Der Verein zur Vertretung der Interessen deutschsprachiger Spielentwicklungsstudios wurde 2004 in Berlin gegründet. Damals hieß er noch G.A.M.E. Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. Doch Anfang Mai wurde auf der Mitgliederversammlung die Umbenennung in G.A.M.E. Bundesverband der Computerspielindustrie mit breiter Mehrheit beschlossen.
Was sich im ersten Moment anhört wie ein Gag aus Monty Pythons “Das Leben des Brian”, wird vom Verband mit tiefgreifenden Veränderungen begründet. Zum einen seien im Spätsommer 2010 viele Anbieter von Online- und Browsergames eingetreten. Zum anderen sei ein Vorstandsumbau erfolgt und der langjährige Geschäftsführer Stephan Reichert habe sein Amt niedergelegt. Durch die Umbenennung solle die verschwimmende Grenze zwischen Entwicklern, Publishern und Zulieferern abgebildet, als auch die Wirtschaftskraft der Branche verdeutlicht werden. Die neue Geschäftsführerin Birgit Roth betont, dass der Verband die ganze Spielindustrie vertrete.
Damit gerät G.A.M.E. in einen Interessenskonflikt mit dem BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware), der zwar zwölf der größten Spielevermarkter in Deutschland repräsentiert, aber nicht mit den 91 Mitgliedern aus allen Bereichen der Branche mithalten kann.








