein Projekt, wo Zocker (vlt mit Jugendamt, Polizei oder ähnlichem) Eltern Spiele vorstellen, Unterschiede zwichen Cut und Uncut klarmachen, erklären, worauf Eltern beim Kauf achten sollen, wie man sich informieren kann etc.Eigentlich bräuchte es dafür nicht mehr als eine Location (Schulaula, Stadthalle usw.), einen PC oder Konsole und einen Projektor.Und natürlich ein wenig guten Willen.
ich verstehe die ganze aufgregung nicht! dieser kölner klüngel oder wie die sich nennen sollten doch mal ein bisschen genauer hinschauen! um was geht es ihnen denn? um jugendschutz richtig? prima! denn kein jugendlicher bekommt auf legalem wege in deutschland die aufgeführten spiele doom 3 oder far cry 2! es wird immer so getan als hätten wir hier keinen jugendschutz! wir haben hier den strengsten jugendschutz in europa verdammt nochmal! das spiele in denen es zum inhalt gehört meschen zu töten nicht in die händen von kindern gehören ist doch selbstverständlich! nur was kann denn der hersteller dafür wenn er ein erwachsenes spiel in die läden bringt, eine dicke ab 18 jahren freigabe darauf zu sehen ist und eltern ihren kindern dann doch das spiel kaufen? ich bin selber vater von 2 kindern und wenn die später mal in meinem haus nicht altersgerechte spiele zocken bin doch ganz allein ich und nicht der hersteller der spiele schuld! meine herren das regt mich echt auf wie einfach es sich manche leute bei dem thema machen! bloss nicht selber nachdenken oder gar veranrwortung übernehmen!und was gewalt in den medien allgemein angeht: ein james bond tötet sich seit mehreren jahrzehnten durch sein filme und ist kult bzw. kulturgut! ich wette in maximal 10 jahren wenn die wichtigen ämter durch die generation 1975+ besetzt sind, also durch leute die mit dem medium videospiele wirklich in berührung gekommen sind und nicht blind irgendwelchen unsinn erzählen ohne sich mal näher damit zu befassen, werden z.b. ein max payne oder ein dante auch dazu gehören! also ruhig blut and don`t care about the old folks! 😉
Also einerseits muss ich schon sagen, dass Jugendschutz bei Videospielen heute wichtiger denn je ist. Wir haben damals auf dem Amiga auch Golden Axe gespielt, außerdem gab es damals auch so eine Art Irak-Rambo-Spiel, bei dem man Gegnern sogar die Kehle durchschneiden konnte, beides indiziert. Aber das war echt nicht mit heutigen Spielen wie CoD4, Crysis oder dem Uncut Fallout zu vergleichen.Andererseits bringen Verbote eben gar nichts. Damals kam man über irgendwen zumindest auf Amiga und ST an eine Raubkopie von entsprechenden Titeln, heute würden Jugendliche verbotenes wohl einfach aus dem Netz ziehen und am PC spielen.Also geht ohne Eltern gar nichts.In meinem Fall achte ich sehr darauf, was meine Tochter (4) und meine Nichte (11) spielen, leider bekommt man aber auch oft genug mit, dass Eltern sich nicht darum kümmern. Dabei lässt sich sowas auf Konsole sehr leicht regeln und auf dem PC braucht es auch nur ein korrekt angelegtes Benutzerkonto mit entsprechenden Filtern. Die könnte man ja mit zunehmendem Kindesalter entsprechend zurücknehmen.Ohne vernünftige Aufklärungsarbeit und das Einspannen der Eltern in den Jugendschutz geht eben nichts.Außerdem, wenn die Vollidioten hier anfangen, RE5 und co. zu verbieten, zieh ich halt ein paar Kilometer rüber in die Niederlande.
