Atelier Iris 2: The Azoth of Destiny – im Klassik-Test (PS2)

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Zwischen ihnen klafft ein Welten umspannender, interdimensionaler Abgrund – aber trotzdem sind sie untrennbar miteinander verbunden: Die beiden Manga-Teenager Felt und Viese haben gerade erst ihre Prüfung zum Alchemisten absolviert. Da gerät ihr von Elfen, Feen, Wichteln und allerlei anderem magischen ­Getier bewohntes Märchenreich auch schon aus den Fugen. Schuld ist ein rücksichtsloser Despot aus der irdischen Parallelwelt: Getrieben von Machthunger und korrupten Beratern reißt sich der gemeine Monarch ein Land nach dem anderen unter den Fingernagel. Die Folge sind so viel Tod, Leid und Verwüstung, dass auch Felts und Vieses auf magischem Wege mit der Erde verbundene Heimat darunter zu leiden hat. Tatsächlich löst sich das Feenreich Stück für Stück auf! Höchste Zeit also, dass sich der vom Zauberschwert ‘Azure Azoth’ auserkorene Felt auf die übergroßen Comic-Treter macht und die seit Jahrhunderten in Vergessenheit geratene, materielle Ebene bereist – Viese indes hütet den heimischen Herd. Zum Glück für das Pärchen besitzen beide einen magischen ‘Share Ring’ – nützliche Kleinodien, mit deren Hilfe sie trotz der räumlichen Trennung auch weiterhin Kontakt halten (via Liebesbrief) und dem anderen die für Alchemie-Zauber dringend benötigten Ingredienzen schicken können.

Mit dem Bild vom verrauchten und mit allerlei ekligen Skurrilitäten angefüllten, mittelalterlichen Studierzimmer hat die Atelier Iris-Alchemie allerdings nur den Hexenkessel gemein. Ein solches Utensil hängt auch im behaglichen Heim unserer Helden über dem Kamin – und hierin köchelt alles vor sich hin, was die süße Viese (streng nach Rezept) benötigt, um Heiltränke, Wunderdünger und ähnliche Tinkturen zu brauen.
Ihr Freund dagegen ist eher der Mann fürs Grobe: Bei seinen Streifzügen in der Menschenwelt verlässt er sich aufs Schwert (um in eintausend und einem Rundengefecht mit Vogelreitern, Banditen und Bestien die Klinge zu kreuzen) sowie sein naturgegebenes Talent, der Umgebung ihre Mana-Essenz zu entziehen. Mit Letzterer stellt er im Wesentlichen dasselbe an wie Viese: Er erschafft Gegenstände – wenn es sein muss, sogar während des Gefechts!

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