
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Überraschung gelungen: Dass DTM 2 auf der PS2 tatsächlich so verblüffend nahe an den Xbox-Bruder heranreicht, habe ich im Vorfeld nicht gedacht. Doch die Codemasters-Entwickler sind in der Tat fähige Burschen und nutzen die Sony-Konsole sehr effizient: Zugegeben, ein paar Details wie die Echtzeitschatten auf den Autos haben den Sprung nicht geschafft, trotzdem fährt die Raser-Saga besonders in den Rennklassen mit vielen Teilnehmern grafisch ganz vorne mit. Ansonsten blieb spielerisch alles weitgehend beim Alten: Dank feiner Steuerung und angenehm eingängiger Fahrphysik erlebt Ihr spannende und unterhaltsame Rennen, während der ordentliche Story-Modus für Motivation sorgt. Wer keine Xbox hat, der muss spätestens jetzt zuschlagen.
Thomas Stuchlik meint: So muss ein Rennspiel aussehen, dann klappt’s auch mit dem Fahrvergnügen! Neben flüssiger Grafik und beeindruckender Technik begeistert vor allem wieder das Renn-Feeling und die unzähligen Autoklassen. Besonders angetan bin ich vom neuen PS2-exklusiven Pro-Simulation-Modus, der dank giftigem Fahrverhalten selbst bei Profis für neue Herausforderung sorgt. Zu bemängeln gibt’s wenig: Dezent zeigt sich das PS2-typische Kantenflimmern, der Detailgrad einiger Boliden könnte etwas höher sein. Wie schon auf der Xbox fehlt in der Karriere das Qualifying sowie ein einstellbares Fahrzeug-Setup – nur in den freien Rennen finden sich diese Optionen. Dennoch kommen auch Besitzer des Vorgängers um DTM 2 nicht herum.









Das Spiel bei dem Fabian Döhla (siehe GamePro) noch beim Vorgänger und dessen fürchterlichen PS2-Versions-Pop-Ups sagte es sei technisch halt auf der PS2 nicht mehr möglich.
Tja im Nachfolger wurde diese völlige Fehleinschätzung widerlegt. Aus meiner Sicht auch eine dumme Aussage, denn warum sollte ein Spiel auf einer Konsole, die beim Vorgänger noch etwa zwei Jahre alt war und als schwer zu programmieren galt, zu dem Zeitpunkt schon technisch ausgereizt worden sein.