@dmhvader:IP-Blocker!!!
in einem ganz ganz bösen spiel, besser gesagt dem 2ten teil davon, (der titel des spiels gleicht sehr unserer deutschen post :p) wurde eine ähnliche szene karrikiert, da durfte man sich dann in bester shooter manier dieser gruppe von radikalen gewaltspielgegner entledigen :Dvielleicht macht einer ne mod mit den gesichtern der entsprechenden personen? *rofl*
Das einzige, was mich allerdings bei genauer Überlegung doch juckt, ist: Wenn die tatsächlich durchkommen mit diesen dummen Gesetzen, werden die uns wohl so die IP-Nummern vermiesen, sodass wir nichts mehr außerhalb von D saugen können! Schon jetzt ärgere ich mich ein wenig darüber, dass ich via XBoxLive nicht an die Arcade-Titel “”Boom”” und “”Duke Pukem”” rankomme!Mein Motto lauter daher: Ich wähle keine Spielekiller!
die sollen den tanz um des kaisers bart noch bis zum sankt nimmerleinstag durchziehen.import sei dank juckt mich dieser ganze hokus pokus recht wenig 😀
@technofreak 1010:Als Vater find ich Jugendschutz gar nicht schlecht. Nur was man sich andererseits als Spieler für eine Sch…. anhören muss ist hier echt nicht normal.Da klauen Jugendliche ein Auto war es GTA, nicht aber völlig kaputte Familienverhältni
ich möchte mich dazu gar nicht mehr äußern. ich habe dieses thema schon so dermaßen satt, es ist unbeschreiblich. seit 15 jahren immer der gleiche humbug… ich bin in diesem bezug heilfroh in österreich zu leben. was bei euch in deutschland los ist, kann einfach nicht wahr sein 🙁
das mann ein tag vor weihnachten so einen scheiß lesen muß.werden diese leute denn nie müde ?bei so viel schwachsinn frag ich mich ernsthaft ob die es damit ernst meinen oder einfach nur ein bisschen aufmerksamkeit wollen. das schlimme ist nur das so etwas von menschen geglaubt wird. und weiso wissen die was gut für mich ist.eigentlich sollte mann sich darüber woll nicht aufregen, aber ich war eins der kinder die vor dem bildschirm “”gemordet”” haben und ich schlag nichtmal fliegen tot.
Ich sehe es genauso wie captain carot: Die Eltern gehören einfach ordentlich aufgeklärt und in die Pflicht genommen. Vermutlich ist eine gewisse Verrohung unserer Jugend nicht zu leugnen, nur ist dieses Thema meiner Meinung nach auch auf gesellschaftliche Probleme zurück zu führen.Arbeitslosigkeit und/oder Alkoholismus im Elternhaus z.b., oder vielleicht die eigene Perspektivlosigkeit können alles Ursachen für schlechte schulische Leistungen sein. Und die Pubertät gibt’s ja schliesslich auch noch.Gewalttätige Jugendliche haben nicht selten Prügel vom Vater oder Stiefvater einstecken müssen.Naja, auf jeden Fall könnte man sicherlich noch viele weitere Gründe finden, nur sollten wir eigentlich gar nicht so viel Zeit mit so einem Schwachsinn verbringen, den so mancher verwirrte Geist/Greis von sich gibt. Denn nichts wird so heiß gegessen, wie’s gekocht wird…
Ich fordere ein generelles Verbot von Krieg!Ins Gesicht geschossen zu werden ist doch wohl auch eine “”Tellermine für die Seele””,oder?So,und das mit der Verrohrung ist auch Schwachsinn.In diesem Sinne gehe ich jetzt erstmal ein paar Hundewelpen gegen die Wand treten.Im Ernst,vor 600 Jahren sagte man Büchern auch nach das sie den Geist verwirren können…..Wie kommt es eigendlich das ich eine Regierung bzw.Volksvertreter wählen darf,aber als geistig labil und Unzurechnungsfähig erklärt werde wenn´s um Spiele geht?Wie passt das zu sammen.PS:wenn´s mir mal wieder auf dem Bildschirm zu “”rot”” wird zocke ich Fable oder Guitar Hero!Nur weil ich gerne virtuell Gewaltakte verübe heißt das noch lange nicht das ich eine Möglichkeit ausschlage auf “”liebe””Spiele zu daddeln.Teufel nochmal,ich bin 3 Monate lang täglich Gassi mit meinem Nintendog gegangen……
Ach Du Schande, was für eine gequirlte Sch….! Hab mir den Text dieses Aufrufs durchgelesen, da steht ja dermaßen viel Unsinn drin dass es schon weh tut. Populistischer und reißerischer geht’s ja wohl nicht.Wann begreifen diese Leute endlich dass der Zensur- und Verbots-Weg gerade im Bereich der Unterhaltungsmedien wirklich nicht der richtige ist. Die deutsche Zensur geht mir ja jetzt schon gehörig auf den Wecker und ich find’s schlimm dass sowas in einem freiheitlichen Staat wie unserem überhaupt möglich ist. :/Na ja, hoffen wir dass am Ende die Vernunft siegt, gelle?
