Ender Magnolia: Bloom in the Mist – im Test (Switch)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Nein, großartig neue Ideen hat Ender Magnolia nicht im Gepäck – aber vertraute Elemente aus Metroidvania-Spielen werden makellos umgesetzt und gekonnt mit ein paar ”Souls”-Versatzstücken kombiniert. Das melancholisch-verfallene Setting und die fantastische Musik sorgen für die richtige Stimmung und fordernde, aber stets gut machbare Bosskämpfe runden das Gesamtpaket gekonnt ab. Ein besonderes Lob muss ich dieses Mal für die Switch-Version aussprechen: Nachdem wir immer wieder von schlecht optimierten Portierungen mit laschen 30 Bildern pro Sekunde enttäuscht wurden, zeigt Entwickler Adglobe den großen Studios jetzt, wie man es richtig macht. Auch auf dem Nintendo-Handheld sieht Ender ­Magnolia nicht nur ­hervorragend aus, es läuft zudem mit wunderbar flüssigen 60 fps – und das trotz verwendeter ­Unreal Engine! Davon können sich ­Bandai Namco, Nippon Ichi, Square Enix und teilweise sogar Nintendo selbst gerne eine Scheibe abschneiden!

Melancholische Action-RPG-­Mischung mit wunderschön-morbider Welt, die auf ganzer Linie überzeugt.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound
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Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Das Spiel hat mir auch richtig gut gefallen. Neben Nine Sols ein herausragendes Metroidvania dieses Jahr. Die Bosse waren mir anfangs zu leicht, aber die Kämpfe wurden schon um einiges fordernder im Spielverlauf.
@Thomas Was ich aber nicht verstanden habe, warum dir Ender Magnolia eine deutlich höhere Wertung als Nine Sols wert war. Ich fand beide gleich auf, nur das sie andere Schwerpunkte setzen. Bei Nine Sols sind es definitiv eher die Bosskämpfe, die denen in Ender Magnolia deutlich überlegen sind. Zudem fand ich die Story bei Nine Sols wesentlich besser erzählt als bei Ender.