SteamWorld Build – im Test (PS5)

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Das SteamWorld-Universum ist groß und voller Möglichkeiten: So hatten wir nach dem noch recht unscheinbaren Tower-Defense-Debüt von 2010 schon zwei tiefschürfende Buddel-Abenteuer, ein taktisches 2D-Spektakel und ein Rollenspiel mit Deckbuilder-Mechaniken. Und nun dürfen wir in Build eine ganze Grenzstadt aufbauen und uns auch noch um die darunter liegenden Minen kümmern.

Das erinnert erst einmal an klassische Städtebau-Simulationen: Ihr braucht Straßen, Wege und Gebäude – und die kosten alle Geld und Rohstoffe. Ein bisschen was davon kriegt Ihr, wenn Ihr mit dem herumwehenden Tumbleweed interagiert. Auch ein aufgewerteter Bahnhof kann Euch handelstechnisch helfen, aber um Holzfäller, Sägewerke, Kaktusfarmen, Lagerhäuser, Kohleöfen und andere Einrichtungen kommt Ihr dennoch nicht herum. Für die braucht Ihr wiederum Arbeiter und diese benötigen ihrerseits Wohnhäuser – irgendwo müssen Eure blechernen Burschen ja hausen. Je besser Ihr deren Bedürfnisse durch Gebäude wie Läden oder Saloons erfüllt, desto zufriedener sind sie und können auch in höhere Klassen aufgewertet werden: Neben Arbeitern bevölkert Ihr Eure Stadt so nach und nach auch mit Ingenieuren, Aristobots und schließlich Wissenschaftlern. Letztere sind besonders wichtig, denn das Endziel Eures Städtebaus ist keine funktio­nierende Metropole, sondern der Bau einer Rakete, um die karge Welt gen Weltraum zu verlassen. Das erreicht Ihr aber nicht alleine durch kluge Stadtplanung, auch unter Tage seid Ihr gefragt. Sobald Ihr die hiesige Mine wieder in Stand gesetzt habt, dürft Ihr nun jederzeit zwischen Oberfläche und Untergrund wechseln, um dem Boden seine Rohstoffe und andere verborgene Schätze zu entreißen. Block für Block grabt Ihr Euch durch das Erdreich, baut Wohnquartiere für die Minenarbeiter, setzt Stützpfeiler und auch später Abwehranlagen ein, warten dort unten doch nicht nur vergessene Technik und wertvolle Mineralien, sondern auch garstiges Getier, so kommen sogar ein paar Tower-Defense-Elemente ins Spiel. Neben einem wählbaren Schwierigkeitsgrad sorgen verschiedene Szenarien für Abwechslung – da geht man gerne mal ein neues Bauprojekt an. Auch wenn man bereits eine Rakete voller Roboter zu den Sternen geschickt hat, sorgt das für reizvolle Aha-Effekte.

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