was soll man dazu noch sagen?die alten halunken treiben mal wieder etwas schabernak! :Dwer nimmt diesen haufen konservativen ignoranten denn wirklich ernst?keine sau, wer EA eine “”schweinefirma”” nennt hat doch eh ein an der klatsche.diese personengruppe der ewig gestrigen nehme ich so ernst die die taliban oder die mormonen.gegen die ist sogar scientology symphatisch :plasst ihnen doch den spaß und das gute gefühl das man haben muss, wenn man sich zum verfechter der “”kultur”” (die jeher davon lebte sich stetig zu wandeln) aufplustert wie ein balzender vogelpfau!spielt ruhig weiter kinder, ich gönne euch euren spaß 😀
Und damit ist das Theater auch als Wurzel allen Übels entlarvt.Tatsache ist einfach, dass es eben nie so einfach ist, eine einzelne Sache als Wurzel allen Übels heranzuziehen. Wenn Kinder ausgerechnet in Deutschland, wo Jugendschutz und die Zensur gewalttätiger Inhalte eigentlich auf einer sehr hohen Ebene sind, Filme sehen, Spiele spielen oder auch Bücher lesen (ja, auch Bücher können gewalttätig, sexistisch und vieles mehr sein, in Eragon steckt z.B. ein Säugling auf einem Speer, der auf der Spitze eines Leichenhaufens steht[das Buch wird übrigens bis heute vom Verlag ab 11 empfohlen]), die einfach nicht im Geringsten für sie geeignet sind, hat in meinen Augen nicht der Gesetzgeber oder der Jugendschutz versagt sondern die Eltern und sonstige Erziehungsberechtigte.Sinnvoller als ständige Verbotsforderungen wäre in meinen Augen eine Medienerziehung für Eltern.Man könnte, vielleicht sogar als Pflichtprogramm, Elternabende mit Medienbeauftragten, Spielern und vlt. auch Personal von Jugendamt, Schulen etc. machen, bei denen Eltern wirklich mal am Beamer vorgespielt wird, etwa von Mario bis Fear und RE, wo die Unterschiede zwichen Cut und Uncut (z.B. Fallout3) aufgezeigt werden und wie Eltern nicht nur beim Kauf von Spielen aufpassen können, sondern auch mal auf dem PC ihrer Kinder ernsthaft jugendgefährdende Inhalte erkennen.Tatsache ist nun mal, dass man in der digitalen Welt nicht mehr einfach so staatliche Zensur betreiben kann, irgendeinen Weg gibt es immer.Die Eltern wieder mehr einzuspannen halte ich dagegen für extrem wichtig.Alleine deshalb schon, weil indizierte Titel aus der Zeit als ich 12 bis 14 war, etwa Golden Axe oder Doom, nicht ansatzweise so realitätsnah waren wie heute.P.S.: Bis vor gar nicht all zu langer Zeit gab es noch öffntliche Hinrichtungen. Im Mittelalter und der Renaissance galten diese sogar als richtiges Spektakel. Da waren Eltern mit Kindern und Säuglingen live dabei und aus manchen Städten ist sogar verbrieft, dass vor der Hinrichtung Snacks an die Zuschauer verkauft wurden.
