Destruction Derby Raw – im Klassik-Test (PS)

7
3529
Zurück
Nächste

Seite 2

Herzstück von Destruction Derby Raw sind die ‘Wrack-Rennen’: Satte 25 Kurse warten darauf, von Euch erfolgreich absolviert zu werden. Neben normalen Rundkursen trefft Ihr auf holprige Feldwege oder tückische Arenen – un­fall­erhöhende Gemeinheiten wie massive Sprünge oder heikle Kreuzungen sind ebenso wieder mit dabei wie bis zu 20 Konkurrenten. Ein Sieg zur Qualifikation ist nicht nötig, nur das vorgegebene Punktelimit solltet Ihr übertreffen, um zur nächsten Piste vorzurücken. In der ersten Kategorie benötigt Ihr läppische 1000 Zähler, die schon über den ersten Platz machbar sind, später kommt Ihr ohne Crashpunkte nicht mehr aus. Je nach Schwierigkeitsgrad stehen Euch vier verschiedene Fahrzeuge zur Wahl, die sich neben ihrer Robustheit in Spitzengeschwindigkeit, Beschleunigung und Lenkung unterscheiden.
Gelüstet es Euch nach einer taktischeren Variante, steigt Ihr ins ‘Schrotten für Schotter‘ ein: Hier ist die Renn­rei­hen­folge vorgegeben und Ihr verdient Euch über fleißiges Punkten Geld, das in neue Autos und Reparaturen gesteckt wird. Gehen Euch die Moneten aus, heißt es prompt ‘Game Over‘.

Ideal für zwischendurch und auch für bis zu vier Spieler im Splitscreen (mit zusätzlichen Computer­geg­nern) gedacht sind die vier ‘Kampf‘-Modi: Beim ‘Angriff‘ tuckert Ihr im Duett mit einem schwer gepanzerten, aber langsamen Jeep über spezielle Kurse und müsst durch Behinderung der Kontrahenten dafür sorgen, dass Euer Partner möglichst weit vorne liegt. Das klassische ‘Zerstörungs-Derby‘ schickt Euch in eine Arena, in der nur eins zählt: Schrotten oder geschrottet werden. Je nach Vari­ante spielt Ihr auf Punkte oder seid das alleinige Opfer aller anderen.

Ähnlich gelagert, aber ganz anders anzugehen ist der ‚Wolkenkratzer‘: Das Ge­schehen wird hier auf das Dach eines Hoch­hauses verlegt, unliebsame Kon­kurrenz schubst Ihr also kurzerhand über die Kante in den Abgrund. Letzter im Bunde ist ‘Schnapp die Bombe‘. Hier rauscht Ihr wieder durch Arenen, punktet aber nur auf besonders hinterhältige Weise. Nur wer eine Bombe mit sich herum kutschiert, wird dafür belohnt. Werdet Ihr den Knallkörper allerdings nicht los, bevor die Zündschnur heruntergebrannt ist, geht Ihr kurzerhand in die Luft – und statt lohnender Zähler erhöht sich nur der Schaden an Eurem Vehikel.

Zurück
Nächste
7 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Cold Seavers
17. März 2020 6:52

Mein Tipp an alle die dieses Spiel liebten…. Wreckfest! Das ist ein riesen Spaß!

15. März 2020 13:06

Was man wohl in 20 Jahren zu den Spielen von heute sagen wird?

“Die sehen ja genau so aus wie heute”

zweiblooom
15. März 2020 10:37

Was man wohl in 20 Jahren zu den Spielen von heute sagen wird?

Sanftmut
14. März 2020 22:00

Fand den ersten Teil – irgendwann in den 90ern auf PC gespielt – richtig spaßig, den zweiten (auf PSX) dann nicht mehr so gut.
Den hier erwähnten Teil kenne ich nicht.

Maverick
14. März 2020 21:39

Wenn ich oben das Bild sehe wird mir von der Grafik ganz anders. Wenn ich mich richtig erinnere war der zweite mein Highlight.

Lincoln_Hawk
14. März 2020 20:44

Was hatten wir mit den einfachen Dingen Spaß

tetsuo01
14. März 2020 18:15

Hab ich nicht mehr gespielt. Das schadensmodell war natürlich immer das highlight. Was waren wir einfach zu befriedigen damals…