Alles verbieten was man nicht versteht. Schon im alten Griechenland wurde rumgeschriehen das Theater würde die Jugend verrohen. Hoffentlich erlebe ich noch das dieses Elend mal aufhört. Die Comics habens ja bis heute nicht geschafft.
Es gibt ja viele Dinge, die nur für Erwachsene gemacht sind: Autos zum Beispiel, oder auch Zigaretten, alkoholische Getränke sowie Pornofilme und -magazine, sogar erotische Comics! Natürlich kommen Kinder bzw. minderjährige Jugendliche da auch irgendwie ran! Soll man das jetzt alles auch verbieten?Unser Jugendschutz ist bereits mehr als gut genug! Und ich kenne auch viele Eltern, die ihre Kinder keine Shooter spielen lassen, obwohl diese schon 15 oder gar noch älter sind. Wenn viele Eltern da nicht drauf achten, haben die schuld und man muss sie eben gesetzlich zur Verantwortung ziehen bzw. schlimmstenfalls entmündigen!Ich als erwachsener Zocker werde mir aber in der Hinsicht nichts vorschreiben lassen – ich erkenne die dt. Jugendschutzgesetze eh nicht wirklich an, sondern richte mich lieber an die europäischen Vorgaben, die für mich viel logischer und nachvollziehbarer sind.
Oh mein Gott!!!Ich bin ein vorrohter Gewalttäter, der seine Frau und Tochter schlägt, Autos klaut andere Leute abknallt, in Kürze wahrscheinlich Amok laufen wird, etc, blablabla.Darf ich jetzt vlt. die Spielekonzerne in den USA auf 20 Millionen US$ Schadenersatz für die Zerstörung meiner Psyche verklagen?Ganz ehrlich, nicht jedes Spiel würde ich als Kulturgut bezeichnen. Aber auch längst nicht jedes Buch, jeden Film und ähnliches.Außerdem müsste man dann wegen Volksverdummunug auch ‘Zeitungen’ wie Express, Bild etc. verbieten, Politiker bei nicht Einhaltung ihrer Wahlversprechen wegen Betrugs vor Gericht bringen und vieles mehr.Bei allem anderen wird auf den gesunden Menschenverstand gesetzt, aber ausgerechnet bei Videospielen die klar für Erwachsene gedacht sind soll man mal wieder bevormundet werden?So ein geistiger Sondermüll.
Ganz ehrlich: Die Forderungen lesen sich wie ein Wahlkampfspot der DVU und Konsorten. Wir brauchen ein Feindbild, hauen immer feste drauf und kümmern uns erst gar nicht um sachliche Fakten und wissenschaftliche Hintergründe.Prof. Dr. Christian Pfeiffer geistert die letzten Jahre ständig durch die Medienlandschaft. Er kommt mir so ein bisschen vor wie die deutsche Ausgabe des US Ex-Anwalts Jack Thompson: In noch feinerem Anzug, mit sehr viel niveauvollerer Argumentation aber mit genau dem gleichen, verständnislosen Hass auf das neue Medium Spiele.In der Geschichte der Menschheit wurden neue Entdeckungen und Errungenschaften immer von einem Teil verteufelt und es wurde versucht, deren Verbreitung zu verhindern. Das ist mit Videospielen auch nicht anders. In vielen Jahren leben wir in einer Welt, in der auch Menschen in hohen Ämtern mit Videospielen aufgewachsen sind. Ich bin schon mal gespannt, welche “”Sau”” dann durchs Dorf getrieben wird, weil sie unsere Jugend verdummt und die Gewaltbereitschaft der jungen Menschen ausarten lässt.